1Dankt dem HERRN, denn er ist gut,
denn seine Huld währt ewig. (Ps 106,1; Ps 118,1; Ps 136,1)2So sollen sprechen die vom HERRN Erlösten,
die er erlöst hat aus der Hand des Bedrängers.3Er hat sie aus den Ländern gesammelt,/
vom Aufgang und vom Untergang,
von Norden und vom Meer her. (Jes 43,5)4Sie, die umherirrten in der Wüste, im Ödland,
und den Weg zur bewohnten Stadt nicht fanden, (5Mo 8,15)5die Hunger litten und Durst,
denen das Leben dahinschwand. (Jes 49,10)6Sie schrien zum HERRN in ihrer Bedrängnis
und er entriss sie ihren Nöten, (Ps 50,15)7er führte sie auf geraden Wegen,
sodass sie zur bewohnten Stadt gelangten.8Sie sollen dem HERRN danken für seine Huld,
für seine Wundertaten an den Menschen,9denn er hat gesättigt die lechzende Kehle
und die hungernde Kehle hat er gefüllt mit Gutem. (Jes 55,1; Lk 1,53)10Sie, die saßen in Dunkel und Finsternis,
gefangen in Elend und Eisen, (Hi 36,8)11denn sie hatten sich widersetzt den Worten Gottes
und verachtet den Ratschluss des Höchsten, (Ps 106,43; Spr 1,25)12da beugte er ihr Herz durch Mühsal,
sie stürzten und es gab keinen Helfer.13Sie schrien zum HERRN in ihrer Bedrängnis
und er rettete sie aus ihren Nöten,14er führte sie heraus aus Dunkel und Finsternis
und ihre Fesseln zerriss er. (Jes 42,7)15Sie sollen dem HERRN danken für seine Huld,
für seine Wundertaten an den Menschen,16denn er hat zerbrochen die Tore aus Bronze
und die Riegel aus Eisen hat er zerschlagen. (Jes 45,2)17Sie, die töricht waren auf ihrem sündhaften Wege,
niedergebeugt von ihren schweren Vergehen,18deren Kehle sich ekelte vor jeder Speise,
die nahe waren den Pforten des Todes. (Hi 6,6; Hi 33,20)19Sie schrien zum HERRN in ihrer Bedrängnis
und er rettete sie aus ihren Nöten,20er sandte sein Wort, um sie zu heilen
und sie zu befreien aus ihren Gruben. (Mt 8,8; Weis 16,12)21Sie sollen dem HERRN danken für seine Huld,
für seine Wundertaten an den Menschen,22sie sollen ihm Dankopfer weihen,
mit Jubel seine Taten verkünden.23Sie, die mit Schiffen das Meer befuhren,
Handel trieben auf den großen Wassern, (Sir 43,24)24die dort schauten die Werke des HERRN,
seine Wundertaten in der Tiefe.25Er sprach und ließ den Sturmwind aufstehn,
der hoch die Wogen türmte, (Jon 1,4)26sie stiegen empor zum Himmel, /
in die Urtiefen sanken sie hinab,
sodass ihre Seele vor Not verzagte,27sie wankten und schwankten wie Betrunkene,
verschlungen war all ihre Weisheit. (Spr 23,34)28Sie schrien zum HERRN in ihrer Bedrängnis
und er führte sie heraus aus ihren Nöten, (Jon 1,14)29er machte aus dem Sturm ein Säuseln
und es schwiegen die Wogen des Meeres. (Ps 65,8; Mt 8,26)30Sie freuten sich, dass die Wogen sich legten,
und er führte sie zum ersehnten Hafen.31Sie sollen dem HERRN danken für seine Huld,
für seine Wundertaten an den Menschen,32sie sollen ihn rühmen in der Versammlung des Volkes,
im Kreis der Alten ihn loben. (Ps 22,23)33Er macht Ströme zur dürren Wüste,
Oasen zum dürstenden Ödland, (Jes 42,15; Jes 50,2)34fruchtbares Land zur salzigen Steppe,
wegen der Bosheit seiner Bewohner. (1Mo 19,24; 5Mo 29,22; Sir 39,23)35Er macht Wüste zum Wasserteich,
verdorrtes Land zu Oasen. (Jes 41,18)36Dort ließ er Hungernde wohnen,
die eine bewohnte Stadt errichteten, (Hes 36,35)37die Felder bestellten, Weinberge pflanzten
und reiche Ernte erzielten. (Jes 65,21)38Er segnete sie, sodass sie sich gewaltig vermehrten,
und ihr Vieh machte er nicht weniger. (5Mo 7,13)39Dann aber wurden sie weniger und beugten sich
unter der Last von Unheil und Kummer.40Er goss Verachtung aus über die Edlen,
er ließ sie umherirren in wegloser Wüste. (Hi 12,21)41Doch den Armen hob er empor aus dem Elend
und machte seine Sippen zahlreich wie eine Herde. (Ps 113,7)42Die Redlichen sehn es und freuen sich,
doch alle Bosheit muss ihren Mund verschließen. (Hi 5,16; Hi 22,19; Ps 63,12)43Wer ist weise, dass er dies alles beachtet?
