2.Samuel 2

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Danach befragte David den HERRN und sprach: Soll ich hinauf in eine der Städte Judas ziehen? Und der HERR sprach zu ihm: Zieh hinauf! David sprach: Wohin? Er sprach: Nach Hebron. (1Sam 23,6; 1Sam 23,9; 1Sam 30,7)2 So zog David dort hinauf mit seinen beiden Frauen, Ahinoam, der Jesreeliterin, und Abigajil, der Frau Nabals, des Karmeliters. (1Sam 25,42)3 Auch die Männer, die bei ihm waren, führte David hinauf, einen jeden mit seinem Hause, und sie wohnten in den Städten von Hebron.4 Und die Männer Judas kamen und salbten dort David zum König über das Haus Juda. Und als David angesagt wurde, dass die Männer von Jabesch in Gilead Saul begraben hatten, (1Sam 16,13; 1Sam 21,12; 1Sam 31,11; 2Sam 5,3)5 sandte er Boten zu den Männern von Jabesch in Gilead und ließ ihnen sagen: Gesegnet seid ihr vom HERRN, dass ihr solche Barmherzigkeit an Saul, eurem Herrn, getan und ihn begraben habt.6 So tue nun der HERR an euch Barmherzigkeit und Treue, und auch ich will euch Gutes tun, weil ihr das getan habt.7 So seien nun eure Hände stark, und seid tapfer; denn Saul, euer Herr, ist tot, und mich hat das Haus Juda über sich zum König gesalbt.8 Abner aber, der Sohn Ners, der Sauls Feldhauptmann war, nahm Isch-Boschet[1], Sauls Sohn, und führte ihn nach Mahanajim (1Mo 32,2; 1Sam 14,50; 2Sam 17,24; 2Sam 17,27; 1Chr 8,33; 1Chr 9,39)9 und machte ihn zum König über Gilead, Asser, Jesreel, Ephraim, Benjamin und über ganz Israel.10 Und Isch-Boschet, Sauls Sohn, war vierzig Jahre alt, als er König wurde über Israel, und regierte zwei Jahre. Aber das Haus Juda hielt es mit David.11 Die Zeit aber, die David König war zu Hebron über das Haus Juda, war sieben Jahre und sechs Monate.12 Und Abner, der Sohn Ners, zog aus mit den Knechten Isch-Boschets, des Sohnes Sauls, von Mahanajim nach Gibeon,13 und Joab, der Sohn der Zeruja, zog aus mit den Knechten Davids. Und sie stießen aufeinander am Teich von Gibeon und lagerten sich, die einen auf dieser Seite des Teiches, die andern auf jener. (Jos 9,3; Jos 9,17; Jos 10,1; 1Sam 26,6; 2Sam 8,16)14 Und Abner sprach zu Joab: Lass die jungen Männer sich aufmachen zum Kampfspiel vor uns! Joab sprach: Es sei!15 Da machten sich auf und gingen hin zwölf an der Zahl aus Benjamin auf der Seite Isch-Boschets, des Sohnes Sauls, und zwölf von den Knechten Davids.16 Und ein jeder ergriff den andern bei dem Kopf und stieß ihm sein Schwert in die Seite, und sie fielen miteinander. Daher wird der Ort »Helkat-Hazzurim«[2] genannt; er liegt bei Gibeon.17 Und der Kampf war sehr hart an jenem Tag. Abner aber und die Männer Israels wurden geschlagen von den Knechten Davids.18 Es waren aber die drei Söhne der Zeruja dabei, Joab, Abischai und Asaël. Asaël aber war schnellfüßig wie eine Gazelle auf dem Felde (1Sam 26,6; 2Sam 3,39; 1Chr 2,16)19 und jagte Abner nach und wich weder zur Rechten noch zur Linken von Abner.20 Da wandte sich Abner um und sprach: Bist du es, Asaël? Er sprach: Ja.21 Abner sprach zu ihm: Wende dich zur Rechten oder zur Linken und mach dich an einen der jungen Männer heran und nimm ihm seine Rüstung. Aber Asaël wollte nicht von ihm ablassen.22 Da sprach Abner noch einmal zu Asaël: Lass ab von mir! Warum willst du, dass ich dich zu Boden schlage? Wie dürfte ich dann mein Antlitz aufheben vor deinem Bruder