1Der Hunger lastete schwer auf dem Land.2Als das Getreide, das sie aus Ägypten gebracht hatten, aufgezehrt war, sagte ihr Vater zu ihnen: Geht noch einmal hin, kauft uns etwas Brotgetreide!3Juda antwortete ihm: Der Mann hat uns ausdrücklich gewarnt: Kommt mir ja nicht mehr unter die Augen, wenn ihr nicht euren Bruder mitbringt! (1Mo 42,15)4Wenn du bereit bist, unseren Bruder mitzuschicken, ziehen wir hinunter und kaufen dir Brotgetreide.5Willst du ihn aber nicht mitschicken, ziehen wir nicht hinunter. Denn der Mann hat uns gesagt: Kommt mir ja nicht mehr unter die Augen, wenn ihr nicht euren Bruder mitbringt!6Da sagte Israel: Warum habt ihr mir so etwas Schlimmes angetan, jenem Mann zu sagen, dass ihr noch einen Bruder habt?7Der Mann, entgegneten sie, hat sich eingehend nach uns und unserer Verwandtschaft erkundigt und gefragt: Lebt euer Vater noch, habt ihr noch einen Bruder? Wir haben ihm Auskunft gegeben, wie es wirklich ist. Konnten wir denn wissen, dass er sagen würde: Bringt euren Bruder herab! (1Mo 42,10)8Juda sagte seinem Vater Israel: Lass den Knaben mit mir ziehen! Dann können wir aufbrechen und gehen. So werden wir am Leben bleiben und nicht sterben, sowohl wir als auch du und unsere Kinder.9Ich verbürge mich für ihn; aus meiner Hand magst du ihn zurückfordern. Wenn ich ihn dir nicht zurückbringe und vor dich hinstelle, will ich alle Tage bei dir in Schuld stehen.10Ja, hätten wir nicht gezögert, könnten wir jetzt schon zum zweiten Mal zurück sein.11Da sagte ihr Vater Israel zu ihnen: Wenn es schon sein muss, dann macht es so: Nehmt von den besten Erzeugnissen des Landes in eurem Gepäck mit und überbringt es dem Mann als Geschenk: etwas Mastix, etwas Honig, Tragakant und Ladanum, Pistazien und Mandeln![1]12Nehmt den doppelten Geldbetrag mit! Das Geld, das sich wieder oben in euren Getreidesäcken fand, gebt mit eigenen Händen zurück! Vielleicht war es ein Versehen.13So nehmt denn euren Bruder mit, brecht auf und geht wieder zu dem Mann zurück!14El-Schaddai lasse euch Erbarmen bei dem Mann finden, sodass er euch den anderen Bruder und Benjamin freigibt. Ich aber, ich verliere noch alle Kinder.15Die Männer nahmen das Geschenk und den doppelten Geldbetrag mit und dazu auch Benjamin. Sie machten sich auf, zogen nach Ägypten hinab und traten vor Josef hin.16Als Josef bei ihnen Benjamin sah, sagte er zu seinem Hausverwalter: Führe die Männer ins Haus, schlachte ein Tier und richte es her! Denn mit mir werden die Männer zu Mittag essen.17Der Mann tat, wie Josef gesagt hatte: Er führte die Männer in das Haus Josefs.18Die Männer fürchteten sich, weil sie in Josefs Haus geführt wurden, und dachten: Wegen des Geldes, das sich beim ersten Mal wieder in unseren Getreidesäcken fand, werden wir hineingeführt. Man wird sich auf uns stürzen, über uns herfallen und uns und unsere Esel zu Sklaven machen.19Sie traten näher an den Hausverwalter Josefs heran und redeten mit ihm an der Haustür.20Sie sagten: Bitte, Herr, schon früher sind wir einmal hierhergekommen, um Brotgetreide zu kaufen.21Als wir aber in die Herberge kamen und unsere Getreidesäcke öffneten, siehe, da lag das Geld eines jeden von uns oben im Sack, unser Geld in seinem vollen Gewicht. Wir bringen es mit eigenen Händen wieder zurück.22Wir haben noch anderes Geld in unseren Händen mitgebracht, um Brotgetreide einzukaufen. Wir wissen nicht, wer das Geld in unsere Säcke gelegt hat.23Er sagte: Friede sei mit euch! Fürchtet euch nicht! Euer Gott, der Gott eures Vaters, hat euch einen Schatz in eure Säcke gelegt. Bei mir ist euer Geld eingegangen. Dann brachte er Simeon zu ihnen heraus.24Der Mann führte die Männer ins Haus Josefs und gab ihnen Wasser. Sie wuschen ihre Füße und er gab ihnen Futter für ihre Esel.25Sie legten, bis Josef zu Mittag kam, das Geschenk zurecht; denn sie hatten gehört, dass sie dort essen sollten.26Als Josef ins Haus kam, überreichten sie ihm das Geschenk, das sie in ihren Händen hielten, und warfen sich vor ihm auf die Erde nieder.27Er erkundigte sich, wie es ihnen gehe, und fragte: Geht es eurem alten Vater gut, von dem ihr erzählt habt? Ist er noch am Leben?28Sie erwiderten: Deinem Knecht, unserem Vater, geht es gut; er lebt noch. Dann verneigten sie sich und warfen sich nieder.29Als er seine Augen erhob und seinen Bruder Benjamin, den Sohn seiner Mutter, erblickte, fragte er: Ist das euer jüngster Bruder, von dem ihr mir erzählt habt? Und weiter sagte er: Gott sei dir gnädig, mein Sohn.30Dann ging Josef schnell weg, denn sein Gemüt war bewegt wegen seines Bruders. Er wollte weinen. Und so ging er in die Kammer und weinte dort.31Dann wusch er sein Gesicht, kam heraus, nahm sich zusammen und sagte: Tragt das Essen auf!32Man trug das Essen auf, getrennt für ihn, für sie und für die mit ihm speisenden Ägypter. Die Ägypter können nämlich nicht gemeinsam mit den Hebräern essen, weil das für die Ägypter ein Gräuel ist.33Sie saßen vor ihm entsprechend ihrem Alter, vom Erstgeborenen bis zum Jüngsten. Da blickten die Männer einander verwundert an.34Er ließ ihnen Gerichte vorsetzen, die vor ihm standen, was man aber Benjamin vorsetzte, übertraf das aller anderen um das Fünffache. Sie tranken mit ihm und sie wurden trunken.
