1So hat der HERR gesprochen: »Fürwahr, ich lasse gegen Babylon und gegen die, welche im ›Herzen[1] meiner Widersacher‹ wohnen, die Wut eines Verderbers losbrechen,2und ich entsende Worfler nach Babylon, die sollen es worfeln und sein Land ausplündern!« Wenn die am Tage des Unglücks (die Stadt) von allen Seiten umzingeln,3dann spanne kein Schütze seinen Bogen mehr, und niemand erhebe sich zum Widerstand in seinem Panzer! Doch schont ihre jungen Männer nicht, vollzieht den Bann an ihrem gesamten Heer,4so daß Erschlagene daliegen im Lande der Chaldäer und Durchbohrte[2] auf ihren Straßen!5Denn weder Israel noch Juda ist als Witwe von seinem Gott, vom HERRN der Heerscharen, verlassen; dagegen das Land jener ist voll von Verschuldung gegen den Heiligen Israels.6Fliehet aus dem Bereich Babylons hinweg und rettet ein jeder sein Leben, damit ihr nicht den Tod findet um seiner Verschuldung willen! Denn die Zeit der Rache ist dies für den HERRN: was es verübt hat, vergilt er ihm.
Babylon der Taumelbecher Gottes: das Todesurteil über Babylon
7Ein goldener Becher war Babylon in der Hand des HERRN, der die ganze Erde trunken machte; von seinem Wein haben die Völker getrunken, darum haben die Völker den Verstand verloren[3].8Plötzlich ist Babylon gefallen und zerschmettert: »Wehklagt über die Stadt, holt Balsam für ihre Schmerzen[4]: vielleicht ist noch Heilung möglich!«9»Wir haben Babylon heilen wollen, aber es war nicht zu heilen: überlaßt es sich selbst! Laßt uns abziehen, ein jeder in sein Land! Denn bis an den Himmel reicht das Strafgericht über die Stadt und ragt bis zu den Wolken!«10»Der HERR hat die Gerechtigkeit unserer Sache ans Licht gebracht: kommt, laßt uns in Zion das Walten des HERRN, unsers Gottes, verkündigen!«
Die Stadt wird nach Beschluß Gottes erstürmt
11Schärft die Pfeile, ergreift die Schilde! Der HERR hat die Wut der Könige von Medien erweckt, denn sein Absehen ist gegen Babylon gerichtet, es zu vernichten; denn die Rache des HERRN ist da, die Rache für seinen Tempel.12Gegen die Mauern Babylons pflanzt ein Banner[5] auf! Verschärft die Bewachung, stellt Wachtposten auf, legt Mannschaften in Hinterhalt! Denn wie der HERR es sich vorgenommen hat, so führt er es auch aus, was er den Bewohnern Babylons angedroht hat.13O Stadt, die du wohnst[6] an großen Wassern, reich an Schätzen: gekommen ist dein Ende, das Maß ist voll zum Abschneiden!14Der HERR der Heerscharen hat bei sich selbst geschworen: »Habe ich dich auch mit Menschen angefüllt wie mit Heuschrecken, so wird man doch Siegesgeschrei über dich erheben!«
Lobpreis des Herrn, des Gottes Israels
15Er ist es, der die Erde durch seine Kraft geschaffen, den Erdkreis durch seine Weisheit fest gegründet und durch seine Einsicht den Himmel ausgespannt hat.16Wenn er beim Schall des Donners Wasserrauschen am Himmel entstehen läßt und Gewölk vom Ende der Erde heraufführt, wenn er Blitze beim Regen schafft und den Sturmwind aus seinen Vorratskammern herausläßt –17starr steht alsdann jeder Mensch da, ohne es begreifen zu können, und schämen muß sich jeder Goldschmied seines Bildwerks; denn Trug ist sein gegossener Götze, und kein Odem[7] wohnt in ihm:18nichts als Wahn[8] sind sie, lächerliche Gebilde; wenn die Zeit des Strafgerichts für sie kommt, ist es zu Ende mit ihnen.19Aber nicht wie diese ist Jakobs Erbteil; nein, er ist es, der das All gebildet hat, und Israel ist der Stamm seines Erbbesitzes: HERR der Heerscharen ist sein Name!
