1Von David.
Zu dir, HERR, erhebe ich meine Seele, (Ps 86,4; Ps 143,8)2mein Gott, auf dich vertraue ich.
Lass mich nicht zuschanden werden,
lass meine Feinde nicht triumphieren!3Es wird ja niemand, der auf dich hofft, zuschanden;
zuschanden wird, wer dir schnöde die Treue bricht. (Jes 49,23)4Zeige mir, HERR, deine Wege,
lehre mich deine Pfade! (Hi 21,14; Ps 5,9; Ps 16,11; Ps 27,11; Ps 86,11; Ps 119,30; Ps 128,1; Ps 139,24; Ps 143,8)5Führe mich in deiner Treue und lehre mich; /
denn du bist der Gott meines Heils.
Auf dich hoffe ich den ganzen Tag.6Gedenke deines Erbarmens, HERR, /
und der Taten deiner Gnade;
denn sie bestehen seit Ewigkeit!7Gedenke nicht meiner Jugendsünden und meiner Frevel!
Nach deiner Huld gedenke meiner, HERR, denn du bist gütig! (Hi 13,26)8Der HERR ist gut und redlich,
darum weist er Sünder auf den rechten Weg.9Die Armen leitet er nach seinem Recht,
die Armen lehrt er seinen Weg.10Alle Pfade des HERRN sind Huld und Treue
denen, die seinen Bund und seine Zeugnisse wahren. (Tob 3,2)11Um deines Namens willen, HERR, vergib meine Schuld,
denn sie ist groß!12Wer ist der Mensch, der den HERRN fürchtet?
Ihm weist er den Weg, den er wählen soll. (Ps 32,8)13Dann wird er wohnen im Glück,
seine Nachkommen werden das Land besitzen. (Ps 37,9)14Der Rat des HERRN steht denen offen, die ihn fürchten,
und sein Bund, um ihnen Erkenntnis zu schenken.15Meine Augen schauen stets auf den HERRN;
denn er befreit meine Füße aus dem Netz. (Ps 123,1; Ps 141,8)16Wende dich mir zu und sei mir gnädig;
denn ich bin einsam und arm! (Ps 86,16; Ps 119,132)17Ängste haben mein Herz gesprengt,
führ mich heraus aus meiner Bedrängnis!18Sieh meine Armut und Plage an
und nimm hinweg all meine Sünden!19Sieh meine Feinde, wie zahlreich sie sind,
mit welchem tödlichen Hass sie mich hassen! (Ps 3,2)20Erhalte mein Leben und rette mich, /
lass mich nicht zuschanden werden!
Denn ich habe mich bei dir geborgen. (Ps 86,2)21Unschuld und Redlichkeit mögen mich schützen,
denn ich hoffe auf dich.22Gott, erlöse Israel
aus all seinen Nöten! (Ps 130,8)
1Von David. Zu dir, HERR, erhebe ich meine Seele.2Mein Gott, auf dich vertraue ich; lass mich nicht zuschanden werden, lass meine Feinde nicht über mich jauchzen! (Ps 13,5; Ps 31,2; Ps 71,1; Ps 91,2; Hebr 2,13)3Auch werden alle, die auf dich harren, nicht beschämt werden; es werden beschämt werden, die treulos handeln ohne Ursache. (Ps 22,6; Ps 31,18; Jes 49,23; Röm 10,11)4Deine Wege, HERR, tue mir kund, deine Pfade lehre mich! (Ps 27,11; Ps 86,11)5Leite mich in deiner Wahrheit[1] und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils[2]; auf dich harre ich den ganzen Tag[3]. (Hi 36,22; Joh 16,13)6Denke an deine Erbarmungen, HERR, und an deine Gnadenerweise; denn sie sind von Ewigkeit her. (Ps 103,17; Lk 1,54)7An die Sünden meiner Jugend und meine Vergehen denke nicht; nach deiner Gnade denke du an mich um deiner Güte willen, HERR! (Hi 13,26; Ps 106,3; Jes 43,25; Jer 31,34)8Gütig und gerade ist der HERR; darum unterweist er die Sünder in dem Weg.9Er leitet die Sanftmütigen im Recht und lehrt die Sanftmütigen seinen Weg.10Alle Pfade des HERRN sind Gnade und Treue[4] denen, die seinen Bund und seine Zeugnisse bewahren.11Um deines Namens willen, HERR, vergib mir meine Schuld, denn sie ist groß. (2Mo 34,7; 1Joh 2,12)12Wer ist nun der Mann, der den HERRN fürchtet? Ihn wird er unterweisen in dem Weg, den er wählen soll. (Ps 32,8)13Seine Seele wird im Guten wohnen, und seine Nachkommen werden das Land besitzen. (Ps 37,29)14Der HERR zieht