Wer wird die Taten der Huld des HERRN verstehen?
1Preist den HERRN, denn er ist gut, denn seine Gnade ⟨währt⟩ ewig! (Ps 100,5)2So sollen sagen die Erlösten des HERRN, die er aus der Hand des Bedrängers[1] erlöst hat. (Ps 106,10)3Die er gesammelt hat aus den Ländern, von Osten und von Westen, von Norden und von Süden[2]. (Jes 43,5)4Sie irrten in der Wüste, auf ödem Weg, sie fanden keinen bewohnten Ort. (5Mo 32,10)5Hungrig waren sie und durstig, es verschmachtete in ihnen ihre Seele. (2Mo 16,3; 2Mo 17,3; 2Sam 17,29)6Da schrien sie zum HERRN in ihrer Not: Aus ihren Bedrängnissen rettete er sie. (Ps 106,44; Hos 5,15; Lk 8,24)7Er leitete sie auf rechtem Weg, sodass sie zu einem bewohnten Ort gelangten. (Jes 32,18)8Sie sollen den HERRN preisen für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern!9Denn er hat die durstende Seele gesättigt, die hungernde Seele mit Gutem erfüllt. (Ps 34,11; Ps 146,7; Lk 1,53)10Die Bewohner des Dunkels und der Finsternis ⟨lagen⟩ gefesselt in Elend und Eisen: (Hi 36,8; Lk 1,79)11denn sie waren widerspenstig gewesen gegen die Worte Gottes und hatten verachtet den Rat des Höchsten; (Ps 106,43; Jes 63,10)12und er hatte ihr Herz gebeugt durch Unheil. Sie waren gestürzt, und kein Helfer war da. (2Kön 14,26; Jes 63,5; Joh 5,7)13Da schrien sie zum HERRN um Hilfe in ihrer Not: Aus ihren Bedrängnissen rettete er sie. (Ps 106,44; Hos 5,15; Lk 8,24)14Er führte sie heraus aus Dunkel und Finsternis, er zerriss ihre Fesseln.15Sie sollen den HERRN preisen für seine Gnade, für seine Wunder an den Menschenkindern!16Denn er hat bronzene Türen zerbrochen, und eiserne Riegel hat er zerschlagen. (Jes 45,2)17Die Toren litten wegen ihres gottlosen Weges[3] und wegen ihrer Sünden. (Ps 38,4)18Ihre Seele ekelte vor jeder Speise, sie rührten an die Pforten des Todes. (Hi 33,20)19Dann aber schrien sie zum HERRN um Hilfe in ihrer Not: Aus ihren Bedrängnissen rettete er sie. (Ps 106,44; Hos 5,15; Lk 8,24)20Er sandte sein Wort und heilte sie, er rettete ⟨sie⟩ aus ihren Gruben[4]. (2Kön 20,5; Hi 33,24; Ps 30,3; Mt 8,8)21Sie sollen den HERRN preisen für seine Gnade, für seine Wunder an den Menschenkindern.22Sie sollen Dankopfer darbringen und mit Jubel seine Taten erzählen! (3Mo 7,12; Ps 9,15; Ps 27,6)23Die sich mit Schiffen aufs Meer hinausbegaben, auf großen Wassern Handel trieben, (Ps 104,26)24das sind die, die die Taten des HERRN sahen und seine Wunder in der Tiefe. (Ps 104,24)25Er redete und bestellte einen Sturmwind, und der trieb seine Wellen hoch. (Jon 1,4; Mt 8,24; Joh 6,18)26Sie stiegen zum Himmel empor, sie sanken hinab in die Fluten, es verzagte in der Not ihre Seele.27Sie taumelten und schwankten wie ein Betrunkener, es versagte all ihre Weisheit.28Dann aber schrien sie zum HERRN in ihrer Not: Und er führte sie heraus aus ihren Bedrängnissen. (Ps 106,44; Hos 5,15; Lk 8,24)29Er verwandelte den Sturm in Stille, und es legten sich die Wellen[5]. (Ps 65,8; Jon 1,15)30Sie freuten sich, dass es still geworden war[6], und er führte sie in den ersehnten Hafen[7]. (Joh 6,21)31Sie sollen den HERRN preisen für seine Gnade, für seine Wunder an den Menschenkindern.32Sie sollen ihn erheben in der Versammlung des Volkes, in der Sitzung der Ältesten ihn loben! (Ps 26,12)33Er macht Ströme zur Wüste und Wasserquellen zu dürrem Land. (Jes 42,15)34Fruchtbares Land ⟨macht er⟩ zur Salzsteppe wegen der Bosheit seiner Bewohner. (1Mo 13,10; Ps 68,7)35Er macht die Wüste zum Wasserteich und dürres Land zu