Obadja 1
Zürcher Bibel
von Theologischer Verlag ZürichDas Gericht über Edom. Die Rettung Israels
1 Die Schauung Obadjas. So spricht Gott der HERR über Edom: - Vom HERRN haben wir eine Botschaft gehört, und ein Bote ist ausgesandt unter die Nationen: Macht euch auf, wir wollen aufbrechen in den Krieg gegen Edom[1]! - (Jes 21,11; Jes 34,1; Jer 49,7; Jer 49,14; Hes 25,12; Hes 35,1; Am 1,11) 2 Sieh, klein habe ich dich gemacht unter den Nationen, tief wirst du verachtet! 3 Die Vermessenheit deines Herzens hat dich getäuscht, dich, der in Felsenklüften wohnt, der in der Höhe seinen Sitz hat, der in seinem Herzen spricht: Wer könnte mich zu Boden stürzen? (1Mo 36,8) 4 Würdest du dein Nest auch in der Höhe bauen wie der Adler, und wäre es zwischen die Sterne gesetzt - selbst von dort würde ich dich hinabstürzen! Spruch des HERRN. (Am 9,2; Hab 2,9) 5 Wären Diebe über dich gekommen oder Verwüster in der Nacht - wie bist du vernichtet worden! -, hätten sie nicht nur geraubt, was sie brauchen? Wären Winzer über dich gekommen, hätten sie nicht eine Nachlese übrig gelassen? (Jer 49,9; Mal 1,3) 6 Wie wurde Esau durchsucht! Wie wurden seine Verstecke durchwühlt[2]! (Jer 49,10) 7 Bis an die Grenze haben dich all jene getrieben, mit denen du im Bund warst, betrogen, überwältigt haben dich die, mit denen du Frieden hattest; die dein Brot essen, legen unter dir eine Fussangel.[3] Es ist keine Einsicht in ihm! (Jer 49,7) 8 Wird es an jenem Tag nicht so sein, Spruch des HERRN: Die Weisen lasse ich aus Edom verschwinden und die Einsicht aus dem Bergland Esaus. 9 Und deine Helden, Teman, werden verzagen; dann werden alle niedergemacht im Bergland Esaus wegen des Mordens. (Jer 49,22) 10 Wegen der Gewalttat an deinem Bruder Jakob wird Schande dich bedecken, und du wirst niedergemacht für immer. (1Mo 25,19; 5Mo 23,8; Joe 4,19; Am 1,11; Mal 1,2) 11 Am Tag, als du abseits standest, am Tag, als Fremde sein Heer in die Gefangenschaft führten[4] und Fremdländische in seine Tore kamen und das Los warfen über Jerusalem, warst auch du wie einer von ihnen. (Ps 137,7; Joe 4,3) 12 Doch weide dich nicht am Tag deines Bruders, am Tag seines Unglücks, und freue dich nicht über die Judäer am Tag ihres Untergangs, und reiss dein Maul nicht auf am Tag der Not. (Hes 36,5; Mi 4,11) 13 Tritt nicht ein in das Tor meines Volks am Tag ihres Verderbens, weide du dich nicht an seinem Unheil am Tag seines Verderbens, und greift nicht nach seinem Vermögen am Tag seines Verderbens. 14 Und stell dich nicht auf am Scheideweg[5], um seine Flüchtlinge umzubringen, und liefere seine Überlebenden nicht aus am Tag der Not. 15 Denn nahe ist der Tag des HERRN über alle Nationen. Wie du verfahren bist, wird mit dir verfahren werden, deine Tat fällt zurück auf dein Haupt. (Ps 137,7; Joe 1,15; Joe 4,7) 16 Denn wie ihr getrunken habt auf meinem heiligen Berg, werden alle Nationen ohne Unterlass trinken, und sie werden trinken und schlürfen, und sie werden sein, als wären sie nie gewesen. (Jer 25,15; Kla 4,21; Joe 4,17) 17 Auf dem Berg Zion aber wird Rettung sein, und er wird heilig sein, und die vom Haus Jakob werden in Besitz nehmen, was ihnen gehört. (Joe 3,5; Am 9,11) 18 Und das Haus Jakob wird Feuer, und das Haus Josef wird zur Flamme, das Haus Esau aber wird zum Stoppelfeld, und man setzt sie in Brand und frisst sie, und dem Haus Esau wird kein Überlebender bleiben! Der HERR hat gesprochen. (Sach 12,6) 19 Und sie werden den Negev mit dem Bergland Esaus und die Schefela und die Philister in Besitz nehmen, und sie werden das Gefilde Efraims und das Gefilde Samarias und Benjamin mit dem Gilead in Besitz nehmen. (Am 9,12; Zef 2,6) 20 Und die Verbannten dieses Heeres[6] der Israeliten nehmen in Besitz, was den Kanaanitern gehört, bis Zarefat, und die Verbannten Jerusalems, die in Sefarad sind, nehmen die Städte des Negev in Besitz. (Jer 13,19; Jer 32,44) 21 Und Retter werden hinaufziehen auf den Berg Zion, um das Bergland Esaus zu richten. Und das Königtum wird dem HERRN gehören! (Ps 22,29; Mi 4,7)Obadja 1
Das Buch
von SCM VerlagDas Kapitel ist in dieser Übersetzung nicht verfügbar.
