1Für den Chormeister. Nach der Weise Lilien. Ein Zeugnis. Ein Psalm Asafs.2Du Hirte Israels, höre,
der du Josef leitest wie eine Herde!
Der du auf den Kerubim thronst, erscheine (Ps 23,1; Ps 95,7)3vor Efraim, Benjamin und Manasse!
Wecke deine gewaltige Kraft
und komm zu unserer Rettung!4Gott, stelle uns wieder her!
Lass dein Angesicht leuchten und wir sind gerettet! (Ps 4,7; Ps 85,5)5HERR, Gott der Heerscharen,
wie lange noch raucht dein Zorn trotz des Bittgebets deines Volks?6Du hast sie gespeist mit Tränenbrot,
sie überreich getränkt mit Tränen. (Ps 42,4)7Du machst uns zum Zankapfel unserer Nachbarn
und unsere Feinde verspotten uns.[1] (Ps 44,14)8Gott der Heerscharen, stelle uns wieder her!
Lass dein Angesicht leuchten und wir sind gerettet!9Einen Weinstock hobst du aus in Ägypten,
du hast Völker vertrieben und ihn eingepflanzt. (Jer 2,21)10Du schufst ihm weiten Raum,
er hat Wurzeln geschlagen und das ganze Land erfüllt.11Sein Schatten bedeckte die Berge,
seine Zweige die Zedern Gottes. (5Mo 11,24)12Seine Ranken trieb er bis zum Meer
und seine Schösslinge bis zum Eufrat!13Warum rissest du seine Mauern ein?
Alle, die des Weges kommen, plündern ihn. (Ps 89,41)14Der Eber aus dem Wald wühlt ihn um,
es fressen ihn ab die Tiere des Feldes.15Gott der Heerscharen, kehre doch zurück,/
blicke vom Himmel herab und sieh,
sorge für diesen Weinstock!16Beschütze, was deine Rechte gepflanzt hat,
und den Sohn, den du dir stark gemacht!17Die ihn im Feuer verbrannten wie Kehricht,
sie sollen vergehen vor deinem drohenden Angesicht. (Hes 15,2)18Deine Hand sei über dem Mann zu deiner Rechten,
über dem Menschensohn, den du dir stark gemacht.19Wir werden nicht von dir weichen.
Belebe uns und wir rufen deinen Namen an.20HERR, Gott der Heerscharen, stelle uns wieder her,
lass dein Angesicht leuchten und wir sind gerettet.
1Dem Chorleiter. Nach Schoschannim[1]. Ein Zeugnis. Von Asaf. Ein Psalm. (Ps 45,1; Ps 50,1; Ps 60,1)2Du Hirte Israels, der du Josef leitest wie eine Herde, höre doch! Der du thronst[2] auf den Cherubim, strahle hervor! (1Sam 4,4; 2Kön 19,15; Ps 50,2; Ps 77,21; Ps 99,1)3Vor Ephraim, Benjamin und Manasse erwecke[3] deine Macht und komm zu unserer Rettung! (Ps 44,27)4Gott! Stelle uns wieder her! Lass dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet. (Ps 4,7; Ps 31,17; Ps 60,3; Dan 9,17)5HERR, Gott der Heerscharen! Bis wann zürnst du[4] trotz des Gebets[5] deines Volkes? (Ps 74,1; Ps 79,5)6Du hast sie mit Tränenbrot gespeist, sie in reichem Maß[6] getränkt mit Tränen. (Ps 42,4)7Du setztest uns zum Streit[7] unseren Nachbarn, und unsere Feinde spotten über uns[8].8Gott der Heerscharen! Stelle uns wieder her! Lass dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet. (Ps 31,17; Ps 60,3)9Einen Weinstock hobst du aus aus Ägypten. Du vertriebst Nationen und pflanztest ihn ein. (Ps 44,3; Jer 2,21; Joh 15,1)10Du machtest Raum vor ihm, und er schlug Wurzeln und erfüllte das Land. (Jos 24,12)11Die Berge wurden bedeckt von seinem Schatten, von seinen Ästen die Zedern