3.Mose 24

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Der HERR sprach zu Mose: (2Mo 25,31; 2Mo 27,20)2 Befiehl den Israeliten, dass sie dir für den Leuchter reines Öl aus zerstoßenen Oliven bringen, damit man ständig eine Lampe brennen lassen kann!3 Im Offenbarungszelt, vor dem Vorhang vor dem Bundeszeugnis, soll Aaron diese Lampe aufstellen. Sie soll hier vor dem HERRN ständig vom Abend bis zum Morgen brennen. Das gelte bei euch als ewige Satzung für eure Generationen.4 Aaron soll die Lampen auf dem reinen Leuchter vor dem HERRN ständig in Ordnung halten.5 Du sollst Weizenfeinmehl nehmen und daraus zwölf Kuchen backen; aus zwei Zehntel Efa Weizenfeinmehl soll jeder einzelne Kuchen zubereitet sein. (2Mo 25,30; 2Mo 35,13; 2Mo 39,36; 1Sam 21,5; 1Chr 9,32)6 Dann sollst du sie in zwei Schichten, sechs in jeder Schicht, auf den reinen Tisch vor den HERRN legen.7 Auf jede Schicht sollst du reinen Weihrauch tun; er soll der Gedächtnisanteil des Brotes sein, ein Feueropfer für den HERRN.8 Stets, Sabbat für Sabbat, soll man die Brote vor den HERRN hinlegen als ewiger Bund vonseiten der Israeliten.9 Sie gehören Aaron und seinen Söhnen, die sie an einem heiligen Ort essen sollen; denn sie sind für ihn etwas Hochheiliges von den Feueropfern des HERRN - ein ewiges Gesetz.10 Der Sohn einer Israelitin und eines Ägypters ging unter die Israeliten. Im Lager geriet er in Streit mit einem Mann, der Israelit war.11 Der Sohn der Israelitin schmähte den Gottesnamen und fluchte. Da brachten sie ihn zu Mose. Der Name der Mutter war Schelomit; sie war die Tochter Dibris aus dem Stamm Dan.12 Man nahm ihn in Gewahrsam, um auf ein Wort des HERRN hin zu entscheiden. (4Mo 15,34)13 Der HERR sprach zu Mose:14 Lass den, der den Fluch ausgesprochen hat, aus dem Lager hinausführen! Alle, die es gehört haben, sollen ihm ihre Hände auf den Kopf legen; dann soll ihn die ganze Gemeinde steinigen.15 Sag den Israeliten: Jeder, der seinem Gott flucht, muss die Folgen seiner Sünde tragen. (2Mo 20,7; 2Mo 22,27; 1Kön 21,10)16 Wer den Namen des HERRN schmäht, hat den Tod verdient; die ganze Gemeinde wird ihn steinigen. Das gilt für den Fremden ebenso wie für den Einheimischen: Wenn er den Gottesnamen schmäht, wird er getötet werden.17 Wer einen Menschen erschlägt, hat den Tod verdient. (2Mo 20,13; 2Mo 21,12; 5Mo 5,17)18 Wer ein Stück Vieh erschlägt, muss es ersetzen: Leben für Leben.19 Wenn jemand einen Mitbürger verletzt, soll man ihm antun, was er getan hat: (2Mo 21,23; 5Mo 19,21)20 Bruch für Bruch, Auge für Auge, Zahn für Zahn. Der Schaden, den er einem Menschen zugefügt hat, soll ihm zugefügt werden.21 Wer ein Stück Vieh erschlägt, muss es ersetzen; wer aber einen Menschen erschlägt, wird getötet.22 Gleiches Recht soll bei euch für den Fremden wie für den Einheimischen gelten; denn ich bin der HERR, euer Gott.23 Nachdem Mose so zu den Israeliten gesprochen hatte, führten sie den, der den Fluch ausgesprochen hatte, aus dem Lager hinaus und steinigten ihn. Sie erfüllten es so, wie der HERR dem Mose geboten hatte.

