1Dann gab Gott dem Volk seine Gebote. Er sagte:[1] [1] (5Mo 5,1)2»Ich bin der HERR, dein Gott! Ich habe dich aus Ägypten herausgeführt, ich habe dich aus der Sklaverei befreit. (Ri 6,8; Jer 25,6; Hos 13,4)3Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. [-/2]4Du sollst dir kein Gottesbild anfertigen. Mach dir überhaupt kein Abbild von irgendetwas im Himmel, auf der Erde oder im Meer. (2Mo 34,17; 3Mo 19,4; 3Mo 26,1; 5Mo 4,15; 5Mo 27,15)5Wirf dich nicht vor fremden Göttern nieder und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein leidenschaftlich liebender Gott und erwarte auch von dir ungeteilte Liebe.[2] Wenn sich jemand von mir abwendet, dann ziehe ich dafür noch seine Nachkommen zur Rechenschaft bis in die dritte und vierte Generation. (2Mo 34,7; 2Mo 34,14; 4Mo 14,18; 5Mo 4,24; 5Mo 5,9; 5Mo 6,15; 5Mo 7,9; Jos 24,19)6Wenn mich aber jemand liebt und meine Gebote befolgt, dann erweise ich auch noch seinen Nachkommen Liebe und Treue, und das über Tausende von Generationen hin. [2/3]7Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird jeden bestrafen, der das tut. [3/4] (3Mo 19,12)8Halte den Ruhetag in Ehren, den siebten Tag der Woche! Er ist ein heiliger Tag, der dem HERRN gehört. (2Mo 23,12; 2Mo 31,12; 2Mo 34,21; 2Mo 35,2; 3Mo 19,3; 3Mo 23,3; Mk 2,27)9Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Tätigkeiten verrichten;10aber der siebte Tag ist der Ruhetag[3] des HERRN, deines Gottes. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten, auch nicht dein Sohn oder deine Tochter, dein Sklave oder deine Sklavin, dein Vieh oder der Fremde, der bei dir lebt.11Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel, Erde und Meer mit allem, was lebt, geschaffen. Am siebten Tag aber ruhte er. Deshalb hat er den siebten Tag der Woche gesegnet und zu einem heiligen Tag erklärt, der ihm gehört. [4/5] (1Mo 2,2)12Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Dann wirst du lange in dem Land leben, das dir der HERR, dein Gott, gibt. [5/6] (2Mo 21,17; 3Mo 19,3; 3Mo 20,9; 5Mo 27,16; Mt 15,4; Eph 6,2; Sir 3,1)13Du sollst nicht morden. [6/7] (1Mo 9,5; 2Mo 21,12; 3Mo 24,17; Mt 5,21)14Du sollst nicht die Ehe brechen. [7/8] (3Mo 20,10; 5Mo 22,22; Mt 5,27)15Du sollst nicht stehlen. [8/9] (2Mo 21,16; 3Mo 19,11; 5Mo 24,7)16Du sollst nichts Unwahres über deinen Mitmenschen sagen.[4] [9-10/10] (2Mo 23,1; 3Mo 19,15; 5Mo 19,16)17Du sollst nicht versuchen, etwas an dich zu bringen, das deinem Mitmenschen gehört,[5] weder seine Frau noch seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel noch irgendetwas anderes, das ihm gehört.« (Mi 2,2)
Mose als Mittler zwischen Gott und Volk
18Als das ganze Volk erlebte, wie es blitzte und donnerte, Posaunenschall[6] ertönte und der Berg rauchte, bekam es große Angst und blieb zitternd in weiter Ferne stehen. (5Mo 5,22)19Die Leute sagten zu Mose: »Wir haben Angst, wenn Gott so mit uns redet. Wir werden noch alle umkommen! Sprich du an seiner Stelle zu uns, wir wollen auf dich hören.« (Hebr 12,19)20Da sagte Mose zum Volk: »Ihr müsst keine Angst haben. Gott ist nur gekommen, um euch auf die Probe zu stellen. Er will, dass ihr ihn ehrt und euch davor hütet, ihm ungehorsam zu sein.«21Das Volk blieb also in der Ferne stehen. Mose aber näherte sich der dunklen Wolke, in der Gott war.
