von Katholisches Bibelwerk1Josef ging also hin, berichtete dem Pharao und sagte: Mein Vater und meine Brüder sind mit ihren Schafen, Ziegen und Rindern und mit allem, was ihnen gehört, aus Kanaan gekommen. Siehe, sie sind bereits im Land Goschen.2Aus dem Kreis seiner Brüder hatte er fünf Männer mitgebracht und stellte sie dem Pharao vor.3Der Pharao fragte seine Brüder: Was ist eure Arbeit? Sie antworteten dem Pharao: Schafhirten sind deine Knechte; wir wie schon unsere Väter.4Und sie sagten zum Pharao: Wir sind gekommen, um uns als Fremde im Land aufzuhalten. Es gibt ja keine Weide für die Schafe und Ziegen deiner Knechte, denn schwer lastet die Hungersnot auf dem Land Kanaan. Nun möchten sich deine Knechte im Land Goschen niederlassen.5Darauf sagte der Pharao zu Josef: Dein Vater und deine Brüder sind also zu dir gekommen.6Das Land Ägypten steht dir offen. Im besten Teil des Landes lass deinen Vater und deine Brüder wohnen! Sie sollen sich im Land Goschen niederlassen. Wenn du aber unter ihnen tüchtige Leute kennst, dann setze sie als Aufseher über meine Herden ein!7Darauf führte Josef seinen Vater Jakob hinein und stellte ihn dem Pharao vor. Jakob segnete den Pharao.8Der Pharao redete Jakob an: Wie viele Lebensjahre zählst du?9Jakob gab dem Pharao zur Antwort: Die Zahl der Jahre meiner Pilgerschaft beträgt hundertdreißig. Gering an Zahl und unglücklich waren meine Lebensjahre und sie reichen nicht heran an die Lebensjahre meiner Väter in den Tagen ihrer Pilgerschaft.10Jakob segnete den Pharao und ging von dessen Angesicht weg.11Josef siedelte seinen Vater und seine Brüder an und wies ihnen Grundbesitz im Land Ägypten zu, im besten Teil des Landes, im Land von Ramses, wie der Pharao verfügt hatte.12Josef versorgte seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot nach der Zahl der Familienmitglieder.
Josefs Verwaltung in Ägypten
13Im ganzen Land gab es kein Brot, denn die Hungersnot war sehr drückend. Das Land Ägypten und das Land Kanaan waren vor Hunger erschöpft.14Josef hatte alles Geld, das im Land Ägypten und im Land Kanaan im Umlauf war, für das Getreide, das sie kauften, eingezogen und in den Palast des Pharao gebracht.15So war das Geld im Land Ägypten und im Land Kanaan ausgegangen. Alle Ägypter kamen zu Josef und sagten: Gib uns Brot! Warum sollen wir vor deinen Augen umkommen? Das Geld ist nämlich zu Ende.16Liefert euer Vieh ab, sagte Josef, dann gebe ich euch dafür Brot, wenn das Geld zu Ende ist.17So brachten sie ihr Vieh zu Josef und Josef gab ihnen Brot um den Preis der Pferde, ihrer Bestände an Schafen, Ziegen und Rindern und Eseln. Er ernährte sie in jenem Jahr gegen ihren ganzen Viehbestand mit Brot.18Das Jahr ging indes zu Ende und im nächsten Jahr kamen sie und sagten zu ihm: Wir können unserem Herrn nicht verhehlen, dass das Geld zu Ende und unser Viehbestand unserem Herrn zugefallen ist. Wie unser Herr sieht, haben wir nichts mehr als unsere Leiber und unser Ackerland.19Warum sollen wir vor deinen Augen umkommen, wir selbst und auch unser Ackerland? Kauf uns und unsere Äcker um Brot! Wir und unser Ackerland wollen dem Pharao dienstbar sein. Stell Saatgut zur Verfügung, so werden wir am Leben bleiben, wir müssen dann nicht sterben und das Ackerland braucht nicht zu verkommen.20Josef kaufte also das ganze Ackerland der Ägypter für den Pharao auf; denn jeder Ägypter verkaufte sein Feld, weil ihn der Hunger überwältigte. So fiel das Land an den Pharao.21Das Volk aber machte er ihm leibeigen von einem Ende Ägyptens bis zum andern.[1]22Nur das Ackerland der Priester kaufte er nicht auf, denn den Priestern stand ein festes Einkommen vom Pharao zu; sie verzehrten ihr festes Einkommen, das ihnen der Pharao gewährte. Darum brauchten sie ihr Ackerland nicht zu verkaufen.23Nun sprach Josef zum Volk: Seht, heute habe ich euch und euer Ackerland für den Pharao gekauft. Hier habt ihr Saatgut; bestellt nun die Äcker!24Vom Ertrag liefert ihr dann ein Fünftel dem Pharao ab, vier Teile aber gehören euch als Saatgut für das Feld sowie als Nahrung für euch, für die Leute in euren Häusern und für eure Kinder.25Da antworteten sie: Du hast uns am Leben erhalten. Wenn wir das Wohlwollen unseres Herrn finden, wollen wir gern dem Pharao als Knechte dienen.26So machte es Josef zum Gesetz bis auf den heutigen Tag, dass das Ackerland Ägyptens zugunsten des Pharao mit einem Fünftel zu besteuern ist. Nur das Ackerland der Priester fiel nicht an den Pharao.