Obadja 1
Gute Nachricht Bibel 2018
von Deutsche BibelgesellschaftBuchüberschrift Gottes Strafgericht über die Edomiter
1 Hier ist aufgeschrieben, was der HERR dem Propheten Obadja offenbart hat. Der HERR, der mächtige Gott, hat sein Wort gegen Edom gesprochen, wir haben es gehört; durch einen Boten ließ er unter den Völkern verkünden: »Auf, wir ziehen gemeinsam gegen die Edomiter! Auf zum Kampf!« (Jes 34,5) 2 Zu Edom aber sagte der HERR: »Ich mache dich zum letzten der Völker, alle werden dich verachten. 3 Du bildest dir ein, du seist unbesiegbar,[1] weil du in Felsklüften wohnst, auf unzugänglicher Höhe. Du denkst: ›Mich kann keiner hier herunterholen!‹ 4 Aber wenn du dein Nest auch so hoch anlegst wie der Adler, wenn du es selbst zwischen die Sterne am Himmel setzt – ich, der HERR, stürze dich in die Tiefe. (Jes 14,13) 5 Diebe und Räuber werden im Schutz der Nacht bei dir eindringen und nach Herzenslust plündern, Winzer werden über dich kommen, die für eine Nachlese nichts übrig lassen. Was wird dir dann bleiben? 6 Dein ganzes Land[2] wird durchsucht, alle deine versteckten Schätze werden aufgespürt. 7-8 Alle deine Verbündeten lassen dich im Stich, deine eigenen Freunde, die dein Brot essen,[3] fallen dir in den Rücken, sie stellen dir Fallen. An jenem Tag – sagt der HERR – werde ich den weisen Leuten in Edom den Garaus machen, sodass es im Bergland Esaus niemand mehr gibt, der Rat weiß; es gibt dann in Edom keinen Verstand mehr. 9-10 Die tapferen Krieger aus Teman werden von Angst gepackt, deshalb wird keiner im Bergland Esaus mit dem Leben davonkommen. Weil ihr euch mit Mord und Gewalttat an euren Brüdern, den Nachkommen Jakobs, vergangen habt, werdet ihr Edomiter mit Schande bedeckt und für immer ausgelöscht werden.« (Ps 137,7; Kla 4,21; Joe 4,19; Am 1,11) 11 Ihr habt dabeigestanden, als Fremde in Jerusalem eindrangen und seine Bewohner unter sich verlosten, als sie Menschen und Besitz mit sich wegschleppten. Ihr habt mit ihnen gemeinsame Sache gemacht! (Joe 4,3; Nah 3,10) 12-13 Weidet euch nicht am Unglück eurer Brüder! Seht nicht schadenfroh ihrem Untergang zu! Spottet nicht über ihre Qualen! Nutzt ihre Niederlage nicht aus, dringt nicht auch noch in die eroberte Stadt ein! Wenigstens ihr solltet euch nicht an den Leiden der Leute von Juda ergötzen, euch nicht an ihrem Eigentum vergreifen, nachdem dieser entsetzliche Unglückstag über sie hereingebrochen ist, ein Tag des Untergangs und der Verzweiflung. (Kla 1,7) 14 Aber ihr stellt euch sogar an den Fluchtwegen auf, ihr erschlagt die Entkommenen oder liefert sie an ihre Verfolger aus.Die Rettung Israels
