1.Mose 39

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Josef wurde nach Ägypten hinabgebracht. Ein Ägypter namens Potifar, ein Hofbeamter des Pharao, der Oberste der Leibwache, kaufte ihn den Ismaelitern ab, die ihn dorthin gebracht hatten.2 Der HERR war mit Josef und so glückte ihm alles. Er blieb im Haus seines ägyptischen Herrn.3 Sein Herr sah, dass der HERR mit Josef war und dass der HERR alles, was er unternahm, durch seine Hand gelingen ließ.4 So fand Josef Wohlwollen in seinen Augen und er durfte ihn bedienen. Er bestellte ihn über sein Haus und gab alles, was ihm gehörte, in seine Hand.5 Seit er ihn über sein Haus und alles, was ihm gehörte, bestellt hatte, segnete der HERR das Haus des Ägypters um Josefs willen. Der Segen des HERRN ruhte auf allem, was ihm gehörte im Haus und auf dem Feld.6 Er ließ seinen ganzen Besitz in Josefs Hand und kümmerte sich, wenn Josef da war, um nichts als nur um sein Essen. Josef war von schöner Gestalt und von schönem Aussehen.7 Nach einiger Zeit erhob die Frau seines Herrn ihre Augen zu Josef und sagte: Liege bei mir!8 Er weigerte sich und entgegnete der Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr kümmert sich, wenn ich da bin, um nichts im Haus; alles, was ihm gehört, hat er in meine Hand gegeben.9 Er ist in diesem Haus nicht größer als ich und er hat mir nichts vorenthalten als nur dich, denn du bist seine Frau. Wie könnte ich da ein so großes Unrecht begehen und gegen Gott sündigen?10 Obwohl sie Tag für Tag auf Josef einredete, an ihrer Seite zu liegen und mit ihr zusammen zu sein, hörte er nicht auf sie.11 An einem solchen Tag kam er ins Haus, um seiner Arbeit nachzugehen. Niemand von den Hausleuten war dort im Haus.12 Da packte sie ihn an seinem Gewand und sagte: Liege bei mir! Er ließ sein Gewand in ihrer Hand, floh und lief nach draußen.13 Als sie sah, dass er sein Gewand in ihrer Hand zurückgelassen hatte und nach draußen geflohen war,14 rief sie nach ihren Hausleuten und sagte zu ihnen: Seht nur! Er hat uns einen Hebräer ins Haus gebracht, seinen Mutwillen mit uns zu treiben. Er ist zu mir gekommen, um bei mir zu liegen; da habe ich laut geschrien.15 Als er hörte, dass ich laut aufschrie und rief, ließ er sein Gewand neben mir liegen, floh und lief nach draußen.16 Sie ließ sein Gewand neben sich liegen, bis sein Herr nach Hause kam.17 Ihm erzählte sie die gleiche Geschichte: Der hebräische Sklave, den du uns gebracht hast, ist zu mir gekommen, um mit mir seinen Mutwillen zu treiben.18 Als ich laut aufschrie und rief, ließ er sein Gewand neben mir liegen und floh nach draußen.19 Als sein Herr hörte, wie ihm seine Frau erzählte: Genau das hat dein Sklave mir angetan!, packte ihn der Zorn.20 Josefs Herr ergriff ihn und warf ihn in den Kerker, den Ort, an dem die Gefangenen des Königs in Haft gehalten wurden. Dort blieb er im Kerker.21 Aber der HERR war mit Josef. Er wandte ihm das Wohlwollen und die Gunst des Kerkermeisters zu.22 Der Kerkermeister übergab der Hand Josefs alle Gefangenen im Kerker. Alles, was dort zu tun war, tat Josef.23 Der Kerkermeister sorgte sich um nichts mehr, was Josef in seine Hand nahm, denn der HERR war mit ihm. Was er auch unternahm, der HERR ließ es ihm gelingen.

