2.Könige 5

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Naaman, der Feldhauptmann des Königs von Aram, war ein trefflicher Mann vor seinem Herrn und wert gehalten; denn durch ihn gab der HERR den Aramäern Sieg. Und er war ein gewaltiger Mann, jedoch aussätzig.2 Aber die Kriegsleute der Aramäer waren ausgezogen und hatten ein junges Mädchen weggeführt aus dem Lande Israel; die war im Dienst der Frau Naamans.3 Die sprach zu ihrer Herrin: Ach dass mein Herr wäre bei dem Propheten in Samaria! Der könnte ihn von seinem Aussatz befreien.4 Da ging Naaman hinein zu seinem Herrn und sagte es ihm an und sprach: So und so hat das Mädchen aus dem Lande Israel geredet.5 Der König von Aram sprach: So zieh hin, ich will dem König von Israel einen Brief schreiben. Und er zog hin und nahm mit sich zehn Zentner Silber und sechstausend Schekel Gold und zehn Feierkleider6 und brachte den Brief dem König von Israel; der lautete: Wenn dieser Brief zu dir kommt, siehe, so wisse, ich habe meinen Knecht Naaman zu dir gesandt, damit du ihn von seinem Aussatz befreist.7 Und als der König von Israel den Brief las, zerriss er seine Kleider und sprach: Bin ich denn Gott, dass ich töten und lebendig machen könnte, dass er zu mir schickt, ich solle den Mann von seinem Aussatz befreien? Merkt und seht, wie er Streit mit mir sucht!8 Als Elisa, der Mann Gottes, hörte, dass der König von Israel seine Kleider zerrissen hatte, sandte er zu ihm und ließ ihm sagen: Warum hast du deine Kleider zerrissen? Lass ihn zu mir kommen, damit er innewerde, dass ein Prophet in Israel ist.9 So kam Naaman mit Rossen und Wagen und hielt vor der Tür am Hause Elisas.10 Da sandte Elisa einen Boten zu ihm und ließ ihm sagen: Geh hin und wasche dich siebenmal im Jordan, so wird dir dein Fleisch wieder heil und du wirst rein werden.11 Da wurde Naaman zornig und zog weg und sprach: Ich meinte, er selbst sollte zu mir herauskommen und hertreten und den Namen des HERRN, seines Gottes, anrufen und seine Hand über der Stelle bewegen und mich so von dem Aussatz befreien.12 Sind nicht die Flüsse von Damaskus, Abana und Parpar, besser als alle Wasser in Israel, sodass ich mich in ihnen waschen und rein werden könnte? Und er wandte sich und zog weg im Zorn.13 Da machten sich seine Diener an ihn heran, redeten mit ihm und sprachen: Lieber Vater, wenn dir der Prophet etwas Großes geboten hätte, würdest du es nicht tun? Wie viel mehr, wenn er zu dir sagt: Wasche dich, so wirst du rein!14 Da stieg er ab und tauchte unter im Jordan siebenmal, wie der Mann Gottes geboten hatte. Und sein Fleisch wurde wieder heil wie das Fleisch eines jungen Knaben, und er wurde rein. (3Mo 14,7; Lk 4,27)15 Und er kehrte zurück zu dem Mann Gottes samt seinem ganzen Gefolge. Und als er hinkam, trat er vor ihn und sprach: Siehe, nun weiß ich, dass kein Gott ist in allen Landen außer in Israel; so nimm nun eine Segensgabe von deinem Knecht. (2Kön 5,1)16 Elisa aber sprach: So wahr der HERR lebt, vor dem ich stehe: Ich nehme es nicht. Und er nötigte ihn, dass er es nehme; aber er wollte nicht.17 Da sprach Naaman: Wenn nicht, so könnte doch deinem Knecht gegeben werden von dieser Erde eine Last, so viel zwei Maultiere tragen! Denn dein Knecht will nicht mehr andern Göttern Brandopfer und Schlachtopfer darbringen, sondern allein dem HERRN.18 Nur darin wolle der HERR deinem Knecht gnädig sein: Wenn mein Herr in den Tempel Rimmons geht, um dort anzubeten, und er