15 [4] Das alles wird auf euch selbst zurückfallen. Was ihr euren Brüdern angetan habt, wird euch selber angetan! »Der Tag ist nahe, an dem ich über alle Völker Gericht halte«, sagt der HERR. (Joe 4,14) 16 »Wie ihr Leute von Juda auf meinem heiligen Berg aus dem Becher meines Zorns[5] trinken musstet, so werden dann die übrigen Völker ohne Ende daraus trinken müssen. Sie sollen so spurlos verschwinden, als wären sie nie gewesen. (Jer 25,15) 17 Aber für euch gibt es Rettung auf dem Berg Zion; dieser Berg wird ein heiliger Ort sein. Ihr Nachkommen Jakobs werdet das Land der Völker in Besitz nehmen, die euch das eure geraubt hatten. (Jes 14,32; Joe 3,5; Joe 4,17) 18 Die Leute von Juda und Israel werden dann wie Feuer sein und die Leute von Edom wie Stroh,[6] das vom Feuer verzehrt wird. Von den Nachkommen Esaus wird niemand sein Leben retten. Ich habe es gesagt, ich, der HERR.« (Sach 12,6) 19 Die Judäer aus der Steppe im Süden werden dann das edomitische Bergland in Besitz nehmen und die Judäer aus dem westlichen Hügelland das Gebiet der Philister, die übrigen Judäer aber das Gebiet von Efraïm mit der Stadt Samaria und die Leute von Benjamin das Bergland Gilead. 20 Die Verschleppten aus dem Reich Israel werden das Land der Kanaaniter bis hinauf nach Sarepta besetzen[7] und die Leute aus Jerusalem, die nach Sefarad[8] weggeführt worden sind, die Städte im Süden Judas. 21 Alle, die auf dem Berg Zion Zuflucht gefunden haben, werden über das edomitische Bergland herrschen. So wird der HERR seine Herrschaft antreten. (Ps 99,1; Jes 24,23)Obadja 1
Hoffnung für alle
von BiblicaGottes Strafe trifft die Edomiter
1 In diesem Buch ist die Botschaft Obadjas aufgeschrieben, die ihm von Gott offenbart wurde. Gott, der HERR, hat uns gezeigt, welches Urteil er über Edom gefällt hat. Er hat einen Boten zu den Völkern gesandt, der ihnen zuruft: »Kommt, wir führen Krieg gegen die Edomiter! Zieht in den Kampf!« 2 Und dies sagt Gott zu den Edomitern: »Ich mache euch zu einem kleinen und unbedeutenden Volk, das tief verachtet wird. 3 Durch euren Stolz habt ihr euch selbst betrogen. In unzugänglichen Felsklüften[1] wohnt ihr, hoch oben im Gebirge, und meint: ›Von hier kann uns niemand hinunterstürzen!‹ 4 Doch selbst wenn ihr euer Nest so hoch baut wie ein Adler, ja, selbst wenn ihr es zwischen die Sterne am Himmel setzt, stoße ich euch hinab in die Tiefe! Darauf gebe ich, der HERR, mein Wort! 5 Wenn Diebe im Schutz der Nacht einbrechen, nehmen sie nur mit, so viel sie tragen können. Wenn die Winzer den Weinberg abernten, lassen sie eine Nachlese übrig. Ihr aber werdet vollkommen vernichtet! 6 Die Feinde werden euer ganzes Land ausplündern und jeden Schlupfwinkel aufspüren. 7 Die Völker, mit denen ihr verbündet wart, jagen euch aus eurem Land, eure eigenen Freunde treiben ein falsches Spiel mit euch und fallen euch in den Rücken. Die vorher noch am selben Tisch mit euch saßen, stellen euch eine Falle und sagen: ›Die Edomiter merken es ja doch nicht!