1.Mose 39

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Und Josef war nach Ägypten hinabgeführt worden. Und Potifar, ein Kämmerer des Pharao, der Oberste der Leibwächter, ein Ägypter, kaufte ihn aus der Hand der Ismaeliter, die ihn dorthin hinabgeführt hatten. (1Mo 37,28)2 Der HERR aber war mit Josef, und er war ein Mann, dem alles gelang[1]; und er blieb im Haus seines ägyptischen Herrn. (1Mo 21,20; 1Mo 26,24; 1Mo 39,21; Jos 1,9; 1Sam 3,19; 2Kön 18,7; 1Chr 9,20; 2Chr 1,1; Apg 7,9)3 Als nun sein Herr sah, dass der HERR mit ihm war und dass der HERR alles, was er tat, in seiner Hand gelingen ließ, (1Mo 21,20; 1Mo 21,22; 1Mo 26,24; 1Mo 39,21; 5Mo 2,7; Jos 1,9; 1Sam 3,19; 2Kön 18,7; 1Chr 9,20; 2Chr 1,1; Ps 1,3; Apg 7,9)4 da fand Josef Gunst in seinen Augen, und er bediente ihn ⟨persönlich⟩. Und er bestellte ihn über sein Haus, und alles, was er besaß, gab er in seine Hand. (1Mo 39,21; 1Mo 41,40; 1Sam 2,26; 1Sam 16,22; Est 2,9; Spr 3,4)5 Und es geschah, seitdem er ihn über sein Haus bestellt hatte und über alles, was er besaß, da segnete der HERR das Haus des Ägypters um Josefs willen; und der Segen des HERRN war auf allem, was er hatte, im Haus und auf dem Feld. (1Mo 30,27)6 Und er überließ alles, was er hatte, der Hand Josefs und kümmerte sich bei ihm um gar nichts, außer um das Brot[2], das er aß. Josef aber war schön von Gestalt und schön von Aussehen. (1Sam 16,12)7 Und es geschah nach diesen Dingen, da warf die Frau seines Herrn ihre Augen auf Josef und sagte: Liege bei mir! (Spr 6,26; 2Petr 2,14)8 Er aber weigerte sich und sagte zu der Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr kümmert sich um[3] nichts bei mir im Haus; und alles, was er besitzt, hat er in meine Hand gegeben. (Spr 2,16)9 Er ⟨selbst⟩ ist in diesem Haus nicht größer als ich, und er hat mir gar nichts vorenthalten als nur dich, weil du seine Frau bist. Wie sollte ich dieses große Unrecht tun und gegen Gott sündigen? (2Mo 20,14; Pred 7,26)10 Und es geschah, obwohl sie Tag für Tag auf Josef einredete, hörte er nicht auf sie, bei ihr zu liegen, mit ihr ⟨zusammen⟩ zu sein. (Spr 23,27)11 Da geschah es an einem solchen Tag[4], dass er ins Haus kam, um sein Geschäft zu besorgen, als ⟨gerade⟩ kein Mensch von den Leuten des Hauses dort im Haus war,12 da ergriff sie ihn bei seinem Gewand und sagte: Liege bei mir! Er aber ließ sein Gewand in ihrer Hand, floh und lief hinaus. (2Sam 13,11; 2Tim 2,22)13 Und es geschah, als sie sah, dass er sein Gewand in ihrer Hand gelassen hatte und hinausgeflohen war,14 da rief sie die Leute ihres Hauses und sagte zu ihnen: Seht, er hat uns einen hebräischen Mann hergebracht, Mutwillen[5] mit uns zu treiben. Er ist zu mir gekommen, um bei mir zu liegen, aber ich habe mit lauter Stimme gerufen.15 Und es geschah, als er hörte, dass ich meine Stimme erhob und rief, da ließ er sein Gewand neben mir und floh und lief hinaus. (Ps 64,6)16 Und sie ließ sein Gewand neben sich liegen, bis sein Herr nach Hause kam.17 Da redete sie zu ihm mit[6] denselben Worten: Der hebräische Sklave, den du uns hergebracht hast, ist zu mir gekommen, um Mutwillen[7] mit mir zu treiben; (2Mo 23,1)18 und es geschah, als ich meine Stimme erhob und rief, da ließ er sein Gewand neben mir und floh hinaus.19 Und es geschah, als sein Herr die Worte seiner Frau hörte, die sie zu ihm redete, indem sie sagte: Nach diesen Worten hat mir dein Sklave getan; da entbrannte sein Zorn. (Spr 6,34)20 Und Josefs Herr nahm ihn und legte ihn ins Gefängnis, an den Ort, wo die Gefangenen des Königs gefangen lagen; und er war dort im Gefängnis. (1Mo 40,3; Ps 105,18; 1Petr 2,19)21 Der HERR aber war mit Josef und wandte sich ihm ⟨in⟩ Treue zu[8] und gab ihm Gunst in den Augen des Obersten des Gefängnisses. (1Mo 39,2; 1Mo 39,4; Dan 1,9)22 Und der Oberste des Gefängnisses übergab alle Gefangenen, die im Gefängnis waren, der Hand Josefs; und alles, was man dort tat, das veranlasste er[9]. (1Mo 40,4)23 Der Oberste des Gefängnisses sah nicht nach dem Geringsten, das unter seiner Hand war, weil der HERR mit ihm war; und was er tat, ließ der HERR gelingen.

