1Nun zur nächsten Frage! Was ist von dem Fleisch von Tieren zu halten, die als Opfer für die Götzen geschlachtet worden sind? Grundsätzlich ist es schon richtig:[1] »Wir alle haben ›Erkenntnis‹.« Aber Erkenntnis allein macht überheblich. Nur Liebe baut die Gemeinde auf. (Röm 15,1; 1Kor 13,1; 1Kor 16,14)2Wer meint, etwas ›erkannt‹ zu haben, hat noch lange nicht erkannt, worauf es bei der Erkenntnis ankommt.3Wer aber Gott liebt, ist von ihm erkannt, und so hat er die richtige Erkenntnis.[2] (1Kor 12,13; Gal 4,9)4Was also das Essen von Opferfleisch betrifft: Es ist ganz richtig, was ihr sagt: »Es gibt überhaupt keine Götzen«, und: »Es gibt keinen Gott außer dem Einen«. (5Mo 6,4)5Denn wenn es auch sogenannte Götter gibt im Himmel und auf der Erde – es gibt ja unzählige Götter, unzählige ›Herren‹ –, (1Kor 10,19)6so gilt doch für uns das Bekenntnis: Einer ist Gott: der Vater, von dem alles kommt und zu dem wir unterwegs sind. Und einer ist der Herr: Jesus Christus, durch den alles geschaffen ist und durch den wir das neue Leben erhalten. (Joh 1,3; 1Kor 12,5; Eph 4,5; Kol 1,16)7Aber nicht alle haben sich diese ›Erkenntnis‹ schon ganz zu eigen gemacht. Manche sind aus Gewohnheit noch in ihren alten Vorstellungen befangen. Wenn sie Opferfleisch essen, tun sie es in der Meinung, dass sie damit tatsächlich den Götzen anerkennen, dem das Opfer dargebracht wurde. Darum belastet es ihr schwaches Gewissen. (1Kor 10,23)8Nun liegt es auf keinen Fall an einem Nahrungsmittel, wie wir vor Gott dastehen. Wenn wir Bedenken haben, davon zu essen, sind wir vor Gott nicht weniger wert; und wenn wir davon essen, sind wir vor ihm nicht mehr wert.9Gebt aber acht, dass nicht die Freiheit, die euer Verhalten bestimmt, die Schwachen in der Gemeinde zu Fall bringt. (Gal 5,13)10Angenommen, du hast die ›Erkenntnis‹ und nimmst im Tempel eines Götzen an einem Opfermahl teil. Dort sieht dich jemand, der sich diese Erkenntnis noch nicht zu eigen gemacht hat. Wird das diesen Schwachen nicht ermutigen, gegen die Überzeugung seines Gewissens vom Opferfleisch zu essen?11Der Schwache geht also durch deine Erkenntnis zugrunde. Dabei ist er doch dein Bruder, für den Christus gestorben ist!12Ihr versündigt euch an Christus, wenn ihr euch so an euren Brüdern und Schwestern[3] versündigt und ihr schwaches Gewissen misshandelt.13Wenn ein Nahrungsmittel dazu führt, dass jemand in der Gemeinde schuldig wird, will ich nie mehr Fleisch essen, in Ewigkeit nicht! Denn ich will nicht, dass mein Bruder oder meine Schwester[4] verloren geht!
1Nun zur Frage des Opferfleisches: Wir wissen ja, dass wir alle Erkenntnis besitzen. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber baut auf. (1Kor 7,1; 1Kor 10,23; 1Kor 13,2)2Wer meint, etwas erkannt zu haben, hat noch nicht erkannt, was Erkenntnis heisst.3Wer aber Gott liebt, der ist von ihm erkannt worden. (1Kor 13,12)4Nun zur Frage, ob man Opferfleisch essen darf: Wir wissen ja, dass es in der Welt keine fremden Götter gibt und dass kein anderer Gott ist ausser dem einen. (Apg 15,29; 1Kor 10,19)5Auch wenn da vieles ist, was Gott genannt wird, sei es im Himmel, sei es auf der Erde, - es gibt ja viele Götter und viele Herren -,6so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem her alles ist und wir auf ihn hin, und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alles ist und wir durch ihn. (5Mo 6,4; Röm 11,36; Eph 4,6)
Freiheit und Gebundenheit des Gewissens
7Doch nicht in allen ist die Erkenntnis; einige sind bis jetzt noch so an ihre Götter gewöhnt, dass sie jenes Fleisch als Opferfleisch essen, und ihr Gewissen wird, weil es schwach ist, befleckt. (Röm 14,1; 1Kor 8,4)8Speisen haben nichts damit zu tun, wie wir vor Gott dastehen; essen wir sie nicht, geht uns nichts ab, essen wir sie, gewinnen wir nichts.9Gebt aber acht, dass diese eure Freiheit den Schwachen nicht zum Anstoss werde! (Röm 14,13)10Denn wenn einer dich mit deiner Erkenntnis in einem der vielen Tempel zu Tische liegen sieht, wird dann nicht sein Gewissen, wenn er schwach ist, ermuntert, vom Opferfleisch zu essen? (1Kor 8,4)11Ja, der Schwache wird durch deine Erkenntnis zugrunde gerichtet, der Bruder, um dessentwillen Christus gestorben ist. (Röm 11,15)12Wenn ihr so an euren Brüdern schuldig werdet und ihr Gewissen, das doch schwach ist, belastet, macht ihr euch an Christus schuldig.13Darum werde ich, wenn eine Speise meinen Bruder zu Fall bringt, in alle Ewigkeit kein Fleisch essen, um meinen Bruder nicht zu Fall zu bringen. (Röm 14,13)
