Jesus kündigt zum letzten Mal sein Leiden und Sterben an
1Als Jesus alle diese Dinge gelehrt und seine Rede[1] beendet hatte, sagte er zu seinen Jüngern:2»Ihr wisst, dass in zwei Tagen das Passafest beginnt. Dann wird der Menschensohn verraten[2] und gekreuzigt werden.«
Pläne des Hohen Rates gegen Jesus
3Etwa um die gleiche Zeit[3] versammelten sich die führenden Priester und die Ältesten des ´jüdischen` Volkes im Palast des Hohenpriesters Kajafas (Mk 14,1; Lk 22,1)4und berieten miteinander, zu welcher List sie greifen könnten, um Jesus festzunehmen und dann umzubringen.5»Auf keinen Fall darf es während des Festes geschehen«, sagten sie, »sonst gibt es einen Aufruhr im Volk.«
Die Salbung in Betanien
6Jesus war in Betanien bei Simon dem Aussätzigen zu Gast[4]. (Mk 14,3; Joh 12,1)7Während der Mahlzeit trat eine Frau mit einem Alabastergefäß voll kostbarem Salböl zu ihm und goss ihm das Öl über den Kopf.8Die Jünger waren empört, als sie das sahen: »Was soll diese Verschwendung?9Man hätte das Öl teuer verkaufen und das Geld den Armen geben können!«10Jesus merkte, ´wie ärgerlich sie waren`. »Warum macht ihr es der Frau so schwer?«, sagte er zu ihnen. »Sie hat ein gutes Werk an mir getan.11Arme wird es immer bei euch geben. Mich aber habt ihr nicht mehr lange bei euch[5].12Indem sie dieses Salböl über mich gegossen hat, hat sie meinen Körper im Voraus für mein Begräbnis gesalbt[6].13Ich sage euch: Überall in der Welt, wo man das[7] Evangelium verkünden wird, wird man sich auch an sie erinnern und von dem reden, was sie getan hat.«
Judas wird zum Verräter
14Danach ging einer der Zwölf, Judas Iskariot, zu den führenden Priestern (Mk 14,10; Lk 22,3)15und sagte: »Was gebt ihr mir, wenn ich dafür sorge, dass ihr Jesus in eure Gewalt bringen könnt[8]?« Sie zahlten[9] ihm dreißig Silberstücke.16Von da an suchte er nach einer günstigen Gelegenheit, Jesus an sie zu verraten.
Vorbereitung des Passamahls
17Am ersten Tag des Festes der ungesäuerten Brote kamen die Jünger zu Jesus und fragten: »Wo sollen wir das Passamahl für dich vorbereiten?« (Mk 14,12; Lk 22,7)18Er antwortete: »Geht in die Stadt zu folgendem Mann« – ´er nannte ihnen den Namen` – »und sagt zu ihm: ›Der Meister lässt dir ausrichten: Meine Stunde ist gekommen.[10] Ich will mit meinen Jüngern bei dir das Passamahl feiern.‹«19Die Jünger führten alles so aus, wie Jesus es ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Passamahl vor.
Ankündigung des Verrats
20Als es Abend geworden war, setzte sich Jesus mit den Zwölf zu Tisch. (Mk 14,17; Lk 22,21)21Während des Essens erklärte er: »Ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten.«22Die Jünger waren zutiefst bestürzt, und einer nach dem anderen sagte zu ihm: »Ich bin es doch nicht etwa, Herr?«23Jesus erwiderte: »Einer, der[11] mit mir das Brot[12] in die Schüssel getaucht hat, wird mich verraten.24Der Menschensohn geht zwar den Weg, der ihm in der Schrift vorausgesagt ist; doch wehe dem Menschen, durch den er verraten wird! Für diesen Menschen wäre es besser, er wäre nie geboren worden.«25Da sagte Judas, der Verräter[13], zu ihm: »Ich bin es doch nicht etwa, Rabbi?« – »Du selbst hast es ausgesprochen«, erwiderte Jesus.