3.Mose 24

Zürcher Bibel

von Theologischer Verlag Zürich
1 Und der HERR sprach zu Mose:2 Gebiete den Israeliten, dir für das Licht reines, gestossenes Olivenöl zu bringen, damit man eine Lampe aufstellen kann, die ständig brennt. (2Mo 27,20)3 Ausserhalb des Vorhangs vor dem Zeugnis, im Zelt der Begegnung, soll Aaron sie bereitstellen, damit sie vom Abend bis zum Morgen ständig brennt vor dem HERRN. Das ist eine ewige Ordnung für euch von Generation zu Generation.4 Auf dem Leuchter aus reinem Gold soll er die Lampen bereitstellen, damit sie ständig vor dem HERRN sind. (2Mo 25,37)5 Dann sollst du Feinmehl nehmen und daraus zwölf Ringbrote backen, ein Ringbrot aus zwei Zehnteln.6 Und du sollst sie in zwei Schichten hinlegen, sechs in jeder Schicht, auf den Tisch aus reinem Gold, vor den HERRN. (2Mo 25,30)7 Und auf jede Schicht sollst du reinen Weihrauch legen, und das soll der Teil sein, der von dem Brot genommen wird zum Verbrennen, als Feueropfer für den HERRN. (3Mo 2,2)8 An jedem Sabbattag soll er es vor dem HERRN herrichten, immer wieder, als ewige Bundesverpflichtung der Israeliten. (1Sam 21,7; 1Chr 9,32)9 Und es soll Aaron und seinen Söhnen zufallen, und an heiliger Stätte sollen sie es essen. Denn als Hochheiliges kommt es ihm zu von den Feueropfern des HERRN, als ewiges Anrecht. (3Mo 6,11)10 Und der Sohn einer Israelitin und eines Ägypters ging unter die Israeliten, und der Sohn der Israelitin und ein Israelit gerieten im Lager miteinander in Streit. (2Mo 12,38)11 Und der Sohn der Israelitin lästerte den Namen und schmähte ihn, und sie brachten ihn zu Mose. Und seine Mutter hiess Schelomit und war die Tochter von Dibri aus dem Stamm Dan. (2Mo 18,26)12 Und sie legten ihn in Gewahrsam, um nach dem Befehl des HERRN entscheiden zu können. (2Mo 18,15; 4Mo 27,5)13 Und der HERR sprach zu Mose:14 Führe den, der geschmäht hat, hinaus vor das Lager, und alle, die es gehört haben, sollen ihre Hände auf seinen Kopf legen, und die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. (4Mo 15,34; 5Mo 17,5)15 Zu den Israeliten aber sollst du sprechen: Jeder, der seinen Gott schmäht, muss seine Schuld tragen! (2Mo 20,7; 2Mo 22,27; 1Kön 21,10)16 Und wer den Namen des HERRN lästert, muss getötet werden. Die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Er sei ein Fremder oder ein Einheimischer, wenn er den Namen lästert, soll er getötet werden.17 Und wenn jemand einen Menschen erschlägt, muss er getötet werden. (2Mo 21,12; 3Mo 24,21)18 Wer aber Vieh erschlägt, muss dafür Ersatz leisten, ein Leben für ein Leben. (2Mo 21,33)19 Und wenn jemand seinem Nächsten einen Schaden zufügt, soll man ihm antun, was er getan hat.20 Ein Bruch für einen Bruch, ein Auge für ein Auge, ein Zahn für einen Zahn: Der Schaden, den er einem Menschen zufügt, soll ihm zugefügt werden. (2Mo 21,23; 5Mo 19,21)21 Und wer Vieh erschlägt, muss dafür Ersatz leisten. Wer aber einen Menschen erschlägt, soll getötet werden. (3Mo 24,17)22 Ein und dasselbe Recht gilt für euch, für den Fremden wie für den Einheimischen. Denn ich bin der HERR, euer Gott. (2Mo 12,49)23 Und Mose sagte es den Israeliten, und sie führten den, der Gott geschmäht hatte, hinaus vor das Lager und steinigten ihn. Und die Israeliten machten es, wie der HERR es Mose geboten hatte.