Jakobs letzter Wille
27Israel ließ sich im Land Ägypten nieder, im Land Goschen. Sie wurden dort ansässig, waren fruchtbar und vermehrten sich sehr.28Jakob lebte noch siebzehn Jahre im Land Ägypten und die Tage Jakobs, seine Lebensjahre, betrugen hundertsiebenundvierzig Jahre.29Als die Zeit kam, da Israel sterben sollte, rief er seinen Sohn Josef und sagte zu ihm: Wenn ich dein Wohlwollen gefunden habe, leg deine Hand unter meine Hüfte, dass du nach Treu und Glauben an mir handeln wirst: Begrab mich nicht in Ägypten![2]30Bin ich zu meinen Vätern entschlafen, dann bring mich fort aus Ägypten und begrab mich in der Grabstätte meiner Väter! Er antwortete: Ich will tun, wie du gesagt hast.31Da sagte Jakob: Leiste mir einen Eid! Er leistete ihm den Eid. Darauf warf sich Israel am Kopfende seines Bettes nieder.
1Und Josef kam und berichtete dem Pharao und sagte: Mein Vater und meine Brüder, ihre Schafe und ihre Rinder und alles, was sie haben, sind aus dem Land Kanaan gekommen; und siehe, sie sind im Land Goschen. (1Mo 45,10; 1Mo 46,31)2Und er nahm aus der Gesamtheit seiner Brüder fünf Männer und stellte sie vor den Pharao.3Und der Pharao sprach zu seinen Brüdern: Was ist eure Tätigkeit? Und sie sagten zum Pharao: Deine Knechte sind Schafhirten, sowohl wir als auch unsere Väter. (1Mo 46,33)4Und sie sagten zum Pharao: Wir sind gekommen, um uns im Land als Fremde aufzuhalten; denn es gibt keine Weide für die Schafe, die deine Knechte haben, denn die Hungersnot ist schwer im Land Kanaan. Und nun lass doch deine Knechte im Land Goschen wohnen! (1Mo 45,10)5Da sagte der Pharao zu Josef: Dein Vater und deine Brüder sind zu dir gekommen.6Das Land Ägypten ist vor dir: Lass deinen Vater und deine Brüder im besten Teil des Landes wohnen; sie sollen im Land Goschen wohnen. Und wenn du erkennst, dass tüchtige Männer unter ihnen sind, setze sie als Oberhirten[1] ein über das, was ich habe! (1Mo 45,10; 1Mo 45,18)7Und Josef brachte seinen Vater Jakob und ließ ihn vor den Pharao treten. Und Jakob segnete den Pharao[2]. (1Mo 14,19; Jos 14,13)8Und der Pharao sprach zu Jakob: Wie viele sind die Tage deiner Lebensjahre?9Und Jakob sprach zum Pharao: Die Tage der Jahre meiner Fremdlingschaft sind 130 Jahre; wenig und böse waren die Tage meiner Lebensjahre, und sie erreichen nicht die Tage der Lebensjahre meiner Väter in den Tagen ihrer Fremdlingschaft. (1Mo 47,28; 1Chr 29,15; Hi 14,1; Ps 39,13; Hebr 11,13; Jak 4,14)10Und Jakob segnete den Pharao[3] und ging von dem Pharao hinaus. (1Mo 14,19; Jos 14,13)11Josef aber wies seinem Vater und seinen Brüdern Wohnsitze an und gab ihnen Grundbesitz im Land Ägypten, im besten Teil des Landes, im Land Ramses, wie der Pharao befohlen hatte. (2Mo 1,11; 2Mo 12,37; 4Mo 33,3)12Und Josef versorgte seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot nach der Zahl der Kinder. (1Mo 45,10; Jes 22,24)
Josefs Verwaltung des Landes Ägypten
13Und es gab kein Brot im ganzen Land, denn die Hungersnot war sehr schwer; und das Land Ägypten und das Land Kanaan verschmachteten vor Hunger. (1Mo 41,30)14Und Josef brachte alles Geld zusammen, das sich im Land Ägypten und im Land Kanaan vorfand, für das Getreide, das man kaufte. Und Josef brachte das Geld in das Haus des Pharao. (1Mo 41,56; Spr 11,26)15Und als das Geld im Land Ägypten und im Land Kanaan ausging, da kamen alle Ägypter zu Josef und sagten: Bring uns Brot her! Warum sollen wir denn vor dir sterben? Denn das Geld ist zu Ende.16Da sagte Josef: Bringt euer Vieh her! Dann gebe ich euch ⟨Brot⟩ für euer Vieh, wenn das Geld zu Ende ist.17Da brachten sie ihr Vieh zu Josef, und Josef gab ihnen Brot für die Pferde und für die Schafherden und für die Rinderherden und für die Esel; und so versorgte er sie[4] mit Brot für all ihr Vieh in jenem Jahr.18Als jenes Jahr zu Ende war, da kamen sie im zweiten Jahr zu ihm und sagten zu ihm: Wir wollen es meinem Herrn nicht verschweigen, dass das Geld ausgegangen ist, und die Viehherden sind[5] bei meinem Herrn. Nichts ist vor meinem Herrn übrig geblieben als nur unser Leib und unser Land.19Warum sollen wir vor deinen Augen sterben, sowohl wir als auch unser Land? Kaufe uns und unser Land für Brot, dann wollen wir und unser Land dem Pharao