‹ 8 Wenn jener Tag kommt, hat für euch klugen Leute im Bergland von Edom die letzte Stunde geschlagen. Dafür sorge ich, der HERR! Dann seid ihr mit eurer Weisheit am Ende! 9 Eure mutigen Soldaten in der Festung Teman werden vor Angst zittern, denn auch der letzte Nachkomme von Esau wird ermordet. 10 Ihr Edomiter habt euer Brudervolk, die Nachkommen von Jakob, grausam misshandelt. Diese Schande lastet auf euch, und darum werdet ihr für immer vernichtet. 11 Als fremde Truppen durch die Tore von Jerusalem einmarschierten, als sie die Einwohner durch das Los unter sich verteilten und ihr Hab und Gut wegschleppten, da tatet ihr so, als ginge euch das gar nichts an. Ja, ihr habt sogar mit den Feinden gemeinsame Sache gemacht! 12 Ihr hättet damals nicht so schadenfroh das Unglück der Judäer mit ansehen dürfen! Warum habt ihr euch über ihr Leid lustig gemacht und gespottet, als sie in Not waren? 13 Es war ein Tag des Schreckens, ein Tag voller Tod und Verderben. Doch ihr seid auch noch in die eroberte Stadt eingedrungen und habt euch angesehen, wie die Menschen dort litten! Den letzten Besitz meines Volkes habt ihr an euch gerissen. 14 Und wenn einige von ihnen fliehen konnten, habt ihr ihnen heimtückisch an den Wegkreuzungen aufgelauert, um sie zu töten oder an ihre Verfolger auszuliefern! 15 Der Tag, an dem ich, der HERR, über alle Völker Gericht halte, steht schon vor der Tür. Dann ziehe ich auch euch Edomiter zur Rechenschaft. Man wird euch genau das antun, was ihr euren Brüdern aus Juda angetan habt!«Das Volk Gottes findet Rettung!
16 »Ihr Einwohner von Jerusalem musstet auf meinem heiligen Berg aus dem Becher meines Zorns trinken. Genauso werden die anderen Völker daraus trinken, und sie werden ihn bis zur Neige leeren müssen. Nach ihrem Untergang wird nichts mehr an sie erinnern. 17 Aber auf dem Berg Zion findet man Rettung; er wird wieder ein heiliger Ort sein, an dem ich, der Herr, wohne! Die Nachkommen von Jakob werden das Land neu in Besitz nehmen. 18 Wie loderndes Feuer Stroh verzehrt, so werden die Judäer und Israeliten[2] die Edomiter vernichten. Keiner von Esaus Nachkommen wird mit dem Leben davonkommen. So habe ich, der HERR, es beschlossen! 19 Die Judäer aus der Steppe im Süden werden das edomitische Bergland erobern, die aus dem westlichen Hügelland das Gebiet der Philister und die übrigen das Gebiet von Ephraim und die Gegend um Samaria. Der Stamm Benjamin nimmt das Bergland von Gilead in Besitz. 20 Den Verschleppten aus dem Reich Israel wird das Land der Kanaaniter bis nach Zarpat im Norden gehören, während die Einwohner von Jerusalem, die nach Sefarad verbannt wurden, die Städte im Süden Judas einnehmen werden. 21 Befreier[3] werden nach Jerusalem auf den Berg Zion kommen und über das Bergland der Edomiter herrschen. Ich, der HERR, aber werde König sein!«Obadja 1
Neue evangelistische Übersetzung
von Karl-Heinz VanheidenVergreift euch nicht an Gottes Volk!