3.Mose 24

Das Buch

von SCM Verlag

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3.Mose 24

Gute Nachricht Bibel 2018

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Der HERR sagte zu Mose: (2Mo 27,20)2 »Befiehl den Leuten von Israel, dir reines Olivenöl zu bringen, damit jede Nacht im Heiligtum Lichter brennen.3 Aaron soll sie jeden Abend vor dem Vorhang, der die Lade mit dem Bundesgesetz verdeckt, anzünden und soll dafür sorgen, dass sie bis zum Morgen nicht erlöschen. Diese Anordnung gilt für alle Zukunft.4 Aaron soll die Lampen auf dem goldenen Leuchter vor dem Vorhang regelmäßig anzünden.5 Lass zwölf Brote backen, jedes aus 2/10 Efa (2,5 Kilo) Weizenmehl, (2Mo 25,29)6 und lege sie in zwei Stapeln zu je sechs auf den goldenen Tisch vor dem Vorhang im Heiligtum.7 Lege auf jeden Stapel reinen Weihrauch. Der Weihrauch wird als Zeichen, dass die Brote mir gehören, verbrannt.8 Jeden Sabbat soll Aaron die Brote neu auflegen. Dazu sind die Leute von Israel für alle Zukunft verpflichtet.9 Die abgeräumten Brote gehören Aaron und seinen Nachkommen; sie stehen den Priestern für alle Zukunft als Anteil an meinen Opfern zu. Sie sind etwas besonders Heiliges und müssen deshalb an geweihter Stätte gegessen werden.« (4Mo 18,8; 1Sam 21,2; Mk 2,25)10-11 Im Lager der Israeliten war ein Mann, der eine israelitische Mutter und einen ägyptischen Vater hatte. Seine Mutter hieß Schelomit und war eine Tochter Dibris vom Stamm Dan. Deren Sohn geriet mit einem Israeliten in Streit. Dabei lästerte er den HERRN und schmähte seinen Namen. Man brachte den Mann zu Mose (2Mo 22,27)12 und der ließ ihn einsperren, bis der HERR eine Weisung geben würde, was mit ihm geschehen sollte. (4Mo 9,8)13 Der HERR sagte zu Mose:14 »Führe den Mann aus dem Lager! Alle, die seine Lästerung gehört haben, legen ihre Hände auf seinen Kopf; dann wird er von der ganzen Gemeinde gesteinigt.15 Den Leuten von Israel aber sollst du sagen: Wer seinen Gott lästert, muss die Folgen tragen.16 Wer den Namen des HERRN schmäht, hat sein Leben verwirkt und muss von der ganzen Gemeinde gesteinigt werden. Für euch Israeliten wie für die Fremden, die bei euch leben, gilt: Wer den Namen Gottes schmäht, muss sterben.17 Wer einen Menschen erschlägt, muss mit dem Tod bestraft werden. (2Mo 20,13)18 Wer ein Stück Vieh erschlägt, muss es ersetzen. Stets gilt der Grundsatz: Leben für Leben!19 Wer seinem Mitmenschen einen Schaden am Körper zufügt, muss zur Strafe denselben Schaden am eigenen Leib erleiden. (2Mo 21,23)20 Wer dem anderen einen Knochen bricht, dem wird dafür ebenfalls ein Knochen gebrochen; wer ihm ein Auge oder einen Zahn ausschlägt, verliert dafür selbst Auge oder Zahn. Stets gilt der Grundsatz: Auge für Auge, Zahn für Zahn. Was jemand einem anderen zufügt, das wird zur Strafe ihm selbst zugefügt.21 Wer ein Stück Vieh erschlägt, muss es ersetzen; aber wer einen Menschen erschlägt, hat sein eigenes Leben verwirkt.22 Dieses Gesetz gilt für alle ohne Unterschied, für euch Israeliten wie für die Fremden, die bei euch leben. Ich bin der HERR, euer Gott!«23 Mose sagte dies alles den Leuten von Israel. Sie gehorchten dem Befehl des HERRN, brachten den Mann, der Gott gelästert hatte, aus dem Lager und steinigten ihn.