Einsetzung des Abendmahls
26Im weiteren Verlauf des Essens nahm Jesus Brot[14], dankte Gott dafür[15], brach es in Stücke und gab es den Jüngern mit den Worten: »Nehmt und esst, das ist mein Leib.« (Mk 14,22; Lk 22,14)27Dann nahm er einen[16] Becher ´mit Wein`, sprach ein[17] Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: »Trinkt alle daraus!28Das ist mein Blut, das Blut des Bundes[18], das für viele zur Vergebung der Sünden vergossen wird. (Lk 22,20)29Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr vom Saft der Reben trinken bis zu dem Tag, an dem ich den neuen Wein[19] im Reich meines Vaters mit euch trinken werde.«30Nachdem sie dann ein[20] Loblied gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.
Jesus kündigt an, dass Petrus ihn verleugnen wird
31Unterwegs sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Heute Nacht werdet ihr euch alle von mir abwenden[21]. Denn es heißt in der Schrift: ›Ich werde den Hirten töten, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen.‹[22] (Mk 14,27; Lk 22,33)32Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen.«33Doch Petrus versicherte: »Und wenn alle sich von dir abwenden – ich niemals!«34Jesus erwiderte: »Ich sage dir: Noch heute Nacht, bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.«35Da erklärte Petrus: »Und wenn ich mit dir sterben müsste – ich werde dich niemals verleugnen!« Dasselbe beteuerten auch alle anderen Jünger.
In Getsemane
36Jesus kam nun mit seinen Jüngern an eine Stelle ´am Ölberg`, die Getsemane genannt wird. Dort sagte er zu ihnen: »Setzt euch hier ´und wartet`! Ich gehe noch ein Stück weiter[23], um zu beten.« (Mk 14,32; Lk 22,39)37Petrus jedoch und die beiden Söhne des Zebedäus nahm er mit. Traurigkeit und Angst wollten ihn überwältigen,38und er sagte zu ihnen: »Meine Seele ist zu Tode betrübt.[24] Bleibt hier und wacht mit mir!«39Er selbst ging noch ein paar Schritte weiter, warf sich zu Boden, mit dem Gesicht zur Erde, und betete: »Mein Vater, wenn es möglich ist, lass diesen bitteren Kelch an mir vorübergehen! Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.«40Als er zu den Jüngern zurückkam, schliefen sie. Da sagte er zu Petrus: »Ihr konntet also nicht einmal eine einzige Stunde mit mir wach bleiben?41Wacht und betet, damit[25] ihr nicht in Versuchung geratet! Der Geist ist willig, aber die menschliche Natur[26] ist schwach.«42Jesus ging ein zweites Mal weg und betete: »Mein Vater, wenn es nicht anders sein kann und ich diesen Kelch trinken muss[27], dann soll dein Wille geschehen.«43Als er zurückkam, waren sie wieder eingeschlafen; sie konnten die Augen vor Müdigkeit nicht offen halten.44Er ließ sie schlafen, ging wieder weg und betete ein drittes Mal dasselbe Gebet.45Dann kehrte er zu den Jüngern zurück und sagte: »Wollt ihr noch länger schlafen und euch ausruhen?[28] Seht, die Stunde ist da, in der der Menschensohn in die Hände der Sünder gegeben wird.46Steht auf, lasst uns gehen! Der, der mich verrät, ist da.«
Die Gefangennahme Jesu
47Noch während Jesus redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer großen Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren. Sie waren von den führenden Priestern und den Ältesten des ´jüdischen` Volkes geschickt worden. (Mk 14,43; Lk 22,47; Joh 18,3)48Der Verräter hatte mit seinen Begleitern ein Zeichen vereinbart: »Der, den ich mit einem Kuss begrüßen werde[29], der ist es. Den müsst ihr festnehmen.«49Judas ging sofort auf Jesus zu. »Sei gegrüßt, Rabbi!«, sagte er und gab ihm einen Kuss[30].50Jesus sagte zu ihm: »Mein Freund, tu, wozu du gekommen bist![31]« Und schon traten die Männer heran, packten Jesus und nahmen ihn fest.51Da griff einer von Jesu Begleitern nach seinem Schwert, ging damit auf den Diener des Hohenpriesters los und schlug ihm ein Ohr ab.52Doch Jesus sagte zu ihm: »Steck dein Schwert zurück! Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durchs Schwert umkommen.53Oder glaubst du nicht, dass ich meinen Vater um Hilfe bitten könnte und dass er mir sofort mehr als zwölf Legionen[32] Engel zur Seite stellen würde?54Wie würden sich dann aber die Voraussagen der Schrift erfüllen, nach denen es so geschehen muss?«55Dann wandte sich Jesus zu der Schar der bewaffneten Männer und sagte[33]: »Mit Schwertern und Knüppeln seid ihr ausgezogen, um mich gefangen zu nehmen, als wäre ich ein Verbrecher[34]. Dabei saß ich doch Tag für Tag im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht festgenommen.56Aber das alles ist geschehen, damit sich erfüllt, was die Propheten in der Schrift vorausgesagt haben[35].« Da ließen ihn alle seine Jünger im Stich und flohen.