Joab?23 Aber er weigerte sich, von ihm abzulassen. Da stieß ihn Abner mit dem Schaft des Spießes in den Bauch, sodass der Spieß hinten herauskam; und er fiel hin und starb an ebender Stelle. Und wer an den Ort kam, wo Asaël tot lag, der blieb stehen. (5Mo 27,24; 2Sam 3,27; 2Sam 20,10)24 Aber Joab und Abischai jagten Abner nach, bis die Sonne unterging. Und als sie auf den Hügel Amma kamen, der vor Giach liegt auf dem Wege zur Wüste von Gibeon,25 versammelten sich die Benjaminiter hinter Abner und bildeten eine Schar und stellten sich oben auf einen Hügel.26 Und Abner rief Joab zu und sprach: Soll denn das Schwert ohne Ende fressen? Weißt du nicht, dass daraus am Ende nur Jammer kommen wird? Wie lange willst du dem Volk nicht sagen, dass es ablasse von seinen Brüdern?27 Joab sprach: So wahr Gott lebt: Hättest du das nicht gesagt, so hätte sich das Volk erst am Morgen zurückgezogen, ein jeder von seinem Bruder.28 Und Joab ließ die Posaune blasen, und das ganze Volk stand still und jagte Israel nicht mehr nach und kämpfte auch nicht weiter. (2Sam 18,16)29 Abner aber und seine Männer gingen die ganze Nacht durchs Jordantal und gingen über den Jordan und zogen durchs ganze Bitron und kamen nach Mahanajim.30 Joab aber wandte sich von Abner ab und sammelte das ganze Volk, und es fehlten von den Knechten Davids neunzehn Mann und Asaël.31 Aber die Knechte Davids hatten von Benjamin und den Männern Abners dreihundertsechzig Mann erschlagen.32 Und sie hoben Asaël auf und begruben ihn in seines Vaters Grab in Bethlehem. Und Joab und seine Männer zogen weiter die ganze Nacht, und als sie in Hebron waren, brach der Tag an.

2.Samuel 2

Hoffnung für alle

von Biblica
1 Danach fragte David den HERRN: »Soll ich nach Juda zurückkehren?« »Ja«, sagte der HERR, »geh wieder dorthin.« »In welcher Stadt soll ich mich niederlassen?« fragte David weiter. »In Hebron«, bekam er zur Antwort.2 So zog David nach Hebron im judäischen Bergland. Seine beiden Frauen, Ahinoam aus Jesreel und Abigajil aus Karmel, die Witwe von Nabal, gingen mit ihm.3 David wollte seine Soldaten in der Nähe behalten, deshalb siedelte er sie mit ihren Familien in den umliegenden Ortschaften an.4 Eines Tages kamen die Männer von Juda zu David nach Hebron und salbten ihn zu ihrem König. Als David hörte, dass die Einwohner der Stadt Jabesch im Gebiet von Gilead Saul beerdigt hatten,5 ließ er ihnen durch Boten sagen: »Der HERR möge euch dafür belohnen, dass ihr eurem Herrn, König Saul, diese letzte Ehre erwiesen und ihn begraben habt!6 Ohne Ende möge der HERR euch Gutes tun und euch seine Liebe erweisen. Aber auch ich will euch für diese gute Tat belohnen.7 Seid stark und lasst euch nicht entmutigen! Euer König Saul ist zwar gestorben, aber der Stamm Juda hat mich zu seinem Nachfolger ernannt.«8 Sauls Heerführer Abner, ein Sohn von Ner, hatte Isch-Boschet[1], einen Sohn von Saul, nach Mahanajim in Sicherheit gebracht9 und ihn dort zum König ausgerufen. Sein Herrschaftsgebiet umfasste die Landstriche von Gilead und Jesreel, die Gebiete der Stämme Asser, Ephraim und Benjamin und das restliche Israel.10 Nur der Stamm Juda stand hinter David. Isch-Boschet wurde mit 40 Jahren König und regierte zwei Jahre.11 David herrschte siebeneinhalb Jahre in Hebron als König über Juda.12 Abner marschierte mit den Soldaten von Sauls Sohn Isch-Boschet von Mahanajim nach Gibeon.13 Davids Heer zog ihm unter der Führung von Joab, dem Sohn von Davids Schwester Zeruja, entgegen. Beim Teich von Gibeon trafen sie aufeinander. Abner und seine Truppen lagerten auf der einen Seite des Teiches, Joabs Männer auf der anderen.14 Abner schlug Joab vor: »Lass uns Kampfspiele veranstalten, die jungen Soldaten sollen gegeneinander antreten!