Hammerspruch; das Gericht an Babylon in seiner weltgeschichtlichen Bedeutung
20»Ein Hammer bist du mir gewesen, eine Kriegswaffe; und ich habe mit dir Völker zerhämmert und Königreiche mit dir zertrümmert.21Zerhämmert habe ich mit dir Rosse samt ihren Reitern, zerhämmert mit dir Kriegswagen samt den darauf Fahrenden;22zerhämmert habe ich mit dir Männer und Weiber, zerhämmert mit dir Greise und Kinder, zerhämmert Jünglinge und Jungfrauen;23zerhämmert habe ich mit dir Hirten samt ihren Herden, zerhämmert mit dir Ackerleute samt ihren Gespannen, zerhämmert Landpfleger und Statthalter.24Aber jetzt will ich Babylon und allen Bewohnern des Chaldäerlandes alle ihre Bosheit, die sie an Zion verübt haben, vor euren Augen vergelten!« – so lautet der Ausspruch des HERRN. –25»Nunmehr will ich an dich[9]« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »du Berg des Verderbens, der du über die ganze Erde Verderben gebracht hast! Ja, ich will meine Hand gegen dich ausstrecken und dich von der Felsenhöhe hinabwälzen und dich zu einem verbrannten[10] Berge machen,26so daß man von dir weder Ecksteine noch Grundsteine mehr nehmen[11] kann; nein, eine öde Wüste sollst du sein auf ewige Zeit!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.
Schilderung der Eroberung der Stadt
27Pflanzt ein Panier (V.12) auf der Erde auf, stoßt in die Posaune unter den Völkern, weiht[12] Völker zum Kampf gegen Babylon, bietet gegen es die Königreiche von Ararat, Minni und Askenas auf, bestellt einen Heerführer gegen es, laßt Reiterei anrücken so zahlreich wie borstige Heuschrecken!28Weiht Völker zum Kampf gegen es, die Könige von Medien, ihre Landpfleger und alle ihre Statthalter und das ganze Gebiet ihrer Herrschaft!29Da erbebt und zittert die Erde; denn die Ratschlüsse des HERRN gehen an Babylon in Erfüllung, um das Land Babylon zu einer menschenleeren Einöde zu machen.30Babylons Mannen ziehen nicht mehr ins Feld, sitzen tatenlos in den Burgen[13]; ihr Mut ist geschwunden, sie sind zu Weibern geworden; schon hat man die Wohnungen in der Stadt in Flammen aufgehen lassen, ihre[14] Riegel sind zerbrochen.31Ein Läufer läuft dem andern entgegen und ein Bote dem andern, um dem König von Babylon zu melden, daß seine Stadt an allen Ecken erobert,32daß die Furten besetzt seien und man die Sümpfe mit Feuer ausgebrannt habe und dem Kriegsvolk der Mut entsunken sei.33Denn so hat der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen: »Die Tochter Babylon gleicht einer Tenne zur Zeit, da man sie feststampft: nur noch eine kleine Weile, so kommt für sie (für Babylon) die Zeit der Ernte!«
Die Verschuldung Babylons an Jerusalem und die Rache Gottes
34»Nebukadnezar, der König von Babylon, hat mich gefressen, hat mich vernichtet, mich hingestellt als ein leeres Gefäß! Er hat mich verschlungen wie ein Drache und seinen Bauch mit mir gefüllt, hat mich aus meinem Paradies[15] hinausgestoßen.35Die an mir verübte Gewalttätigkeit und meine Zerfleischung komme über Babylon« – so spreche die Bewohnerschaft Zions – »und mein Blut über die Bewohner des Chaldäerlandes!« – so spreche Jerusalem.36Darum hat der HERR so gesprochen: »Wisse wohl: ich führe deine Sache und vollziehe die Rache für dich: ich trockne Babylons Strom aus und lasse seine Brunnen versiegen!37Babylon soll zum Trümmerhaufen werden, zur Behausung der Schakale, zum abschreckenden Beispiel und Gespött, ohne Bewohner!38Jetzt brüllen sie noch allesamt wie junge Löwen, knurren wie Löwenkätzchen;39aber wenn sie (vor Gier) glühen, will ich ihnen ein Mahl[16] herrichten und sie trunken machen, daß sie taumeln und einschlafen zu ewigem Schlaf, aus dem sie nicht wieder erwachen!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.40»Ich lasse sie wie Lämmer zur Schlachtung niedersinken, wie Widder samt den Böcken!«