fronpflichtig sein; und gib Samen, dass wir leben und nicht sterben und das Land nicht verödet daliegt! (1Mo 41,36; Neh 5,2; Hi 2,4)20Da kaufte Josef das ganze Land Ägypten für den Pharao; denn die Ägypter verkauften jeder sein Feld, weil die Hungersnot schwer auf ihnen lag. Und so kam das Land an den Pharao.21Und das Volk, das versetzte er in die verschiedenen Städte[6], von einem Ende der Grenze Ägyptens bis zu ihrem anderen Ende.22Nur das Land der Priester kaufte er nicht, denn die Priester hatten ein festgesetztes Einkommen[7] vom Pharao, und sie lebten von ihrem festgesetzten Einkommen[8], das der Pharao ihnen gab; deshalb verkauften sie ihr Land nicht. (Esr 7,24)23Und Josef sagte zum Volk: Siehe, ich habe euch und euer Land heute für den Pharao gekauft. Da habt ihr Samen! Besät nun das Land!24Und es soll beim Ernten geschehen, dass ihr[9] den Fünften dem Pharao gebt; die vier Teile aber sollen für euch sein zum Besäen des Feldes und zur Nahrung für euch und für die, die in euren Häusern sind, und zur Nahrung für eure Kinder. (1Mo 14,20; 1Mo 28,22; 1Mo 41,34; 3Mo 27,30; 4Mo 18,21; 5Mo 14,22; 5Mo 26,12)25Da sagten sie: Du hast uns am Leben erhalten; finden wir Gunst in den Augen meines Herrn, dann wollen wir Knechte des Pharao sein. (1Mo 32,6)26Und Josef legte es dem Land Ägypten bis zu diesem Tag als Ordnung auf: Dem Pharao ⟨gehört⟩ der Fünfte. Nur das Land der Priester allein kam nicht an den Pharao. (1Mo 14,20; 1Mo 28,22; 1Mo 41,34; 3Mo 27,30; 4Mo 18,21; 5Mo 14,22; 5Mo 26,12; Esr 7,24)
Jakobs Anweisung für sein Begräbnis
27Und Israel wohnte im Land Ägypten, im Land Goschen; und sie machten sich darin ansässig und waren fruchtbar und vermehrten sich sehr. (1Mo 46,3)28Und Jakob lebte im Lande Ägypten siebzehn Jahre; und die Tage Jakobs, die Jahre seines Lebens, betrugen 147 Jahre. (1Mo 25,7; 1Mo 47,9)29Und als die Tage Israels nahten, dass er sterben sollte, rief er seinen Sohn Josef und sprach zu ihm: Wenn ich nun Gunst gefunden habe in deinen Augen, dann lege doch deine Hand unter meine Hüfte[10] und erweise Gnade und Treue an mir: Begrabe mich doch nicht in Ägypten! (1Mo 24,2; 1Mo 48,21; 1Mo 50,5; 1Mo 50,24; 5Mo 31,14; Jos 2,14; Jos 23,14; 1Kön 2,1)30Wenn ich mich zu meinen Vätern gelegt habe, dann führe mich aus Ägypten und begrabe mich in ihrem Grab! Und er sprach: Ich werde tun nach deinem Wort. (1Mo 25,9)31Er aber sagte: Schwöre mir! Da schwor er ihm. Und Israel neigte sich ⟨anbetend⟩ nieder am Kopfende des Bettes[11]. (1Mo 24,2; 1Mo 50,5; 1Kön 1,47; Hebr 11,21)
1Da kam Josef und sagte es dem Pharao an und sprach: Mein Vater und meine Brüder, ihr Kleinvieh und Großvieh und alles, was sie haben, sind gekommen aus dem Lande Kanaan, und siehe, sie sind im Lande Goschen.2Und er nahm von allen seinen Brüdern fünf und stellte sie vor den Pharao.3Da sprach der Pharao zu seinen Brüdern: Was ist euer Gewerbe? Sie antworteten dem Pharao: Deine Knechte sind Viehhirten, wir und unsere Väter. (1Mo 46,33)4Und sagten weiter zum Pharao: Wir sind gekommen, bei euch als Fremdlinge zu wohnen im Lande; denn deine Knechte haben keine Weide für ihr Vieh, so hart drückt die Hungersnot das Land Kanaan. Und nun möchten deine Knechte im Land Goschen wohnen.5Der Pharao sprach zu Josef: Es ist dein Vater, und es sind deine Brüder, die zu dir gekommen sind.6Das Land Ägypten steht dir offen, lass sie am besten Ort des Landes wohnen, sie mögen im Lande Goschen wohnen, und wenn du weißt, dass Leute unter ihnen sind, die tüchtig sind, so setze sie über mein Vieh.7Josef brachte auch seinen Vater Jakob hinein und stellte ihn vor den Pharao. Und Jakob segnete den Pharao.8Der Pharao aber fragte Jakob: Wie alt bist du?9Jakob sprach zum Pharao: Meine Zeit in der Fremde ist hundertdreißig Jahre; wenig und böse ist die Zeit meines Lebens und reicht nicht heran an die Zeit meiner Väter in ihrer Wanderschaft. (Ps 105,23; Hebr 11,13)10Und Jakob segnete den Pharao und ging hinaus von ihm.11Josef aber ließ seinen Vater und seine Brüder in Ägyptenland wohnen und gab ihnen Besitz im besten Teil des Landes, im Lande Ramses, wie der Pharao geboten hatte.12So versorgte Josef seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot, einen jeden nach der Zahl seiner Kinder. (1Mo 45,11)