1Nun zur Frage des Götzenopferfleisches. Gewiss, wir alle haben Erkenntnis. Doch die Erkenntnis macht aufgeblasen, die Liebe dagegen baut auf. (Apg 15,19; Röm 14,1; 1Kor 13,2)2Wenn einer meint, er sei zur Erkenntnis gelangt, hat er noch nicht so erkannt, wie man erkennen muss.3Wer aber Gott liebt, der ist von ihm erkannt worden. (1Kor 13,12; Gal 4,9)4Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keine Götzen gibt in der Welt und keinen Gott außer dem einen. (1Kor 10,19)5Und selbst wenn es im Himmel oder auf der Erde sogenannte Götter gibt - und solche Götter und Herren gibt es viele -,6so haben doch wir nur einen Gott, den Vater. Von ihm stammt alles und wir leben auf ihn hin. Und einer ist der Herr: Jesus Christus. Durch ihn ist alles und wir sind durch ihn. (Röm 11,36; Kol 1,16)7Aber nicht alle haben die Erkenntnis. Einige essen, weil sie bisher an die Götzen gewöhnt waren, das Fleisch noch als Götzenopferfleisch und so wird ihr schwaches Gewissen befleckt. (1Kor 10,27)8Speise aber wird uns Gott nicht näherbringen. Wenn wir nicht essen, verlieren wir nichts, und wenn wir essen, gewinnen wir nichts.9Doch gebt Acht, dass diese eure Freiheit nicht den Schwachen zum Anstoß wird! (Gal 5,13)10Wenn nämlich einer dich, der du Erkenntnis hast, im Götzentempel beim Mahl sieht, wird dann nicht sein Gewissen, da er schwach ist, verleitet, auch Götzenopferfleisch zu essen?11Der Schwache geht an deiner Erkenntnis zugrunde, er, dein Bruder, für den Christus gestorben ist.12Wenn ihr euch auf diese Weise gegen eure Brüder versündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, versündigt ihr euch gegen Christus.13Wenn darum eine Speise meinem Bruder zum Anstoß wird, will ich bis in Ewigkeit kein Fleisch mehr essen, um meinem Bruder keinen Anstoß zu geben.
1Und jetzt zur Frage nach dem Fleisch, das den Götterbildern geopfert wurde! Uns ist klar, dass wir alle eine bestimmte Meinung dazu haben. Unser Wissen macht uns stolz. Aber die Liebe baut auf.2Wenn also jemand meint, er hätte schon besondere Erkenntnisse gewonnen, dann hat er überhaupt noch nicht so erkannt, wie er erkennen muss.3Wer aber Gott lieb hat, den hat Gott wirklich und wahrhaftig erkannt.4In Bezug auf die Speisen, die den heidnischen Göttern geweiht sind, wissen wir ja, dass es in der ganzen Welt diese Götter in Wirklichkeit überhaupt nicht gibt und dass es in Wirklichkeit keinen Gott gibt außer nur dem einen einzigen.5Und selbst, wenn es sogenannte Götter geben sollte, sei es in der Himmelswelt oder auf der Erde, wie es ja in der Völkerwelt in der Tat viele »Götter« und »Herrscher« gibt,6so gibt es doch für uns nur einen einzigen Gott! Er ist der Vater, von dem her alles stammt, und wir sind zu ihm hin geschaffen. Und es gibt nur einen Herrscher, Jesus, den Messias, durch den alle Dinge bestehen. Und auch wir leben durch ihn.7Doch nicht alle besitzen diese Erkenntnis! So gibt es einige, die dieses zuerst im Tempel den Göttern dargebrachte Fleisch aufgrund ihrer Gewohnheit bis zum heutigen Tag so essen, als wäre es wirklichen Göttern geweiht. Ihr Gewissen ist verunsichert, und so fühlen sie sich durch das Essen dieses Fleisches befleckt.8Jedoch gilt: Das, was wir als Nahrung zu uns nehmen, ist für unsere Beurteilung vor Gott ohne Belang. Also ist es weder so, dass wir, wenn wir dieses Fleisch aus Gewissensgründen nicht essen, deshalb vor ihm schlechter dastehen, noch ist es so, dass wir dann, wenn wir es ohne weiteres Nachdenken essen, dadurch einen Vorteil bei Gott haben.9Achtet aber darauf, dass diese eure innere Freiheit nicht zum Anstoß wird für die, die aufgrund ihrer inneren Unsicherheit sozusagen schwächer sind.10Wenn jemand dich, der du diese Erkenntnis hast, dabei beobachtet, wie du an einem Festessen teilnimmst, bei dem Fleisch verzehrt wird, das den heidnischen Göttern geopfert wurde, könnte dann nicht diese Person, deren Gewissen es ihr eigentlich nicht erlaubt, dadurch dazu angestiftet werden, es auch zu essen, wobei sie glaubt, es wäre wirklich Göttern geweiht?11Auf diese Weise würde dann der Ungefestigte aufgrund deiner Erkenntnis etwas für ihn Schädliches tun! Dabei ist er doch dein Mitchrist, für den der Messias auch in den Tod gegangen ist!12Wenn ihr euch in dieser Weise gegen die Schwestern und Brüder versündigt und ihr ungefestigtes Gewissen verletzt, dann sündigt ihr damit auch gegen den Messias!13Deshalb gilt für mich: Wenn das, was ich esse, für meinen Bruder oder meine Schwester zum Anlass wird, etwas zu tun, das er oder sie eigentlich für falsch hält, dann will ich in alle Ewigkeit kein Fleisch mehr essen! Denn ich will meinem Mitchristen keinen Anstoß zur Sünde geben.