Klagelied über den Fall der Stadt verbunden mit Mahnungen an Israel
41Ach, wie ist doch Sesach[17] eingenommen und erobert der Stolz der ganzen Erde! Ach, wie ist doch Babylon zum Gegenstand des Entsetzens unter den Völkern geworden!42Das Meer ist gegen Babylon heraufgestiegen, von seinen brausenden Wellen ist es überflutet;43seine Städte sind zur Wüste geworden, zu dürrem Land und zur Steppe, zu einem Land, in welchem niemand wohnt und das kein Menschenkind durchwandert.44Auch am Bel (50,2) zu Babylon will ich das Strafgericht vollziehen und aus seinem Rachen das wieder herausholen, was er verschlungen hat, und nicht mehr sollen künftig die Völker zu ihm hinströmen! Auch die Mauer Babylons ist gefallen!45Ziehet aus seinem Bereich hinweg, mein Volk, und rettet ein jeder sein Leben vor der Zornglut des HERRN!46Doch laßt euer Herz nicht verzagen und geratet nicht in Angst bei den Gerüchten, die im Lande im Umlauf sind, wenn in dem einen Jahre dieses Gerücht sich verbreitet und im Jahre darauf jenes Gerücht, und Gewalttätigkeit im Lande herrscht, und ein Machthaber sich gegen den andern erhebt!47»Darum wisset wohl: es kommt die Zeit, da werde ich das Strafgericht an den Götzenbildern Babylons vollziehen! Da wird dann sein ganzes Land zuschanden werden und alle seine (Bewohner) erschlagen in seiner Mitte fallen!48Dann werden Himmel und Erde samt allem, was in ihnen ist, über Babylon jubeln, denn von Norden her brechen ihm die Verwüster ins Land ein« – so lautet der Ausspruch des HERRN.49Auch Babylon muß fallen um der erschlagenen Israeliten willen, wie um Babylons willen Erschlagene auf der ganzen Erde gefallen sind.50Ihr, die ihr dem Schwert entronnen seid, ziehet ab und steht nicht still! Bleibt des HERRN auch in der Ferne eingedenk und haltet die Erinnerung an Jerusalem getreulich fest:51»Wir haben uns schämen müssen, denn wir haben Schmähreden zu hören bekommen; Schamröte hat unser Antlitz bedeckt, denn Fremde sind über die Heiligtümer im Tempel des HERRN hergefallen!«52»Darum wisset wohl: es kommt die Zeit« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »da werde ich das Strafgericht an den Götzen Babylons vollziehen, und überall in seinem Lande werden dann tödlich Verwundete röcheln!53Wenn Babylon auch bis zum Himmel emporstiege und seine Festung unersteiglich hoch baute, so werden ihm doch von mir her die Verwüster kommen!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.
Abschluß und Rückblick
54Horch! Geschrei von Babylon her und ein gewaltiger Einsturz aus dem Lande der Chaldäer!55Denn der HERR verwüstet Babylon und macht dem lauten Lärmen dort ein Ende: es brausen ihre[18] Wogen wie gewaltige Fluten, laut erschallen ihre wilden Kriegsrufe.56Denn der Verwüster bricht über die Stadt, über Babylon herein, und ihre Krieger werden gefangen, ihre Bogen sind zerbrochen; denn ein Gott der Vergeltung ist der HERR, er zahlt sicher heim.57»Ihre Oberen[19] aber und Gelehrten, ihre Landpfleger, Statthalter und Krieger mache ich trunken, daß sie entschlafen zu ewigem Schlaf und nicht wieder erwachen« – so lautet der Ausspruch des Königs, dessen Name ›HERR der Heerscharen‹ ist. –58So hat der HERR der Heerscharen gesprochen: »Babylons Mauern, so breit sie sind, sollen bis auf den Grund niedergerissen und seine Tore, so hoch sie sind, mit Feuer verbrannt werden!