Die Ägypter verkaufen ihre Habe und sich selbst dem Pharao
13Es war aber kein Brot im ganzen Lande; denn die Hungersnot war sehr schwer, sodass Ägypten und Kanaan verschmachteten vor Hunger.14Und Josef brachte alles Geld zusammen, das sich im Lande Ägypten und im Lande Kanaan fand, für das Getreide, das sie kauften; und er tat alles Geld in das Haus des Pharao.15Als es nun an Geld gebrach im Lande Ägypten und in Kanaan, kamen alle Ägypter zu Josef und sprachen: Schaffe uns Brot! Warum lässt du uns vor dir sterben? Denn das Geld ist zu Ende.16Josef sprach: Wenn das Geld zu Ende ist, schafft euer Vieh her. Dann will ich euch Brot dafür geben.17Da brachten sie Josef ihr Vieh, und er gab ihnen dafür Brot: für Pferde, Schafe, Rinder und Esel. So ernährte er sie mit Brot das Jahr hindurch für all ihr Vieh.18Als das Jahr um war, kamen sie zu ihm im zweiten Jahr und sprachen zu ihm: Wir wollen unserm Herrn nicht verbergen, dass nicht allein das Geld, sondern auch alles Vieh dahin ist an unsern Herrn, und ist nichts mehr übrig vor unserm Herrn als nur unsere Leiber und unser Feld.19Warum sollen wir unter deinen Augen zugrunde gehen, wir und unser Feld? Kaufe uns und unser Land für Brot, dass wir und unser Land leibeigen seien dem Pharao; gib uns Korn zur Saat, dass wir leben und nicht sterben und das Feld nicht wüst werde.20So kaufte Josef dem Pharao das ganze Ägypten. Denn die Ägypter verkauften ein jeder seinen Acker, weil die Hungersnot schwer auf ihnen lag. Und so wurde das Land dem Pharao zu eigen.21Und er machte das Volk leibeigen von einem Ende Ägyptens bis ans andere.22Ausgenommen das Feld der Priester, das kaufte er nicht; denn den Priestern war vom Pharao das Einkommen zugeteilt, und sie nährten sich von diesen Zuteilungen, die ihnen der Pharao gewährte. Darum mussten sie ihr Feld nicht verkaufen. (4Mo 18,20; Jos 13,14; Hes 44,28; Hes 45,1)23Da sprach Josef zu dem Volk: Siehe, ich hab heute euch und euer Feld für den Pharao gekauft; siehe, da habt ihr Korn zur Saat und nun besät das Feld.24Und von dem Ertrag sollt ihr den Fünften dem Pharao geben; vier Teile sollen euer sein, das Feld zu besäen und zu eurer Speise und für euer Haus und eure Kinder.25Sie sprachen: Du hast uns beim Leben erhalten; lass uns nur Gnade finden vor dir, unserm Herrn, dann wollen wir dem Pharao leibeigen sein.26So machte es Josef zum Gesetz bis auf diesen Tag, den Fünften vom Feld der Ägypter dem Pharao zu geben; ausgenommen blieb das Feld der Priester, das wurde nicht dem Pharao zu eigen.
Jakobs letzter Wunsch
27So wohnte Israel in Ägypten im Lande Goschen, und sie hatten es inne und wuchsen und mehrten sich sehr. (1Mo 46,3; 2Mo 1,7; 2Mo 1,12)28Und Jakob lebte siebzehn Jahre in Ägyptenland, dass sein ganzes Alter wurde hundertsiebenundvierzig Jahre.29Als nun die Zeit herbeikam, dass Israel sterben sollte, rief er seinen Sohn Josef und sprach zu ihm: Hab ich Gnade vor dir gefunden, so lege deine Hand unter meine Hüfte, dass du die Liebe und Treue an mir tust und begräbst mich nicht in Ägypten. (1Mo 50,5)30Wenn ich mich zu meinen Vätern lege, sollst du mich aus Ägypten führen und in ihrem Grab begraben. Er sprach: Ich will tun, wie du gesagt hast. (1Mo 23,20)31Er aber sprach: So schwöre mir. Und er schwor ihm. Da neigte sich Israel anbetend über das Kopfende des Bettes hin. (Hebr 11,21)
1Und Joseph kam und berichtete es dem Pharao und sprach: Mein Vater und meine Brüder sind aus dem Land Kanaan gekommen samt ihren Schafen und Rindern und aller ihrer Habe; und siehe, sie sind im Land Gosen! (1Mo 45,10; 1Mo 45,16; 1Mo 46,31; 1Mo 47,4; 1Mo 47,6; 2Mo 8,22; 2Mo 9,26)2Er hatte aber aus der Zahl seiner Brüder fünf mitgenommen und stellte sie dem Pharao vor.3Und der Pharao fragte seine Brüder: Was treibt ihr? Sie antworteten dem Pharao: Deine Knechte sind Schafhirten, wir und unsere Väter. (1Mo 46,34; Am 7,14)4Und sie sprachen zum Pharao: Wir sind gekommen, um uns im Land aufzuhalten; denn deine Knechte haben keine Weide für ihr Vieh, so hart beschwert die Hungersnot das Land Kanaan; und nun möchten deine Knechte gerne im Land Gosen wohnen. (5Mo 26,5; Ps 105,23)5Da sprach der Pharao zu Joseph: Dein Vater und deine Brüder sind