Wasserquellen. (Ps 78,16; Jes 35,7)36Und er ließ Hungrige dort wohnen, damit sie Siedlungen gründen konnten.37Sie besäten Felder und pflanzten Weinberge, die Frucht brachten als Ertrag. (Jer 31,5)38Und er segnete sie, und sie mehrten sich sehr, ihr Vieh ließ er nicht wenig sein. (2Mo 1,7; 5Mo 7,13)39[8] Und sie wurden ⟨wieder⟩ wenig und beugten sich unter der Last von Unglück und Jammer. (Hi 12,23)40Er schüttete Verachtung auf Edle, er ließ sie umherirren in wegloser Einöde[9]. (Hi 12,21)41Doch den Armen schützte er[10] vor dem Elend und machte ⟨seine⟩ Sippen ⟨zahlreich⟩ wie Herden. (1Sam 2,8; Ps 113,7; Jer 31,27; Lk 1,52)42Die Aufrichtigen sehen es und freuen sich, und alle Ungerechtigkeit muss ihren Mund schließen. (Hi 5,16; Hi 22,19; Ps 58,11; Jes 66,14; Mt 22,12)43Wer ist weise? Der merke sich dies! Und sie[11] sollen die Gnaden⟨taten⟩ des HERRN sorgsam beachten. (Jer 9,11; Hos 14,9)
1Dankt dem HERRN, denn er ist gut zu uns, seine Liebe hört niemals auf! (Ps 118,1)2So sollen alle sprechen, die der HERR befreit hat! Er hat sie aus der Hand ihrer Bedränger gerettet3und aus fremden Ländern wieder heimgebracht, von Ost und West, von Nord und Süd.[1] (Jes 43,5)4Die einen irrten umher in wegloser Wüste, fernab von jeder bewohnten Gegend.5Sie wurden gequält von Hunger und Durst und spürten, wie ihr Leben dahinschwand.6Sie schrien zum HERRN in ihrer Not, der rettete sie aus der Todesangst. (Ps 50,15)7Er brachte sie auf den richtigen Weg und ließ sie zu menschlichen Siedlungen finden.8Nun sollen sie dem HERRN danken für seine Güte, ihn preisen für ihre wunderbare Rettung!9Er hat den Verdurstenden zu trinken gegeben und den Hungernden reiche Nahrung verschafft. (Lk 1,53)10Andere hockten in finsteren Kerkern, gefangen in Elend und eisernen Ketten, ohne Hoffnung, die Sonne je wiederzusehen.11Sie hatten sich gegen Gott empört, die Weisungen des Höchsten in den Wind geschlagen.12Da zerbrach er ihren Trotz durch harte Schläge; sie lagen am Boden und niemand half ihnen auf.13Sie schrien zum HERRN in ihrer Not, der rettete sie aus der Todesangst.14Er holte sie aus dem finsteren Kerker und riss ihre Fesseln in Stücke.15Nun sollen sie dem HERRN danken für seine Güte, ihn preisen für ihre wunderbare Rettung!16Er hat die gepanzerten Türen zerschlagen, die eisernen Riegel hat er zerbrochen.17Andere waren so uneinsichtig, dass sie sich dem HERRN widersetzten; ihre Vergehen stürzten sie in schlimmes Unglück.18Sie ekelten sich vor jeder Speise, ihr Leben hing nur noch an einem Faden.19Sie schrien zum HERRN in ihrer Not, der rettete sie aus der Todesangst.20Er sprach ein Wort und sie waren geheilt; so bewahrte er sie vor dem Grab.21Nun sollen sie dem HERRN danken für seine Güte, ihn preisen für ihre wunderbare Rettung!22Sie sollen ihm danken mit Opfergaben und voll Freude verkünden, was er getan hat!23Andere wieder fuhren übers Meer und trieben Handel an vielen Küsten.24Sie erlebten voll Staunen, was der HERR kann und wie er die Elemente beherrscht.25Auf seinen Befehl erhob sich ein Sturm und haushoch türmten sich die Wellen. (Jon 1,4)26Ihr Schiff wurde zum Himmel hinaufgeschleudert und stürzte hinab in den gähnenden Abgrund. Sie vergingen vor Angst und Elend.27Wie Betrunkene schwankten und taumelten sie, sie waren mit ihrer Weisheit am Ende. (Spr 23,34)28Sie schrien zum HERRN in ihrer Not, der rettete sie aus der Todesangst.29Er ließ den Sturm zur leichten Brise werden und die tobenden Wellen legten sich. (Ps 89,10)30Da