1.Chronik 13

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Und David hielt einen Rat mit den Hauptleuten über Tausend und über Hundert und mit allen Anführern (2Sam 6,1)2 und sprach zu der ganzen Gemeinde Israel: Gefällt es euch und ist’s dem HERRN, unserm Gott, angenehm, so lasst uns hinschicken zu unsern Brüdern in allen Landen Israels, dazu auch zu den Priestern und Leviten in den Städten ihres Weidelandes, dass sie sich bei uns versammeln.3 Und lasst uns die Lade unseres Gottes wieder zu uns holen; denn zu Sauls Zeiten fragten wir nicht nach ihr.4 Da sprach die ganze Gemeinde, man solle das tun; denn es gefiel allem Volk gut.5 So versammelte David ganz Israel, vom Schihor Ägyptens an bis dorthin, wo es nach Hamat geht, um die Lade Gottes von Kirjat-Jearim zu holen.6 Und David zog hin mit ganz Israel nach Baala, das ist Kirjat-Jearim, das in Juda liegt, um von da heraufzubringen die Lade Gottes, des HERRN, der über den Cherubim thront, wo sein Name angerufen wird. (Jos 15,9)7 Und sie ließen die Lade Gottes auf einem neuen Wagen aus dem Hause Abinadabs fahren. Usa aber und sein Bruder lenkten den Wagen.8 David aber und ganz Israel tanzten mit aller Macht vor Gott her, mit Liedern, mit Harfen, mit Psaltern, mit Pauken, mit Zimbeln und mit Trompeten.9 Als sie aber zur Tenne Kidons kamen, streckte Usa seine Hand aus, um die Lade zu halten; denn die Rinder brachen aus.10 Da entbrannte der Grimm des HERRN über Usa, und er schlug ihn, weil er seine Hand nach der Lade ausgestreckt hatte, sodass er dort starb vor Gott.11 Da ergrimmte David, dass der HERR den Usa so wegriss, und man nannte die Stätte »Perez-Usa«[1] bis auf diesen Tag.12 Und an jenem Tage fürchtete sich David vor Gott und sprach: Wie soll ich die Lade Gottes zu mir bringen?13 Darum ließ er die Lade Gottes nicht zu sich bringen in die Stadt Davids, sondern lenkte sie zum Haus Obed-Edoms, des Gatiters.14 So blieb die Lade Gottes bei Obed-Edom in seinem Hause drei Monate. Und der HERR segnete das Haus Obed-Edoms und alles, was er hatte.

1.Chronik 13

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 David beriet sich mit den Anführern der Tausend- und Hundertschaften und mit allen Fürsten.2 Dann sagte er zu der ganzen Versammlung Israels: „Wenn es euch gut erscheint und wenn es Jahwe, unserem Gott, gefällt, dann lasst uns Boten zu unseren Brüdern in alle Gegenden des Landes schicken und außerdem zu den Priestern und Leviten in ihren Wohnorten, dass sie sich bei uns versammeln.3 Dann wollen wir die Lade unseres Gottes zu uns herüberholen, denn in der Zeit Sauls haben wir nicht nach ihr gefragt.“4 Die ganze Versammlung stimmte dem Vorhaben zu, denn der Plan gefiel dem Volk.5 So brachte David ganz Israel zusammen, vom Schihor[1] vor Ägypten bis dorthin, wo man nach Hamat[2] kommt, um die Lade Gottes aus Kirjat-Jearim[3] zu holen.6 Dann zog er mit ganz Israel nach Baala[4] in Juda, also nach Kirjat-Jearim, um von dort die Lade Gottes nach Jerusalem zu holen, die Lade Jahwes, der über den Cherubim[5] thront, wo sein Name angerufen wird. (1Sam 7,1)7 Auf einem neuen unbenutzten Wagen holten sie die Lade Gottes aus dem Haus Abinadabs. Usa und Achjo führten den Wagen.8 David und ganz Israel tanzten voller Hingabe vor Gott und sangen dazu unter Begleitung von Zithern und Harfen, Tamburin, Zimbeln und Trompeten.9 Als sie zum Dreschplatz Kidons kamen, griff Usa nach der Lade Gottes und hielt sie fest, denn die Rinder hatten sich losgerissen.10 Da flammte Jahwes Zorn gegen Usa auf. Er schlug ihn, weil er nach der Lade Gottes gegriffen hatte, sodass er dort vor Gott starb.11 Aber auch David stieg es heiß hoch, weil Jahwe Usa so aus dem Leben gerissen hatte. Darum nannte man den Platz Perez-Usa, Usas Riss, und so heißt er bis heute.[6]12 David bekam an diesem Tag Angst vor Gott und sagte: „Wie kann ich die Lade Gottes überhaupt zu mir holen?“13 Deshalb ließ er die Lade nicht zu sich in die Davidsstadt bringen, sondern führte sie in das Haus Obed-Edoms, der aus Gat stammte.14 Dort blieb die Lade Gottes drei Monate stehen. Da segnete Jahwe Obed-Edom und alles, was zu ihm gehörte.

