1-2Der HERR befahl Mose, den Leuten von Israel zu sagen: »Folgende Feste hat der HERR angeordnet; ihr sollt sie als heilige Zeiten ausrufen, die ihm geweiht sind:3Haltet regelmäßig den Sabbat. Sechs Tage sollt ihr arbeiten; aber am siebten Tag ist ein strenger Ruhetag, ein heiliger Tag, der dem HERRN gehört. Niemand darf an diesem Tag eine Arbeit verrichten. Der Sabbat gehört dem HERRN. Diese Anordnung gilt überall, an allen euren Wohnsitzen. (2Mo 20,8)4Feiert die großen Feste zu Ehren des HERRN als heilige Zeiten. Zu den folgenden Zeiten sollt ihr sie ausrufen: (2Mo 23,14)
Passafest und erste Garbe
5Das Passafest begeht ihr zu Ehren des HERRN am 14. Tag des 1. Monats nach Sonnenuntergang. (2Mo 12,1; 4Mo 28,16)6Am darauf folgenden Tag beginnt zu Ehren des HERRN das Fest der Ungesäuerten Brote. Es dauert sieben Tage lang. Während der ganzen Festwoche dürft ihr nur solches Brot essen, das ohne Sauerteig zubereitet ist. (2Mo 12,15)7Der erste Tag ist für euch ein heiliger Tag; ihr dürft an ihm keinerlei Arbeit verrichten.8An jedem der sieben Festtage verbrennt ihr ein Opfer für den HERRN. Der siebte Tag ist wieder ein heiliger Tag, an dem ihr keinerlei Arbeit verrichten dürft.«9-10Weiter ließ der HERR den Leuten von Israel durch Mose sagen: »Wenn ihr in dem Land, das der HERR euch geben wird, die Gerste erntet, dann sollt ihr die erste Garbe davon dem Priester übergeben. (2Mo 23,19)11Am Tag nach dem Sabbat übereignet der Priester sie symbolisch dem HERRN; dann wird der HERR sie als Opfergabe annehmen und euch sein Wohlwollen zuwenden. (2Mo 29,26)12Opfert dem HERRN an diesem Tag ein fehlerfreies einjähriges Schaf als Brandopfer13und dazu als Speiseopfer 2/10 Efa (2,5 Kilo) feines Mehl, mit Olivenöl vermengt – ein Opfer, das den HERRN gnädig stimmt. Als Trankopfer kommt dazu 1/4 Hin (knapp 1 Liter) Wein.14Erst wenn ihr eurem Gott diese Gaben gebracht habt, dürft ihr Brot und frische oder geröstete Körner von der neuen Ernte essen. Diese Anordnung gilt für alle Zukunft und an allen euren Wohnsitzen.
Pfingstfest und erste Brote
15Vom Tag nach dem Sabbat, an dem ihr dem HERRN die erste Gerstengarbe gebracht habt, zählt ihr sieben volle Wochen (2Mo 23,16; 4Mo 28,26)16und bringt dann am 50. Tag, dem Tag nach dem siebten Sabbat, dem HERRN ein Speiseopfer von der neuen Ernte.17Jede Familie bringt zwei Brote zum Heiligtum, die aus je 2/10 Efa (2,5 Kilo) neuem Weizenmehl mit Sauerteig gebacken sind. Als Erstlingsgabe der Weizenernte gehören sie dem HERRN.18Außer dem Brot opfert die ganze Gemeinde dem HERRN sieben fehlerfreie einjährige Schafe, einen Stier sowie zwei Schafböcke als Brandopfer und dazu die vorgeschriebenen Speise- und Trankopfer – ein Opfer, das dem HERRN Freude macht.19Opfert auch noch einen Ziegenbock als Sühneopfer und zwei einjährige Schafe als Mahlopfer.20Der Priester übereignet die Brote samt all diesen Opfergaben symbolisch dem HERRN, ebenso die beiden Schafe. Sie sind eine heilige Gabe für den HERRN und fallen den Priestern zu. (2Mo 29,26)21Ihr müsst diesen Tag als heiligen Tag ausrufen und dürft an ihm keinerlei Arbeit verrichten. Diese Anordnung gilt für alle Zukunft und an allen euren Wohnsitzen.22Wenn ihr erntet, sollt ihr euer Feld nicht bis an den Rand abernten und keine Nachlese halten. Lasst etwas übrig für die Armen und die Fremden bei euch. Ich bin der HERR, euer Gott!« (3Mo 19,9)
Neujahr, Versöhnungstag und Laubhüttenfest
23-24Weiter ließ der HERR den Israeliten durch Mose sagen: »Auch der 1. Tag des 7. Monats ist für euch ein Ruhetag, der dem HERRN heilig ist. An diesem Tag sollt ihr die Trompeten blasen und euch so beim HERRN in Erinnerung bringen. (4Mo 29,1)25Ihr dürft keinerlei Arbeit verrichten und sollt für den HERRN Opfer verbrennen.