ins Vertrauen, die ihn fürchten[5], und sein Bund ⟨dient dazu⟩, sie zu unterweisen. (Spr 3,32)15Meine Augen sind stets auf den HERRN ⟨gerichtet⟩; denn er, er wird meine Füße aus dem Netz herausziehen. (Ps 123,2; Ps 141,8)16Wende dich zu mir und sei mir gnädig, denn einsam und elend bin ich. (Ps 40,18; Ps 70,6; Ps 86,1; Ps 109,22; Ps 119,132)17Die Enge[6] meines Herzens[7] mache weit, und[8] zieh mich heraus aus meinen Bedrängnissen!18Sieh mein Elend an und meine Mühsal, und vergib alle meine Sünden! (Ps 32,5; Ps 132,1)19Sieh meine Feinde an, wie viele sie sind, mit gewalttätigem Hass hassen sie mich. (Ps 38,20)20Bewahre meine Seele und rette mich! Lass mich nicht zuschanden werden, denn ich berge mich bei dir. (Ps 143,8)21Lauterkeit und Redlichkeit mögen mich behüten, denn ich harre auf dich.22Erlöse Israel, Gott, aus allen seinen Nöten! (Jes 63,9)
1Von David. Auf dich, HERR, richte ich Herz und Sinn.2Dir, meinem Gott, vertraue ich; enttäusche mich nicht! Diesen Triumph dürfen meine Feinde nicht haben!3Enttäuscht wird niemand, der auf dich hofft; aber wer dich treulos verlässt, wird zuschanden.4HERR, zeig mir den Weg, den ich gehen soll; lass mich erkennen, was du von mir verlangst. (Ps 27,11; Ps 86,11; Ps 139,24; Ps 143,8)5Lehre mich, in Treue zu dir mein Leben zu führen. Du bist doch der Gott, bei dem ich Hilfe finde; auf dich hoffe ich zu jeder Zeit.6HERR, denke an deine Güte und dein Erbarmen, die du von Anfang an deinem Volk erwiesen hast.7Denke nicht an die Fehler meiner Jugend, auch nicht an die späteren Vergehen; aber denke an mich in deiner Liebe – auf deine Güte, HERR, verlasse ich mich! (Hi 13,26)8Gut und zuverlässig ist der HERR: Den Sündern zeigt er den richtigen Weg;9den Entrechteten verhilft er zu ihrem Recht und lehrt sie, seinen Willen zu erkennen. (Ps 9,13)10Alles, was der HERR tut, ist Güte und Treue für die, die seinen Bund achten und seinen Weisungen gehorchen.11Dein Name, HERR, bürgt für deine Liebe; darum vergib mir meine Schuld – sie ist so groß! (Jes 48,11)12Wie steht es mit den Menschen, die den HERRN ernst nehmen? Der HERR zeigt ihnen den Weg, den sie gehen sollen. (Ps 1,1; Ps 41,2; Ps 92,13; Ps 112,1; Ps 128,1)13Sie leben in Glück und Frieden und ihren Kindern wird das Land gehören. (Ps 37,29)14Alle, die den HERRN ernst nehmen, zieht er ins Vertrauen und enthüllt ihnen das Geheimnis seines Bundes.15Meine Augen blicken immer zum HERRN; er wird meine Füße aus dem Fangnetz ziehen. (Ps 123,1; Ps 141,8)16HERR, wende dich mir zu und hab Erbarmen; ich bin so verlassen und hilflos.17Die Angst presst mir das Herz zusammen. Mach mich frei, nimm den Druck von mir!18Sieh doch mein Elend an und meine Not! Vergib mir meine ganze Schuld!19Sieh meine Feinde, HERR: Es sind so viele, sie setzen mir zu mit Grausamkeit und Hass.20Beschütze mein Leben und rette mich! Bei dir suche ich Zuflucht, enttäusche mich nicht!21Hilf mir, rein und redlich zu leben; HERR, ich rechne mit dir.22Gott, befreie Israel aus aller Not! (Ps 130,8)