«, und so (trifft das Wort zu: Hab 2,13): »Völker mühen sich für nichts ab, und Völkerschaften arbeiten sich für das Feuer ab.«59(Dies ist) der Auftrag, den der Prophet Jeremia Seraja, dem Sohne Nerijas, des Sohnes Mahsejas, erteilte, als dieser mit Zedekia, dem König von Juda, im vierten Jahre von dessen Regierung nach Babylon reiste; Seraja war damals Quartiermeister[20].60Jeremia hatte aber alles Unglück, das über Babylon hereinbrechen sollte, nämlich alle Aussprüche, die hier über Babylon aufgezeichnet stehen, auf eine einzige Buchrolle[21] geschrieben61und zu Seraja gesagt: »Wenn du nach Babylon kommst, so sieh dich nach einem passenden Orte um und verlies alle diese Worte laut62und sage dann: ›HERR, du selbst hast diesem Orte angedroht, ihn vernichten zu wollen, so daß kein Bewohner mehr in ihm sein solle, weder Menschen noch Vieh, sondern daß er zu einer Einöde für ewige Zeiten werden solle.‹63Wenn du dann diese Buchrolle zu Ende gelesen hast, so binde einen Stein daran und wirf sie mitten in den Euphrat hinein64und rufe aus: ›So soll auch Babylon versinken und nicht wieder hochkommen infolge des Unglücks, das ich über es verhänge!‹« Bis hierher gehen die Aussprüche Jeremias. (Jer 1,1)
Jeremia 51
Noua Traducere Românească
von Biblica1Așa vorbește DOMNUL: „Iată, voi stârni un vânt[1] distrugător împotriva Babilonului și împotriva locuitorilor din Leb‑Kamai[2]. (Jer 25,26)2Voi trimite împotriva Babilonului niște străini care îl vor vântura și‑i vor goli țara. Ei o vor ataca din toate părțile în ziua nenorocirii.3Să se întindă arcul împotriva celui ce‑și întinde arcul și împotriva celui ce se mândrește cu armura lui![3] Nu‑i cruțați pe tinerii lui! Dați‑i spre nimicire[4] toată oștirea! (Jer 25,9)4Vor cădea uciși în țara caldeenilor, străpunși pe străzile ei.5Căci Israel și Iuda nu sunt părăsite de Dumnezeul lor, de DOMNUL Oștirilor, deși țara lor[5] este plină de vină înaintea Sfântului lui Israel.6Fugiți din Babilon! Scăpați‑vă viața, ca nu cumva să fiți nimiciți din cauza nelegiuirii lui, căci vremea răzbunării DOMNULUI a sosit și El îl va răsplăti după meritele lui!7Babilonul a fost o cupă de aur în mâna DOMNULUI, care îmbăta întregul pământ. Neamurile au băut din vinul ei și de aceea au înnebunit.8Babilonul va cădea deodată și va fi zdrobit! Gemeți pentru el! Aduceți balsam pentru rana lui; poate va putea fi vindecată!9Am încercat să vindecăm Babilonul, dar nu s‑a vindecat! Părăsiți‑l și să mergem fiecare în țara lui, căci judecata lui ajunge până la ceruri și se înalță până la nori.“10DOMNUL scoate la lumină dreptatea cauzei noastre. Să mergem și să vestim în Sion lucrarea DOMNULUI, Dumnezeul nostru!11Ascuțiți‑vă săgețile și umpleți‑vă tolbele! DOMNUL a trezit duhul regilor Mediei, pentru că planul Lui este să distrugă Babilonul. Aceasta este răzbunarea DOMNULUI, răzbunarea pentru Templul Său.12Ridicați un steag împotriva zidurilor Babilonului! Întăriți paza, puneți păzitori, pregătiți o ambuscadă! DOMNUL Își va duce la îndeplinire hotărârea pe care a rostit‑o împotriva locuitorilor Babilonului.13Ție, care locuiești lângă ape multe și ai mari bogății, ți‑a venit sfârșitul, iar firul vieții[6] tale a ajuns la capăt!14DOMNUL Oștirilor a jurat pe Sine Însuși: „Te voi umple cu oameni, asemenea unui roi de lăcuste, și ei vor înălța strigăte de victorie asupra ta.