Anweisung für den Altarbau
22Der HERR sagte zu Mose: »Richte den Israeliten aus: ›Ihr habt erlebt, wie ich vom Himmel her mit euch gesprochen habe.23Darum sollt ihr keine anderen Götter neben mir haben. Macht euch keine silbernen und goldenen Götzenbilder! (2Mo 20,4)24Macht mir einen Altar aus aufgeschütteter Erde! Darauf sollt ihr mir eure Opfer darbringen, die Brand- und Mahlopfer von euren Schafen, Ziegen und Rindern. Ihr könnt das an jedem Ort tun, den ich zum Heiligtum für mich bestimmen werde.[7] Überall dort werde ich euch nahe sein und werde euch Glück und Segen schenken.25Wenn ihr aber einen Altar aus Steinen für mich bauen wollt, dürft ihr nur unbehauene Steine verwenden. Wenn der Stein mit dem Meißel in Berührung gekommen ist, ist er entweiht. (5Mo 27,5; Jos 8,31)26Baut mir keine hohen Altäre mit Stufen, damit der Priester nicht hinaufsteigen muss und dabei seine Scham entblößt.‹«
1Dios habló, y dio a conocer todos estos mandamientos:2«Yo soy el SEÑOR tu Dios. Yo te saqué de Egipto, del país donde eras esclavo.3»No tengas otros dioses fuera de mí.[1]4»No te hagas ningún ídolo, ni nada que guarde semejanza con lo que hay arriba en el cielo, ni con lo que hay abajo en la tierra, ni con lo que hay en las aguas debajo de la tierra.5No te inclines delante de ellos ni los adores. Yo, el SEÑOR tu Dios, soy un Dios celoso. Cuando los padres son malvados y me odian, yo castigo a sus hijos hasta la tercera y cuarta generación.6Por el contrario, cuando me aman y cumplen mis mandamientos, les muestro mi amor por mil generaciones.7»No uses el nombre del SEÑOR tu Dios en falso. Yo, el SEÑOR, no tendré por inocente a quien se atreva a usar mi nombre en falso.8»Acuérdate del sábado, para consagrarlo.9Trabaja seis días, y haz en ellos todo lo que tengas que hacer,10pero el día séptimo será un día de reposo para honrar al SEÑOR tu Dios. No hagas en ese día ningún trabajo, ni tampoco tu hijo, ni tu hija, ni tu esclavo, ni tu esclava, ni tus animales, ni tampoco los extranjeros que vivan en tus ciudades.[2]11Acuérdate de que en seis días hizo el SEÑOR los cielos y la tierra, el mar y todo lo que hay en ellos, y que descansó el séptimo día. Por eso el SEÑOR bendijo y consagró el día de reposo.12»Honra a tu padre y a tu madre, para que disfrutes de una larga vida en la tierra que te da el SEÑOR tu Dios.13»No mates.14»No cometas adulterio.15»No robes.16»No des falso testimonio en contra de tu prójimo.17»No codicies la casa de tu prójimo: No codicies su esposa, ni su esclavo, ni su esclava, ni su buey, ni su asno, ni nada que le pertenezca».
Reacción temerosa de los israelitas
18Ante ese espectáculo de truenos y relámpagos, de sonidos de trompeta y de la montaña envuelta en humo, los israelitas temblaban de miedo y se mantenían a distancia.19Así que le suplicaron a Moisés: ―Háblanos tú, y te escucharemos. Si Dios nos habla, seguramente moriremos.20―No tengáis miedo —les respondió Moisés—. Dios ha venido a poneros a prueba, para que sintáis temor de él y no pequéis.21Entonces Moisés se acercó a la densa oscuridad en la que estaba Dios, pero los israelitas se mantuvieron a distancia.
El altar de piedra
22El SEÑOR le ordenó a Moisés: «Diles lo siguiente a los israelitas: “Vosotros mismos habéis oído que os he hablado desde el cielo.23No me ofendáis; no os hagáis dioses de plata o de oro, ni los adoréis.24Hacedme un altar de tierra, y ofrecedme sobre él vuestros holocaustos y sacrificios de comunión, vuestras ovejas y vuestros toros. Yo vendré al lugar donde os pida invocar mi nombre, y os bendeciré.25Si me hacéis un altar de piedra, no lo construyáis con piedras labradas, pues las herramientas profanan la piedra.26Y no le pongáis escalones a mi altar, no sea que al subir se os vean los genitales”.