«26Weiter ließ er ihnen sagen: (3Mo 16,1)27»Am 10. Tag des 7. Monats ist der Versöhnungstag. Er ist ein heiliger Tag; ihr sollt euch Bußübungen auferlegen und Opfer für den HERRN verbrennen.28Ihr dürft an diesem Tag keinerlei Arbeit verrichten; denn es ist der Versöhnungstag, an dem im Heiligtum Sühne für eure Schuld geschaffen wird.29Wer an diesem Tag nicht fastet und sich Bußübungen auferlegt, hat sein Leben verwirkt und muss aus seinem Volk ausgestoßen werden.30Der HERR selbst wird jeden aus seinem Volk ausrotten, der an diesem Tag irgendeine Arbeit verrichtet.31Für diesen Tag ist unbedingte Arbeitsruhe vorgeschrieben. Diese Anordnung gilt für alle Zukunft und an allen euren Wohnsitzen.32Der Versöhnungstag ist für euch ein besonders strenger Ruhetag, an dem ihr euch Bußübungen auferlegt. Vom Abend des 9. Tages bis zum Abend des 10. Tages müsst ihr diesen Ruhetag einhalten.«33-34Weiter ließ der HERR den Leuten von Israel durch Mose sagen: »Am 15. Tag des 7. Monats beginnt das Laubhüttenfest. Es wird zu Ehren des HERRN sieben Tage lang gefeiert. (2Mo 23,16; 3Mo 23,39)35Der erste Tag ist ein heiliger Tag; ihr dürft an ihm keinerlei Arbeit verrichten.36Sieben Tage lang sollt ihr täglich Opfer für den HERRN verbrennen. Der achte Tag ist wieder ein heiliger Tag, an dem ihr Opfer für den HERRN verbrennt; ihr kommt an diesem Tag zur großen Festversammlung zusammen und dürft keinerlei Arbeit verrichten.37Dies sind die Feste des HERRN, die ihr als heilige Zeiten ausrufen und an denen ihr dem HERRN Opfer darbringen sollt – Brandopfer, Speiseopfer, Mahlopfer und Trankopfer, wie sie für das jeweilige Fest vorgeschrieben sind.38Außerdem begeht ihr wöchentlich den Sabbat als Tag des HERRN, und außer den Festopfern bringt ihr dem HERRN eure regelmäßigen Gaben sowie die Opfer, die ihr ihm durch ein Gelübde versprochen habt oder freiwillig geben wollt.39Zum Laubhüttenfest, das nach dem Einbringen der Ernte am 15. Tag des 7. Monats mit einem Ruhetag beginnt und eine Woche später mit einem Ruhetag abschließt, müsst ihr noch beachten:40Ihr nehmt am ersten Tag des Festes die schönsten Früchte eurer Bäume, dazu Palmzweige und Zweige von Laubbäumen und Bachweiden und feiert dann sieben Tage lang ein Freudenfest zu Ehren des HERRN, eures Gottes.41Jedes Jahr sollt ihr dieses Fest im 7. Monat feiern; diese Anordnung gilt für immer, für alle eure Nachkommen.42Alle Leute von Israel im ganzen Land müssen diese sieben Tage in Laubhütten wohnen.43Eure Nachkommen in allen künftigen Generationen sollen daran erinnert werden, dass ich, der HERR, das Volk Israel einst auf dem Weg von Ägypten in sein Land in Laubhütten wohnen ließ. Ich bin der HERR, euer Gott!«44Alle diese Anweisungen für die Feste des HERRN übermittelte Mose dem Volk.
1Jahwe sagte zu Mose:2„Gib den Israeliten weiter: Die Feste Jahwes, die ihr als heilige Versammlungen ausrufen sollt, sind die Folgenden:
Der Sabbat
3Sechs Tage darf man eine Arbeit tun, aber am siebten Tag ist Sabbat, ein Feiertag, eine heilige Versammlung. Da dürft ihr keinerlei Arbeit tun. Es ist ein Sabbat für Jahwe, wo immer ihr wohnt.
Passa- und Matzenfest
4Folgende Feste Jahwes sind heilige Versammlungen, die ihr zu bestimmten Zeiten ausrufen sollt:5Das Passa[1] Jahwes beginnt mit der Abenddämmerung des 14. April.[2]6Am darauffolgenden Tag beginnt das Matzenfest Jahwes, an dem ihr sieben Tage lang Matzen, ungesäuertes Brot, essen sollt.7Am ersten Tag sollt ihr eine heilige Versammlung abhalten und dürft keinerlei Arbeit verrichten.8Und an jedem der sieben Tage sollt ihr Jahwe ein Feueropfer bringen. Am siebten Tag sollt ihr wieder eine heilige Versammlung abhalten und dürft keinerlei Arbeit verrichten.“
Das Fest der Ersten Garbe
9Jahwe sagte zu Mose:10„Gib den Israeliten Folgendes weiter: Wenn ihr in dem Land, das ich euch gebe, die Ernte einbringt, sollt ihr die erste Garbe eurer Ernte dem Priester bringen.11Dieser soll sie am Tag nach dem Sabbat vor Jahwe hin- und herschwingen, damit ihr sein Wohlwollen erlangt.12An dem Tag, an dem ihr die Garbe hin- und herschwingen lasst, sollt ihr ein fehlerfreies einjähriges Lamm als Brandopfer zu Jahwe bringen,13dazu als Speisopfer zwei Liter[3] Feinmehl mit Olivenöl vermengt, beides als Feueropfer für Jahwe, damit der Geruch ihn erfreut. Als Trankopfer bringt einen dreiviertel Liter Wein.14Bis zu dem Tag, an dem ihr Gott diese Gaben gebracht habt, dürft ihr von der neuen Ernte weder Brot noch geröstete Körner noch Jungkorn essen. Das gilt für alle Zukunft und überall, wo ihr wohnt.