1Die Hungersnot aber war schwer im Land. (1Mo 12,10)2Und es geschah, als sie das Getreide völlig aufgezehrt hatten, das sie aus Ägypten gebracht hatten, da sagte ihr Vater zu ihnen: Geht zurück, kauft uns ein wenig Nahrung! (1Mo 42,2; 1Mo 44,25)3Da sagte Juda zu ihm: Der Mann hat uns nachdrücklich gewarnt und gesagt: Ihr sollt mein Gesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder ⟨ist⟩ bei euch. (1Mo 42,15)4Wenn du unseren Bruder mit uns senden willst, dann wollen wir hinabziehen und dir Nahrung kaufen;5wenn du ihn aber nicht sendest, ziehen wir nicht hinab; denn der Mann hat zu uns gesagt: Ihr sollt mein Gesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder ⟨ist⟩ bei euch. (1Mo 42,15)6Da sagte Israel: Warum habt ihr mir das Leid angetan, dem Mann zu berichten, dass ihr noch einen Bruder habt?7Sie aber sagten: Der Mann erkundigte sich genau nach uns und unserer Verwandtschaft und sagte: Lebt euer Vater noch? Habt ihr ⟨noch⟩ einen Bruder? Da berichteten wir ihm, wie es sich verhält[1]. Konnten wir denn wissen[2], dass er sagen würde: Bringt euren Bruder herab? (1Mo 42,11; 1Mo 44,19)8Da sagte Juda zu seinem Vater Israel: Schicke den Jungen mit mir, so wollen wir uns aufmachen und hinziehen, dass wir leben und nicht sterben, sowohl wir als du als auch unsere Kinder[3].9Ich will Bürge für ihn sein, von meiner Hand sollst du ihn fordern; wenn ich ihn nicht zu dir bringe und ihn vor dein Gesicht stelle, will ich alle Tage vor dir schuldig sein. (1Mo 42,37; 1Mo 44,32)10Denn hätten wir nicht gezögert, gewiss, wir wären jetzt schon zweimal zurückgekehrt.11Da sagte ihr Vater Israel zu ihnen: Wenn es denn so ist, dann tut Folgendes: Nehmt vom besten Ertrag des Landes in eure Gefäße, und bringt dem Mann ein Geschenk hinab: ein wenig Balsamharz und ein wenig Traubenhonig, Tragakant und Ladanum, Pistazien und Mandeln! (1Mo 32,14; 1Mo 37,25; 2Mo 3,8; Spr 18,16; Hes 27,17)12Und nehmt doppeltes Geld in eure Hand, und bringt das Geld, das oben in eure Säcke zurückgegeben worden ist, in eurer Hand zurück! Vielleicht war es ein Irrtum. (1Mo 42,25)13Und nehmt euren Bruder und macht euch auf, kehrt zu dem Mann zurück!14Und Gott, der Allmächtige[4], gebe euch Barmherzigkeit vor dem Mann, dass er euch euren andern Bruder und Benjamin ⟨wieder mit zurück⟩schickt. Und ich, wie ich die Kinder verlieren soll, muss ich die Kinder verlieren[5]! (1Mo 17,1; 1Mo 42,36; Neh 1,11; Est 4,16)
Zweite Reise der Brüder Josefs nach Ägypten mit Benjamin
15Da nahmen die Männer dieses Geschenk und nahmen doppeltes Geld in ihre Hand und Benjamin, und machten sich auf und zogen nach Ägypten hinab. Und sie traten vor Josef.16Als Josef den Benjamin bei ihnen sah, sagte er zu dem, der über sein Haus war: Führe die Männer ins Haus, und schlachte Schlachtvieh und richte zu! Denn die Männer sollen mit mir zu Mittag essen.17Und der Mann tat, wie Josef gesagt hatte; und der Mann führte die Männer in Josefs Haus.18Da fürchteten sich die Männer, dass sie in Josefs Haus geführt wurden, und sagten: Um des Geldes willen, das im Anfang wieder in unsere Säcke gekommen ist, werden wir hineingebracht; man will über uns herstürzen und über uns herfallen und uns als Sklaven nehmen, samt unseren Eseln. (1Mo 42,27; 1Mo 44,8)19Und sie traten zu dem Mann, der über Josefs Haus war, und redeten zu ihm am Eingang des Hauses;20und sie sagten: Bitte, mein Herr! Wir sind im Anfang wirklich ⟨nur⟩ herabgezogen, um Nahrung zu kaufen.21Es geschah aber, als wir in die Herberge kamen und unsere Säcke öffneten, siehe, da war das Geld eines jeden oben in seinem Sack, unser Geld nach seinem Gewicht. Das haben wir in unserer Hand zurückgebracht. (1Mo 42,27; 1Mo 