« Joab war einverstanden,15 und so stellte jede Seite ihre Kämpfer: zwölf für Isch-Boschet und den Stamm Benjamin und zwölf für David.16 Als der Kampf begann, packten die Gegner einander an den Haaren, und jeder stieß dem anderen das Schwert in die Seite. Alle vierundzwanzig waren auf einen Schlag tot. Später nannte man diesen Platz bei Gibeon Helkat-Hazzurim (»Felsenfeld«).17 Nun kam es zwischen den Truppen zum erbitterten Kampf. Abner und seine israelitischen Soldaten unterlagen Davids Heer und ergriffen die Flucht.18 Auch Joabs Brüder Abischai und Asaël, die Söhne von Davids Schwester Zeruja, nahmen an der Schlacht teil. Asaël war schnell und flink wie eine Gazelle.19 Er jagte dem fliehenden Abner nach und ließ sich durch niemanden aufhalten.20 Plötzlich drehte Abner sich um und rief: »Bist du es, Asaël?« »Ja, ich bin es«, antwortete er.21 Abner schrie: »Hör auf, mich zu verfolgen! Kämpf doch lieber mit einem der jungen Soldaten, an denen du vorbeigerannt bist. Ihm kannst du Rüstung und Waffen abnehmen.« Aber Asaël ließ sich nicht umstimmen und lief weiter.22 »Ich warne dich!«, drohte Abner. »Verfolge mich nicht länger, sonst zwingst du mich, dich zu töten. Wie könnte ich dann deinem Bruder Joab noch in die Augen sehen?«23 Doch Asaël hörte nicht auf ihn. Da stieß Abner ihm das hintere Ende seines Speeres mit solcher Wucht in den Bauch, dass es am Rücken wieder herauskam. Asaël brach zusammen und starb. Jeder, der vorbeikam und ihn dort liegen sah, blieb entsetzt stehen.24 Auch Joab und Abischai jagten Abner nach. Als die Sonne unterging, kamen sie zum Hügel Amma; er liegt gegenüber von Giach an der Straße, die von Gibeon in die Wüste führt.25 Die Männer vom Stamm Benjamin sammelten sich um Abner und folgten ihm auf einen Hügel.26 Abner rief zu Joab hinüber: »Wie lange soll das Schwert noch morden? Denkst du nicht daran, dass dieser Krieg nur Leid und Hass mit sich bringt? Befiehl deinen Leuten endlich, uns, ihre Brüder, nicht weiter zu verfolgen!«27 Joab erwiderte: »Ich schwöre dir, so wahr Gott lebt: Hättest du das nicht gesagt, dann hätten meine Leute euch noch die ganze Nacht gejagt.«28 Er blies das Horn, und seine Soldaten machten Halt; sie gaben die Verfolgung der Israeliten auf und stellten den Kampf ein.29 Noch in derselben Nacht traten Abner und seine Truppen den Rückzug an. Sie marschierten durch die Jordan-Ebene, überquerten den Jordan und gelangten schließlich durch die Schlucht wieder nach Mahanajim.30 Nachdem Joab die Verfolgung Abners abgebrochen hatte, sammelte er seine Männer um sich. Außer Asaël waren weitere neunzehn Soldaten gefallen.31 Doch ihre Gegner hatten viel größere Verluste zu beklagen: 360 Mann aus Abners Heer waren umgekommen, die meisten gehörten zum Stamm Benjamin.32 Joab und seine Männer nahmen Asaëls Leiche mit und begruben sie auf dem Rückweg im Grab seines Vaters in Bethlehem. Noch in derselben Nacht zogen sie weiter und erreichten im Morgengrauen Hebron.