Jesus vor dem Hohen Rat
57Die, die Jesus festgenommen hatten, führten ihn zum Hohenpriester Kajafas, wo bereits die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt waren[36]. (Mk 14,53; Lk 22,54; Lk 22,63; Joh 18,12; Joh 18,19)58Petrus folgte Jesus in einiger Entfernung bis zum hohepriesterlichen Palast. Er ging in den Innenhof und setzte sich zu den Dienern, um zu sehen, wie alles ausgehen würde.59Die führenden Priester und der gesamte Hohe Rat suchten nun nach einer falschen Zeugenaussage gegen Jesus, die es rechtfertigen würde, ihn zum Tod zu verurteilen[37].60Doch sie konnten nichts finden, obwohl viele falsche Zeugen gegen ihn aussagten. Schließlich traten zwei Männer vor61und erklärten: »Dieser Mensch hat behauptet: ›Ich kann den Tempel Gottes niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen.‹«62Der Hohepriester erhob sich und fragte Jesus: »Hast du darauf nichts zu sagen? Wie stellst du dich zu dem[38], was diese Leute gegen dich vorbringen?«63Aber Jesus schwieg. Da sagte der Hohepriester zu ihm: »Ich nehme dich vor dem lebendigen Gott unter Eid. Sag uns: Bist du der Messias[39], der Sohn Gottes?« –64»Du selbst hast es ausgesprochen«, erwiderte Jesus. »Und ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn an der rechten Seite des Allmächtigen[40] sitzen sehen, und ihr werdet sehen, wie er auf den Wolken des Himmels kommt.[41]« (Ps 110,1)65Da zerriss der Hohepriester ´vor Empörung` sein Gewand und rief: »Das ist Gotteslästerung! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Ihr habt ja selbst gehört, wie er Gott gelästert hat.66Was ist eure Meinung?« – »Er muss sterben!«, antworteten sie.67Dann spuckten sie ihm ins Gesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Einige gaben ihm Ohrfeigen[42]68und sagten: »Messias, du bist doch ein Prophet! Sag uns[43]: Wer hat dich geschlagen?«
Petrus verleugnet Jesus
69Petrus saß noch draußen im Hof, als eine Dienerin auf ihn zutrat und sagte: »Du warst doch auch mit diesem Jesus aus Galiläa zusammen!« (Mk 14,66; Lk 22,56; Joh 18,15; Joh 18,25)70Aber Petrus stritt es vor allen Leuten ab. »Ich weiß nicht, wovon du redest«, sagte er.71Als er danach zum Eingangstor ging, sah ihn eine andere Dienerin und sagte zu denen, die dort standen: »Der war auch mit diesem Jesus von Nazaret zusammen.«72Wieder stritt Petrus es ab, ´diesmal sogar` mit einem Schwur: »Ich kenne den Menschen nicht!«73Doch es dauerte nicht lange, da traten die Umstehenden auf ihn zu und sagten: »Natürlich bist du auch einer von ihnen; deine Sprache verrät dich.«74Petrus begann, Verwünschungen auszustoßen, und schwor: »Ich kenne den Menschen nicht!« In diesem Augenblick krähte ein Hahn.75Da erinnerte sich Petrus daran, wie Jesus zu ihm gesagt hatte: »Bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.« Und er ging hinaus und weinte in bitterer Verzweiflung[44].