44,8)22Auch anderes Geld haben wir in unserer Hand herabgebracht, um Nahrungsmittel zu kaufen. Wir wissen[6] nicht, wer unser Geld in unsere Säcke gelegt hat.23Und er sprach: Friede euch! Fürchtet euch nicht! Euer Gott und der Gott eures Vaters hat euch einen Schatz in eure Säcke gegeben; euer Geld ist mir zugekommen. Und er führte Simeon zu ihnen heraus. (Ri 19,20; 1Sam 25,6; 1Chr 12,19; Joh 20,19)24Und der Mann führte die Männer in Josefs Haus und gab ⟨ihnen⟩ Wasser, und sie wuschen ihre Füße; und er gab ihren Eseln Futter. (1Mo 18,4; 1Mo 24,32)25Und sie bereiteten das Geschenk zu, bis Josef am Mittag käme; denn sie hatten gehört, dass sie dort essen sollten.26Als Josef nach Hause kam, da brachten sie ihm das Geschenk, das in ihrer Hand war, ins Haus und warfen sich vor ihm zur Erde nieder. (1Mo 37,7)27Er aber fragte nach ihrem Wohlergehen und sagte: Geht es eurem alten Vater wohl, von dem ihr spracht? Lebt er noch? (1Mo 37,14; 2Mo 18,7; 2Kön 4,26)28Sie sagten: Es geht deinem Knecht, unserem Vater, wohl; er lebt noch. Und sie verneigten sich und warfen sich nieder. (1Mo 37,7)29Und er erhob seine Augen und sah seinen Bruder Benjamin, den Sohn seiner Mutter, und sagte: Ist das euer jüngster Bruder, von dem ihr zu mir gesprochen habt? Und er sprach: Gott sei dir gnädig, mein Sohn! (1Mo 35,24; 1Mo 42,13; 4Mo 6,25)30Und Josef eilte ⟨hinaus⟩, denn sein Innerstes wurde erregt über seinen Bruder, und er suchte ⟨einen Ort⟩, zu weinen. Und er ging in das innere Gemach und weinte dort. (1Mo 42,24)31Dann wusch er sein Gesicht und kam heraus, bezwang sich und sagte: Tragt das Essen auf!32Da trug man für ihn besonders auf und für sie besonders und für die Ägypter, die mit ihm aßen, besonders; denn die Ägypter können nicht mit den Hebräern essen, denn ein Gräuel ist das für Ägypter. (1Mo 46,34)33Und sie saßen vor ihm, der Erstgeborene nach seiner Erstgeburt und der Jüngste nach seiner Jugend. Da sahen die Männer einander staunend an. (1Mo 44,12)34Und er ließ ihnen von den Ehrengerichten vor ihm auftragen. Das Ehrengericht Benjamins aber war fünfmal größer als die Ehrengerichte von ihnen allen. Und sie tranken mit ihm und berauschten sich. (1Mo 45,22; 1Sam 1,5)
1Die Hungersnot aber drückte das Land.2Und als verzehrt war, was sie an Getreide aus Ägypten gebracht hatten, sprach ihr Vater zu ihnen: Zieht wieder hin und kauft uns ein wenig Getreide.3Da antwortete ihm Juda und sprach: Der Mann schärfte uns das hart ein und sprach: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder mit euch. (1Mo 42,15; 1Mo 42,34)4Willst du nun unsern Bruder mit uns senden, so wollen wir hinabziehen und dir zu essen kaufen.5Willst du ihn aber nicht senden, so ziehen wir nicht hinab. Denn der Mann hat zu uns gesagt: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, euer Bruder sei denn mit euch.6Israel sprach: Warum habt ihr so übel an mir getan, dass ihr dem Mann sagtet, dass ihr noch einen Bruder habt?7Sie antworteten: Der Mann forschte so genau nach uns und unserer Verwandtschaft und sprach: Lebt euer Vater noch? Habt ihr auch noch einen Bruder? Da antworteten wir ihm, wie er uns fragte. Wie konnten wir wissen, dass er sagen würde: Bringt euren Bruder mit herab? (1Mo 42,7)8Da sprach Juda zu Israel, seinem Vater: Lass den Knaben mit mir ziehen, dass wir uns aufmachen und reisen und leben und nicht sterben, wir und du und unsere Kinder.9Ich will Bürge für ihn sein; von meiner Hand sollst du ihn fordern. Wenn ich ihn dir nicht wiederbringe und vor deine Augen stelle, so will ich mein Leben lang die Schuld tragen.10Denn wenn wir nicht gezögert hätten, wären wir wohl schon zweimal wiedergekommen.11Da sprach Israel, ihr Vater, zu ihnen: Wenn es denn so ist, wohlan, so tut’s und nehmt von des Landes besten Früchten in eure Säcke und bringt dem Manne Geschenke hinab, ein wenig Balsam und Honig, Harz und Myrrhe, Pistazien und Mandeln. (Spr 18,16)12Nehmt auch doppelt so viel Geld mit euch. Das Geld, das ihr obenauf in euren Säcken wiederbekommen habt, bringt wieder hin. Vielleicht ist da ein Irrtum geschehen. (1Mo 42,27; 1Mo 42,35)13Dazu nehmt euren Bruder, macht euch auf und geht wieder zu dem Manne.14Aber der allmächtige Gott gebe euch Barmherzigkeit vor dem Manne, dass er mit euch ziehen lasse euren andern Bruder und Benjamin. Ich aber muss sein wie einer, der seiner Kinder ganz und gar beraubt ist. (1Mo 42,36)15Da nahmen sie diese Geschenke und das doppelte Geld mit sich, dazu Benjamin, machten sich auf, zogen nach Ägypten und traten vor Josef.16Als Josef sie sah mit Benjamin, sprach er zu seinem Haushalter: Führe diese Männer ins Haus und schlachte und richte zu, denn sie sollen zu Mittag mit mir essen.17Und der Mann tat, wie ihm Josef gesagt hatte, und führte die Männer in Josefs Haus.18Sie fürchteten sich aber, weil sie in Josefs Haus geführt wurden, und sprachen: Wir sind hereingeführt um des Geldes willen, das wir in unsern Säcken das vorige Mal wiedergefunden haben; man will auf uns eindringen und über uns herfallen und uns zu Sklaven machen und uns die Esel nehmen. (1Mo 42,28)19Darum traten sie zu Josefs Haushalter und redeten mit ihm vor der Haustür20und sprachen: Mein Herr, wir sind das vorige Mal herabgezogen, Getreide zu kaufen,21und als wir in die Herberge kamen und unsere Säcke auftaten, siehe, da war eines jeden Geld oben in seinem Sack mit vollem Gewicht. Darum haben wir’s wieder mit uns gebracht,22haben auch anderes Geld mit uns herabgebracht, Getreide zu kaufen. Wir wissen aber nicht, wer uns unser Geld in unsere Säcke gesteckt hat.23Er aber sprach: Seid guten Mutes, fürchtet euch nicht! Euer Gott und eures Vaters Gott hat euch einen Schatz gegeben in eure Säcke. Euer Geld habe ich erhalten. Und er führte Simeon zu ihnen heraus (1Mo 42,24)24und brachte sie in Josefs Haus, gab ihnen Wasser, dass sie ihre Füße wuschen, und gab ihren Eseln Futter.25Sie aber richteten das Geschenk zu, bis Josef mittags käme; denn sie hatten gehört, dass sie dort essen sollten.26Als nun Josef ins Haus trat, brachten sie ihm das Geschenk ins Haus, das sie mitgebracht hatten, und fielen vor ihm nieder zur Erde.27Er aber grüßte sie freundlich und sprach: Geht es eurem alten Vater gut, von dem ihr mir sagtet? Lebt er noch?28Sie antworteten: Es geht deinem Knechte, unserm Vater, gut und er lebt noch. Und sie verneigten sich und fielen vor ihm nieder. (1Mo 37,7; 1Mo 37,9)29Und er hob seine Augen auf und sah seinen Bruder Benjamin, seiner Mutter Sohn, und sprach: Ist das euer jüngster Bruder, von dem ihr mir sagtet? Und sprach weiter: Gott sei dir gnädig, mein Sohn!30Und Josef eilte hinaus; denn sein Herz entbrannte ihm für seinen Bruder, und er suchte, wo er weinen könnte, und ging in seine Kammer und weinte daselbst.31Und als er sein Angesicht gewaschen hatte, ging er heraus und hielt an sich und sprach: Legt die Speisen auf!32Und man trug ihm besonders auf und jenen auch besonders und den Ägyptern, die mit ihm aßen, auch besonders. Denn die Ägypter dürfen nicht essen mit den Hebräern; denn es ist ein Gräuel für sie. (1Mo 39,6; 1Mo 46,34; 2Mo 8,22)33Und man setzte sie ihm gegenüber, den Erstgeborenen nach seiner Erstgeburt und den Jüngsten nach seiner Jugend. Darüber verwunderten sie sich untereinander.34Und man trug ihnen Essen auf von seinem Tisch, aber Benjamin bekam fünfmal mehr als die andern. Und sie tranken und wurden trunken mit ihm.