3.Mose 24

Hoffnung für alle

von Biblica
1 Der HERR sprach zu Mose:2 »Sag den Israeliten, sie sollen dir reines Olivenöl von bester Qualität für den Leuchter bringen, damit die Lampen ständig brennen.3 Aaron soll den Leuchter im heiligen Zelt aufstellen – vor dem Vorhang zum Allerheiligsten, in dem die Bundeslade steht. Vom Abend bis zum Morgen soll das Licht brennen und mein Heiligtum erhellen. Diese Weisung gilt für euch und alle kommenden Generationen.4 Aaron muss dafür sorgen, dass die Lampen auf dem goldenen Leuchter im Heiligtum nicht verlöschen!5 Backt zwölf Fladenbrote, jedes aus zweieinhalb Kilogramm Weizenmehl,6 und legt sie in zwei Stapeln zu je sechs Broten auf den goldenen Tisch in meinem Heiligtum!7 Dann sollt ihr reinen Weihrauch dazulegen und ihn – anstelle der Brote – zu meinem Gedenken auf dem Altar verbrennen.8 An jedem Sabbat werden neue Brote im Heiligtum aufgeschichtet. Dazu sind die Israeliten in unserem Bund für alle Zeiten verpflichtet!9 Nur Aaron und seine Söhne dürfen von den Broten im Bereich des Heiligtums essen. Sie stehen ihnen für alle Zeiten als Anteil an den besonders heiligen Gaben zu.«10-11 Im Lager der Israeliten lebte ein Mann, der eine israelitische Mutter und einen ägyptischen Vater hatte. Seine Mutter hieß Schelomit, sie war eine Tochter Dibris und gehörte zum Stamm Dan. Dieser Mann geriet eines Tages mit einem Israeliten in Streit. Dabei fluchte er und verhöhnte den Herrn. Man brachte ihn zu Mose12 und nahm ihn dann in Gewahrsam, um auf eine Weisung des HERRN zu warten.13 Der HERR sprach zu Mose:14 »Führe den Mann, der mich verhöhnt hat, aus dem Lager hinaus! Alle Zeugen, die sein Fluchen gehört haben, sollen ihm die Hand auf den Kopf legen. Dann müssen alle Versammelten ihn steinigen.15 Sag den Israeliten: Jeder, der seinen Gott verflucht, muss die Folgen seiner Sünde tragen.16 Wer den Namen des HERRN verhöhnt, muss mit dem Tod bestraft werden. Die ganze Gemeinschaft der Israeliten soll ihn steinigen, ganz gleich ob er ein Fremder oder ein Einheimischer ist!17 Wer einen anderen Menschen umbringt, muss ebenfalls sterben.18 Wer ein Stück Vieh tötet, muss es ersetzen. Es gilt der Grundsatz: Leben für Leben!19 Wenn jemand seinem Mitmenschen Schaden zufügt und ihn verletzt, soll er dasselbe am eigenen Leib zu spüren bekommen.20 Bei der Festlegung jeder Strafe sollt ihr euch nach dem Grundsatz richten: Auge um Auge, Zahn um Zahn, Knochenbruch um Knochenbruch. Was jemand einem anderen angetan hat, muss ihm selbst zugefügt werden.21 Wer ein Stück Vieh tötet, soll es ersetzen. Wer einen Menschen umbringt, muss sterben.22 Für die Einheimischen wie für die Fremden, die sich eurem Volk angeschlossen haben, soll das gleiche Recht gelten. Denn ich bin der HERR, euer Gott!«23 Mose richtete den Israeliten diese Worte aus. Daraufhin führten sie den Mann, der den Herrn verhöhnt hatte, aus dem Lager hinaus und steinigten ihn. So befolgten sie die Weisung, die Mose vom HERRN bekommen hatte.