sich auf meinen Arm lehnt und ich auch anbeten muss, wenn er anbetet, im Tempel Rimmons, dann möge der HERR deinem Knecht vergeben.19 Er sprach zu ihm: Zieh hin mit Frieden! Und als er von ihm eine Strecke Weges fortgezogen war,20 dachte Gehasi, der Diener Elisas, des Mannes Gottes: Siehe, mein Herr hat diesen Aramäer Naaman verschont, dass er nichts von ihm genommen hat, was er gebracht hat. So wahr der HERR lebt: Ich will ihm nachlaufen und mir etwas von ihm nehmen.21 So jagte Gehasi dem Naaman nach. Und als Naaman sah, dass er ihm nachlief, stieg er vom Wagen, ging ihm entgegen und sprach: Steht alles gut?22 Er sprach: Ja. Aber mein Herr hat mich gesandt und lässt dir sagen: Siehe, jetzt sind zu mir gekommen vom Gebirge Ephraim zwei von den Prophetenjüngern. Gib ihnen doch einen Zentner Silber und zwei Feierkleider!23 Naaman sprach: Nimm lieber zwei Zentner! Und er nötigte ihn und band zwei Zentner Silber in zwei Beutel und zwei Feierkleider und gab’s seinen beiden Dienern; die trugen’s vor ihm her.24 Und als Gehasi an den Hügel kam, nahm er’s von ihren Händen und legte es beiseite im Hause und ließ die Männer gehen.25 Er selbst aber ging hinein und trat vor seinen Herrn. Und Elisa sprach zu ihm: Woher, Gehasi? Er sprach: Dein Knecht ist weder hierhin noch dorthin gegangen.26 Er aber sprach zu ihm: Ist nicht mein Herz mit dir gegangen, als ein Mann sich umwandte von seinem Wagen dir entgegen? Ist es an der Zeit, Silber und Kleider zu nehmen und Ölgärten und Weinberge, Schafe und Rinder, Knechte und Mägde?27 Aber der Aussatz Naamans wird dir anhangen und deinen Nachkommen allezeit. Da ging Gehasi von ihm hinaus, aussätzig wie Schnee.

2.Könige 5

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Naaman, der Heerführer des Königs von Syrien, wurde von seinem Herrn sehr geschätzt. Auch sonst war er sehr angesehen, denn durch ihn hatte Jahwe den Syrern zum Sieg verholfen. Der Mann war ein Kriegsheld, aber aussätzig.2 Bei einem ihrer Raubzüge nach Israel hatten die Syrer ein junges Mädchen entführt. Das war als Sklavin zu Naamans Frau gekommen.3 Einmal sagte sie zu ihrer Herrin: „Wenn mein Herr doch zu dem Propheten gehen könnte, der in Samaria wohnt! Der würde ihn von seinem Aussatz[1] heilen.“[2]4 Da ging Naaman zu seinem Herrn und berichtete ihm, was die junge Israelitin gesagt hatte.5 „Geh doch hin!“, sagte der König.[3] „Ich werde dir einen Brief an den König von Israel[4] mitgeben!“ Da machte sich Naaman auf den Weg. Er nahm zehn Talente Silber mit, 6000 Goldstücke[5] und zehn Festgewänder.6 Beim König von Israel angekommen, überreichte er den Brief, in dem es hieß: „Wenn dieser Brief zu dir kommt, sollst du wissen: Ich habe meinen Diener Naaman zu dir geschickt, damit du ihn vom Aussatz befreist.“7 Als der König von Israel den Brief gelesen hatte, riss er sein Obergewand ein[6] und rief: „Bin ich denn Gott, dass ich Macht über Tod und Leben hätte? Verlangt der doch tatsächlich von mir, einen Menschen vom Aussatz zu befreien! Da sieht doch jeder, dass er nur einen Vorwand sucht, um Krieg anzufangen!“8 Als der Gottesmann Elischa davon hörte, ließ er dem König sagen: „Warum hast du deine Gewänder eingerissen? Lass ihn doch zu mir kommen! Er soll merken, dass es einen Propheten in Israel gibt!“9 Da fuhr Naaman mit seinen Pferden und Wagen bei Elischa vor.10 Dieser schickte einen Boten zu ihm hinaus und ließ ihm sagen: „Fahre an den Jordan und tauche dich sieben Mal darin unter! Dann wird dein Aussatz verschwinden und du wirst gesund sein!