1.Mose 39

Lutherbibel 2017

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Josef wurde hinab nach Ägypten geführt, und Potifar, ein Ägypter, der Kämmerer des Pharao und Oberste der Leibwache, kaufte ihn von den Ismaelitern, die ihn hinabgebracht hatten. (1Mo 37,28; 1Mo 37,36)2 Und der HERR war mit Josef, sodass er ein Mann wurde, dem alles glückte. Und er war in seines Herrn, des Ägypters, Hause. (1Mo 26,24)3 Und sein Herr sah, dass der HERR mit ihm war; und alles, was er tat, ließ der HERR in seiner Hand glücken,4 sodass er Gnade fand in seinen Augen und sein Diener wurde. Er setzte ihn über sein Haus; und alles, was er hatte, gab er in seine Hände.5 Und von der Zeit an, da er ihn über sein Haus und alle seine Güter gesetzt hatte, segnete der HERR des Ägypters Haus um Josefs willen, und es war lauter Segen des HERRN in allem, was er hatte, zu Hause und auf dem Felde. (1Mo 30,27)6 Darum ließ er alles in Josefs Händen, was er hatte, und kümmerte sich selbst um nichts außer um das, was er aß und trank. Und Josef war schön an Gestalt und hübsch von Angesicht. (1Mo 43,32)7 Und es begab sich danach, dass seines Herrn Frau ihre Augen auf Josef warf und sprach: Schlafe bei mir!8 Er weigerte sich aber und sprach zur Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr kümmert sich selbst um nichts, was im Hause ist, und alles, was er hat, das hat er in meine Hände gegeben;9 er ist in diesem Hause nicht größer als ich, und er hat mir nichts vorenthalten außer dir, weil du seine Frau bist. Wie sollte ich denn nun ein solch großes Übel tun und gegen Gott sündigen? (2Mo 20,14; 3Mo 18,20)10 Und sie bedrängte Josef mit solchen Worten täglich. Aber er gehorchte ihr nicht, dass er bei ihr schlief und bei ihr wäre.11 Es begab sich an einem dieser Tage, dass Josef in das Haus ging, seine Arbeit zu tun, und kein Mensch vom Gesinde des Hauses war dabei.12 Und sie erwischte ihn bei seinem Kleid und sprach: Schlafe bei mir! Aber er ließ das Kleid in ihrer Hand und floh und lief zum Hause hinaus.13 Als sie nun sah, dass er sein Kleid in ihrer Hand ließ und hinaus entfloh,14 rief sie das Gesinde ihres Hauses und sprach zu ihnen: Seht, er hat uns den hebräischen Mann hergebracht, dass der seinen Mutwillen mit uns treibe. Er kam zu mir herein und wollte bei mir schlafen; aber ich rief mit lauter Stimme.15 Und als er hörte, dass ich ein Geschrei machte und rief, da ließ er sein Kleid bei mir und floh und lief hinaus.16 Und sie legte sein Kleid neben sich, bis sein Herr heimkam,17 und sagte zu ihm ebendieselben Worte und sprach: Der hebräische Knecht, den du uns hergebracht hast, kam zu mir herein und wollte seinen Mutwillen mit mir treiben.18 Als ich aber ein Geschrei machte und rief, da ließ er sein Kleid bei mir und floh hinaus.19 Als sein Herr die Worte seiner Frau hörte, die sie ihm sagte und sprach: So hat dein Knecht an mir getan, wurde er sehr zornig.20 Da nahm ihn Josefs Herr und warf ihn ins Gefängnis, in dem des Königs Gefangene waren. Und er blieb allda im Gefängnis.21 Aber der HERR war mit Josef und neigte ihm die Herzen zu und schenkte ihm die Gunst des Amtmanns über das Gefängnis,22 sodass der ihm alle Gefangenen im Gefängnis in seine Hand gab, und alles, was dort zu tun war, geschah durch ihn.23 Der Amtmann über das Gefängnis kümmerte sich um nichts; denn der HERR war mit Josef, und was er tat, dazu gab der HERR Glück.