zu dir gekommen; (1Mo 45,16)6das Land Ägypten steht dir offen; lass deinen Vater und deine Brüder am besten Ort des Landes wohnen! Im Land Gosen sollen sie wohnen; und wenn du weißt, dass unter ihnen tüchtige Leute sind, so setze sie zu Aufsehern über meine Herden! (1Sam 21,7; 1Chr 27,29; Spr 22,29)7Und Joseph brachte seinen Vater Jakob herein und stellte ihn dem Pharao vor; und Jakob segnete den Pharao. (1Mo 14,19; 2Mo 12,32; Jos 14,13; 1Kön 1,47; 1Petr 2,9; 1Petr 2,17)8Und der Pharao fragte Jakob: Wie alt bist du? (1Mo 47,9)9Jakob sprach zum Pharao: Die ganze Zeit meiner Fremdlingschaft[1] beträgt 130 Jahre; wenig und böse sind meine Lebensjahre gewesen, und sie erreichen nicht die Zahl der Lebensjahre meiner Väter in den Tagen ihrer Fremdlingschaft. (1Mo 25,7; 1Mo 35,28; 1Chr 29,15; Hi 14,1; Ps 39,5; Ps 39,11; Ps 90,9; Hebr 11,13)10Und Jakob segnete den Pharao und ging hinweg vom Angesicht des Pharao. (1Mo 47,7; Ps 119,46; Hebr 7,7)11Und Joseph wies seinem Vater und seinen Brüdern Wohnsitze an und gab ihnen Grundbesitz im Land Ägypten, im besten Teil des Landes, im Gebiet von Ramses, wie der Pharao befohlen hatte. (2Mo 1,11; 2Mo 12,37)12Und Joseph versorgte seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot nach der Zahl der Kinder. (1Mo 45,10; 2Mo 20,12)
Joseph erwirbt ganz Ägypten für den Pharao
13Es gab aber im ganzen Land kein Brot; denn die Hungersnot war sehr schwer, und das Land Ägypten war erschöpft wegen der Hungersnot, ebenso das Land Kanaan. (1Mo 41,30; Joe 1,10)14Und Joseph brachte alles Geld zusammen, das im Land Ägypten und im Land Kanaan gefunden wurde, für das Getreide, das man kaufen musste; und Joseph brachte das Geld in das Haus des Pharao. (1Mo 41,56; 1Kor 4,2)15Da nun das Geld im Land Ägypten und in Kanaan ausgegangen war, kamen alle Ägypter zu Joseph und sprachen: Gib uns Brot! Warum sollen wir vor deinen Augen sterben, weil kein Geld mehr da ist? (1Mo 47,18; 1Mo 47,24; Mt 6,11)16Joseph sprach: Bringt euer Vieh her, so will ich euch [Brot] geben als Entgelt für euer Vieh, wenn es kein Geld mehr gibt!17Da brachten sie ihr Vieh zu Joseph; und Joseph gab ihnen Brot um Pferde, Schafe, Rinder und Esel und versorgte sie so in jenem Jahr mit Brot um den Preis ihres ganzen Viehs. (Spr 11,26)18Als nun jenes Jahr verflossen war, kamen sie zu ihm im nächsten Jahr und sprachen: Wir wollen unserem Herrn nicht verhehlen, dass, weil das Geld ausgegangen ist und das Vieh unserem Herrn gehört, nunmehr nichts mehr übrig bleibt vor unserem Herrn als unser Leib und unser Feld!19Warum sollen wir umkommen vor deinen Augen, wir und unser Feld? Kaufe uns um Brot samt unserem Feld, dass wir und unser Feld dem Pharao dienstbar seien! Gib uns Samen, dass wir leben und nicht sterben, und dass das Land nicht zur Wüste wird! (Neh 5,3; Hi 2,4; Kla 1,11; Kla 5,9; Mt 16,26)20So kaufte Joseph alles Ackerland der Ägypter für den Pharao auf, denn die Ägypter verkauften jeder sein Feld, weil die Hungersnot schwer auf ihnen lastete; und so wurde das Land zum Eigentum des Pharao.21Das Volk aber ließ er in die verschiedenen Städte bringen, von einem Ende Ägyptens bis zum anderen.22Nur die Äcker der Priester kaufte er nicht; denn die Priester bezogen ein festes Einkommen vom Pharao und ernährten sich von ihrem festen Einkommen, das ihnen der Pharao gab; darum brauchten sie ihre Äcker nicht zu verkaufen. (Esr 7,24; 1Kor 9,13; 1Tim 5,17)23Und Joseph sprach zum Volk: Ich habe euch heute samt eurem Land für den Pharao gekauft; hier ist Samen für euch, besät das Land! (1Mo 45,6)24Aber vom Ertrag habt ihr dem Pharao den Fünften zu geben, und vier Teile sollen euch zur Verfügung stehen zum Besäen der Felder und zum Unterhalt für euch selbst und euer Gesinde und zur Nahrung für eure Kinder. (1Mo 28,22; 3Mo 27,30; 4Mo 18,21)25Da sprachen sie: Du hast uns das Leben erhalten! Wenn wir Gnade finden vor den Augen unseres Herrn, so wollen wir Knechte des Pharao sein! (Spr 11,26)26Da machte Joseph dies zum Gesetz für das Ackerland Ägyptens bis zum heutigen Tag, dass dem Pharao der Fünfte gehört; nur die Äcker der Priester wurden nicht Eigentum des Pharao. (Esr 7,24)27Und Israel wohnte im Land Ägypten, im Land Gosen, und sie nahmen es in Besitz, waren