wurde ihnen wieder leicht ums Herz und er brachte sie zum ersehnten Hafen.31Nun sollen sie dem HERRN danken für seine Güte, ihn preisen für ihre wunderbare Rettung! (Ps 22,23)32In der Gemeinde sollen sie davon erzählen, im Rat der Ältesten ihn dafür rühmen!33Gott kann Ströme versiegen lassen, wasserreiche Täler zu Steppen machen (Jes 42,15; Jes 50,2)34und fruchtbares Land zur salzigen Wüste, wenn die Bewohner das Recht nicht achten.35Er kann auch Wüsten zu Weiden machen und in Steppen Quellen aufbrechen lassen. (Jes 41,18)36Dort können die Ausgehungerten leben; sie bauen eine Stadt, in der sie wohnen.37Sie bestellen die Felder, legen Weinberge an und bringen reiche Ernte ein.38Gott schenkt ihnen Glück und Gelingen und sie bekommen viele Kinder, auch ihre Herden nehmen zu. –39Doch wenn sie immer geringer werden, gebeugt von Unglück und Unterdrückung,40dann bringt er die Vornehmen in Schande und lässt sie umherirren in wegloser Wüste. (Ps 75,8)41Die Armen aber befreit er aus der Not und lässt ihre Familien wachsen wie Herden.42Alle Rechtschaffenen werden es sehen und sich freuen; aber die Lästermäuler müssen verstummen.43Wer klug ist, achtet darauf und wird erkennen, wie gütig der HERR ist.
1Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. (Ps 106,1)2So sollen sagen, die erlöst sind durch den HERRN, die er aus der Not erlöst hat,3die er aus den Ländern zusammengebracht hat von Osten und Westen, von Norden und Süden.4Die irregingen in der Wüste, auf ungebahntem Wege, und fanden keine Stadt, in der sie wohnen konnten,5die hungrig und durstig waren und deren Seele verschmachtete,6die dann zum HERRN riefen in ihrer Not und er errettete sie aus ihren Ängsten7und führte sie den richtigen Weg, dass sie kamen zur Stadt, in der sie wohnen konnten:8Die sollen dem HERRN danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,9dass er sättigt die durstige Seele und die Hungrigen füllt mit Gutem. (Lk 1,53)10Die da sitzen mussten in Finsternis und Dunkel, gefangen in Zwang und Eisen,11weil sie Gottes Worten ungehorsam waren und den Ratschluss des Höchsten verachtet hatten,12sodass er ihr Herz durch Unglück beugte und sie stürzten und ihnen niemand half,13die dann zum HERRN riefen in ihrer Not und er half ihnen aus ihren Ängsten14und führte sie aus Finsternis und Dunkel und zerriss ihre Bande:15Die sollen dem HERRN danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,16dass er zerbrach eherne Türen und zerschlug eiserne Riegel.17Die Toren, die geplagt waren um ihrer Übertretung und um ihrer Sünde willen,18dass ihnen ekelte vor aller Speise und sie nahe waren den Pforten des Todes,19die dann zum HERRN riefen in ihrer Not und er half ihnen aus ihren Ängsten,20er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben:21Die sollen dem HERRN danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,22und sollen Dank opfern und erzählen seine Werke mit Freuden.23Die mit Schiffen auf dem Meere fuhren und trieben ihren Handel auf großen Wassern,24die des HERRN Werke erfahren haben und seine Wunder im Meer,25wenn er sprach und einen Sturmwind erregte, der die Wellen erhob, (Ps 104,4; Jon 1,4)26und sie gen Himmel fuhren und in den Abgrund sanken, dass ihre Seele vor Angst verzagte,27dass sie taumelten und wankten wie ein Trunkener und wussten keinen Rat mehr,28die dann zum HERRN schrien in ihrer Not und er führte sie aus ihren Ängsten29und stillte das Ungewitter, dass die Wellen sich legten30und sie froh