Obadja kündigt im kürzesten Buch des AT Gottes Strafgericht über Edoms Rachsucht an, aber auch Triumph und Rettung für Israel. Gottes Gericht über das Brudervolk Edom
1 Vision Obadjas. Von Jahwe haben wir eine Botschaft gehört, und ein Bote wurde zu den Völkern geschickt: „Los, auf zum Kampf gegen Edom!“[1] So spricht Jahwe, der Herr, über Edom: 2 „Pass auf! Ich mache dich klein vor den Völkern. / Man verachtet dich tief. 3 Dein Übermut hat dich getäuscht, / weil du in den Felsklüften wohnst, / deinen Sitz auf hohen Bergen hast / und im Innersten denkst: / 'Wer stürzt mich schon zu Boden?' 4 Auch wenn du dein Nest so hoch baust wie der Adler, / ja wenn du es zwischen die Sterne setzt: / Selbst von dort stürze ich dich hinab“, spricht Jahwe. 5 Wenn Diebe über dich kommen oder Räuber in der Nacht – ach, wie hat man dich zerstört! –, dann nehmen sie doch nur bis sie befriedigt sind. / Und wenn Winzer über dich kommen, / lassen sie dann nicht eine Nachlese übrig? 6 Wie hat man Esau[2] durchsucht, / wie seine Verstecke durchwühlt! 7 Bis an die Grenze haben sie dich getrieben, / die mit dir in einem Bund standen! / Betrogen, überwältigt haben dich die, / mit denen du im Frieden warst. / Einst aßen sie dein Brot, / jetzt legen sie dir eine Schlinge / und denken: 'Er merkt es doch nicht!' 8 „Ja, an jenem Tag“, spricht Jahwe, / „lass ich die Weisen aus Edom verschwinden / und aus Esaus Bergen die Einsicht. 9 Da packt deine Helden der Schrecken, Teman,[3] / dass keiner im Gebirge Esaus mit dem Leben davonkommt. / Wegen des Mordens, 10 der Gewalt an Jakob,[4] deinem Bruder, / deswegen bedeckt dich die Schande, / deshalb wirst du für immer beseitigt! 11 Als Fremde sein Heer in die Gefangenschaft führten, / als Ausländer durch seine Tore zogen / und das Los über Jerusalem warfen, / warst auch du wie einer von ihnen, / denn du standest an dem Tag dabei. 12 Nun weide dich nicht am Tag deines Bruders, / an seinem Missgeschick! / Freu dich nicht über die Judäer / am Tag ihrer Vernichtung! / Reiß dein Maul nicht auf am Tag der Not! 13 Tritt nicht ein ins Tor meines Volkes / am Tag seines Verderbens! / Sieh nicht auf sein Unheil herab / am Tag seines Verderbens / und vergreif dich nicht an seinem Vermögen / am Tag seines Verderbens! 14 Stell dich nicht am Engpass auf, / um seine Flüchtlinge niederzumachen, / und liefere seine Überlebenden nicht aus / am Tag der Not!“Das Gericht über die Völker
15 „Denn der Tag Jahwes ist nah, / der alle Völker trifft. / Dann wird man dir tun, / wie du es getan hast. / Dein Tun fällt auf dich selbst zurück. 16 Denn wie ihr getrunken habt auf meinem heiligen Berg, / werden alle Nationen ohne Unterlass trinken, / ja, sie werden trinken und schlürfen / und werden sein, als wären sie nie gewesen.“Die Rettung Israels
17 „Doch auf dem Zionsberg[5] wird Rettung sein. / Er ist ein heiliger Ort. / Und die Nachkommen Jakobs erben ihre Besitztümer neu. 18 Dann werden die Nachkommen Jakobs wie ein Feuer sein / und die Nachkommen Josefs wie eine Flamme. / Doch die Nachkommen Esaus werden das Stoppelfeld sein. / Es wird vom Brand erfasst und verzehrt. / Dem Haus Esau wird kein Überlebender bleiben. / Denn Jahwe hat gesprochen.“ 19 Dann werden sie den Negev[6] besitzen und das Bergland von Esau, die Schefela[7] und das Gebiet der Philister, auch die Gebiete Efraïms[8] und Samarias. Benjamin wird Gilead[9] besitzen. 20 Die Verbannten dieses Heeres der Israeliten nehmen in Besitz, was den Kanaanitern gehört, bis Zarpat,[10] und die Verbannten Jerusalems, die in Sefarad[11] sind, die Städte des Negev. 21 Retter ersteigen den Berg Zion, um das Bergland Esaus zu richten. Und das Königtum wird Jahwe gehören.Obadja 1
Neue Genfer Übersetzung
von Genfer BibelgesellschaftDas Kapitel ist in dieser Übersetzung nicht verfügbar.