“11 Da kehrte Naaman zornig um und sagte: „Ich hatte gedacht, er würde zu mir herauskommen, sich vor mich hinstellen und den Namen Jahwes, seines Gottes, anrufen. Dabei würde er die Hand über die kranke Stelle schwingen und so den Aussatz verschwinden lassen.12 Ist denn das Wasser der Flüsse von Damaskus, von Abana und Parpar, nicht besser als alle Gewässer Israels?“ Dann hätte ich mich auch gleich dort baden können. So entfernte er sich voller Zorn.13 Aber seine Diener redeten ihm gut zu: „Vater“, sagten sie, „wenn der Prophet etwas Schwieriges von dir verlangt hätte, hättest du es bestimmt getan. Aber nun hat er nur gesagt: 'Bade dich, dann wirst du rein sein!' Solltest du das nicht noch viel eher tun?14 Da fuhr Naaman doch zum Jordan hinab[7] und tauchte sieben Mal im Wasser unter, wie es der Gottesmann gesagt hatte. Und tatsächlich wurde seine Haut wieder glatt und rein wie die eines Kindes. Er war gesund.15 Mit seinem ganzen Gefolge kehrte er zu dem Gottesmann zurück. Er trat vor ihn hin und sagte: „Jetzt weiß ich, dass es auf der ganzen Welt keinen Gott gibt, außer in Israel. Bitte nimm doch ein Geschenk von mir, deinem Diener, an.“16 Doch dieser sagte: „So wahr Jahwe lebt, vor dem ich stehe: Ich nehme nichts von dir an!“ So sehr er ihm auch zuredete, etwas zu nehmen, er weigerte sich.17 Da sagte Naaman: „Wenn du also nichts annimmst, dann gestatte deinem Diener doch, zwei Maultierladungen Erde mitzunehmen. Denn dein Diener wird künftig keinem anderen Gott mehr Opfer[8] bringen als nur Jahwe.18 Nur das eine möge Jahwe deinem Diener verzeihen: Wenn mein Herr in den Tempel Rimmons[9] geht, um sich dort niederzuwerfen, dann stützt er sich auf meinen Arm und auch ich muss mich dort mit niederwerfen. Das möge Jahwe mir bitte verzeihen!“19 „Geh in Frieden!“, sagte Elischa. Als sich Naaman schon ein Stück entfernt hatte,20 sagte sich Elischas Diener Gehasi: „Mein Herr lässt diesen Syrer ungeschoren davonkommen. Er hätte ihm ruhig etwas von seinen Geschenken abnehmen können. So wahr Jahwe lebt: Ich laufe ihm hinterher und lasse mir etwas von ihm geben!“21 So rannte Gehasi Naaman nach. Als dieser sah, dass ihm jemand nachlief, sprang er vom Wagen ab, ging ihm entgegen und sagte: „Ist alles in Ordnung?“22 „Ja“, sagte dieser, „aber mein Herr lässt dir sagen: 'Eben sind zwei junge Prophetenjünger aus dem Bergland von Efraïm zu mir gekommen. Gib mir doch ein Talent Silber und zwei Festgewänder für sie!'“23 „Ich bitte dich, nimm zwei Talente!“, erwiderte Naaman. Er verschnürte zwei Talente ‹Silber›[10] in zwei Beutel, legte die beiden Festgewänder dazu und schickte zwei seiner Leute mit, die das Geschenk vor Gehasi hertragen sollten.24 Als sie an den Stadthügel[11] kamen, schickte Gehasi die beiden Männer zurück und versteckte die Geschenke im Haus.25 Er ging dann wieder zu seinem Herrn. Da fragte ihn Elischa: „Woher kommst du, Gehasi?“ – „Dein Diener war doch die ganze Zeit hier!“, erwiderte er.26 Aber Elischa entgegnete ihm: „Bin ich nicht im Geist mit dir gegangen, als der Mann von seinem Wagen stieg und dir entgegenkam? Ist es jetzt an der Zeit, Geld und Festkleider anzunehmen und davon Olivenhaine und Weinberge, Schafe und Rinder, Sklaven und Sklavinnen zu kaufen?27 Der Aussatz Naamans wird dich und alle deine Nachkommen für immer befallen.“ Als Gehasi ihn verließ, war er vom Aussatz weiß wie Schnee.