2.Samuel 2

Zürcher Bibel

von Theologischer Verlag Zürich
1 Und danach befragte David den HERRN und sagte: Soll ich hinaufziehen in eine der Städte Judas? Und der HERR sprach zu ihm: Zieh hinauf. Und David sagte: Wohin soll ich hinaufziehen? Und er sprach: Nach Chebron. (Jos 15,13; 1Sam 23,2; 2Sam 5,1)2 Und David zog dort hinauf. Und auch seine beiden Frauen, Achinoam, die Jesreelitin, und Abigajil, die Frau Nabals, des Karmeliters, (1Sam 25,43)3 und die Männer, die bei ihm waren, führte David hinauf, jeden mit seinem Haus, und sie blieben in den Ortschaften von Chebron. (1Sam 22,2; 1Chr 12,1)4 Und die Männer von Juda kamen, und dort salbten sie David zum König über das Haus Juda. Und man berichtete David: Die Männer von Jabesch im Gilead, sie haben Saul begraben. (1Sam 16,13; 2Sam 21,12; 2Kön 11,12)5 Da sandte David Boten an die Männer von Jabesch im Gilead und sagte zu ihnen: Ihr seid gesegnet vom HERRN, dass ihr eurem Herrn, Saul, diese Barmherzigkeit erwiesen und ihn begraben habt. (1Sam 11,1; 1Sam 16,17)6 Und nun möge der HERR euch Barmherzigkeit und Treue erweisen, und auch ich will euch dies Gute tun, weil ihr so gehandelt habt. (1Mo 24,27; 2Sam 15,20)7 Und nun sollen eure Hände stark sein, und ihr sollt tüchtig sein, denn euer Herr, Saul, ist tot, mich aber hat das Haus Juda zum König gesalbt[1]. (Ri 7,11; 1Sam 23,16; 2Sam 16,21)8 Abner aber, der Sohn des Ner, der Sauls Heerführer gewesen war, nahm Isch-Boschet[2], den Sohn Sauls, und brachte ihn hinüber nach Machanajim. (1Mo 32,3; 1Sam 3,7; 1Sam 14,50; 1Sam 17,24; 2Sam 4,1)9 Und dort machte er ihn zum König über das Gilead, über die von Asser, über Jesreel, Efraim, Benjamin und über ganz Israel. (1Sam 11,15; 1Sam 29,1; 1Kön 1,43; 1Kön 16,16)10 Vierzig Jahre alt war Isch-Boschet, der Sohn Sauls, als er König wurde über Israel, und zwei Jahre lang war er König. Nur das Haus Juda - sie standen hinter David.11 Und die Zeit, die David in Chebron König war über das Haus Juda, betrug sieben Jahre und sechs Monate. (2Sam 5,5; 1Chr 29,27)12 Und Abner, der Sohn des Ner, rückte aus mit den Dienern Isch-Boschets, des Sohns von Saul, von Machanajim nach Gibeon. (Jos 9,3)13 Joab aber, der Sohn der Zeruja, war mit den Dienern Davids ausgerückt, und am Teich von Gibeon trafen sie aufeinander, und die einen blieben auf der einen Seite des Teichs, und die anderen blieben auf der anderen Seite des Teichs. (1Sam 26,6; 2Sam 8,16; 2Sam 10,7; 2Sam 14,1)14 Da sagte Abner zu Joab: Die jungen Männer sollen sich aufmachen und uns eine Unterhaltung bieten. Und Joab sagte: Sie sollen sich aufmachen.15 Und sie machten sich auf und gingen hinüber, abgezählt: zwölf für Benjamin und für Isch-Boschet, den Sohn Sauls, und zwölf von den Dienern Davids.16 Und ein jeder hielt sein Gegenüber am Kopf fest und stiess sein Schwert in die Seite seines Gegenübers, und