Das Wochenfest (Pfingsten)
15Vom Tag nach dem Sabbat, an dem ihr die Garbe für das Schwingopfer gebracht habt, sollt ihr sieben volle Wochen zählen.16Bis zum Tag nach dem siebten Sabbat sollen es fünfzig Tage sein. Dann sollt ihr Jahwe ein Speisopfer von der neuen Ernte bringen.17Aus euren Wohnungen bringt Jahwe zwei geweihte Brote als Erstlinge mit. Sie sollen aus 800 Gramm Feinmehl mit Sauerteig gebacken sein.18Außer dem Brot sollt ihr Jahwe sieben fehlerlose einjährige Lämmer, einen jungen Stier und zwei Schafböcke als Brandopfer bringen, dazu die vorgeschriebenen Speis- und Trankopfer. So ist es ein Feueropfer, dessen Geruch Jahwe erfreut.19Als Sündopfer sollt ihr einen Ziegenbock bringen und als Freudenopfer zwei einjährige Lämmer.20Der Priester soll die beiden Lämmer zusammen mit dem Erstlingsbrot vor Jahwe hin- und herschwingen. Sie sind Jahwe geweiht und fallen dem Priester zu.21An diesem Tag sollt ihr eine heilige Versammlung ausrufen und dürft keinerlei Arbeit verrichten. Diese Weisung gilt für alle Zeiten und an allen euren Wohnorten.22Und wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du das Feld nicht bis an den Rand abernten. Du sollst auch keine Nachlese halten. Lass es für die Armen und Fremden übrig. Ich bin Jahwe, euer Gott!“
Der Neujahrstag
23Jahwe sagte zu Mose:24„Gib den Israeliten Folgendes weiter: Der 1. Oktober[4] soll ein Ruhetag für euch sein, eine heilige Versammlung, in Erinnerung gerufen durch Hörnerschall.25Ihr dürft keinerlei Arbeit verrichten und sollt Jahwe ein Feueropfer darbringen.“
Der Versöhnungstag
26Dann sagte Jahwe zu Mose:27„Doch am 10. dieses Monats ist der Versöhnungstag. Da sollt ihr eine heilige Versammlung abhalten, euch demütigen und Jahwe ein Feueropfer bringen.28Ihr dürft an diesem Tag keinerlei Arbeit verrichten, denn es ist der Versöhnungstag, an dem vor Jahwe, eurem Gott, für euch Sühne erwirkt wird.29Denn jede Person, die sich an diesem Tag nicht demütigt, soll aus eurer Volksgemeinschaft entfernt werden.[5] (Apg 3,23)30Und jede Person, die an diesem Tag irgendeine Arbeit tut, werde ich aus ihrem Volk beseitigen.31Ihr dürft am Versöhnungstag keinerlei Arbeit verrichten. Das gilt für alle Zukunft und überall, wo ihr wohnt.32Es soll ein Sabbat, ein Feiertag, für euch sein und ihr sollt euch demütigen. Diese Feiertagsruhe soll schon am Abend vorher beginnen, also am 9. des Monats, und bis zum nächsten Abend dauern.“
Das Laubhüttenfest
33Jahwe sagte zu Mose:34„Gib den Israeliten Folgendes weiter: Am 15. Oktober[6] beginnt das siebentägige Laubhüttenfest für Jahwe.35Am ersten Tag soll eine heilige Versammlung sein. Ihr dürft keinerlei Arbeit verrichten.36Sieben Tage lang sollt ihr Jahwe täglich Feueropfer bringen. Am achten Tag soll wieder eine heilige Versammlung stattfinden, eine Festversammlung. Ihr sollt Jahwe ein Feueropfer bringen und dürft keinerlei Arbeit verrichten.37Das sind die Festzeiten Jahwes, die ihr als heilige Versammlungen ausrufen sollt, um Jahwe Feueropfer zu bringen: Brandopfer und Speisopfer, Schlachtopfer und Trankopfer, jedes an seinem Tag.38Die Sabbate Jahwes und die anderen Gaben sowie die Opfer, die ihr Jahwe durch ein Gelübde zugesagt oder ihm freiwillig gebracht habt, bleiben davon unberührt.39Nachdem ihr die Ernte eingebracht habt, sollt ihr sieben Tage lang, vom 15. Oktober an, das Fest Jahwes feiern. Der erste und der achte Tag soll ein Ruhetag sein.40Am ersten Tag sollt ihr euch die schönsten Baumfrüchte nehmen, Palmwedel und Zweige von Laubbäumen und Bachweiden und sollt euch sieben Tage lang vor Jahwe, eurem Gott, freuen.41Jedes Jahr sollt ihr dieses Fest im Oktober sieben Tage lang für Jahwe feiern. Das ist eine immerwährende Ordnung für alle Generationen.42Während dieser sieben Tage sollen alle Einheimischen in Israel in Laubhütten wohnen,43damit eure Nachkommen wissen, dass ich die Israeliten in Laubhütten wohnen ließ, als ich sie aus Ägypten herausführte. Ich bin Jahwe, euer Gott!“44So verkündete Mose den Israeliten die Festzeiten Jahwes.