1.Mose 39

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Joseph aber war nach Ägypten hinabgeführt worden, und Potiphar, ein Kämmerer des Pharao, der Oberste der Leibwache, ein Ägypter, hatte ihn aus der Hand der Ismaeliter erworben, die ihn dorthin gebracht hatten. (1Mo 37,36; Ps 105,17)2 Und der HERR war mit Joseph, und er war ein Mann, dem alles gelang; und so durfte er im Haus seines ägyptischen Herrn bleiben. (1Mo 26,3; 1Mo 26,24; Jos 1,9; 1Sam 3,19; 1Sam 18,14; Ps 23,4; Jes 43,2; Apg 7,10; Röm 8,31; Röm 8,35)3 Und als sein Gebieter sah, dass der HERR mit ihm war und dass der HERR in seiner Hand alles gelingen ließ, was er unternahm, (1Mo 26,28)4 da fand Joseph Gnade in seinen Augen und durfte ihn bedienen; und er setzte ihn zum Aufseher über sein Haus und gab alles, was er hatte, in seine Hand. (1Mo 24,2; 1Sam 16,22; Mt 24,45; Apg 7,10)5 Und von der Zeit an, da er ihn über sein Haus und über alle seine Güter gesetzt hatte, segnete der HERR das Haus des Ägypters um Josephs willen, und der Segen des HERRN war auf allem, was er hatte, im Haus und auf dem Feld. (1Mo 30,27; 5Mo 28,2; Apg 27,24)6 Da überließ er alles, was er hatte, der Hand Josephs und kümmerte sich um gar nichts mehr als um das Brot, das er aß. Joseph aber war von schöner Gestalt und gutem Aussehen. (1Sam 18,14)7 Es geschah aber nach diesen Begebenheiten, dass die Frau seines Herrn ihre Augen auf Joseph warf und zu ihm sprach: Lege dich zu mir! (2Sam 11,2; 2Sam 13,11; Ps 119,37; Mt 5,28; 2Petr 2,14)8 Er aber weigerte sich und sprach zu der Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr verlässt sich auf mich und kümmert sich um nichts, was im Haus vorgeht, und hat alles in meine Hand gegeben, was ihm gehört; (Spr 1,10; Spr 5,3; Spr 5,8; Spr 7,4)9 es ist niemand größer in diesem Haus als ich, und es gibt nichts, das er mir vorenthalten hätte, ausgenommen dich, weil du seine Frau bist! Wie sollte ich nun eine so große Missetat begehen und gegen Gott sündigen? (3Mo 20,10; 2Sam 12,13; Hi 31,9; Ps 51,6; Spr 6,29; Spr 6,32)10 Und obwohl sie ihm Tag für Tag zuredete, hörte er doch nicht auf sie, dass er sich zu ihr gelegt oder sich an ihr vergangen hätte. (Ps 1,1; Spr 6,24; Spr 23,27; 