1Aber die Hungersnot lastete auf dem Land. (1Mo 41,57)2Und es geschah, als sie alles Korn aufgezehrt hatten, das sie aus Ägypten hergebracht hatten, da sprach ihr Vater zu ihnen: Geht und kauft uns wieder ein wenig Speise! (1Mo 42,1; 1Mo 43,4; 1Mo 43,20)3Aber Juda antwortete und sprach zu ihm: Der Mann hat uns ernstlich bezeugt und gesagt: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, wenn euer Bruder nicht bei euch ist! (1Mo 42,15; 1Mo 44,23; 1Mo 44,26)4Wenn du nun unseren Bruder mit uns sendest, so wollen wir hinabziehen und dir Speise kaufen. (1Mo 42,2)5Wenn du ihn aber nicht gehen lässt, so ziehen wir nicht hinab; denn der Mann hat zu uns gesagt: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, wenn euer Bruder nicht bei euch ist! (1Mo 33,10)6Da sprach Israel: Warum habt ihr mir das zuleide getan, dem Mann zu verraten, dass ihr noch einen Bruder habt? (1Mo 42,13)7Sie sprachen: Der Mann forschte so genau nach uns und unserer Verwandtschaft und sprach: Lebt euer Vater noch? Habt ihr noch einen Bruder? Da gaben wir ihm Auskunft, wie es sich verhielt. Konnten wir denn wissen, dass er sagen würde: Bringt euren Bruder herab? (1Mo 43,3)8Und Juda sprach zu seinem Vater Israel: Gib mir den Knaben mit, so wollen wir uns auf den Weg machen, damit wir leben und nicht sterben, wir und du und unsere Kinder! (1Mo 42,2)9Ich will für ihn bürgen, von meiner Hand sollst du ihn fordern; wenn ich ihn dir nicht wiederbringe und ihn vor dein Angesicht stelle, so will ich die Schuld tragen vor dir mein ganzes Leben lang. (1Mo 42,37; 1Mo 44,18; 1Mo 44,32; Phlm 1,18)10Wenn wir nicht gezögert hätten, so wären wir gewiss jetzt schon zweimal zurückgekehrt! (1Mo 45,9)11Da sprach ihr Vater Israel zu ihnen: Wenn es denn doch sein muss, dann macht es so: Nehmt in eure Säcke von den berühmtesten Erzeugnissen des Landes und bringt sie dem Mann als Geschenk: ein wenig Balsam, ein wenig Honig, Tragakanth und Ladanum, Pistazien und Mandeln. (1Mo 32,13; 1Mo 32,20; 1Mo 37,25; 2Mo 3,17; 1Sam 25,27; Spr 18,16)12Nehmt auch den doppelten Betrag Geld mit euch und erstattet das zurückerhaltene Geld, das oben in euren Säcken war, eigenhändig wieder; vielleicht war es ein Versehen. (1Mo 42,25; 1Mo 42,35; Röm 12,17; Röm 13,8)13Und nehmt euren Bruder mit, macht euch auf und kehrt zu dem Mann zurück! (1Mo 42,38)14Und Gott, der Allmächtige, gebe euch Barmherzigkeit vor dem Mann, dass er euch euren anderen Bruder wieder mitgibt und Benjamin! Ich aber, wenn ich doch der Kinder beraubt sein soll, so sei ich ihrer beraubt! (1Mo 35,11; Esr 8,21; Neh 1,11; Est 4,16; Ps 37,5)15Da nahmen die Männer dieses Geschenk und doppelt so viel Geld mit sich, und auch Benjamin; und sie machten sich auf und reisten hinab nach Ägypten und traten vor Joseph. (1Mo 43,12; Mt 2,11)16Als nun Joseph den Benjamin bei ihnen sah, sprach er zu seinem Verwalter: Führe die Männer ins Haus hinein, schlachte und bereite [ein Essen] zu; denn sie sollen mit mir zu Mittag essen! (1Mo 26,30; 1Mo 31,54; 1Mo 43,19)17Der Mann tat, wie ihm Joseph gesagt hatte, und führte die Männer in das Haus Josephs.18Da fürchteten sich die Männer, weil sie in das Haus Josephs geführt wurden, und sprachen: Man führt uns hinein wegen des Geldes, welches das erste Mal wieder in unsere Säcke gekommen ist, um über uns herzufallen und uns zu überwältigen und uns zu Sklaven zu machen samt unseren Eseln! (1Mo 42,21; 1Mo 42,28; 1Mo 42,35; Hi 15,21; Mt 14,26; Mk 6,16)19Darum wandten sie sich an den Mann, der über das Haus Josephs [gesetzt] war, und redeten vor der Haustür mit ihm,20und sie sprachen: Bitte, mein Herr, wir sind schon einmal hier gewesen, um Speise zu kaufen;21und es geschah, als wir in die Herberge kamen und unsere Säcke öffneten, siehe, da lag das Geld von jedem oben in seinem Sack, unser Geld nach seinem vollen Gewicht. (1Mo 42,27; Röm 12,17; 1Petr 2,12; 1Petr 3,16)22Nun haben wir es wieder mit uns gebracht und anderes Geld dazu, um Speise zu kaufen; wir wissen nicht, wer unser Geld in unsere Säcke gelegt hat!23Er sprach zu ihnen: Friede sei mit euch! Fürchtet euch nicht! Euer Gott und der Gott eures Vaters hat euch einen Schatz in eure Säcke gegeben. Euer Geld ist mir zugekommen! Und er brachte Simeon zu ihnen hinaus. (Ri 19,20; 1Sam 25,6; Lk 24,36)24Und der Mann führte die Männer in das Haus Josephs und gab ihnen Wasser, dass sie ihre Füße waschen konnten, und gab ihren Eseln Futter. (1Mo 18,4; Ri 19,21; 1Sam 25,41; Lk 7,44)25Sie aber machten das Geschenk bereit, bis Joseph zur Mittagszeit kam; denn sie hatten gehört, dass sie dort essen sollten. (1Mo 43,11)26Als nun Joseph nach Hause kam, brachten sie ihm das Geschenk, das in ihren Händen war, ins Haus und beugten sich vor ihm zur Erde nieder. (1Mo 37,7; 1Mo 42,6)27Und er fragte nach ihrem Wohlergehen und sprach: Geht es auch eurem alten Vater gut, von dem ihr mir erzähltet? Lebt er noch? (1Mo 35,24)28Sie antworteten: Es geht deinem Knecht, unserem Vater, gut; er lebt noch! Und sie verneigten sich und beugten sich vor ihm nieder. (1Mo 37,7; 1Mo 43,26)29Als er aber seine Augen erhob und seinen Bruder Benjamin