1Von David. Nach dir, HERR, verlangt mich.2Mein Gott, ich hoffe auf dich; lass mich nicht zuschanden werden, dass meine Feinde nicht frohlocken über mich.3Denn keiner wird zuschanden, der auf dich harret; aber zuschanden werden die leichtfertigen Verächter.4HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige!5Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich.6Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind.7Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend und meiner Übertretungen, gedenke aber meiner nach deiner Barmherzigkeit, HERR, um deiner Güte willen!8Der HERR ist gut und gerecht; darum weist er Sündern den Weg.9Er leitet die Elenden recht und lehrt die Elenden seinen Weg.10Die Wege des HERRN sind lauter Güte und Treue für alle, die seinen Bund und seine Zeugnisse halten.11Um deines Namens willen, HERR, vergib mir meine Schuld, die da groß ist! (2Mo 34,6)12Wer ist es, der den HERRN fürchtet? Er wird ihm den Weg weisen, den er wählen soll.13Der wird im Guten wohnen, und seine Kinder werden das Land besitzen. (Ps 37,9)14Am Rat des HERRN haben teil, die ihn fürchten; und seinen Bund lässt er sie wissen.15Meine Augen sehen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.16Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend.17Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!18Sieh an meinen Jammer und mein Elend und vergib mir alle meine Sünden!19Sieh, wie meiner Feinde so viel sind und zu Unrecht mich hassen. (Ps 35,19)20Bewahre meine Seele und errette mich; lass mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich!21Unschuld und Redlichkeit mögen mich behüten; denn ich harre auf dich.22Gott, erlöse Israel aus aller seiner Not! (Ps 130,8)
1Ein Psalm Davids. HERR, nach dir habe ich Verlangen.2Ich vertraue auf dich, mein Gott! Lass mich nicht zugrunde gehen und lass nicht zu, dass meine Feinde sich an meiner Niederlage freuen.3Alle, die dir vertrauen, werden nicht untergehen, doch die, die andere betrügen wollen, werden zu Fall kommen. (Ps 37,9; Ps 40,2; Jes 49,23)4HERR, zeige mir die Wege, die ich gehen soll, und weise mir die Pfade, denen ich folgen soll. (Ps 5,9; Ps 86,11)5Führe mich und lehre mich, nach deiner Wahrheit zu leben, denn du bist der Gott, der mich rettet. Auf dich hoffe ich zu jeder Zeit. (Ps 24,5; Ps 40,2)6HERR, denke an deine Gnade und an dein Erbarmen, die du von jeher gezeigt hast. (Ps 103,17)7HERR, vergib mir die Sünden meiner Jugend und sieh mich mit gnädigen Augen an, denn du bist gütig. (Hi 13,26; Ps 51,3)8Der HERR ist gut und gerecht; darum zeigt er den Sündern den richtigen Weg. (Ps 86,5)9Er zeigt den Demütigen, was richtig ist, und lehrt sie seinen Weg. (Ps 23,3; Ps 32,8)10Mit Gnade und Treue leitet der HERR alle, die seinen Bund halten und seinen Geboten gehorchen. (Ps 40,12; Ps 103,17)11HERR, vergib mir meine große Schuld, damit dein Name geehrt wird. (Ps 79,9)12Wie steht es mit dem Menschen, der den HERRN ernst nimmt? Der HERR wird ihm den Weg zeigen, den er gehen soll.13Es wird ihm gut gehen und seine Kinder werden das ganze Land besitzen. (Ps 37,11; Ps 69,36)14Die Freundschaft mit dem HERRN gebührt denen, die ihn ernst nehmen. Er lässt sie wissen, wozu sein Bund mit ihnen da ist. (Spr 3,32; Joh 7,17)15Ich richte meine Augen stets auf den HERRN, denn er wird mich aus den Fallen befreien, die meine Feinde mir stellen. (Ps 31,5; Ps 123,2; Ps 141,8)16Wende dich mir zu und hab Erbarmen mit mir, denn ich bin allein und in großer Not. (Ps 69,17)17Die Angst in meinem Herzen wird immer größer. Errette mich aus meinen Nöten! (Ps 40,13; Ps 107,6)18Sieh meinen Schmerz und meinen Kummer. Vergib mir alle meine Sünden! (Ps 31,8; Ps 103,3)19Sieh doch, wie viele Feinde ich habe, die mich zu Unrecht hassen! (Ps 3,2; Ps 9,14)20Beschütze mich und rette mich vor ihnen! Lass mich nicht zugrunde gehen, denn ich vertraue auf dich. (Ps 25,2; Ps 86,2)21Hilf mir, aufrichtig und ehrlich zu leben, weil ich meine Hoffnung auf dich setze. (Ps 25,3; Ps 41,13)22O Gott, erlöse Israel aus aller seiner Not!