1Kor 15,33; 2Tim 2,22; Offb 3,12)11 Es geschah aber an einem solchen Tag, als er ins Haus kam, um seine Arbeit zu tun, und niemand von den Leuten des Hauses anwesend war, (Hi 24,15; Lk 4,13)12 dass sie ihn bei seinem Obergewand ergriff und zu ihm sprach: Lege dich zu mir! Er aber ließ das Obergewand in ihrer Hand und floh und lief hinaus. (Pred 7,26)13 Als sie nun sah, dass er das Obergewand in ihrer Hand gelassen hatte und entflohen war, (1Mo 39,16; 1Mo 39,18)14 da rief sie die Leute ihres Hauses herbei und sprach zu ihnen: Seht, er hat uns den Hebräer ins Haus gebracht, damit er Mutwillen mit uns treibt! Er kam zu mir herein, um bei mir zu liegen; ich aber habe aus Leibeskräften geschrien! (1Mo 40,15; 1Sam 29,3; Jon 1,9)15 Als er nun hörte, dass ich meine Stimme erhob und schrie, ließ er sein Obergewand neben mir liegen und floh hinaus! (1Mo 39,12; Ps 55,4; Ps 64,4)16 Und sie ließ sein Obergewand neben sich liegen, bis sein Herr nach Hause kam. (Ps 37,12; Ps 37,32; Tit 3,3)17 Dem erzählte sie die gleiche Geschichte und sprach: Der hebräische Knecht, den du uns gebracht hast, ist zu mir hereingekommen, um Mutwillen mit mir zu treiben; (2Mo 23,1; Ps 37,14; Spr 19,5)18 als ich aber meine Stimme erhob und schrie, ließ er sein Obergewand neben mir liegen und entfloh nach draußen! (1Mo 39,12; 1Mo 39,16)19 Als nun sein Herr die Rede seiner Frau hörte, als sie sprach: So und so hat mir dein Knecht getan!, da entbrannte sein Zorn. (Spr 6,34; Spr 27,4; Hl 8,6)20 Und der Herr Josephs nahm ihn und warf ihn ins Gefängnis, dorthin, wo die Gefangenen des Königs gefangen lagen; so war er dort im Gefängnis. (1Mo 40,15; Ps 105,18)21 Aber der HERR war mit Joseph und verschaffte ihm Gunst und schenkte ihm Gnade vor den Augen des Kerkermeisters. (1Mo 39,2; Esr 9,9; Ps 91,15; Ps 106,46; Spr 16,7; Jes 41,10; Jes 63,9; Dan 1,9; Dan 6,22)22 Und der Kerkermeister gab alle Gefangenen, die im Kerker waren, in Josephs Hand; und alles, was es dort zu tun gab, geschah durch ihn. (1Mo 40,4)23 Der Kerkermeister kümmerte sich nicht im Geringsten um irgendetwas, das [Joseph] in die Hand nahm; denn der HERR war mit ihm, und der HERR ließ alles gelingen, was er tat. (1Mo 39,3; 1Sam 2,30)