3.Mose 24

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Jahwe sagte zu Mose:2 „Befiehl den Israeliten, dir reines Öl aus zerstoßenen Oliven für den Leuchter zu bringen, damit dessen Lampen ständig brennen.3 Aaron soll sie im Offenbarungszelt vor dem Vorhang zur Bundeslade immer wieder herrichten, dass sie vor Jahwe brennen vom Abend bis zum Morgen. So soll es immer bleiben von Generation zu Generation.4 Immer wieder soll er die Lampen auf dem reinen Leuchter vor Jahwe zurechtmachen.5 Dann sollst du zwölf Lochbrote[1] backen, jedes aus 80 Gramm Feinmehl6 und sie auf dem reinen Tisch vor Jahwe in zwei Stapeln aufschichten, sechs auf jedem Stapel.7 Und auf beide Stapel sollst du reinen Weihrauch legen,[2] der dann vom Brot als der zu verbrennende Teil genommen wird. So wird es ein Feueropfer für Jahwe.8 An jedem Sabbat soll Aaron die Brote immer wieder neu vor Jahwe auflegen – ein ewiger Bund für die Israeliten.9 Das Brot soll Aaron und seinen Söhnen gehören. Es muss aber an heiliger Stätte gegessen werden, denn es ist ein höchst heiliger Teil von den Feueropfern Jahwes und damit eine ewige Ordnung.“10 Der Sohn einer Israelitin und eines Ägypters ging unter die Israeliten und geriet im Lager mit einem israelitischen Mann in Streit.11 Dabei lästerte der Sohn der Israelitin den Namen Gottes und verfluchte ihn. Seine Mutter war Schelomit, eine Tochter Dibris aus dem Stamm Dan. Man brachte den Mann zu Mose.12 Der ließ ihn einsperren, bis Jahwe eine Weisung für diesen Fall geben würde.13 Jahwe sagte Mose:14 „Bring den Flucher aus dem Lager hinaus! Dort sollen alle, die seine Lästerung gehört haben, ihre Hände auf seinen Kopf stützen, und die ganze Gemeinschaft muss ihn steinigen.15 Zu den Israeliten aber sollst du sagen: 'Jeder, der seinen Gott verflucht, muss seine Schuld tragen.16 Wer den Namen Jahwes lästert, muss getötet werden. Die ganze Gemeinschaft soll ihn steinigen. Das gilt für die Fremden unter euch genauso wie für die Einheimischen: Wer den Namen lästert, muss getötet werden.17 Wenn jemand einen Menschen erschlägt, muss er getötet werden.18 Wer ein Stück Vieh totschlägt, muss es erstatten, Leben für Leben.19 Wenn jemand seinem Nächsten einen Schaden zufügt, soll man ihm antun, was er getan hat.20 Knochenbruch für Knochenbruch, Auge für Auge, Zahn für Zahn.[3] Der Schaden, den er einem Menschen zufügt, soll ihm zugefügt werden. (Mt 5,38)21 Wer ein Stück Vieh totschlägt, soll es erstatten, wer aber einen Menschen totschlägt, soll selbst getötet werden.22 Ein und dasselbe Recht gilt für euch alle, für den Fremden wie für den Einheimischen. Denn ich bin Jahwe, euer Gott!'“23 Mose sagte dies alles den Israeliten. Da brachten sie den Flucher aus dem Lager hinaus und steinigten ihn. Die Israeliten machten alles so, wie Jahwe es Mose befohlen hatte.