fruchtbar und mehrten sich sehr. (1Mo 46,3)28Und Jakob lebte noch 17 Jahre im Land Ägypten, und die Tage Jakobs, die Jahre seines Lebens, betrugen 147 Jahre. (1Mo 47,9)29Als nun die Zeit kam, dass Israel sterben sollte, rief er seinen Sohn Joseph und sprach zu ihm: Wenn ich Gnade gefunden habe vor deinen Augen, so lege doch deine Hand unter meine Hüfte und erweise mir Liebe und Treue: Begrabe mich doch ja nicht in Ägypten! (1Mo 24,2; 1Mo 50,24; 5Mo 31,14; 1Kön 2,1; Hi 7,6; Hi 30,23; Ps 89,49; Hebr 9,27)30Sondern ich will bei meinen Vätern liegen; darum sollst du mich aus Ägypten wegführen und mich in ihrem Grab begraben! Er sprach: Ich will es machen, wie du gesagt hast! (1Mo 23,19; 1Mo 25,9; 1Mo 35,29; 1Mo 49,29; 1Mo 50,5)31Er aber sprach: So schwöre mir! Da schwor er ihm. Und Israel betete an am Kopfende des Bettes. (1Mo 24,26; 1Mo 24,28; 2Mo 34,8; 2Sam 12,20; Mt 2,2; Mt 2,11; Hebr 11,21)
1.Mose 47
Bible, překlad 21. století
von Biblion1Josef tedy přišel a oznámil faraonovi: „Můj otec a bratři přišli z Kanaánu se svým bravem, skotem a se vším, co mají. Hle, jsou v kraji Gošen.“2Vzal pět ze svých bratrů a představil je faraonovi.3„Jaké máte zaměstnání?“ zeptal se jich farao. „Tvoji služebníci jsou pastevci,“ odpověděli mu. „Jak my, tak naši otcové.“4Načež faraonovi řekli: „Přišli jsme do této země jako přistěhovalci, neboť v Kanaánu panuje krutý hlad a pro stáda tvých služebníků tam není pastva. Prosíme, nech své služebníky bydlet v gošenském kraji.“5Farao pak promluvil s Josefem: „Přišli k tobě tvůj otec a tví bratři.6Nuže, egyptská země leží před tebou! Usaď svého otce a bratry na nejlepším kusu země; ať bydlí v kraji Gošen. A znáš-li mezi nimi zvlášť schopné muže, ustanov je správci mých vlastních stád.“7Potom Josef přivedl svého otce Jákoba. Když ho postavil před faraona, Jákob faraonovi požehnal.8Farao se ho zeptal: „Kolik je ti let?“9„Mé putování trvá sto třicet let,“ odpověděl mu Jákob. „Byl to krátký a těžký život. Zdaleka se nevyrovnal putování mých otců.“10Nato Jákob faraonovi požehnal a odešel od něj.11Josef podle faraonova rozkazu usadil svého otce a bratry na pozemcích, které jim věnoval v nejlepší části egyptské země, v kraji Rameses.12Tam Josef opatřoval svého otce i bratry chlebem; staral se o celou otcovu rodinu až po ty nejmenší.
Egyptský hlad
13V celé zemi panoval tak krutý hlad, že nikde nebyl chléb. Egyptská i kanaánská země byla vyčerpána hladem.14Josef tenkrát shromáždil všechny peníze, které se jen v Egyptě a Kanaánu našly, neboť za ně kupovali zrní. Ty peníze Josef odváděl do faraonova domu.15A když v Egyptě a Kanaánu došly peníze, přišli všichni Egypťané k Josefovi a řekli: „Dej nám chléb! To máme před tebou umírat, když došly peníze?“16Josef odpověděl: „Dejte mi svůj dobytek, a dám vám za něj chléb, když peníze došly.“17Přiváděli tedy k Josefovi svůj dobytek a Josef jim dával chléb za koně, brav, skot i za osly. Za všechen jejich dobytek je krmil chlebem po celý rok.18A když ten rok uplynul, přišli k němu v dalším roce a řekli: „Nebudeme před svým pánem skrývat, že peníze došly. Také stáda dobytka už patří našemu pánu. Jak pán vidí, nezbylo nám nic než naše tělo a naše půda.19To ti máme i s naší půdou umírat před očima? Kup nás i s naší půdou za chléb, a budeme faraonovými otroky! Dej nám osivo, ať zůstaneme naživu a nezemřeme a naše půda ať nezpustne!“20Tak Josef pro faraona skoupil všechnu půdu v Egyptě. Všichni Egypťané totiž prodávali svá pole, neboť na ně doléhal hlad. Všechnu zem tedy získal pro faraona21a lid od jednoho konce Egypta ke druhému podrobil nevolnictví.[1]22Pouze kněžskou půdu neskoupil, neboť kněží od faraona pobírali stanovené dávky a z těch dávek od faraona žili. Proto své pozemky neprodávali.23Josef tenkrát lidu řekl: „K dnešnímu dni jsem vás i s vaší půdou koupil pro faraona. Zde máte osivo a osejte půdu!24Až bude úroda, odevzdáte pětinu faraonovi. Čtyři díly si necháte na osivo pro pole a na jídlo pro sebe, své rodiny a své děti.“25Tehdy zvolali: „Zachránil jsi nám život, pane! Prokazuješ nám laskavost, že smíme být faraonovými otroky!“26Josef tedy vydal o egyptské půdě ustanovení platné až dodnes: pětina patří faraonovi. Pouze kněžská půda faraonovi nepřipadla.