Gottes.12Er streckte seine Zweige aus bis ans Meer, bis zum Strom hin seine Triebe. (1Kön 5,1)13Warum hast du seine Mauern niedergerissen, sodass ihn alle berupfen, die des Weges kommen? (Ps 89,42)14Es frisst ihn ab das Wildschwein aus dem Wald, das Wild des Feldes weidet ihn ab.15Gott der Heerscharen! Kehre doch zurück[9]! Schau vom Himmel und sieh! Und suche diesen Weinstock heim! (Ps 90,13; Jes 63,15)16Und beschirme[10], was deine Rechte gepflanzt hat, den Sohn, den du dir hast stark werden lassen.17Er ist mit Feuer verbrannt, er ist abgehauen. Vor dem Schelten deines Angesichtes kommen sie um. (Hes 21,3)18Deine Hand sei über dem Mann deiner Rechten, über dem Menschensohn, den du dir hast stark werden lassen.19So werden wir nicht von dir abweichen. Belebe uns, und wir werden deinen Namen anrufen. (5Mo 5,32; Jos 1,7; Jer 32,40)20HERR, Gott der Heerscharen! Stelle uns wieder her! Lass dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet. (Ps 31,17)
1Ein Lied Asafs, ein Bekenntnis, zu singen nach der Melodie »Lilien«.[1]2Hör uns, Hirt Israels, der du Josefs Nachkommen führst wie eine Herde! Der du über den Kerubim thronst, zeige dich in strahlendem Glanz! (2Sam 6,2; Ps 74,1)3Entfalte deine gewaltige Macht vor den Augen deiner Stämme, vor Efraïm, Benjamin und Manasse! Komm und hilf uns!4Gott, richte uns wieder auf! Blick uns freundlich an, dann ist uns geholfen! (Ps 31,17)5HERR, du Gott der ganzen Welt,[2] wie lange willst du noch zornig schweigen, wenn dein Volk zu dir betet? (Ps 13,2)6Du hast uns Kummer zu essen gegeben und becherweise Tränen zu trinken.7Du hast uns zum Zankapfel der Nachbarn gemacht, unsere Feinde treiben ihren Spott mit uns. (Ps 44,14)8Gott, du Herr der Welt, richte uns doch wieder auf! Blick uns freundlich an, dann ist uns geholfen!9In Ägypten hast du einen Weinstock ausgegraben; ganze Völker hast du vertrieben, um ihn an ihrer Stelle einzupflanzen. (5Mo 26,8; Jes 5,1)10Du hast den Boden für ihn gerodet; darum konnte er Wurzeln schlagen und das ganze Land ausfüllen.11Mit seinem Schatten bedeckte er die Berge, mit seinen Zweigen die mächtigen Zedern.12Seine Ranken streckte er aus bis zum Meer, seine Triebe bis hin zum Eufrat.13Warum hast du seine Schutzmauer niedergerissen, sodass jeder, der vorbeikommt, ihn plündern kann?14Das Wildschwein aus dem Wald verwüstet ihn, die Tiere der Steppe fressen ihn kahl.15Komm wieder zu uns, Gott, du Herr der Welt! Blicke vom Himmel herab und sieh uns, kümmere dich um deinen Weinstock!16Schütze ihn, den du selber gepflanzt hast, den Spross, der dir seine Kraft verdankt!17Aber nun ist er umgehauen und verbrannt! Blick unsere Feinde drohend an, damit sie vergehen müssen! (Hes 15,4)18Lege deine Hand schützend auf den König, der an deiner rechten Seite sitzt, auf den Mann,[3] den du stark gemacht hast. (Ps 110,1)19Wir wollen nie wieder von dir weichen! Erhalte uns am Leben, wir wollen uns zu dir bekennen![4]20HERR, du Gott der ganzen Welt, richte uns doch wieder auf! Blick uns freundlich an, dann ist uns geholfen!
