Psalm 81

Lutherbibel 2017

1 Von Asaf, vorzusingen, auf der Gittit. 2 Singet fröhlich Gott, der unsre Stärke ist, jauchzet dem Gott Jakobs! 3 Stimmt an den Gesang und lasst hören die Pauken, liebliche Zithern und Harfen! 4 Blaset am Neumond die Posaune, am Vollmond, am Tag unsres Festes! 5 Denn das ist eine Satzung für Israel und eine Ordnung des Gottes Jakobs. 6 Das hat er zum Zeugnis gesetzt für Josef, als Er auszog wider Ägyptenland. Eine Sprache höre ich, die ich bisher nicht kannte: 7 »Ich habe ihre Schultern von der Last befreit, und ihre Hände wurden den Tragkorb los. 8 Als du mich in der Not anriefst, half ich dir heraus und antwortete dir aus Wolke und Donner und prüfte dich am Haderwasser. Sela. 9 Höre, mein Volk, ich will dich ermahnen. Israel, du sollst mich hören! 10 Kein andrer Gott sei unter dir, und einen fremden Gott sollst du nicht anbeten! 11 Ich bin der HERR, dein Gott, / der dich aus Ägyptenland geführt hat: Tu deinen Mund weit auf, lass mich ihn füllen! 12 Aber mein Volk gehorcht nicht meiner Stimme, und Israel will mich nicht. 13 So hab ich sie dahingegeben in die Verstocktheit ihres Herzens, dass sie wandeln nach eigenem Rat. 14 Wenn doch mein Volk mir gehorsam wäre und Israel auf meinem Wege ginge! 15 Dann wollte ich seine Feinde bald demütigen und meine Hand gegen seine Widersacher wenden! 16 Und die den HERRN hassen, müssten sich vor ihm beugen, aber Israels Zeit würde ewiglich währen, 17 und ich würde es mit dem besten Weizen speisen und mit Honig aus dem Felsen sättigen.«

Psalm 81

Hoffnung für Alle

1 Von Asaf, zum Spiel auf der Gittit[1]. 2 Jubelt unserem Gott zu, stark und mächtig ist er! Singt laut vor Freude über den Gott Jakobs! 3 Stimmt Lieder an und schlagt die Pauken! Lasst die Saiten von Harfe und Laute erklingen! 4 Stoßt zum Neumond in das Horn und blast es wieder zum Vollmond, dem Tag unseres Festes! 5 Dies ist für Israel eine bindende Ordnung, ein Gesetz des Gottes Jakobs. 6 Er gab es dem Volk Gottes, als er gegen die Ägypter kämpfte. Da! Ich höre eine Stimme, die mir bisher unbekannt war: 7 »Ich habe deine Schultern von der Last befreit, den schweren Tragekorb habe ich dir abgenommen. 8 Als du in der Not zu mir schriest, rettete ich dich. Ich antwortete dir aus der Gewitterwolke, in der ich mich verborgen hielt. In Meriba prüfte ich dein Vertrauen zu mir, als es dort in der Wüste kein Wasser mehr gab. 9 Höre, mein Volk; lass dich warnen, Israel! Wenn du doch auf mich hören würdest! 10 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben, wie sie bei fremden Völkern verehrt werden – bete solche Götzen nicht an! 11 Denn ich bin der HERR, dein Gott, ich habe dich aus Ägypten herausgebracht. Von mir sollst du alles erwarten, und ich werde dir geben, was du brauchst! 12 Aber mein Volk hat nicht auf mich gehört, sie haben nicht mit sich reden lassen. 13 Da überließ ich sie ihrer Starrköpfigkeit, und sie machten, was sie wollten. 14 Wenn doch mein Volk auf mich hören wollte! Wenn doch Israel nach meinen Geboten lebte! 15 Dann würde ich seine Feinde sofort in die Knie zwingen und alle niederwerfen, die Israel unterdrücken.« 16 Ja, alle, die den HERRN hassen, müssten sich ihm ergeben, und ihre Strafe hätte kein Ende. 17 Israel aber würde er mit dem besten Weizen versorgen und mit Honig aus den Bergen sättigen.

Psalm 81

Neues Leben. Die Bibel

1 Für den Chorleiter: Ein Psalm Asafs, mit einem Saiteninstrument[1] zu begleiten. 2 Lobt Gott, unsere Stärke. Jubelt über den Gott Israels[2]. 3 Singt ihm Lieder und schlagt das Tamburin. Spielt die liebliche Zither und die Harfe. 4 Lasst die Trompete am Neumond erklingen, am Vollmond, zum Tag unseres Festes. 5 Denn das ist eine Verordnung in Israel, ein Gesetz des Gottes Jakobs. 6 Er hat es für Israel[3] eingesetzt, als er gegen Ägypten kämpfte, um uns zu befreien. Ich hörte eine unbekannte Stimme sprechen: 7 »Jetzt will ich eure Schultern von ihrer Last befreien und eure Hände frei machen von ihrer schweren Arbeit. 8 Ihr habt mich in der Not angerufen, und ich habe euch gerettet und euch aus der Gewitterwolke geantwortet. Ich habe euren Glauben bei Meriba geprüft, als ihr euch beklagtet, weil ihr kein Wasser hattet. Musik 9 Hör auf mich, mein Volk, wenn ich dich warne! Wenn du doch auf mich hören würdest, Israel! 10 Du sollst keine fremden Götter haben, und du sollst keine Götzen anbeten. 11 Denn ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägypten befreit hat. Öffne deinen Mund weit, ich will ihn mit guten Dingen füllen. 12 Aber mein Volk wollte nicht hören und Israel wollte mir nicht gehorsam sein. 13 Deshalb überließ ich es seiner Blindheit und Verstocktheit und ließ es nach seinen eigenen Wünschen leben. 14 Wenn mein Volk doch auf mich hören würde! Wenn Israel mir doch gehorchen und sich doch an meine Wege halten würde! 15 Wie schnell würde ich dann seine Feinde unterwerfen und meine Hand gegen seine Gegner wenden! 16 Alle, die den Herrn hassen, würden vor ihm auf die Knie gehen; ihr Untergang wäre besiegelt. 17 Euch aber würde ich mit den köstlichsten Speisen versorgen und mit wildem Honig aus dem Felsen sättigen.«