1-2چون عيسی سخنان خود را به پايان رساند، به شاگردانش گفت: «همانطور كه میدانيد، دو روز ديگر عيد پِسَح آغاز میشود. در اين عيد مرا دستگير كرده، بر صليب خواهند كشت.»3در اين هنگام، روحانيون و مشايخ قوم در خانهٔ قيافا، كاهن اعظم، گرد آمدند،4و با يكديگر مشورت كردند كه با چه حيلهای عيسی را دستگير كرده، بكشند؛5ولی تصميم گرفتند اين كار را به هنگام عيد نكنند تا آشوبی به راه نيفتد.
تدهين عيسی در بيتعنيا
6اما عيسی به بيتعنيا، به خانهٔ شمعون كه قبلاً جذامی بود، رفت.7سر سفره، زنی با يک شيشه عطر گرانبها وارد شد و عطر را بر سر عيسی ريخت.8-9شاگردانش وقتی اين عمل را ديدند، اوقاتشان تلخ شد و گفتند: «حيف از اين عطر كه تلف شد. او میتوانست آن را به قيمت خوبی بفروشد و پولش را به فقرا بدهد.»10عيسی كه میدانست به يكديگر چه میگويند، فرمود: «چرا از اين زن ايراد میگيريد؟ او خدمت بزرگی به من كرد.11فقرا هميشه دور و بر شما هستند، ولی من هميشه با شما نمیباشم.12اين زن در واقع با ريختن عطر روی من، بدن مرا برای دفن آماده كرد.13باور كنيد در هر نقطهٔ جهان كه انجيل موعظه شود، خدمتی نيز كه اين زن به من كرد، ذكر خواهد شد.»
خيانت يهودا به عيسی
14آنگاه يهودا اسخريوطی كه يكی از دوازده شاگرد عيسی بود، نزد كاهنان اعظم رفت15و گفت: «چقدر به من میدهيد تا عيسی را به شما تحويل دهم؟» آنان سی سكهٔ نقره به او دادند.16از آن هنگام، او به دنبال فرصت مناسبی بود تا عيسی را به ايشان تسليم كند.
آخرين شام عيسی با شاگردان
17روز اول عيد كه طی آن همهٔ يهوديان نانهای غير فطير را از خانههای خود دور میكردند، فرا رسيد. شاگردان عيسی نزد او آمده، پرسيدند: «شام مخصوص عيد را كجا آماده كنيم و بخوريم؟»18او در جواب گفت كه به شهر نزد فلان شخص رفته، بگويند: «استاد ما میگويد وقت من رسيده است، و من و شاگردانم در منزل شما شام مخصوص عيد را خواهيم خورد.»19شاگردان اطاعت كردند و شام را در آنجا تدارک ديدند.20-21شب، عيسی با دوازده شاگرد خود سر ميز نشست. هنگام خوردن شام او به ايشان گفت: «يكی از شما به من خيانت میكند.»22همه از اين سخن غمگين شدند، و هر يک با اندوه زياد پرسيدند: «آيا من اين كار را خواهم كرد؟»23او جواب داد: «آنكه دستش را اول با دست من به سوی بشقاب دراز كرد، همان كسی است كه به من خيانت میكند.24البته من بايد مطابق پيشگويیها رحلت كنم، اما وای به حال كسی كه مرا به مرگ تسليم كند. بهتر بود كه اصلاً اين شخص به دنیا نمیآمد.»25يهودا نيز كه بعداً به او خيانت كرد، از او پرسيد: «استاد، آيا آن شخص منم؟» عيسی جواب داد: «بلی، خودت گفتی!»26وقتی شام میخوردند، عيسی يک تكه نان برداشت و شكر نمود؛ سپس آن را تكهتكه كرد و به شاگردان داد و فرمود: «بگيريد بخوريد، اين بدن من است.»27پس از آن، جام را برداشت و شكر كرد، و به آنها داده، فرمود: «هر يک از شما از اين جام بنوشيد.28چون اين خون من است كه با آن، اين پيمان جديد را مهر میكنم. خون من ريخته میشود تا گناهان بسياری بخشيده شود.29اين سخن مرا فراموش نكنيد: من ديگر از اين محصول انگور نخواهم نوشيد تا روزی كه آن را تازه با شما در ملكوت پدرم بنوشم.»30پس از آن، سرود مخصوص عيد را خواندند و به سوی كوه زيتون رفتند.