1.Mose 39

King James Version

1 And Joseph was brought down to Egypt; and Potiphar, an officer of Pharaoh, captain of the guard, an Egyptian, bought him of the hands of the Ishmeelites, which had brought him down thither.2 And the LORD was with Joseph, and he was a prosperous man; and he was in the house of his master the Egyptian.3 And his master saw that the LORD was with him, and that the LORD made all that he did to prosper in his hand.4 And Joseph found grace in his sight, and he served him: and he made him overseer over his house, and all that he had he put into his hand.5 And it came to pass from the time that he had made him overseer in his house, and over all that he had, that the LORD blessed the Egyptian' house for Joseph' sake; and the blessing of the LORD was upon all that he had in the house, and in the field.6 And he left all that he had in Joseph' hand; and he knew not ought he had, save the bread which he did eat. And Joseph was a goodly person , and well favoured.7 And it came to pass after these things, that his master' wife cast her eyes upon Joseph; and she said, Lie with me.8 But he refused, and said unto his master' wife, Behold, my master wotteth not what is with me in the house, and he hath committed all that he hath to my hand;9 There is none greater in this house than I; neither hath he kept back any thing from me but thee, because thou art his wife: how then can I do this great wickedness, and sin against God?10 And it came to pass, as she spake to Joseph day by day, that he hearkened not unto her, to lie by her, or to be with her.11 And it came to pass about this time, that Joseph went into the house to do his business; and there was none of the men of the house there within.12 And she caught him by his garment, saying, Lie with me: and he left his garment in her hand, and fled, and got him out.13 And it came to pass, when she saw that he had left his garment in her hand, and was fled forth,14 That she called unto the men of her house, and spake unto them, saying, See, he hath brought in an Hebrew unto us to mock us; he came in unto me to lie with me, and I cried with a loud voice:15 And it came to pass, when he heard that I lifted up my voice and cried, that he left his garment with me, and fled, and got him out.16 And she laid up his garment by her, until his lord came home.17 And she spake unto him according to these words, saying, The Hebrew servant, which thou hast brought unto us, came in unto me to mock me:18 And it came to pass, as I lifted up my voice and cried, that he left his garment with me, and fled out.19 And it came to pass, when his master heard the words of his wife, which she spake unto him, saying, After this manner did thy servant to me; that his wrath was kindled.20 And Joseph' master took him, and put him into the prison, a place where the king' prisoners were bound: and he was there in the prison.21 But the LORD was with Joseph, and shewed him mercy, and gave him favour in the sight of the keeper of the prison.22 And the keeper of the prison committed to Joseph' hand all the prisoners that were in the prison; and whatsoever they did there, he was the doer of it .23 The keeper of the prison looked not to any thing that was under his hand; because the LORD was with him, and that which he did, the LORD made it to prosper.

1.Mose 39

New International Reader’s Version

von Biblica
1 Joseph had been taken down to Egypt. An Egyptian named Potiphar had bought him from the Ishmaelite traders who had taken him there. Potiphar was one of Pharaoh’s officials. He was the captain of the palace guard.2 The LORD was with Joseph. He gave him great success. Joseph lived in Potiphar’s house.3 Joseph’s master saw that the LORD was with him. He saw that the LORD made Joseph successful in everything he did.4 So Potiphar was pleased with Joseph and made him his attendant. He put Joseph in charge of his house. He trusted Joseph to take care of everything he owned.5 From that time on, the LORD blessed Potiphar’s family and servants because of Joseph. He blessed everything Potiphar had in his house and field.6 So Joseph took good care of everything Potiphar owned. With Joseph in charge, Potiphar didn’t have to worry about anything except the food he ate. Joseph was strong and handsome.7 After a while, his master’s wife noticed Joseph. She said to him, ‘Come to bed with me!’8 But he refused. ‘My master has put me in charge,’ he told her. ‘Now he doesn’t have to worry about anything in the house. He trusts me to take care of everything he owns.9 No one in this house is in a higher position than I am. My master hasn’t held anything back from me, except you. You are his wife. So how could I do an evil thing like that? How could I sin against God?’10 She spoke to Joseph day after day. But he told her he wouldn’t go to bed with her. He didn’t even want to be with her.11 One day Joseph went into the house to take care of his duties. None of the family servants was inside.12 Potiphar’s wife grabbed him by his coat. ‘Come to bed with me!’ she said. But he left his coat in her hand. And he ran out of the house.13 She saw that he had left his coat in her hand and had run out of the house.14 So she called her servants. ‘Look’, she said to them, ‘this Hebrew slave has been brought here to make fun of us! He came in here to force me to have sex with him. But I screamed for help.15 He heard my scream. So he left his coat beside me and ran out of the house.’16 She kept Joseph’s coat with her until Potiphar came home.17 Then she told him her story. She said, ‘That Hebrew slave you brought us came to me to rape me.18 But I screamed for help. So he left his coat beside me and ran out of the house.’19 Potiphar’s wife told him, ‘That’s how your slave treated me.’ When Joseph’s master heard her story, he became very angry.20 So he put Joseph in prison. It was the place where the king’s prisoners were kept. While Joseph was there in the prison,21 the LORD was with him. He was kind to him. So the man running the prison was pleased with Joseph.22 He put Joseph in charge of all the prisoners. He made him responsible for everything done there.23 The man who ran the prison didn’t pay attention to anything in Joseph’s care. That’s because the LORD was with Joseph. He gave Joseph success in everything he did.