sie fielen miteinander. Und man nannte jenen Ort Chelkat-Hazzurim[3]; er liegt in Gibeon.17 Und der Kampf war überaus hart an jenem Tag, und Abner und die Männer Israels wurden vor den Dienern Davids geschlagen.18 Und dort waren auch die drei Söhne der Zeruja: Joab, Abischai und Asael. Und Asael war leichtfüssig wie eine der Gazellen auf dem Feld. (1Sam 26,6; 2Sam 3,39; 1Chr 2,16; 1Chr 12,9; 1Chr 23,24)19 Und Asael verfolgte Abner und wich bei der Verfolgung nicht von Abner, weder nach rechts noch nach links.20 Da wandte sich Abner um und sagte: Bist du das, Asael? Und er sagte: Ich bin es.21 Und Abner sagte zu ihm: Geh nach rechts oder nach links, greif dir einen von den jungen Männern, und nimm dir seine Rüstung. Aber Asael wollte nicht von ihm ablassen. (Ri 14,19)22 Da sagte Abner noch einmal zu Asael: Lass ab von mir! Warum soll ich dich zu Boden schlagen? Wie könnte ich mein Angesicht zu Joab, deinem Bruder, erheben?23 Er aber weigerte sich, von ihm abzulassen. Da stiess Abner ihm mit dem hinteren Ende des Speers in den Bauch, der Speer aber trat hinten wieder aus, und er fiel dort nieder und starb an Ort und Stelle. Und jeder, der an den Ort kam, wo Asael gefallen und gestorben war, blieb stehen. (5Mo 20,12; 5Mo 27,24; Ri 3,21; 2Sam 3,27; 2Sam 4,6; 2Sam 20,10)24 Joab und Abischai aber verfolgten Abner; und als die Sonne untergegangen war, da waren sie nach Gibeat-Amma gekommen, das gegenüber von Giach liegt, auf dem Weg in die Wüste von Gibeon.25 Da sammelten sich die Benjaminiten hinter Abner zu einem einzigen Haufen und stellten sich auf der Kuppe eines Hügels auf.26 Und Abner rief Joab zu und sagte: Soll denn das Schwert für immer fressen? Weisst du nicht, dass am Ende Bitterkeit bleibt? Wann endlich willst du dem Volk sagen, dass sie zurückkehren sollen von der Verfolgung ihrer Brüder? (Mt 26,52)27 Und Joab sagte: So wahr Gott lebt! Hättest du jetzt nicht geredet, dann hätte sich das Volk erst am Morgen von der Verfolgung seiner Brüder zurückgezogen. (1Sam 14,39; Spr 17,14)28 Und Joab blies den Schofar, und alles Volk blieb stehen und verfolgte Israel nicht länger, und sie setzten den Kampf nicht fort. (2Sam 18,16; 2Sam 20,22)29 Nachdem Abner und seine Männer jene ganze Nacht lang durch die Araba gezogen waren, überschritten sie den Jordan, gingen durch die ganze Bitronschlucht und kamen nach Machanajim.30 Joab aber war zurückgekehrt von der Verfolgung Abners und versammelte alles Volk, und von den Dienern Davids wurden neunzehn Mann und Asa-El vermisst.31 Auch die Diener Davids hatten etliche von Benjamin und von den Männern Abners erschlagen; dreihundertsechzig Mann waren tot.32 Und sie hoben Asael auf, und man begrub ihn im Grab seines Vaters, das in Betlehem war. Dann gingen Joab und seine Männer die ganze Nacht lang, und als sie in Chebron ankamen, wurde es hell.