1Der HERR sprach zu Mose:2Rede zu den Israeliten und sag zu ihnen: Die Feste des HERRN, die ihr als Tage heiliger Versammlung ausrufen sollt, sind folgende:3Sechs Tage darf man arbeiten, aber am siebten Tag ist vollständiger Ruhetag, ein Tag heiliger Versammlung, an dem ihr keinerlei Arbeit verrichten dürft. Es ist ein Feiertag für den HERRN überall, wo ihr wohnt. (2Mo 20,8; 2Mo 31,12; 2Mo 35,2; 3Mo 19,3; 5Mo 5,12)4Das sind die Feste des HERRN, Tage heiliger Versammlungen, die ihr zur festgesetzten Zeit ausrufen sollt: (2Mo 23,14; 2Mo 34,18; 4Mo 28,1; 5Mo 16,1)5Im ersten Monat, am vierzehnten Tag des Monats, in der Abenddämmerung, ist Pessach für den HERRN. (2Mo 12,2)6Am fünfzehnten Tag dieses Monats ist das Fest der Ungesäuerten Brote für den HERRN. Sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen. (2Mo 12,15; 2Mo 34,18)7Am ersten Tag habt ihr heilige Versammlung; ihr dürft keine schwere Arbeit verrichten.8Sieben Tage hindurch sollt ihr ein Feueropfer für den HERRN darbringen. Am siebten Tag ist heilige Versammlung; da dürft ihr keine schwere Arbeit verrichten.9Der HERR sprach zu Mose:10Rede zu den Israeliten und sag zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch gebe, und wenn ihr dort die Ernte einbringt, sollt ihr dem Priester die erste Garbe eurer Ernte bringen.11Er soll sie vor dem HERRN emporheben, damit ihr Wohlgefallen findet. Am Tag nach dem Sabbat soll sie der Priester emporheben.12Am Tag, an dem ihr die Garbe emporhebt, sollt ihr dem HERRN auch ein fehlerloses einjähriges Schaf als Brandopfer herrichten,13dazu als Speiseopfer zwei Zehntel Weizenfeinmehl, das mit Öl vermengt ist. Das Ganze soll ein Feueropfer für den HERRN zum beruhigenden Duft sein; dazu kommt ein viertel Hin Wein als Trankopfer.14Vor diesem Tag, bevor ihr eurem Gott die Opfergabe gebracht habt, dürft ihr kein Brot und kein geröstetes oder frisches Korn essen. Das gelte als ewige Satzung von Generation zu Generation überall, wo ihr wohnt.15Vom Tag nach dem Sabbat, an dem ihr die Garbe für das Erhebungsopfer gebracht habt, sollt ihr sieben volle Wochen zählen.16Zählt fünfzig Tage bis zum Tag nach dem siebten Sabbat und dann bringt dem HERRN ein neues Speiseopfer dar!17Bringt als Erhebungsopfer aus euren Wohnsitzen zwei Brote dar, gebacken aus zwei Zehntel Efa Weizenfeinmehl mit Sauerteig als Erstlingsgabe für den HERRN!18Zum Brot bringt sieben fehlerlose einjährige Lämmer, einen Jungstier und zwei Widder als Brandopfer für den HERRN dar, dazu das Speiseopfer sowie das Trankopfer als ein Feueropfer zum beruhigenden Duft für den HERRN!19Bereitet auch einen Ziegenbock als Sündopfer und zwei einjährige Lämmer als Heilsopfer zu!20Der Priester soll sie, zusammen mit dem Brot der Erstlingsgaben, als Erhebungsopfer vor dem HERRN emporheben; sie sind mit den beiden Lämmern heilige Gaben für den HERRN, die dem Priester gehören.21Am selben Tag ruft eine heilige Versammlung aus und haltet sie ab! Da dürft ihr keine schwere Arbeit verrichten. Das gelte bei euch als ewige Satzung für eure Generationen überall, wo ihr wohnt.22Wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du dein Feld nicht bis zum äußersten Rand abernten und keine Nachlese deiner Ernte halten. Du sollst das dem Armen und dem Fremden überlassen. Ich bin der HERR, euer Gott. (3Mo 19,9; 5Mo 24,19)23Der HERR sprach zu Mose:24Sag zu den Israeliten: Im siebten Monat, am ersten Tag des Monats, ist für euch Ruhetag, in Erinnerung gerufen durch Jubelschall, eine heilige Versammlung.25Da dürft ihr keine schwere Arbeit verrichten und ihr sollt dem HERRN ein Feueropfer darbringen.26Der HERR sprach zu Mose: (3Mo 16,29; 4Mo 29,7)27Am zehnten Tag dieses siebten Monats ist der Versöhnungstag. Da sollt ihr heilige Versammlung halten. Ihr sollt euch Enthaltung auferlegen und dem HERRN ein Feueropfer darbringen.28An ebendiesem Tag dürft ihr keinerlei Arbeit verrichten, denn es ist der Versöhnungstag, um Versöhnung für euch vor dem HERRN zu erwirken.29Denn jede Person, die sich an diesem Tag nicht Enthaltung auferlegt, soll von ihrer Geschlechterfolge abgeschnitten werden.30Wer an diesem Tag irgendeine Arbeit verrichtet, den werde ich in der Mitte seines