1.Mose 39

Bible Kralická

1 Jozef pak doveden byl do Egypta; a koupil ho Putifar, dvořenin Faraonův, nejvyšší nad drabanty, muž Egyptský, od Izmaelitských, kteříž ho tam dovedli.2 Byl pak Hospodin s Jozefem, a všecko se mu šťastně vedlo, a bydlil v domě pána svého toho Egyptského.3 A viděl pán jeho, že Hospodin byl s ním, a že všecko, což činil, Hospodin k prospěchu přivedl v rukou jeho.4 Tedy nalezl Jozef milost před očima jeho, a sloužil mu. I představil ho domu svému, a všecko, což měl, dal v ruku jeho.5 A hned, jakž ustanovil ho nad domem svým, a nade vším, což měl, požehnal Hospodin domu Egyptského toho pro Jozefa. A bylo požehnání Hospodinovo na všech věcech, kteréž měl doma i na poli.6 Všech tedy věcí, kteréž měl, zanechal v rukou Jozefových; aniž o čem, tak jako on, věděl, jediné o chlebě, kterýž jedl. Byl pak Jozef ušlechtilé postavy a krásného vzezření.7 I stalo se potom, že vzhlédala žena pána jeho očima svýma na Jozefa, a řekla: Spi se mnou.8 Kterýžto odpíraje, řekl ženě pána svého: Aj, pán můj neví tak jako já, co jest v domě, a všecko, což má, dal v ruce mé.9 Není žádného přednějšího nade mne v domě tomto, aniž co vyňal z správy mé, kromě tebe, jelikož jsi ty manželka jeho. Jak bych tedy učinil takovou nešlechetnost, a hřešil i proti Bohu?10 A když mluvila ona Jozefovi den po dni, nepovolil jí, aby spal s ní, ani aby býval s ní.11 Tedy dne jednoho, když přišel do domu k práci své, a nebylo tu žádného z domácích v domě,12 Chytila jej ona za roucho jeho, řkuci: Lež se mnou. On pak nechav roucha svého v rukou jejích, utekl, a vyšel ven.13 A ona viduci, že nechal roucha svého v rukou jejích a vyběhl ven,14 Svolala domácí své, a řekla k nim takto: Pohleďte, přivedl nám muže Hebrejského, kterýž by měl posměch z nás; nebo přišel ke mně, aby ležel se mnou; i křičela jsem hlasem velikým.15 A když uslyšel, že jsem hlasu svého pozdvihla a křičela, nechav roucha svého u mne, utekl a vyšel ven.16 Tedy schovala roucho jeho u sebe, až přišel pán jeho do domu svého.17 K němuž mluvila v tato slova, řkuci: Přišel ke mně služebník ten Hebrejský, kteréhožs přivedl nám, aby mi lehkost učinil.18 A když jsem hlasu svého pozdvihla a křičela, tedy nechal roucha svého u mne, a utekl ven.19 I stalo se, že, když uslyšel pán jeho slova ženy své, kteráž mluvila mu, pravěci: Tak mi učinil služebník tvůj, rozhněval se velmi.20 Protož vzal ho pán jeho, a dal jej do věže žalářné, v to místo, kdež vězňové královští seděli; i byl tam v žaláři.21 Byl pak Hospodin s Jozefem, a naklonil se k němu milosrdenstvím; a dal jemu milost u vládaře nad žalářem.22 I dal vládař žaláře v moc Jozefovi všecky vězně, kteříž byli v věži žalářné; a cožkoli tam činiti měli, on to spravoval.23 Aniž vládař žaláře k čemu dohlídal,což jemu svěřil; proto že Hospodin byl s ním, a což on činil, Hospodin tomu prospěch dával.

