Psalm 120

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Ein Wallfahrtslied. Ich rufe zu dem HERRN in meiner Not und er erhört mich. 2 HERR, errette mich von den Lügenmäulern, von den falschen Zungen. 3 Was soll er dir antun, du falsche Zunge, und was dir noch geben? 4 Scharfe Pfeile eines Starken und feurige Kohlen! 5 Weh mir, dass ich ein Fremdling bin unter Meschech; ich muss wohnen bei den Zelten Kedars! 6 Es wird meiner Seele lang, zu wohnen bei denen, die den Frieden hassen. 7 Ich halte Frieden; aber wenn ich rede, so fangen sie Krieg an. 

Psalm 120

Hoffnung für alle

von Biblica
1 Ein Lied für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen.[1] In auswegloser Lage schrie ich zum HERRN, und er half mir aus meiner Not. 2 Ich bat: »HERR, rette mich vor diesen Lügnern, die die Wahrheit schamlos verdrehen!« 3 Ihr Betrüger, wisst ihr, womit Gott euch strafen wird und wie er euch euer falsches Gerede heimzahlt? 4 Er, der mächtige Gott, wird euch mit seinen Pfeilen treffen, und mit glühenden Kohlen wird er euch versengen! 5 Bei euch zu leben, ertrage ich kaum, es geht zu wie bei den Heiden in Meschech und Kedar![2] (1Mo 10,2; 1Mo 25,13) 6 Viel zu lange wohne ich schon hier, umgeben von Leuten, die den Frieden hassen. 7 Ich selbst bin zwar auf Frieden bedacht, aber sobald ich auch nur den Mund aufmache, fangen sie schon einen Streit an! 

Psalm 120

Zürcher Bibel

von Theologischer Verlag Zürich
1 Ein Wallfahrtslied. Zum HERRN rief ich in meiner Not, und er erhörte mich. 2 HERR, rette mein Leben vor lügnerischer Lippe, vor falscher Zunge. (Ps 12,3) 3 Was soll er dir geben und was dir dazutun, du falsche Zunge? 4 Scharfe Pfeile eines Kriegers mit glühenden Kohlen vom Ginsterstrauch. 5 Weh mir, dass ich als Fremdling in Meschech weilen, dass ich bei den Zelten von Kedar wohnen muss. 6 Zu lange schon habe ich gewohnt bei dem, der den Frieden hasst. 7 Ich will Frieden, und so rede ich, sie aber sind für den Krieg. (Ps 140,3) 

Psalm 120

Gute Nachricht Bibel 2018

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Ein Lied, zu singen auf dem Weg nach Jerusalem.[1] Ich schrie zum HERRN in meiner Not und er hat mich erhört. 2 Ich schrie: »HERR, rette mich vor diesen Lügnern, vor allen doppelzüngigen Betrügern!« (Ps 109,2) 3 Womit soll Gott euch strafen, ihr Lügenmäuler? 4 Mit spitzen Pfeilen aus Kriegerhand, dazu noch glühende Kohlen![2] 5 Wie schlimm für mich, dass ich unter Fremden leben muss, bei einem Volk, das meinen Gott nicht kennt![3] 6 Schon viel zu lange wohne ich hier, unter Menschen, die den Frieden hassen! (Ps 35,20) 7 Ich will den Frieden; doch sobald ich davon rede, suchen sie Streit. (Röm 12,18)