1.Chronik 13

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 David beriet sich mit den Anführern der Tausendschaften und der Hundertschaften ´Israels` sowie mit allen anderen führenden Männern.2 Dann wandte er sich an alle versammelten Israeliten: »Wenn ihr einverstanden seid und es dem HERRN, unserem Gott, gefällt«, sagte er, »dann lasst uns Boten in alle Gegenden des Landes senden. Alle, die zu Hause geblieben sind – insbesondere auch die Priester und Leviten in ihren Wohnorten –, sollen zu einer großen Versammlung hierher kommen.3 Wir wollen die Bundeslade unseres Gottes zu uns nach Jerusalem holen. Denn in der Zeit ´König` Sauls haben wir uns nicht um sie gekümmert.«4 Dieser Vorschlag gefiel der versammelten Menge, und man beschloss, ihn in die Tat umzusetzen.5 David rief alle Israeliten von der ägyptischen Grenze ´im Süden` bis Lebo-Hamat ´im Norden` zusammen, um die Bundeslade aus Kirjat-Jearim zu holen.6 Gemeinsam mit ihnen zog er nach Baala, wie Kirjat-Jearim auch genannt wird. Es liegt im Stammesgebiet von Juda. Von dort sollte die Bundeslade nach Jerusalem gebracht werden – die Lade, die dem HERRN geweiht war, der über den Kerub-Engeln thront.7 Man holte die Lade aus Abinadabs Haus und lud sie auf einen neuen, unbenutzten Wagen, den ´Abinadabs Söhne` Usa und Achjo lenkten.8 David und alle Israeliten tanzten mit ganzer Hingabe vor Gott. Sie sangen ´und musizierten` mit Zithern und Harfen, Tamburinen, Zimbeln und Trompeten.9 Als sie zu einem Dreschplatz kamen, der einem Mann namens Kidon[1] gehörte, drohten die Rinder den Wagen umzuwerfen. Usa griff nach der Bundeslade und hielt sie fest. (2Sam 6,6)10 Da wurde der HERR zornig auf ihn, weil er nach der Bundeslade gegriffen hatte, und ließ ihn an Ort und Stelle sterben.11 David war entsetzt darüber, dass der HERR ihn so aus dem Leben gerissen hatte. Er nannte den Platz Perez Usa (»Entreißen Usas«), und so heißt er bis heute.12 David bekam Angst vor Gott. »Wie kann ich es jetzt noch wagen, die Bundeslade zu mir zu holen?«, fragte er sich.13 Er beschloss, sie doch nicht in die Davidsstadt zu bringen, sondern sie im Haus Obed-Edoms, ´eines Leviten` aus Gat[2], abzustellen. (Jos 21,24)14 Dort blieb sie drei Monate lang, und der HERR segnete Obed-Edom mit seiner Familie und mit allem, was ihm gehörte.