Nepohřbívej mě v Egyptě
27Tak se tedy Izrael usadil v egyptské zemi, v kraji Gošen. Nabývali tam majetku a velice se rozplodili a rozmnožili.28Jákob žil v egyptské zemi sedmnáct let a dožil se věku 147 let.29Když se přiblížil čas Izraelovy smrti, přivolal svého syna Josefa a řekl mu: „Prokaž mi prosím laskavost a vlož ruku do mého klína na znamení lásky a věrnosti. Prosím, nepohřbívej mě v Egyptě!30Až ulehnu ke svým otcům, vynes mě z Egypta a pochovej mě v jejich hrobě.“ „Udělám, co říkáš,“ odpověděl Josef.31On však řekl: „Přísahej!“ A tak mu to odpřisáhl a Izrael se v hlavách svého lůžka[2] poklonil Bohu.
1So Joseph went in and told Pharaoh, “My father and my brothers, with their flocks and herds and all that they possess, have come from the land of Canaan. They are now in the land of Goshen.” (1Mo 45,10; 1Mo 46,31)2And from among his brothers he took five men and presented them to Pharaoh. (Apg 7,13)3Pharaoh said to his brothers, “What is your occupation?” And they said to Pharaoh, “Your servants are shepherds, as our fathers were.” (1Mo 46,32; 1Mo 46,33; 1Mo 46,34)4They said to Pharaoh, “We have come to sojourn in the land, for there is no pasture for your servants’ flocks, for the famine is severe in the land of Canaan. And now, please let your servants dwell in the land of Goshen.” (1Mo 15,13; 1Mo 46,34; 5Mo 26,5)5Then Pharaoh said to Joseph, “Your father and your brothers have come to you.6The land of Egypt is before you. Settle your father and your brothers in the best of the land. Let them settle in the land of Goshen, and if you know any able men among them, put them in charge of my livestock.” (1Mo 45,18; 1Mo 47,4; 2Mo 18,21; 2Mo 18,25)7Then Joseph brought in Jacob his father and stood him before Pharaoh, and Jacob blessed Pharaoh. (1Mo 47,10)8And Pharaoh said to Jacob, “How many are the days of the years of your life?”9And Jacob said to Pharaoh, “The days of the years of my sojourning are 130 years. Few and evil have been the days of the years of my life, and they have not attained to the days of the years of the life of my fathers in the days of their sojourning.” (1Mo 11,32; 1Mo 25,7; 1Mo 35,28; 1Chr 29,15; Hi 14,1; Ps 39,4; Ps 39,5; Ps 39,12; Ps 119,19; Ps 119,54; Hebr 11,9; Hebr 11,13; Jak 4,14)10And Jacob blessed Pharaoh and went out from the presence of Pharaoh. (1Mo 47,7)11Then Joseph settled his father and his brothers and gave them a possession in the land of Egypt, in the best of the land, in the land of Rameses, as Pharaoh had commanded. (1Mo 47,6; 2Mo 1,11; 2Mo 12,37)12And Joseph provided his father, his brothers, and all his father’s household with food, according to the number of their dependents. (1Mo 45,11; 1Mo 50,21)
Joseph and the Famine
13Now there was no food in all the land, for the famine was very severe, so that the land of Egypt and the land of Canaan languished by reason of the famine.14And Joseph gathered up all the money that was found in the land of Egypt and in the land of Canaan, in exchange for the grain that they bought. And Joseph brought the money into Pharaoh’s house. (1Mo 41,56)15And when the money was all spent in the land of Egypt and in the land of Canaan, all the Egyptians came to Joseph and said, “Give us food. Why should we die before your eyes? For our money is gone.” (1Mo 47,19)16And Joseph answered, “Give your livestock, and I will give you food in exchange for your livestock, if your money is gone.”17So they brought their livestock to Joseph, and Joseph gave them food in exchange for the horses, the flocks, the herds, and the donkeys. He supplied them with food in exchange for all their livestock that year.18And when that year was ended, they came to him the following year and said to him, “We will not hide from my lord that our money is all spent. The herds of livestock are my lord’s. There is nothing left in the sight of my lord but our bodies and our land.19Why should we die before your eyes, both we and our land? Buy us and our land for food, and we with our land will be servants to Pharaoh. And give us seed that we may live and not die, and that the land may not be desolate.” (Neh 5,2; Neh 5,3)20So Joseph bought all the land of Egypt for Pharaoh, for all the Egyptians sold their fields, because the famine was severe on them. The land became Pharaoh’s.21As for the people, he made servants of them[1] from one end of Egypt to the other.22Only the land of the priests he did not buy, for the priests had a fixed allowance from Pharaoh and lived on the allowance that Pharaoh gave them; therefore they did not sell their land. (Esr 7,24)23Then Joseph said to the people, “Behold, I have this day bought you and your land for Pharaoh. Now here is seed for you, and you shall sow the land.24And at the harvests you shall give a fifth to Pharaoh, and four fifths shall be your own, as seed for the field and as food for yourselves and your households, and as food for your little ones.” (1Mo 41,34)25And they said, “You have saved our lives; may it please my lord, we will be servants to Pharaoh.” (1Mo 33,15)26So Joseph made it a statute concerning the land of Egypt, and it stands to this day, that Pharaoh should have the fifth; the land of the priests alone did not become Pharaoh’s. (1Mo 47,22)27Thus Israel settled in the land of Egypt, in the land of Goshen. And they gained possessions in it, and were fruitful and multiplied greatly. (1Mo 45,10; 1Mo 46,3)28And Jacob lived in the land of Egypt seventeen years. So the days of Jacob, the years of his life, were 147 years. (1Mo 47,9)29And when the time drew near that Israel must die, he called his son Joseph and said to him, “If now I have found favor in your sight, put your hand under my thigh and promise to deal kindly and truly with me. Do not bury me in Egypt, (1Mo 24,2; 1Mo 24,49; 1Mo 33,15; 1Mo 50,25; 5Mo 31,14; 1Kön 2,1)30but let me lie with my fathers. Carry me out of Egypt and bury me in their burying place.” He answered, “I will do as you have said.” (1Mo 49,29; 1Mo 50,5; 1Mo 50,13)31And he said, “Swear to me”; and he swore to him. Then Israel bowed himself upon the head of his bed.[2] (1Mo 48,2; 1Kön 1,47; Hebr 11,21)