1Ein Zeugnis und Psalm Asafs, vorzusingen, nach der Weise »Lilien«.2Du Hirte Israels, höre, / der du Josef hütest wie Schafe! Erscheine, der du thronst über den Cherubim, (Ps 18,11)3vor Ephraim, Benjamin und Manasse! Erwecke deine Kraft und komm uns zu Hilfe!4Gott, tröste uns wieder[1] und lass leuchten dein Antlitz, so ist uns geholfen.5HERR, Gott Zebaoth, wie lange willst du zürnen beim Gebet deines Volkes?6Du speisest sie mit Tränenbrot und tränkest sie mit einem großen Krug voll Tränen.7Du lässest unsre Nachbarn sich um uns streiten, und unsre Feinde verspotten uns.8Gott Zebaoth, tröste uns wieder und lass leuchten dein Antlitz, so ist uns geholfen.9Du hast einen Weinstock aus Ägypten geholt, hast vertrieben die Völker und ihn eingepflanzt. (Jes 5,1; Jer 2,21)10Du hast vor ihm Raum gemacht / und hast ihn lassen einwurzeln, dass er das Land erfüllt hat.11Berge sind mit seinem Schatten bedeckt und mit seinen Reben die Zedern Gottes.12Du hast seine Ranken ausgebreitet bis an das Meer und seine Zweige bis an den Strom. (Hos 10,1)13Warum hast du denn seine Mauern zerbrochen, dass jeder seine Früchte abreißt, der vorübergeht?14Es haben ihn zerwühlt die wilden Säue, und die Tiere des Feldes haben ihn abgeweidet.15Gott Zebaoth, wende dich doch! / Schau vom Himmel und sieh, nimm dich dieses Weinstocks an!16Schütze doch, was deine Rechte gepflanzt hat, den Sohn, den du dir großgezogen hast! (Hos 11,1)17Sie haben ihn mit Feuer verbrannt wie Kehricht; vor dem Drohen deines Angesichts sollen sie umkommen. (Hes 15,2)18Deine Hand schütze den Mann deiner Rechten, den Sohn, den du dir großgezogen hast.19So wollen wir nicht von dir weichen. Lass uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen.20HERR, Gott Zebaoth, tröste uns wieder; lass leuchten dein Antlitz, so ist uns geholfen.
1Für den Chorleiter: Ein Psalm Asafs, nach der Melodie »Lilien des Zeugnisses« zu singen.2Höre, du Hirte Israels, der du Israel[1] wie eine Herde gehütet hast. Gott, der du über den Cherubim thronst, zeige deine strahlende Herrlichkeit (2Mo 25,22; Ps 23,1; Ps 77,21)3vor Ephraim, Benjamin und Manasse. Zeige uns deine große Macht. Komm und rette uns! (Ps 35,23)4Gott, richte uns wieder auf! Blicke uns wieder gnädig an, dann sind wir gerettet. (4Mo 6,24; Ps 31,17; Ps 60,3; Kla 5,21)5HERR, allmächtiger Gott, wie lange willst du uns noch zürnen und unsere Gebete zurückweisen? (Ps 79,5; Ps 84,9)6Du hast uns mit Tränen gespeist und uns Krüge voll Tränen zu trinken gegeben. (Ps 42,4; Ps 102,10)7Du hast uns zum Gespött für unsere Nachbarvölker gemacht, und unsere Feinde verachten uns. (Ps 44,14; Ps 79,4)8Gott, richte uns wieder auf! Blicke uns wieder gnädig an, dann sind wir gerettet.9Du hast uns aus Ägypten herausgeführt wie einen jungen Weinstock; du hast die anderen Völker vor uns vertrieben und uns in deinem Land eingepflanzt. (2Chr 20,7; Ps 44,3; Jes 5,2; Jer 2,21; Jer 11,17; Hes 17,6; Am 9,15)10Du hast den Boden für uns gepflügt, wir haben Wurzeln geschlagen und uns im Land ausgebreitet. (2Mo 23,28; Jes 5,2; Hos 14,6)11Unsre Schatten haben die Berge bedeckt und unsre Ranken die mächtigen Zedern.12Wir haben unsere Zweige nach Westen bis ans Mittelmeer, unsere Sprösslinge nach Osten bis an den Euphrat[2] ausgebreitet. (Ps 72,8)13Warum hast du jetzt unsere Mauer eingerissen, sodass alle, die vorübergehen, unsere Früchte stehlen können? (Ps 89,41; Jes 5,5)14Das Wildschwein aus dem Wald verschlingt uns, und die Tiere des Feldes ernähren sich von uns. (Jer 5,6)15HERR, allmächtiger Gott, wende dich uns wieder zu und sieh aus dem Himmel auf unsere Not herab. Kümmere dich um den Weinstock,16den du selbst gepflanzt hast, den Sohn, den du dir aufgezogen hast.17Denn unsere Feinde haben ihn umgehauen und mit Feuer verbrannt. Aber wenn sie dich sehen, dann kommen sie um. (2Chr 36,19; Ps 39,12; Jer 52,13)18Beschütze den Mann, den du liebst, den Sohn, den du erwählt hast. (Ps 89,22)19Dann werden wir dich niemals mehr vergessen. Erhalte uns am Leben, damit wir deinen Namen wieder anrufen können. (Ps 71,20; Jes 50,5)20HERR, allmächtiger Gott, richte uns wieder auf! Blicke uns wieder gnädig an, dann sind wir gerettet.