Volkes umkommen lassen.31Ihr dürft keinerlei Arbeit tun. Das gelte bei euch als ewige Satzung für eure Generationen überall, wo ihr wohnt.32Dieser Tag ist für euch ein vollständiger Ruhetag. Ihr sollt euch Enthaltung auferlegen. Vom Abend des neunten Tags in diesem Monat bis zum folgenden Abend sollt ihr Ruhetag halten.33Der HERR sprach zu Mose:34Sag zu den Israeliten: Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats ist sieben Tage hindurch das Laubhüttenfest für den HERRN.35Am ersten Tag ist heilige Versammlung, ihr dürft keine schwere Arbeit verrichten.36Sieben Tage hindurch sollt ihr ein Feueropfer für den HERRN darbringen. Am achten Tag habt ihr heilige Versammlung und ihr sollt ein Feueropfer für den HERRN darbringen. Es ist der Tag der Festversammlung; da dürft ihr keine schwere Arbeit verrichten.37Das sind die Festzeiten des HERRN, die ihr als heilige Versammlungen ausrufen sollt, dazu bestimmt, für den HERRN Feueropfer darzubringen: Brandopfer, Speiseopfer, Schlachtopfer und Trankopfer, dem jeweiligen Tag entsprechend,38abgesehen von den Sabbaten des HERRN und abgesehen von euren Geschenken, den gelobten und freiwilligen Gaben, die ihr dem HERRN gebt.39Am fünfzehnten Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes erntet, feiert sieben Tage lang das Fest des HERRN! Am ersten und am achten Tag ist Ruhetag.40Am ersten Tag nehmt schöne Baumfrüchte, Palmwedel, Zweige von dicht belaubten Bäumen und von Bachweiden und seid sieben Tage lang vor dem HERRN, eurem Gott, fröhlich! (Neh 8,14)41Feiert dieses Fest für den HERRN jährlich sieben Tage lang! Das gelte bei euch als ewige Satzung für eure Generationen. Ihr sollt dieses Fest im siebten Monat feiern.42Sieben Tage sollt ihr in Hütten wohnen. Alle Einheimischen in Israel sollen in Hütten wohnen,43damit eure kommenden Generationen wissen, dass ich die Israeliten in Hütten wohnen ließ, als ich sie aus Ägypten herausführte. Ich bin der HERR, euer Gott.44Da teilte Mose den Israeliten die Festzeiten des HERRN mit.
1Und der HERR redete zu Mose und sprach:2Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen: Das sind die Feste des HERRN, zu denen ihr heilige Festversammlungen einberufen sollt; dies sind meine Feste: (2Mo 23,14; 3Mo 23,4; 3Mo 23,37; 5Mo 16,16; 2Chr 8,13)
Der Sabbat
3Sechs Tage lang soll man arbeiten, aber am siebten Tag ist ein Sabbat[1] der Ruhe, eine heilige Versammlung; da sollt ihr kein Werk tun; denn es ist der Sabbat des HERRN, in allen euren Wohnorten. (2Mo 20,8; 2Mo 31,13)
Das Passah; das Fest der ungesäuerten Brote
4Das sind aber die Feste des HERRN, die heiligen Versammlungen, die ihr zu festgesetzten Zeiten einberufen sollt: (4Mo 10,10; Ps 81,4; Ps 89,16)5Im ersten Monat, am vierzehnten [Tag] des Monats, zur Abendzeit, ist das Passah des HERRN. (2Mo 12,2; 2Mo 13,6; 4Mo 28,16; 5Mo 16,1; Jos 5,10; Mt 26,17; 1Kor 11,23)6Und am fünfzehnten Tag desselben Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für den HERRN. Da sollt ihr sieben Tage lang ungesäuertes Brot essen. (2Mo 12,15; 2Mo 13,3; 1Kor 5,7)7Am ersten Tag sollt ihr eine heilige Versammlung halten; da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten, (3Mo 23,3; 3Mo 23,8)8und ihr sollt dem HERRN sieben Tage lang ein Feueropfer darbringen. Am siebten Tag ist eine heilige Versammlung, da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten. (4Mo 28,18)
Die Darbringung der Erstlingsgarbe
9Und der HERR redete zu Mose und sprach:10Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, und seine Ernte einbringt, so sollt ihr die Erstlingsgarbe von eurer Ernte zum Priester bringen. (2Mo 23,19; 2Mo 34,26; Spr 3,9; Hes 44,30; 1Kor 15,20; Jak 1,18)11Der soll die Garbe weben vor dem HERRN, zum Wohlgefallen für euch; am Tag nach dem Sabbat soll sie der Priester weben. (2Mo 29,24; 3Mo 9,21; 3Mo 10,14)12Ihr sollt aber an dem Tag, an dem ihr eure Garbe webt, dem HERRN ein Brandopfer opfern von einem makellosen einjährigen Lamm, (3Mo 1,10)13und das dazugehörige Speisopfer, zwei Zehntel Feinmehl, mit Öl angerührt, ein Feueropfer, dem HERRN zum lieblichen Geruch, sowie das dazugehörige Trankopfer, ein Viertel Hin Wein. (3Mo 2,14; 3Mo 23,37; 4Mo 15,5; Phil 2,17)14Ihr sollt aber weder Brot noch geröstetes Korn noch Jungkorn essen bis zu ebendiesem Tag, da ihr eurem Gott diese Gabe darbringt. Das ist eine ewig gültige Ordnung für eure [künftigen] Geschlechter in allen euren Wohnorten. (3Mo 3,17; 3Mo 19,23)