“15El a făcut pământul prin puterea Lui, a întemeiat lumea prin înțelepciunea Lui, și a întins cerurile prin priceperea Lui.16La glasul Lui urlă apele din ceruri. El înalță norii de la marginile pământului, trimite fulgerele și ploaia și scoate vântul din cămările Lui.17Toți oamenii sunt proști și fără cunoștință; fiecare aurar este făcut de rușine de chipul cioplit. Căci chipurile lui turnate sunt doar o minciună și n‑au nicio suflare în ele.18Ei sunt o deșertăciune, o lucrare de batjocură. La vremea pedepsei lor, vor pieri.19Dar Partea lui Iacov nu este ca aceștia, căci El este Cel Ce a întocmit totul, chiar și seminția moștenirii Lui – DOMNUL Oștirilor este Numele Lui.20„Tu ești buzduganul Meu, arma Mea de luptă! Cu tine zdrobesc neamuri și distrug împărății!21Cu tine zdrobesc calul și călărețul! Cu tine zdrobesc carul și conducătorul lui!22Cu tine zdrobesc pe bărbat și pe femeie, pe bătrân și pe copil, pe tânăr și pe fecioară!23Cu tine zdrobesc pe păstor și turma lui! Cu tine zdrobesc pe plugar și perechea lui de boi! Cu tine zdrobesc pe guvernatori și pe conducători!24Înaintea ochilor voștri voi răsplăti Babilonului și tuturor locuitorilor Caldeii pentru tot răul pe care l‑au făcut în Sion, zice DOMNUL.“25„Iată, sunt împotriva ta, munte distrugător, care distrugeai întregul pământ, zice DOMNUL. Îmi voi întinde mâna împotriva ta, te voi rostogoli de pe stânci și te voi preface într‑un munte aprins.26Nimeni nu va mai lua din tine pietre pentru capul unghiului, nici pietre pentru temelie, căci vei fi un pustiu veșnic, zice DOMNUL!“27„Ridicați un steag în țară! Sunați din trâmbiță[7] printre neamuri! Puneți deoparte[8] neamurile împotriva lui! Chemați împotriva lui regatele Araratului[9], Miniului și Așchenazului! Numiți un comandant împotriva lui! Trimiteți împotriva lui cai precum un roi de lăcuste! (Jer 4,5; Jer 22,7)28Puneți deoparte[10] neamurile împotriva lui – pe regii Mediei, pe guvernatorii lor, pe toți conducătorii lor și toate țările aflate sub stăpânirea lor!29Pământul se cutremură și se zvârcolește, căci planurile DOMNULUI împotriva Babilonului se împlinesc – El va preface țara Babilonului într‑un pustiu și nimeni nu va mai locui acolo.30Vitejii Babilonului au încetat lupta; ei rămân în fortărețele lor. Puterea le este sleită și au ajuns ca niște femei. Locuințele lor sunt arse și zăvoarele lor sunt sfărâmate.31Sol după sol, mesager după mesager aleargă să‑l anunțe pe împăratul Babilonului că cetatea lui este cucerită de la un capăt la celălalt,32că trecătorile râului sunt capturate, că mlaștinile cu trestii sunt arse și că războinicii sunt îngroziți.“33Așa vorbește DOMNUL Oștirilor, Dumnezeul lui Israel: „Fiica Babilonului este ca o arie de treierat în perioada când a fost netezită: încă puțin și vine vremea secerișului.“34Nebucadnețar, împăratul Babilonului, m‑a devorat: m‑a stors de vlagă, m‑a făcut un vas gol. M‑a înghițit ca un monstru, și‑a umplut pântecul cu bunătățile mele și apoi m‑a vărsat.35Fie ca violența folosită împotriva mea și a rudelor mele[11] să se întoarcă împotriva Babilonului, zice locuitoarea Sionului. Fie ca sângele meu să se răsfrângă asupra locuitorilor Caldeii, zice Ierusalimul.36De aceea, așa vorbește DOMNUL: „Iată, îți voi apăra cauza și te voi răzbuna; voi seca marea Babilonului și‑i voi usca izvoarele.37Babilonul va ajunge un morman de dărâmături, o vizuină de șacali, o pricină de groază și de fluierat, un loc în care nu va mai locui nimeni.38Ei toți vor rage ca niște lei, vor mârâi ca niște pui de lei.39Dar când vor fi în călduri, le voi pregăti un ospăț și‑i voi îmbăta, ca să salte de veselie și să adoarmă apoi somnul cel de veci și să nu se mai trezească, zice DOMNUL.40Îi voi coborî ca pe niște miei la măcelărie, ca pe niște berbeci și țapi.41Cum a fost cucerit Șeșakul[12], cum a fost capturată pricina de laudă a întregului pământ! Cum a ajuns