3.Mose 24

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Der HERR sagte zu Mose:2 »Fordere die Israeliten auf, dir besonders reines Olivenöl[1] zu bringen. ´Der Ölvorrat soll dazu dienen`, dass das Licht auf dem Leuchter jede Nacht brennen kann. (2Mo 27,20)3 Aaron soll ´den Leuchter` im Zelt der Begegnung vor dem Vorhang ´aufstellen`, der die Bundeslade mit den Gesetzestafeln verhüllt[2]. Er muss dafür sorgen, dass ´das Licht jede Nacht` vom Abend bis zum Morgen vor ´mir`, dem HERRN, ´leuchtet`. Diese Ordnung gilt für alle Generationen.4 Jeden Abend soll er die Lampen auf dem goldenen Leuchter im Heiligtum herrichten und anzünden.[3]5 Außerdem sollst du zwölf Ringbrote backen lassen, jedes aus zwei Kilogramm[4] Weizenmehl.6 Leg sie in zwei Stapeln zu je sechs auf den goldenen Tisch im Heiligtum[5].7 Leg auf beide Stapel reinen Weihrauch. Verbrenne ihn danach – anstelle der Brote – auf dem Altar als Zeichen, dass die Brote mir geweiht sind[6].8 An jedem Sabbat sollen die Brote im Heiligtum[7] ´neu` aufgeschichtet werden. Das ist für die Israeliten eine Bundesverpflichtung[8], die für alle Zeiten gilt.9 Die ´weggeräumten` Brote stehen Aaron und seinen Nachkommen zu, die sie an heiliger Stätte verzehren sollen. Die Brote sind besonders heilig, denn sie sind ein Teil der Gaben, die dem HERRN dargebracht werden. Diese Ordnung gilt für immer.«10 Im Lager der Israeliten lebte ein Mann, der eine israelitische Mutter und einen ägyptischen Vater hatte. Dieser Mann geriet ´eines Tages` in Streit mit einem Israeliten.11 Dabei verfluchte er ´den HERRN` und verlästerte seinen Namen. Die Mutter des Mannes hieß Schelomit und war eine Tochter Dibris vom Stamm Dan. Man brachte den Mann zu Mose12 und nahm ihn ´erst einmal` in Gewahrsam, um auf eine Weisung des HERRN zu warten.13 Der HERR sagte zu Mose:14 »Führ den Mann, der ´mich` verflucht hat, aus dem Lager. Alle, die seine Lästerungen gehört haben, sollen ihm die Hand auf den Kopf legen. Dann soll die ganze Gemeinschaft ihn steinigen.15 Sag den Israeliten: ›Wer seinen Gott verflucht, lädt Schuld auf sich.16 Wer den Namen des HERRN verlästert, wird mit dem Tod bestraft. Die ganze Gemeinschaft soll ihn steinigen. Für Israeliten wie für Ausländer gilt: Wer den Namen ´des HERRN` verlästert, muss sterben!17 Wenn jemand einen anderen Menschen umbringt, muss er getötet werden.18 Wer das Nutztier eines anderen tötet, muss es ersetzen. ´Es gilt der Grundsatz:` Leben für Leben.19 Wenn jemand seinem Mitmenschen ´körperlichen` Schaden zufügt, soll er dasselbe erleiden:20 einen Knochenbruch für einen Knochenbruch, ein Auge für ein Auge, einen Zahn für einen Zahn. Die Verletzung, die jemand einem anderen zugefügt hat, soll auch ihm zugefügt werden.21 Wer das Nutztier eines anderen tötet, muss es ersetzen. Wer aber einen Menschen umbringt, muss sterben.22 Ein und dasselbe Recht gilt für ´alle`, für die Israeliten genauso wie für die Ausländer, ´die in Israel leben`. Ich bin der HERR, euer Gott.‹«23 Mose richtete dies alles den Israeliten aus. Sie brachten den Mann, der ´den HERRN` verflucht hatte, vor das Lager und steinigten ihn. So gehorchten sie dem Befehl, den der HERR Mose gegeben hatte.