2.Könige 5

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Naaman war der ´oberste` Heerführer des aramäischen Königs. Er genoss hohes Ansehen beim König, denn durch ihn verhalf der HERR den Aramäern ´immer wieder` zum Sieg. Naaman war ein großer Kriegsheld – aber er war aussätzig.2 Im Dienst von Naamans Frau stand ein junges Mädchen, das die Aramäer auf einem ihrer Streifzüge in Israel geraubt hatten.3 »Ach, könnte mein Herr doch zu dem Propheten gehen, der in Samaria wohnt«, sagte sie zu ihrer Herrin. »Der würde ihn von seinem Aussatz heilen.«4 Naaman ging zum König und berichtete ihm, was das israelitische Mädchen gesagt hatte.5 »Reise dorthin«, antwortete der König. »Ich gebe dir einen Brief an den König von Israel mit.« Naaman nahm sieben Zentner[1] Silber, siebzig Kilogramm[2] Gold sowie zehn Festgewänder mit und machte sich auf den Weg.6 ´In Samaria` übergab er dem König von Israel den Brief seines Herrn. Darin stand: »Diesen Brief sende ich dir durch meinen Diener Naaman.[3] Ich bitte dich, ihn von seinem Aussatz zu heilen.«7 Als der König von Israel den Brief gelesen hatte, zerriss er sein Gewand und rief: »Bin ich etwa Gott? Kann ich töten oder lebendig machen? Warum schickt der König von Aram einen Mann zu mir, den ich vom Aussatz heilen soll? Offensichtlich sucht er nur einen Vorwand, um Krieg anzufangen.[4]«8 Sobald Elisa, der Mann Gottes, von dieser Sache erfuhr, sandte er ´einen Boten` zum König und ließ ihm ausrichten: »Warum hast du dein Gewand zerissen? Schick den Mann zu mir. Er soll erkennen, dass es in Israel einen Propheten gibt.«9 Naaman fuhr mit Wagen und Pferden bei Elisa vor und hielt vor der Tür seines Hauses.10 Der Prophet sandte einen Boten zu ihm hinaus und ließ ihm sagen: »Geh zum Jordan und wasch dich siebenmal darin. Dann wird deine Haut gesund und du bist vollständig geheilt.[5]«11 Da wurde Naaman zornig. Er ging ´zu seinem Wagen zurück` und schimpfte: »Ich hätte wenigstens erwartet, dass er zu mir herauskommt, sich vor mich stellt und zum HERRN, seinem Gott, betet. ´Ich hätte gedacht`, dass er seine Hand über der ´erkrankten` Stelle hin- und herbewegt und mich so von meinem Aussatz heilt.12 Die Flüsse Abana und Parpar in Damaskus sind sauberer als alle Gewässer in Israel. Ich wasche mich lieber dort, um geheilt zu werden.« Verärgert ließ er seinen Wagen wenden[6] und machte sich auf den Heimweg.13 Doch seine Diener beschwichtigten ihn[7] und sagten: »Herr[8], wenn der Prophet etwas Schwieriges von dir verlangt hätte, dann hättest du es bestimmt getan. Aber nun hat er dich nur aufgefordert, dich zu waschen, um gesund zu werden. ´Das kannst du doch erst recht tun.