Babilonul o pricină de groază printre neamuri! (Jer 25,26)42Marea s‑a înălțat peste Babilon; a fost acoperit de valurile ei învolburate!43Cetățile lui au devenit pustii, un pământ uscat și deșertic, o țară în care nu mai locuiește nimeni și pe unde nu mai trece niciun fiu al omului.44Îl voi pedepsi pe BEL în Babilon și îi voi smulge din gură ceea ce a înghițit. Neamurile nu vor mai curge spre el, și zidul Babilonului se va prăbuși.45Ieși din mijlocul lui, popor al Meu! Fiecare să fugă și să‑și scape viața de mânia aprigă a DOMNULUI!46Să nu cumva să vă slăbească inima sau să vă temeți de vestea care se aude în țară. Căci anul acesta vine o veste, iar anul următor o altă veste. Va fi violență în țară, iar un stăpânitor va fi împotriva altui stăpânitor!47De aceea, iată, vin zile când voi pedepsi chipurile cioplite ale Babilonului. Toată țara va fi acoperită de rușine și toți cei răniți vor cădea în mijlocul ei.48Atunci cerurile și pământul și tot ce cuprind ele vor striga de bucurie asupra Babilonului, căci din nord, îl vor ataca nimicitorii, zice DOMNUL.“49Babilonul trebuie să cadă din cauza celor uciși ai lui Israel, tot așa cum și cei uciși de pe întreg pământul au căzut din cauza Babilonului.50Cei care ați scăpat de sabie, plecați și nu întârziați! Amintiți‑vă de DOMNUL, de la depărtare, și să‑și găsească loc[13] Ierusalimul în inima voastră!51Suntem rușinați, căci am auzit insulta! Ne‑am acoperit fețele din cauza rușinii, pentru că niște străini au intrat în sanctuarele Casei DOMNULUI.52„Dar iată, vin zile, zice DOMNUL, când îi voi pedepsi chipurile cioplite, și în toată țara lui vor geme răniții.53Chiar dacă Babilonul s‑ar înălța până la cer și chiar dacă și‑ar fortifica înălțimile, tot voi trimite nimicitorii împotriva lui, zice DOMNUL.54Un strigăt răsună din Babilon. Zgomotul unui mare prăpăd se aude din țara caldeenilor,55căci DOMNUL va distruge Babilonul și va face să înceteze în el zarva cea mare. Valuri de nimicitori vor urla ca niște ape mari și zgomotul strigătelor lor va răsuna.56Un nimicitor va veni împotriva Babilonului; vitejii lui vor fi capturați și arcurile lor vor fi zdrobite. Căci DOMNUL este un Dumnezeu Care răsplătește! El, cu siguranță, va da fiecăruia plata cuvenită!57Eu îi voi îmbăta pe conducătorii și pe înțelepții lui, pe guvernatori, pe ofițeri și pe viteji; ei vor adormi pe vecie și nu se vor mai trezi, zice Împăratul, al Cărui Nume este DOMNUL Oștirilor.“58Așa vorbește DOMNUL Oștirilor: „Zidurile cele largi ale Babilonului vor fi dărâmate, iar porțile lui cele înalte vor fi arse în foc. Popoarele se trudesc degeaba și neamurile muncesc doar pentru foc!“59Iată care este mesajul pe care profetul Ieremia l‑a încredințat lui Seraia, fiul lui Neria, fiul lui Mahseia, când s‑a dus în Babilon cu Zedechia, regele lui Iuda, în al patrulea an al domniei acestuia. (Seraia era căpetenia locului de odihnă).60Ieremia a scris într‑un sul toate nenorocirile care vor veni asupra Babilonului – toate cuvintele acestea le‑a scris cu privire la Babilon.61Ieremia i‑a zis lui Seraia: „Când vei ajunge în Babilon, vezi să citești toate aceste cuvinte cu voce tare.62Apoi să zici: «DOAMNE, Tu ai spus că vei distruge acest loc și că nu va mai fi locuit nici de oameni, nici de animale, ci va deveni un pustiu pe vecie!»63Când vei termina de citit acest sul, leagă‑l de o piatră și aruncă‑l în mijlocul Eufratului.64Apoi să spui: «Așa se va scufunda Babilonul și nu se va mai ridica din cauza nenorocirilor pe care le voi aduce asupra lui, iar poporul lui va fi neputincios.»“ Până aici sunt cuvintele lui Ieremia.