3.Mose 24

Neues Leben. Die Bibel

von SCM Verlag
1 Der HERR sprach zu Mose:2 »Befiehl den Israeliten, dir reines Öl von zerstoßenen Oliven für den Leuchter zu bringen, damit seine Lampen ständig brennen. (2Mo 27,20)3 Aaron soll ihn täglich im Zelt Gottes, außerhalb des Vorhangs vor der Bundeslade herrichten, damit seine Lampen vom Abend bis zum Morgen vor dem HERRN brennen. Diese Anordnung gilt für euch und eure Nachkommen für immer.4 Aaron soll dafür sorgen, dass die Lampen auf dem Leuchter aus reinem Gold ständig vor dem HERRN brennen. (2Mo 25,31)5 Außerdem sollst du zwölf Brote aus besonders feinem Mehl backen – zwei Krug Mehl[1] sollst du für jeden Laib nehmen. (2Mo 25,30; 2Mo 40,23; 3Mo 23,13; Hebr 9,2)6 Leg die Brote in zwei Stapeln zu je sechs Broten auf den goldenen Tisch vor dem HERRN.7 Leg auf jeden Stapel reinen Weihrauch. Dieser soll anschließend anstelle des Brotes als Opfer für den HERRN auf dem Altar verbrannt werden.8 An jedem Sabbat sollen diese Brote vor dem HERRN ausgelegt werden. Das ist eine dauernde Bundesverpflichtung vonseiten der Israeliten.9 Die Brote, die sie im Heiligtum essen sollen, stehen Aaron und seinen männlichen Nachkommen für alle Zeiten zu. Denn diese Brote sind ein besonders heiliger Teil der Opfer, die dem HERRN durch das Feuer dargebracht werden.« (3Mo 6,9; Mt 12,4)10 Eines Tages geriet im Lager ein Mann, der eine israelitische Mutter und einen ägyptischen Vater hatte, in Streit mit einem Israeliten.11 Er lästerte den Namen des HERRN und verfluchte ihn. Daraufhin wurde der Mann zu Mose gebracht. Seine Mutter hieß Schelomit; sie war eine Tochter Dibris vom Stamm Dan. (2Mo 22,27; Hi 1,11; Hi 2,5; Jes 8,21)12 Sie ließen den Mann bewachen, bis der HERR ihnen seinen Willen in dieser Sache zeigen würde.13 Da sprach der HERR zu Mose:14 »Lass den Lästerer vor das Lager bringen. Alle, die seine Worte gehört haben, sollen ihm die Hände auf den Kopf legen. Danach soll die ganze Gemeinschaft ihn steinigen. (3Mo 20,2; 5Mo 13,10; 5Mo 17,7; 5Mo 21,21)15 Sag den Israeliten: ›Jeder, der seinen Gott verflucht, lädt schwere Schuld auf sich. (2Mo 22,27)16 Jeder, der den Namen des HERRN lästert, muss hingerichtet werden. Er soll durch die ganze Gemeinschaft der Israeliten gesteinigt werden. Egal, ob Israelit oder Ausländer – wer den Namen des HERRN lästert, muss mit dem Tod bestraft werden.17 Wenn jemand einen anderen Menschen umbringt, soll er hingerichtet werden. (1Mo 9,5; 2Mo 21,12; 4Mo 35,30; 5Mo 19,11)18 Jeder, der das Tier eines anderen tötet, soll es ihm durch ein lebendiges Tier ersetzen. (3Mo 24,21)19 Wenn jemand einen anderen verletzt, soll ihm dasselbe zugefügt werden, was er dem anderen zugefügt hat –20 Knochenbruch um Knochenbruch, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Welche Verletzung ein Mensch auch immer einem anderen zugefügt hat, soll auch ihm zugefügt werden. (2Mo 21,24; 5Mo 19,21; Mt 5,38)21 Wer ein Tier tötet, soll es ersetzen, doch wer einen Menschen tötet, soll mit dem Tod bestraft werden. (3Mo 24,17)22 Für einen Ausländer soll dasselbe gelten wie für einen Israeliten. Ich bin der HERR, euer Gott.‹« (2Mo 12,49; 4Mo 15,15)23 Nachdem Mose dies den Israeliten ausgerichtet hatte, führten sie den Lästerer vor das Lager und steinigten ihn dort, so wie der HERR es Mose befohlen hatte.