` «14 Daraufhin fuhr Naaman doch zum Jordan hinab und tauchte siebenmal im Wasser unter, wie der Mann Gottes es angeordnet hatte. Da wurde seine Haut ´wieder glatt` wie die eines kleinen Kindes, und er war vollständig geheilt[9].15 Mit seinem ganzen Gefolge kehrte Naaman zu Elisa zurück. Als er vor ihm stand, sagte er: »Ich weiß jetzt, dass der Gott Israels der einzige Gott ist auf der ganzen Welt[10]. Nimm darum eine Dankesgabe von mir an.«16 Doch Elisa erwiderte: »So wahr der HERR lebt, dem ich diene: Ich nehme nichts!« Und so sehr Naaman ihn auch drängte: Elisa blieb bei seiner Ablehnung.17 »Könnte man mir wenigstens ein paar Säcke[11] Erde von hier mitgeben, ´damit ich darauf einen Altar bauen kann`?«, bat Naaman. »Denn von nun an werde ich keinem anderen Gott mehr opfern[12], nur noch dem HERRN.[13]18 Es gibt nur eine Sache, die der HERR mir verzeihen möge: Wenn mein König in den Tempel seines Gottes Rimmon geht und sich dabei auf meinen Arm stützt, dann muss ich mit ihm niederfallen und mich vor Rimmon beugen.[14] Das möge der HERR mir verzeihen.«19 »Geh in Frieden«, antwortete Elisa, und Naaman machte sich auf den Heimweg. Als Naaman schon ein gutes Stück entfernt war,20 dachte Elisas Diener Gehasi: »Warum hat mein Herr sich nur so zurückgehalten und nichts von den Geschenken angenommen, die dieser ´reiche` Aramäer mitgebracht hat? So wahr der HERR lebt: Ich laufe ihm hinterher und sehe zu, dass wenigstens ich etwas bekomme.«21 So rannte er Naaman hinterher. Als dieser ihn sah, sprang er von seinem Wagen und ging ihm entgegen. »Ist alles in Ordnung?«, fragte Naaman.22 »Ja«, antwortete Gehasi. »Mein Herr sendet mich und lässt dir ausrichten: ›Gerade sind zwei junge Männer aus einer Prophetengemeinschaft im Bergland von Efraim zu uns gekommen. Könntest du uns einen Zentner[15] Silber und zwei Festgewänder für sie geben?‹«23 »Sei so gut und nimm zwei Zentner[16]«, erwiderte Naaman und drängte Gehasi, den ganzen Betrag anzunehmen. Er ließ das Silber in zwei Säcke packen, legte die beiden Festgewänder dazu und beauftragte zwei seiner Diener, die Geschenke vor Gehasi her ´bis zu Elisas Haus` zu tragen.24 Als sie beim ´Hügel` Ofel[17] ankamen, ließ Gehasi sich die Geschenke geben und verabschiedete die beiden Diener[18]. Er brachte die Sachen ´heimlich` ins Haus25 und ging dann zu seinem Herrn hinein. »Woher kommst du, Gehasi?«, fragte Elisa. »Ich bin nicht fort gewesen«, antwortete sein Diener.26 Doch Elisa erwiderte: »Ich war im Geist dabei[19], als der Mann von seinem Wagen stieg und dir entgegenging. Hältst du dies für die richtige Gelegenheit, dir Silber und Festgewänder, Olivenhaine und Weinberge, Schafe, Ziegen und Rinder, Knechte und Mägde zu sichern?27 Der Aussatz Naamans soll dich befallen, dich und deine Nachkommen für alle Zeit.« Als Gehasi seinen Herrn verließ und hinausging, war seine Haut vom Aussatz weiß wie Schnee.