عيسی انکار پطرس را پيشگويی میکند
31آنگاه عيسی به ايشان فرمود: «امشب همهٔ شما مرا تنها میگذاريد. چون در كتاب آسمانی نوشته شده كه خدا چوپان را میزند و گوسفندان گله پراكنده میشوند.32ولی پس از آن كه زنده شدم، به جليل خواهم رفت و شما را در آنجا خواهم ديد.»33پطرس گفت: «اگر همه، شما را تنها بگذارند، من از كنار شما دور نخواهم شد.»34عيسی به او فرمود: «باور كن كه همين امشب، پيش از آنكه خروس بخواند، تو سه بار مرا انكار كرده، خواهی گفت كه مرا نمیشناسی!»35ولی پطرس گفت: «حتی اگر لازم باشد، با شما خواهم مرد، ولی هرگز شما را انكار نخواهم كرد!» بقيه شاگردان نيز چنين گفتند.
آخرين دعا در باغ جتسيمانی
36پس عيسی ايشان را به بيشهای آورد كه آن را جتسيمانی میناميدند. او به ايشان فرمود: «بنشينيد و منتظر باشيد تا من كمی دورتر رفته، دعا كنم.»37پطرس و دو پسر زبدی يعنی يعقوب و يوحنا را نيز با خود برد. در حالی که غم و اندوه تمام وجود او را فرا گرفته بود،38رو به ايشان كرد و فرمود: «من از شدت حزن و غم، در آستانهٔ مرگ میباشم. شما اينجا بمانيد و با من بيدار باشيد.»39سپس كمی دورتر رفت و بر زمين افتاد و چنين دعا كرد: «پدر، اگر ممكن است، اين جام رنج و عذاب را از مقابل من بردار؛ اما نه به خواهش من بلكه به خواست تو.»40آنگاه نزد آن سه شاگرد برگشت و ديد كه در خوابند. گفت: «پطرس نتوانستی حتی يک ساعت با من بيدار بمانی؟41بيدار بمانيد و دعا كنيد تا وسوسه بر شما غلبه نكند. روح انسان میخواهد آنچه درست است انجام دهد، اما طبع بشری او ضعيف است.»42باز ايشان را گذاشت و رفت و چنين دعا كرد: «پدر، اگر ممكن نيست اين جام از مقابل من برداشته شود، پس آن را مینوشم. آنچه خواست توست بشود.»43باز برگشت و ديد كه در خوابند، چون پلكهای ايشان سنگين شده بود.44پس برای بار سوم رفت و همان دعا را كرد.45سپس، نزد شاگردان بازگشت و گفت: «حالا ديگر بخوابيد و استراحت كنيد… اما نه، حالا زمان آن است كه در چنگ بدكاران گرفتار شوم.46برخيزيد و برويم. نگاه كنيد، اين هم شاگرد خائن من!»
دستگيری و محاكمهٔ عيسی
47سخن عيسی هنوز به پايان نرسيده بود كه يهودا، از راه رسيد. همراه او عدهای با شمشير و چوب و چماق نيز آمده بودند. آنان از سوی سران قوم يهود فرستاده شده بودند.48شاگرد خائن به همراهان خود گفته بود: «هر كه را ببوسم، همان است؛ او را بگيريد.»49پس يهودا مستقيم به سوی عيسی رفت و گفت: «سلام استاد!» و صورت استاد خود را بوسيد.50عيسی گفت: «دوست من، كار خود را زودتر انجام بده!» پس آن عده جلو رفتند و عيسی را گرفتند.51در اين لحظه يكی از همراهان عيسی شمشير خود را كشيد و با يک ضربه، گوش غلام كاهن اعظم را بريد.52عيسی به او فرمود: «شمشيرت را غلاف كن. هر كه شمشير بكشد، با شمشير نيز كشته خواهد شد.53مگر نمیدانی كه من میتوانم از پدرم درخواست كنم تا در يک لحظه، هزاران فرشته به كمک ما بفرستد؟54ولی اگر چنين كنم، پيشگويیهای كتاب آسمانی دربارهٔ من چگونه جامهٔ عمل خواهند پوشيد؟»55آنگاه رو به آن عده كرد و گفت: «مگر من دزد فراری هستم كه با چوب و چماق و شمشير به سراغم آمدهايد؟ من هر روز در برابر چشمانتان در خانهٔ خدا بودم و به مردم تعليم میدادم؛ چرا در آنجا مرا نگرفتيد؟56بلی، میبايست اينطور میشد، چون تمام اين وقايع را انبیا در كتاب آسمانی پيشگويی كردهاند.» در اين گيرودار، تمام شاگردان، او را تنها گذاشته، فرار كردند.