Das Fest der Wochen (Pfingstfest)
15Danach sollt ihr euch vom Tag nach dem Sabbat, von dem Tag, da ihr die Webegarbe darbringt, sieben volle Wochen abzählen, (2Mo 34,22; 5Mo 16,9)16bis zu dem Tag, der auf den siebten Sabbat folgt, nämlich 50 Tage sollt ihr zählen, und dann dem HERRN ein neues Speisopfer darbringen. (4Mo 28,26; Apg 2,1)17Ihr sollt nämlich aus euren Wohnungen zwei Webebrote bringen, von zwei Zehntel [Epha] Feinmehl [zubereitet]; die sollen gesäuert gebacken werden als Erstlinge für den HERRN. (2Mo 23,16; 4Mo 15,20)18Zu dem Brot aber sollt ihr sieben einjährige, makellose Lämmer darbringen und einen Jungstier und zwei Widder; das soll das Brandopfer für den HERRN sein; und das dazugehörige Speisopfer und Trankopfer — ein Feueropfer, dem HERRN zum lieblichen Geruch. (4Mo 15,10; 4Mo 29,6)19Ihr sollt auch einen Ziegenbock zum Sündopfer und zwei einjährige Lämmer zum Friedensopfer opfern; (4Mo 3,6; 4Mo 15,24; 4Mo 28,27)20und der Priester soll sie samt den Erstlingsbroten weben, zusammen mit den beiden Lämmern, als Webopfer vor dem HERRN. Die sollen dem HERRN heilig sein und dem Priester gehören. (4Mo 18,12; 1Kor 9,14)21Und ihr sollt an ebendiesem Tag ausrufen lassen: »Eine heilige Versammlung soll es euch sein, und keine Werktagsarbeit sollt ihr verrichten!« Das ist eine ewig gültige Ordnung in allen euren Wohnorten für eure [künftigen] Geschlechter. (3Mo 23,36; 4Mo 29,35; Ps 26,12)22Wenn ihr aber die Ernte eures Landes einbringt, so sollst du dein Feld nicht bis an den Rand abernten und keine Nachlese deiner Ernte halten, sondern es dem Armen und dem Fremdling überlassen. Ich, der HERR, bin euer Gott. (3Mo 19,9; 5Mo 24,21; Rut 2,15; Spr 19,17)
Das Fest des Hörnerschalls (Posaunenfest)
23Und der HERR redete zu Mose und sprach:24Rede zu den Kindern Israels und sprich: Im siebten Monat, am ersten des Monats, soll ein Ruhetag für euch sein, ein Gedenken unter Hörnerschall, eine heilige Versammlung. (4Mo 10,10; 4Mo 29,1; Esr 3,6)25Ihr sollt keine Werktagsarbeit verrichten, sondern dem HERRN ein Feueropfer darbringen. (3Mo 23,3; 4Mo 29,7; 5Mo 5,14)
Der Versöhnungstag
26Und der HERR redete zu Mose und sprach:27Am zehnten [Tag] in diesem siebten Monat ist der Versöhnungstag, der soll euch eine heilige Versammlung sein; und ihr sollt eure Seelen demütigen und dem HERRN ein Feueropfer darbringen; (3Mo 16,29; 4Mo 29,7; Esr 8,21)28und ihr sollt an diesem Tag keine Arbeit verrichten, denn es ist der Versöhnungstag, um Sühnung für euch zu erwirken vor dem HERRN, eurem Gott. (3Mo 16,30; Sach 13,1)29Denn jede Seele, die sich an diesem Tag nicht demütigt, die soll ausgerottet werden aus ihrem Volk; (2Mo 31,14; 3Mo 7,20)30und die Seele, die an diesem Tag irgendeine Arbeit verrichtet, die will ich vertilgen mitten aus ihrem Volk. (3Mo 20,3; Jer 15,6; Hes 14,9; Zef 2,5; 1Kor 3,17)31Ihr sollt keine Arbeit verrichten. Das ist eine ewig gültige Ordnung für eure [künftigen] Geschlechter an allen euren Wohnorten. (3Mo 3,17)32Ein Sabbat der Ruhe soll es für euch sein, und ihr sollt eure Seelen demütigen. Am neunten [Tag] des Monats, am Abend, sollt ihr die Feier [beginnen], und sie soll währen von einem Abend bis zum anderen. (3Mo 16,31; 2Chr 12,12; Ps 119,67; Ps 119,75; Mt 11,28; Jak 4,6; 1Petr 5,6)
Das Laubhüttenfest
33Und der HERR redete zu Mose und sprach:34Rede zu den Kindern Israels und sprich: Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats soll dem HERRN das Laubhüttenfest gefeiert werden, sieben Tage lang. (3Mo 23,42; 5Mo 16,13; 5Mo 16,16; 2Chr 8,13; Esr 3,4; Neh 8,14; Sach 14,16; Joh 7,2)35Am ersten Tag ist eine heilige Versammlung; da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten. (3Mo 23,7; 3Mo 23,25)36Sieben Tage lang sollt ihr dem HERRN ein Feueropfer darbringen; und am achten Tag sollt ihr eine heilige Versammlung halten und dem HERRN ein Feueropfer darbringen; es ist eine Festversammlung; da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten. (4Mo 