1.Mose 47
New International Reader’s Version
von Biblica1Joseph went to Pharaoh. He told him, ‘My father and brothers have come from the land of Canaan. They’ve brought along their flocks and herds and everything they own. They are now in Goshen.’2Joseph had chosen five of his brothers to meet with Pharaoh.3Pharaoh asked the brothers, ‘What do you do for a living?’ ‘We’re shepherds,’ they replied to Pharaoh. ‘And that’s what our fathers were.’4They also said to him, ‘We’ve come to live in Egypt for a while. There isn’t enough food anywhere in Canaan. There isn’t any grass for our flocks. So please let us live in Goshen.’5Pharaoh said to Joseph, ‘Your father and your brothers have come to you.6The land of Egypt is open to you. Let your father and brothers live in the best part of the land. Let them live in Goshen. Do any of them have special skills? If they do, put them in charge of my own livestock.’7Then Joseph brought his father Jacob in to meet Pharaoh. Jacob gave Pharaoh his blessing.8Then Pharaoh asked him, ‘How old are you?’9Jacob said to Pharaoh, ‘The years of my journey through life are 130. My years have been few and hard. They aren’t as many as the years of my father and grandfather before me.’10Jacob gave Pharaoh his blessing. Then he left him.11So Joseph helped his father and his brothers make their homes in Egypt. He gave them property in the best part of the land, just as Pharaoh had instructed him to do. That part was known as the territory of Rameses.12Joseph also provided food for his father and brothers. He provided for them and the rest of his father’s family. He gave them enough for all their children.
Joseph saves many lives
13But there wasn’t any food in the whole area. In fact, there wasn’t enough food anywhere. The people of Egypt and Canaan lost their strength because there wasn’t enough food to go around.14Joseph collected all the money in Egypt and Canaan. People paid it to him for the corn they were buying. And Joseph brought it to Pharaoh’s palace.15When the money of the people of Egypt and Canaan was gone, all the Egyptians came to Joseph. They said, ‘Give us food. What good would it do you to watch us all die? Our money is all gone.’16‘Then bring your livestock,’ said Joseph. ‘You say your money is gone. So I’ll trade you food for your livestock.’17They brought their livestock to Joseph. He traded them food for their animals. They gave him their horses, sheep, goats, cattle and donkeys. He helped the people live through that year by trading them food for all their livestock.18When that year was over, they came to him the next year. They said, ‘We can’t hide the truth from you. Our money is gone. Our livestock belongs to you. We don’t have anything left to give you except our bodies and our land.19What good would it do you to watch us die? Why should our land be destroyed? Trade us food for ourselves and our land. Then we and our land will belong to Pharaoh. Give us some seeds so we can live and not die. We don’t want the land to become a desert.’20So Joseph bought all the land in Egypt for Pharaoh. All the people of Egypt sold their fields. They did that because there wasn’t enough food anywhere. So the land became Pharaoh’s.21Joseph made the people slaves from one end of Egypt to the other.22But Joseph didn’t buy the land that belonged to the priests. They received a regular share of food from Pharaoh. They had enough food from what Pharaoh gave them. That’s why they didn’t have to sell their land.23Joseph said to the people, ‘I’ve bought you and your land today for Pharaoh. So here are some seeds for you to plant in the ground.24But when the crop comes in, give a fifth of it to Pharaoh. Keep the other four-fifths for yourselves. They will be seeds for the fields. And they will be food for yourselves, your children, and the other people who live with you.’25‘You have saved our lives,’ they said. ‘If you are pleased with us, we will be Pharaoh’s slaves.’26So Joseph made a law about land in Egypt. It’s still the law today. A fifth of the produce belongs to Pharaoh. Only the land belonging to the priests didn’t become Pharaoh’s.27The people of Israel lived in Egypt in the area of Goshen. They received property there. They had children and so became many.28Jacob lived 17 years in Egypt. He lived a total of 147 years.29The time came near for Israel to die. So he sent for his son Joseph. He said to him, ‘If you are pleased with me, put your hand under my thigh. Promise me that you will be kind and faithful to me. Don’t bury me in Egypt.30When I join the members of my family who have already died, carry me out of Egypt. Bury me where they are buried.’ ‘I’ll do exactly as you say,’ Joseph said.31‘Give me your word that you will do it,’ Jacob said. So Joseph gave him his word. And Israel worshipped God as he leaned on the top of his walking stick.