1Für den Leiter von der Band, nach dem Tune vom „Liliensong“: Wenn deine Denke „wrong“ ist, kannst du dieses Lied, dingel dong, mäßig singen.2Gott, du bist der Chef von allen Dingen, die zu Israel gehören, strahle uns an, von deinem Chefsessel aus sollst du uns mit deiner Gegenwart betören.3Zeig uns, was du draufhast, den Leuten von Efraim und so, auch dem Volk von Benjamin und dem von Manasse genauso. Komm und hilf uns!4Tröste uns, bau uns wieder auf. Zeig uns dein Gesicht, dann kommt die Rettung, und wir gehen nicht drauf.5Gott, du bist der Chef über allem, wie lange bist du noch sauer? Wir beten doch jetzt alle zu dir, sowohl der Arzt als auch der Bauer.6Trauer ist unser Hauptgericht, und du begießt das literweise mit Tränen,7unsere Feinde können das sehen, wähnen sich in Siegesserien.8Gott, du hast das Universum und die Erde geschaffen, bau uns wieder auf, tröste uns, befreie uns von den Lasten. Wenn du kommst, dann ist klar, wir sind gerettet.9Du hast uns ja schon aus Ägypten rausgelötet und uns in ein neues Land reingeschweißt, hast die Völker verjagt, uns hier eine neue Zukunft verheißt.10Extra für uns hast du diesen Boden klargemacht, dass unsere Pflanzen überall Wurzeln schlagen, so hast du dir das gedacht.11Und überall haben wir uns ausgebreitet, sind gewachsen und geweitet, haben uns vom Norden bis zum Süden durchgefightet.12Bis zum Mittelmeer konnten wir unsere Leute bringen, und sogar am Euphrat konnten wir unsere Siegeslieder singen.13Vor allen Dingen frag ich dich nach deinem Schutz jetzt, wir sind wie ein Kirschbaum voller Vögel, ganz ohne Netz.14Diebe kommen von überall, und sie beklauen uns ungehemmt, sie nehmen uns das letzte Hemd, weil nichts mehr sie bremst.15Gott, du bist der Präsident der Präsidenten, hilf uns jetzt bitte! Sieh, was passiert, rette uns, komm zurück mit schnellem Schritte.16Kümmere dich um uns, du hast uns gemacht! Du hast uns gepflanzt, wir wurden stark durch deine Macht.17Unsere Feinde haben diese Pflanze abgehackt, ins Feuer geworfen, packten sie in den Müllsack. Doch wenn du sie packst, werden sie fertig und klein sein.18Beschütze deine Leute, ich schenk dir hier reinen Wein ein. Du hast sie nämlich erwählt, nur durch dich wurden sie stark.19Wenn du das tust, werden wir nie mehr „autark“. Dieses Wort bedeutet, dass wir nie mehr von deiner Seite weichen, wenn du uns leben lässt, werden wir dir Loblieder zum Frühstück reichen.20Denn reich bist du, Gott, Chef über Himmel und Erden, bau uns mit Liebe wieder auf, dann werden wir hier nicht sterben.