عيسی در برابر شورای يهود
57پس آن گروه، عيسی را به خانهٔ قيافا، كاهن اعظم بردند. در آنجا تمام سران يهود جمع بودند.58در ضمن، پطرس هم از دور به دنبال عيسی میآمد تا وارد حياط خانهٔ كاهن اعظم شد و كنار سربازان نشست تا ببيند بر سر عيسی چه میآيد.59كاهنان اعظم، و در واقع، تمام اعضای شورای عالی يهود جمع شده بودند و به دنبال شاهدانی میگشتند كه به دروغ به عيسی تهمت بزنند، تا بتوانند به مرگ محكومش كنند.60-61ولی با اين كه چند نفر را يافتند و آنان نيز شهادت دروغ دادند، ولی سخنان ايشان با هم يكی نبود. سرانجام دو نفر را پيدا كردند كه میگفتند: «اين مرد میگفت من میتوانم خانهٔ خدا را خراب كنم، و آن را ظرف سه روز باز بنا نمايم.»62آنگاه كاهن اعظم برخاست و به عيسی گفت: «خوب، چه میگويی؟ آيا آنچه میگويند صحت دارد؟»63ولی عيسی خاموش ماند. كاهن اعظم به او گفت: «به نام خدای زنده از تو میخواهم جواب بدهی. آيا تو مسيح، فرزند خدا هستی يا نه؟»64عيسی جواب داد: «بلی، هستم؛ و يک روز مرا خواهيد ديد كه در دست راست خدا نشستهام و بر ابرهای آسمان به زمين باز میگردم.»65-66ناگهان كاهن اعظم لباس خود را دريد و فرياد زد: «كفر گفت! كفر گفت! ديگر چه احتياجی به شاهد داريم؟ همه شنيديد چه گفت! چه رأی میدهيد؟» همه فرياد زدند: «بايد بميرد!»67آنگاه به صورتش آب دهان انداخته، او را زدند. بعضی نيز به او سيلی زده،68با ريشخند میگفتند: «ای مسيح تو كه پيغمبری، بگو ببينم چه كسی تو را زد؟»
پطرس عيسی را انکار میکند
69اما پطرس هنوز در حياط نشسته بود كه يكی از كنيزان كاهن اعظم نزد او آمد و گفت: «به گمانم تو نيز همراه با عيسای جليلی بودی!»70ولی پطرس در حضور همه منكر شد و گفت: «من اصلاً از گفتههايت سر در نمیآورم!»71اندكی بعد، در كنار در، كنيز ديگری به او برخورد و به آنانی كه در آنجا بودند گفت: «اين مرد نيز با عيسای ناصری بود.»72پطرس دوباره انكار كرد، و حتی اين بار قسم خورده، گفت: «من اصلاً اين مرد را نمیشناسم.»73ولی كمی بعد، كسانی كه آنجا ايستاده بودند پيش پطرس آمده، به او گفتند: «تو حتماً يكی از شاگردان او هستی، چون لهجهات جليلی است!»74پطرس اين بار شروع كرد به لعنت كردن و قسم خوردن و گفت: «من اصلاً اين مرد را نمیشناسم.» درست در همين هنگام خروس بانگ زد،75و پطرس گفتهٔ عيسی را به خاطر آورد كه گفته بود: «پيش از اينكه خروس بخواند، تو سه بار مرا انكار خواهی كرد.» پس بيرون رفت و زارزار گريست.