1Von David: Mann, o Gott, ich sehne mich so nach dir.2Mein Gott, ich brauche dich, ich setze heute alles hier, auch mein Vertrauen, auf deinen guten Namen. Lass mich nicht fallen, ich will’s checken, sag dazu Amen. Denn meine Feinde soll’n den letzten Schrei nicht hören. Ich will nicht, dass sie mich auslachen, sich betören, wenn ich „ablose“, es nicht packe und dann scheiter.3Ich weiß, wer auf dich traut, der bleibt doch immer heiter. Wer aber treulos ist, dich disst, dann meistens Gras frisst.4O Gott, ich brauche jetzt dein gutes GPS -System mit dem du mich führst, das mich lenkt, sonst wird’s bald unbequem.5In jeder scharfen Kurve lässt du mich immer erfahren, dass ich vertrauen kann, du lenkst schon meinen Wagen. Du bist ein Gott, der immer da ist, wenn’s mir dreckig geht. Du bist die Hoffnung in der Not, selbst wenn die Peilung fehlt.6Bis heute konnte ich mich stets auf dich verlassen und deine Liebe macht mich immer mehr gelassen.7Verzeih mir doch, wo ich schon früher anfing, Mist zu bauen, vergiss den ganzen Dreck, wo ich dir konnte nicht vertrauen. Wo ich mein eigenes Ding ganz ohne dich hab durchgezogen, zeig mir deine Liebe, wo ich dich hab belogen.8Gott ist verlässlich, und er führt auf seinen Weg zurück. Wenn wir uns verfahren haben, zieht er uns dann Stück für Stück wieder auf seinen guten, besten, straighten, wahren Weg, den wir verlassen hatten, als wir kämpften unsern Krieg.9Jeder, der merkt, dass er sein Leben gegen den Baum fährt, dem zeigt Gott, wie er es anstellen soll, dass er drauf abfährt.10Denn seine Wege sind nur von Liebe geprägt. Er ist dem Menschen treu, der Wert auf seine Worte legt.11Tu doch, was dir entspricht, vergib mir meine Schulden. Die sind so groß, erdrücken mich, kann’s kaum erdulden mit diesem miesen Schuldgefühl vor dir zu erscheinen.12Wo ist der Typ, der Respekt hat vor Gott, dem Einen? Gott zeigt ihm seinen Weg, er gibt ihm eine Peilung. Wo er dann längsgeht, ist aber alleine seine Entscheidung.13Wer so drauf ist, der wird von Gott ganz fett gesegnet. Der wird dann das Land bekommen, was Gott ihm ebnet.14Gott flüstert mir ins Ohr, was er so alles tun will, ja, er vertraut mir voll, auch wenn ich bei ihm rumchill. Er gebraucht mich ganz für seine großen Pläne. Ich bin sein Freund, ich bin jetzt nie mehr ganz alleene.15Ich sehe Gott, und wenn ich wieder in der Klemme sitz, dann wird er kommen, er wird da sein, schneller als der Blitz.16Gott, komm vorbei und sieh doch nicht auf meine Taten, auf all den Mist, ich fühl mich absolut missraten. Ich bin hier allein, ich kann keinen Schritt mehr weiter.17Ich habe Angst, in meinem Herzen stinkt’s nach Eiter. Zehntausend Steine liegen schwer auf meiner Seele.18Oh, sieh mich an, mein Gott, vergib mir, Chef, ich quäle mich mit dem Mist ab, den ich schon wieder mal getan hab.19Und meine Feinde werden mehr, und sie sind voll auf Trab. Sie hassen mich und wollen mir immer nur ans Leder.20O Gott, bewahre mich und rette mich, komm schnell her! Pass auf mich auf, o Gott, ich will nicht wieder „losen“, ich kuschel mich an deine Seite, auch beim „Bluesen“.21Gott, ich bitte dich, dass du mir hilfst zu leben, aufrichtig, ehrlich, nach den richtigen Dingen zu streben.22Befreie uns bitte aus der Not, denn eins ist klar: Du bist und bleibst der einzige Gott, ja, das ist wahr!