sah, den Sohn seiner Mutter, fragte er: Ist das euer jüngster Bruder, von dem ihr mir gesprochen habt? Und er sprach: Gott sei dir gnädig, mein Sohn! (1Mo 35,18; 1Mo 35,24; 4Mo 6,25; Jos 7,19; 2Chr 29,11; Mt 9,2; Mt 9,22; 2Tim 1,16; Hebr 13,1)30Danach aber zog sich Joseph zurück, denn sein Innerstes war aufgewühlt wegen seines Bruders; und er suchte einen Ort auf, wo er weinen konnte, und ging in sein Gemach und weinte dort. (1Mo 42,24; 1Kön 3,26; Hl 5,4; Jer 31,20; Joh 13,1)31Dann aber wusch er sein Angesicht, ging hinaus, überwand sich und sprach: Tragt das Essen auf!32Und man trug ihm besonders auf und ihnen besonders und ebenso den Ägyptern, die mit ihm aßen, besonders; denn die Ägypter dürfen nicht mit den Hebräern zusammen essen, denn das ist für die Ägypter ein Gräuel. (1Mo 46,34)33Und sie saßen vor ihm, der Erstgeborene zuoberst und der Jüngste zuunterst, und die Männer schauten einander verwundert an. (1Mo 44,12)34Und man trug ihnen besondere Gerichte von dem auf, was vor seinem Angesicht gestanden hatte; das besondere Gericht für Benjamin aber war fünfmal größer als die besonderen Gerichte von ihnen allen. Und sie tranken und wurden fröhlich mit ihm. (1Mo 45,22; Lk 15,32)
1V zemi panoval krutý hlad.2Když spotřebovali zrní, které přivezli z Egypta, řekl jim jejich otec: „Jděte nám tam znovu koupit něco k jídlu.“3Juda mu odpověděl: „Ten muž nás přísně varoval: ‚Nechoďte mi na oči bez svého bratra!‘4Pošleš-li s námi našeho bratra, půjdeme ti koupit jídlo.5Nepošleš-li ho, nepůjdeme. Ten muž nám přece řekl: ‚Nechoďte mi na oči bez svého bratra!‘“6Izrael zvolal: „Proč jste mi tolik ublížili? Proč jste tomu muži řekli, že máte dalšího bratra?“7Odpověděli: „Ten muž se podrobně vyptával na nás i na naši rodinu: ‚Žije ještě váš otec? Máte ještě dalšího bratra?‘ Podle toho jsme mu odpovídali. Jak jsme mohli vědět, že řekne: ‚Přiveďte svého bratra sem‘?“8Juda tehdy svému otci Izraelovi navrhl: „Pošli toho chlapce se mnou. Nech nás vstát a jít, ať zůstaneme naživu a nezemřeme my ani ty ani naše děti!9Já se za něj zaručím, ode mě ho vyžaduj! Nepřivedu-li ho k tobě a nepostavím ho před tebou, ať za to před tebou nesu věčnou vinu.10Kdybychom neotáleli, určitě bychom se už dvakrát vrátili!“11Jejich otec Izrael jim nakonec řekl: „Ať se stane, co se musí stát. Udělejte tohle: Naberte do svých měchů nejvybranější plody země a odneste je tomu muži jako dar: něco balzámu, něco medu, vonné pryskyřice a myrhy, také pistácie a mandle.12Vezměte s sebou dvojnásob stříbra, i to vrácené navrch vašich vaků, a odneste to s sebou zpět – snad šlo o omyl.13Vezměte si i svého bratra. Vstaňte a vraťte se k tomu muži.14Kéž vám u něj Všemohoucí Bůh dopřeje slitování, aby s vámi propustil vašeho dalšího bratra i Benjamína. A já, mám-li přijít o syny, ať o ně přijdu!“15Vzali tedy s sebou kromě daru také dvojnásob stříbra a Benjamína. Vstali, odešli do Egypta a stanuli před Josefem.16Když s nimi Josef uviděl Benjamína, řekl správci svého domu: „Odveď ty muže do paláce, poraz dobytče a připrav je. Ti muži dnes budou obědvat se mnou.“17Ten učinil, jak Josef řekl, a odvedl je do Josefova paláce.18Když ale uviděli, kam je vedou, polekali se a říkali si: „Určitě nás sem dal odvést kvůli tomu stříbru, vrácenému prve do našich vaků. Teď se na nás vrhne, napadne nás a vezme nás do otroctví i s našimi osly!“19Ještě na nádvoří tedy přistoupili ke správci Josefova domu a promluvili k němu:20„Odpusť, pane, opravdu jsme sem prve přišli nakoupit jídlo.21Když jsme cestou zpět měli nocovat, otevřeli jsme své vaky a hle, stříbro každého z nás leželo navrchu v jeho vaku – naše stříbro v plné váze! Proto jsme je teď přinesli s sebou.22Přinesli jsme ještě další stříbro na nákup jídla. Nevíme, kdo nám to stříbro dal do vaků!“23On však řekl: „Buďte klidní, nebojte se. Ten poklad vám dal do vaků váš Bůh, Bůh vašeho otce. Vaše stříbro jsem dostal v pořádku.“ Načež k nim přivedl Šimeona.24Poté je uvedl do Josefova paláce, dal jim vodu na umytí nohou a jejich oslům dal obrok.25Slyšeli, že tam mají obědvat, a tak připravili svůj dar, než Josef v poledne přijde.26A když Josef přišel domů, předložili mu ten dar, který měli s sebou, a klaněli se mu až k zemi.27Zeptal se jich, jak se jim daří, a řekl: „Jak se daří vašemu starému otci, o němž jste vyprávěli? Žije ještě?“28Odpověděli: „Našemu otci, tvému služebníku, se daří dobře, ještě žije.“ Tehdy padli na kolena a klaněli se mu.29On pozvedl oči a spatřil svého bratra Benjamína, syna své matky. Zeptal se: „Je tohle váš nejmladší bratr, o němž jste mi vyprávěli?“ Potom řekl: „Kéž je ti Bůh milostiv, synu!“30Nato Josef odspěchal, neboť byl náklonností ke svému bratrovi pohnut až k slzám. Šel do svého pokoje a tam plakal.31Pak si umyl tvář, vyšel ven a s přemáháním řekl: „Podávejte jídlo!“32Podávali tedy zvlášť pro něj, zvlášť pro ně a zvlášť pro Egypťany, kteří jedli s ním. (Egypťané totiž nemohou jíst s Hebreji – je to pro ně ohavnost.)33Bratři před ním seděli v přesném pořadí, od prvorozeného až po nejmladšího, a s úžasem hleděli jeden na druhého.34Nechal jim podávat čestné porce ze svého stolu a Benjamínova porce byla pětkrát větší než porce všech ostatních. A tak hodovali a hojně se s ním napili.