29,35; Neh 8,18; Joh 7,37)37Das sind die Feste des HERRN, zu denen ihr heilige Versammlungen einberufen sollt, um dem HERRN Feueropfer, Brandopfer, Speisopfer, Schlachtopfer und Trankopfer darzubringen, jeden Tag das, was vorgeschrieben ist — (3Mo 23,2; 3Mo 23,4; 5Mo 16,16)38zusätzlich zu den Sabbaten des HERRN und zu euren Gaben und zusätzlich zu allen euren Gelübden und allen euren freiwilligen Gaben, die ihr dem HERRN gebt. (4Mo 29,39; Ps 56,13; Ps 76,12)39So sollt ihr nun am fünfzehnten Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingebracht habt, das Fest des HERRN halten, sieben Tage lang; am ersten Tag ist ein Feiertag und am achten Tag ist auch ein Feiertag. (Ps 65,10)40Ihr sollt aber am ersten Tag Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmenzweige und Zweige von dicht belaubten Bäumen und Bachweiden, und ihr sollt euch sieben Tage lang freuen vor dem HERRN, eurem Gott. (Neh 8,14)41Und so sollt ihr dem HERRN das Fest halten, sieben Tage lang im Jahr. Das soll eine ewige Ordnung sein für eure [künftigen] Geschlechter, dass ihr dieses im siebten Monat feiert. (4Mo 29,12; Neh 8,18)42Sieben Tage lang sollt ihr in Laubhütten wohnen; alle Einheimischen in Israel sollen in Laubhütten wohnen, (3Mo 23,34)43damit eure Nachkommen wissen, dass ich die Kinder Israels in Laubhütten wohnen ließ, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte; ich, der HERR, bin euer Gott. (2Mo 13,14; 2Mo 13,20; 4Mo 9,18; Ps 78,4)44Und Mose verkündete den Kindern Israels die Feste des HERRN. (3Mo 21,24; 3Mo 23,2; 3Mo 23,37)
1Und der HERR sprach zu Mose:2Sprich zu den Israeliten und sage ihnen: Dies sind meine Festzeiten, die Festzeiten des HERRN, die ihr als heilige Versammlungen ausrufen sollt.3Sechs Tage darf man eine Arbeit tun, am siebten Tag aber ist Sabbat, ein Feiertag, eine heilige Versammlung, da dürft ihr keinerlei Arbeit tun. Es ist ein Sabbat für den HERRN, wo immer ihr wohnt. (2Mo 20,8)4Dies sind die Festzeiten des HERRN, heilige Versammlungen, die ihr ausrufen sollt zu ihrer festgesetzten Zeit: (2Mo 23,14)5Im ersten Monat, am Vierzehnten des Monats in der Abenddämmerung, ist ein Passa für den HERRN. (2Mo 12,2)6Und am fünfzehnten Tag dieses Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für den HERRN. Während sieben Tagen sollt ihr ungesäuerte Brote essen. (2Mo 12,15; 2Mo 34,18)7Am ersten Tag sollt ihr eine heilige Versammlung abhalten, da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun. (3Mo 23,21; 3Mo 23,36; 4Mo 28,18; 4Mo 29,1)8Und während sieben Tagen sollt ihr ein Feueropfer für den HERRN darbringen. Am siebten Tag findet eine heilige Versammlung statt, da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun. (Hes 45,23)9Und der HERR sprach zu Mose:10Sprich zu den Israeliten und sage ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch gebe, und seine Ernte einbringt, sollt ihr die Erstlingsgarbe eurer Ernte dem Priester bringen. (3Mo 2,12)11Und er soll die Garbe vor dem HERRN hin und her schwingen, damit ihr Wohlgefallen findet. Am Tag nach dem Sabbat soll der Priester sie schwingen. (2Mo 29,24)12Und an dem Tag, an dem ihr die Garbe hin und her schwingen lasst, sollt ihr dem HERRN ein makelloses einjähriges Lamm als Brandopfer darbringen13und das dazugehörige Speiseopfer, zwei Zehntel Feinmehl, mit Öl angerührt, als Feueropfer für den HERRN, als beschwichtigenden Geruch, dazu als Trankopfer ein Viertel Hin Wein. (4Mo 15,5)14Und Brot, geröstetes Korn und frisches Korn dürft ihr nicht essen bis zu diesem Tag, bis ihr die Opfergabe für euren Gott dargebracht habt. Das ist eine ewige Ordnung für euch von Generation zu Generation, wo immer ihr wohnt. (3Mo 23,21; 3Mo 23,31)15Und ihr sollt von dem Tag an zählen, der dem Sabbat folgt, dem Tag, an dem ihr die geweihte Garbe gebracht habt. Sieben volle Wochen sollen es sein. (5Mo 16,9)16Bis zum Tag nach dem siebten Sabbat sollt ihr zählen, fünfzig Tage. Dann sollt ihr dem HERRN ein frisches Speiseopfer darbringen. (4Mo 28,26)17Von euren Wohnstätten sollt ihr zwei geweihte Brote bringen, aus zwei Zehnteln Feinmehl. Sie sollen mit Sauerteig gebacken werden, als Erstlingsgaben