1.Mose 39

Bible, překlad 21. století

von Biblion
1 Josefa mezitím Izmaelité odvedli dolů do Egypta. Tam ho od nich koupil jeden Egypťan, faraonův dvořan Potifar, velitel stráže.2 Hospodin však byl s Josefem, a tak se mu všechno dařilo a zůstal v domě svého egyptského pána.3 Když jeho pán viděl, že Hospodin je s ním a že Hospodin působí, aby se vše, k čemu přiloží ruku, dařilo,4 oblíbil si Josefa a ten se stal jeho pomocníkem. Nakonec ho Potifar ustanovil správcem svého domu a svěřil mu do rukou všechno, co měl.5 Od té chvíle Hospodin domu toho Egypťana požehnal. Díky Josefovi bylo Hospodinovo požehnání na všem, co měl v domě i na poli,6 a tak nechal všechen svůj majetek v Josefově správě. Když měl doma jeho, nestaral se o nic než o své jídlo. Josef byl nápadně krásný, překrásný muž.7 Po nějaké době mohla manželka jeho pána na Josefovi oči nechat. Nakonec řekla: „Spi se mnou!“8 On však odmítl. Řekl manželce svého pána: „Když mě můj pán má doma, o nic se nestará. Vše, co mu patří, mi svěřil do rukou.9 Nikdo nemá v domě větší pravomoc než já; neodepřel mi nic kromě tebe, poněvadž jsi jeho žena! Jak bych mohl spáchat takovou hanebnost a zhřešit proti Bohu?“10 A i když Josefa přemlouvala den za dnem, aby si k ní lehl a pobyl s ní, neposlechl ji.11 Jednoho dne, když přišel dělat svou práci v domě, nebyl nikdo ze služebnictva doma.12 Tehdy ho chytila za šaty a řekla: „Spi se mnou!“ On však nechal šaty v její ruce, utekl a běžel ven.13 Když uviděla, že jí nechal své šaty v ruce a utekl ven,14 svolala služebnictvo a řekla jim: „Podívejte se! Přivedl k nám můj muž toho Hebreje, aby si s námi zahrával?! Přišel a chtěl se se mnou vyspat, ale já jsem začala hlasitě křičet.15 Když uslyšel, jak křičím, nechal své šaty u mě, utekl a běžel ven.“16 Ty jeho šaty nechala ležet vedle sebe, dokud nepřišel domů jeho pán.17 Tehdy mu vyprávěla: „Ten hebrejský otrok, jehož jsi k nám přivedl, ke mně přišel a chtěl si se mnou zahrávat!18 Když jsem se ale dala do křiku, nechal své šaty u mě a utekl ven.“19 Josefův pán naslouchal slovům své ženy, a když řekla: „Takto se ke mně zachoval tvůj otrok,“ vzplanul hněvem.20 A tak ho jeho pán vzal a vsadil do žaláře, na místo, kde bývají drženi královští vězni. Tak se Josef ocitl v žaláři.21 Hospodin však byl s ním. Zahrnul jej svým milosrdenstvím a zjednal mu přízeň u vrchního žalářníka.22 Vrchní žalářník nakonec svěřil všechny vězně v žaláři do Josefových rukou. Cokoli tam dělali, měl na starosti on.23 Vrchní žalářník ani nemusel na nic, co mu svěřil, dohlížet. Hospodin byl totiž s ním a působil, aby se mu všechno dařilo.