1Now the famine was severe in the land. (1Mo 41,54; 1Mo 41,57)2And when they had eaten the grain that they had brought from Egypt, their father said to them, “Go again, buy us a little food.”3But Judah said to him, “The man solemnly warned us, saying, ‘You shall not see my face unless your brother is with you.’ (1Mo 42,20; 1Mo 44,23)4If you will send our brother with us, we will go down and buy you food.5But if you will not send him, we will not go down, for the man said to us, ‘You shall not see my face, unless your brother is with you.’”6Israel said, “Why did you treat me so badly as to tell the man that you had another brother?”7They replied, “The man questioned us carefully about ourselves and our kindred, saying, ‘Is your father still alive? Do you have another brother?’ What we told him was in answer to these questions. Could we in any way know that he would say, ‘Bring your brother down’?”8And Judah said to Israel his father, “Send the boy with me, and we will arise and go, that we may live and not die, both we and you and also our little ones. (1Mo 42,2)9I will be a pledge of his safety. From my hand you shall require him. If I do not bring him back to you and set him before you, then let me bear the blame forever. (1Mo 42,37; 1Mo 44,32)10If we had not delayed, we would now have returned twice.”11Then their father Israel said to them, “If it must be so, then do this: take some of the choice fruits of the land in your bags, and carry a present down to the man, a little balm and a little honey, gum, myrrh, pistachio nuts, and almonds. (1Mo 37,25)12Take double the money with you. Carry back with you the money that was returned in the mouth of your sacks. Perhaps it was an oversight. (1Mo 42,25; 1Mo 42,27; 1Mo 42,35)13Take also your brother, and arise, go again to the man.14May God Almighty[1] grant you mercy before the man, and may he send back your other brother and Benjamin. And as for me, if I am bereaved of my children, I am bereaved.” (1Mo 17,1; 1Mo 42,36; Neh 1,11)15So the men took this present, and they took double the money with them, and Benjamin. They arose and went down to Egypt and stood before Joseph.16When Joseph saw Benjamin with them, he said to the steward of his house, “Bring the men into the house, and slaughter an animal and make ready, for the men are to dine with me at noon.” (1Mo 24,2; 1Mo 39,4; 1Mo 43,19; 1Mo 44,1; 1Mo 44,4)17The man did as Joseph told him and brought the men to Joseph’s house.18And the men were afraid because they were brought to Joseph’s house, and they said, “It is because of the money, which was replaced in our sacks the first time, that we are brought in, so that he may assault us and fall upon us to make us servants and seize our donkeys.”19So they went up to the steward of Joseph’s house and spoke with him at the door of the house,20and said, “Oh, my lord, we came down the first time to buy food. (1Mo 42,3; 1Mo 42,10; 1Mo 44,18)21And when we came to the lodging place we opened our sacks, and there was each man’s money in the mouth of his sack, our money in full weight. So we have brought it again with us, (1Mo 42,27)22and we have brought other money down with us to buy food. We do not know who put our money in our sacks.”23He replied, “Peace to you, do not be afraid. Your God and the God of your father has put treasure in your sacks for you. I received your money.” Then he brought Simeon out to them.24And when the man had brought the men into Joseph’s house and given them water, and they had washed their feet, and when he had given their donkeys fodder, (1Mo 18,4)25they prepared the present for Joseph’s coming at noon, for they heard that they should eat bread there. (1Mo 43,11)26When Joseph came home, they brought into the house to him the present that they had with them and bowed down to him to the ground. (1Mo 37,5; 1Mo 42,6)27And he inquired about their welfare and said, “Is your father well, the old man of whom you spoke? Is he still alive?” (1Mo 42,11; 1Mo 42,13)28They said, “Your servant our father is well; he is still alive.” And they bowed their heads and prostrated themselves. (1Mo 43,26)29And he lifted up his eyes and saw his brother Benjamin, his mother’s son, and said, “Is this your youngest brother, of whom you spoke to me? God be gracious to you, my son!” (1Mo 27,1; 1Mo 35,18)30Then Joseph hurried out, for his compassion grew warm for his brother, and he sought a place to weep. And he entered his chamber and wept there. (1Mo 42,24; 1Kön 3,26; Jer 31,20)31Then he washed his face and came out. And controlling himself he said, “Serve the food.” (1Mo 45,1)32They served him by himself, and them by themselves, and the Egyptians who ate with him by themselves, because the Egyptians could not eat with the Hebrews, for that is an abomination to the Egyptians. (1Mo 46,34; 2Mo 8,26)33And they sat before him, the firstborn according to his birthright and the youngest according to his youth. And the men looked at one another in amazement.34Portions were taken to them from Joseph’s table, but Benjamin’s portion was five times as much as any of theirs. And they drank and were merry[2] with him. (1Mo 45,22; 2Sam 11,8)