für den HERRN.18Und zusammen mit dem Brot sollt ihr sieben makellose einjährige Lämmer, einen jungen Stier und zwei Widder darbringen. Sie sollen ein Brandopfer für den HERRN sein mit dem dazugehörigen Speiseopfer und den dazugehörigen Trankopfern, ein Feueropfer von beschwichtigendem Geruch für den HERRN.19Dann sollt ihr einen Ziegenbock als Sündopfer und zwei einjährige Lämmer als Heilsopfer darbringen.20Und der Priester soll sie als Weihegabe über dem Brot der Erstlingsgaben vor dem HERRN hin und her schwingen, zusammen mit den zwei Lämmern. Sie sollen dem HERRN heilig sein und dem Priester gehören.21Und ihr sollt an diesem Tag das Fest ausrufen, eine heilige Versammlung sollt ihr abhalten, ihr sollt keinerlei Werktagsarbeit tun. Das ist eine ewige Ordnung für euch, wo immer ihr wohnt, von Generation zu Generation. (3Mo 23,7; 3Mo 23,14)22Und wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du den Rand deines Feldes nicht vollständig abernten, und die Nachlese deiner Ernte sollst du nicht einsammeln. Dem Armen und dem Fremden sollst du sie überlassen. Ich bin der HERR, euer Gott. (3Mo 19,9)23Und der HERR sprach zu Mose: (4Mo 10,10; 4Mo 29,1)24Sprich zu den Israeliten: Im siebten Monat, am Ersten des Monats, soll für euch ein Feiertag sein, ein Gedenktag mit Jubelgeschrei, eine heilige Versammlung. (4Mo 10,10)25Da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun. Und dem HERRN sollt ihr ein Feueropfer darbringen. (Esr 3,6)26Und der HERR sprach zu Mose: (4Mo 29,7)27Am Zehnten dieses siebten Monats aber ist der Versöhnungstag. Da sollt ihr eine heilige Versammlung abhalten und fasten und dem HERRN ein Feueropfer darbringen. (3Mo 16,29)28Und an diesem Tag dürft ihr keinerlei Arbeit tun, denn es ist ein Tag der Versöhnung, um Sühne für euch zu erwirken vor dem HERRN, eurem Gott.29Jeder, der an diesem Tag nicht fastet, soll getilgt werden aus seiner Sippe.30Und jeden, der an diesem Tag irgendeine Arbeit tut, werde ich tilgen aus seinem Volk.31Ihr dürft keinerlei Arbeit tun. Das ist eine ewige Ordnung für euch von Generation zu Generation, wo immer ihr wohnt. (3Mo 23,14)32Es sei ein Sabbat für euch, ein Feiertag, und ihr sollt fasten. Am Neunten des Monats, am Abend, sollt ihr diesen Sabbat feiern, von diesem Abend bis zum nächsten Abend. (3Mo 16,31)33Und der HERR sprach zu Mose: (4Mo 29,12)34Sprich zu den Israeliten: Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats ist das Laubhüttenfest für den HERRN, sieben Tage lang. (4Mo 29,12; 5Mo 16,13)35Am ersten Tag findet eine heilige Versammlung statt. Da dürft ihr keinerlei Werktagsarbeit tun.36Sieben Tage lang sollt ihr dem HERRN ein Feueropfer darbringen. Am achten Tag sollt ihr eine heilige Versammlung abhalten und dem HERRN ein Feueropfer darbringen. Es ist eine Festversammlung, ihr sollt keinerlei Werktagsarbeit tun. (3Mo 23,7; Joh 7,37)37Dies sind die Festzeiten des HERRN, die ihr ausrufen sollt als heilige Versammlungen und an denen ihr dem HERRN Feueropfer darbringen sollt, Brandopfer und Speiseopfer, Schlachtopfer und Trankopfer, jedes an seinem Tag,38neben den Sabbaten des HERRN und neben euren anderen Gaben und all euren Gelübdeopfern und freiwilligen Gaben, die ihr dem HERRN gebt. (4Mo 29,39)39Am fünfzehnten Tag des siebten Monats aber, wenn ihr den Ertrag des Landes einsammelt, sollt ihr das Fest des HERRN feiern, sieben Tage lang. Am ersten Tag ist ein Feiertag, und am achten Tag ist ein Feiertag.40Und am ersten Tag sollt ihr euch schöne Baumfrüchte nehmen, Palmwedel und Zweige von dichtbelaubten Bäumen und Bachweiden, und ihr sollt sieben Tage fröhlich sein vor dem HERRN, eurem Gott. (Neh 8,14)41Und ihr sollt dieses Fest für den HERRN jedes Jahr während sieben Tagen feiern. Das ist eine ewige Ordnung für euch von Generation zu Generation. Im siebten Monat sollt ihr es feiern.42Sieben Tage lang sollt ihr in Laubhütten wohnen. Alle Einheimischen in Israel sollen in Laubhütten wohnen,43damit eure künftigen Generationen erfahren, dass ich die Israeliten in Hütten wohnen liess, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte. Ich bin der HERR, euer Gott.44Und Mose verkündete den Israeliten die Festzeiten des HERRN.