1There still wasn’t enough food anywhere in the land.2After a while Jacob’s family had eaten all the corn the brothers had brought from Egypt. So their father said to them, ‘Go back. Buy us a little more food.’3But Judah said to him, ‘The man gave us a strong warning. He said, “You won’t see my face again unless your brother Benjamin is with you.”4So send our brother along with us. Then we’ll go down and buy food for you.5If you won’t send him, we won’t go down. The man said to us, “You won’t see my face again unless your brother is with you.” ’6Israel asked, ‘Why did you bring this trouble to me? Why did you tell the man you had another brother?’7They replied, ‘The man questioned us closely about ourselves and our family. He asked us, “Is your father still living? Do you have another brother?” We just answered his questions. How could we possibly know he would say, “Bring your brother down here”?’8Judah spoke to Israel his father. ‘Send the boy along with me,’ he said. ‘We’ll go right away. Then we and you and our children will live and not die.9I myself promise to keep Benjamin safe. You can blame me if I don’t bring him back to you. I’ll set him right here in front of you. If I don’t, you can put the blame on me for the rest of my life.10As it is, we’ve already waited too long. We could have made the trip to Egypt and back twice by now.’11Then their father Israel spoke to them. He said, ‘If that’s the way it has to be, then do what I tell you. Put some of the best things from our land in your bags. Take them down to the man as a gift. Take some lotion and a little honey. Take some spices and myrrh. Take some pistachio nuts and almonds.12Take twice the amount of money with you. You have to give back the money that was put in your sacks. Maybe it was a mistake.13Also take your brother. Go back to the man at once.14May the Mighty God cause him to show you mercy. May the man let your other brother and Benjamin come back with you. And if I lose my sons, I lose them.’15So the men took the gifts. They took twice the amount of money. They also took Benjamin. They hurried down to Egypt and went to Joseph.16When Joseph saw Benjamin with them, he spoke to the manager of his house. ‘Take these men to my house,’ he said. ‘Kill an animal and prepare a meal. I want them to eat with me at noon.’17The manager did what Joseph told him to do. He took the men to Joseph’s house.18They were frightened when they were taken to Joseph’s house. They thought, ‘We were brought here because of the money that was put back in our sacks the first time. He wants to attack us and overpower us. Then he can hold us as slaves and take our donkeys.’19So they went up to Joseph’s manager. They spoke to him at the entrance to the house.20‘Please, sir,’ they said. ‘We came down here the first time to buy food.21We opened our sacks at the place where we stopped for the night. Each of us found in our sacks the exact amount of the money we had paid. So we’ve brought it back with us.22We’ve also brought more money with us to buy food. We don’t know who put our money in our sacks.’23‘It’s all right,’ the manager said. ‘Don’t be afraid. Your God, the God of your father, has given you riches in your sacks. I received your money.’ Then he brought Simeon out to them.24The manager took the men into Joseph’s house. He gave them water to wash their feet. He provided feed for their donkeys.25The brothers prepared their gifts for Joseph. He was planning to arrive at noon. They had heard that they were going to eat there.26When Joseph came home, they gave him the gifts they had brought into the house. They bowed down low in front of him.27He asked them how they were. Then he said, ‘How is your old father you told me about? Is he still living?’28They replied, ‘Your servant our father is still alive and well.’ And they bowed down to show him honour.29Joseph looked round. Then he saw his brother Benjamin, his own mother’s son. He asked, ‘Is this your youngest brother? Is he the one you told me about?’ He continued, ‘May God be gracious to you, my son.’30It moved him deeply to see his brother. So Joseph hurried out and looked for a place to cry. He went into his own room and cried there.31Then he washed his face and came out. He calmed down and said, ‘Serve the food.’32They served Joseph by himself. They served the brothers by themselves. They also served the Egyptians who ate with Joseph by themselves. Because of their beliefs, Egyptians couldn’t eat with Hebrews.33The brothers had been given places in front of Joseph. They had been seated in the order of their ages, from the eldest to the youngest. That made them look at each other in great surprise.34While they were eating, some food was brought to them from Joseph’s table. Benjamin was given five times as much as anyone else. So all Joseph’s brothers ate and drank a lot with him.