wurden, dass es still geworden war und er sie zum ersehnten Hafen brachte:31Die sollen dem HERRN danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,32und ihn in der Gemeinde preisen und bei den Alten rühmen.33Er machte Ströme zur Wüste und Wasserquellen zum öden Land,34dass fruchtbares Land zur Salzwüste wurde wegen der Bosheit derer, die dort wohnten. (1Mo 19,24)35Er machte das Trockene wieder wasserreich und gab dem dürren Lande Wasserquellen (Jes 41,18)36und ließ die Hungrigen dort bleiben, dass sie eine Stadt bauten, in der sie wohnen konnten,37und Äcker besäten und Weinberge pflanzten, die reichlich Früchte trugen.38Und er segnete sie, dass sie sich sehr mehrten, und gab ihnen viel Vieh.39Aber sie wurden gering an Zahl und geschwächt von der Last des Unglücks und des Kummers.40Er schüttete Verachtung aus auf die Fürsten und ließ sie irren in der Wüste, wo kein Weg ist; (Hi 12,21)41aber die Armen schützte er vor Elend und mehrte ihre Geschlechter wie eine Herde.42Das werden die Aufrichtigen sehen und sich freuen, und aller Bosheit wird das Maul gestopft werden. (Hi 22,19)43Wer ist weise und behält dies? Der wird merken, wie viel Wohltaten der HERR erweist.
1Dankt dem HERRN, denn er ist gut und seine Gnade bleibt ewig bestehen. (Ps 106,1)2Alle sollen es bezeugen, die der HERR gerettet hat, die er aus der Hand ihrer Feinde befreit hat. (Jes 35,9)3Er hat sie aus vielen Ländern gesammelt, aus Ost und West, aus Nord und Süd. (Neh 1,9; Ps 106,47; Hes 20,34)4Manche irrten auf einsamem Weg durch die Wüste und sie fanden keine Stadt, in der sie wohnen konnten. (Jos 5,6)5Sie waren hungrig und durstig und wären beinahe gestorben.6Da schrien sie zum HERRN in ihrer Not und er rettete sie aus ihrer Verzweiflung.7Er führte sie den richtigen Weg, sodass sie in eine Stadt kamen, in der sie wohnen konnten. (Jer 31,9)8Sie sollen dem HERRN für seine Gnade danken und für die Wunder, die er an ihnen getan hat.9Denn er versorgt die Durstigen und gibt den Hungrigen reichlich zu essen. (Mt 5,6; Lk 1,53)10Manche saßen in Finsternis und tiefster Verzweiflung, gefangen in Elend und Ketten. (Mi 7,8; Lk 1,79)11Denn sie hatten sich gegen Gottes Gebote aufgelehnt und den Ratschlag des Höchsten verachtet. (4Mo 15,31)12Deshalb zerbrach er ihr Herz durch großes Leid; sie fielen zu Boden, und niemand half ihnen auf.13Da schrien sie zum HERRN in ihrer Not, und er rettete sie aus ihrer Verzweiflung.14Er führte sie aus Finsternis und tiefster Dunkelheit; er zerriss ihre Ketten. (Ps 116,16; Apg 12,7)15Sie sollen dem HERRN für seine Gnade danken und für die Wunder, die er an ihnen getan hat.16Denn er zerbrach bronzene Gefängnistore und zerschlug eiserne Riegel. (Jes 45,1)17Manche mussten leiden wegen ihrer Auflehnung und wegen ihrer Sünden. (Jes 65,6; Hes 24,23)18Sie ekelten sich vor jeder Speise und waren dem Tode nahe. (Hi 33,19; Ps 9,14; Ps 88,4)19Da schrien sie zum HERRN in ihrer Not, und er rettete sie aus ihrer Verzweiflung.20Er sprach ein Wort, und sie wurden gesund – so rettete er sie an der Schwelle des Todes. (2Kön 20,5; Mt 8,8)21Sie sollen dem HERRN für seine Gnade danken und für die Wunder, die er an ihnen getan hat.22Sie sollen Dankopfer darbringen und voll Freude von seinen herrlichen Taten erzählen. (3Mo 7,12; Ps 9,12; Ps 50,14; Ps 73,28; Ps 118,17)23Manche befuhren mit Schiffen das Meer, um Handel zu treiben auf den Ozeanen der Welt.24Auch sie sahen die Taten des HERRN, seine Wunder in den Tiefen des Meeres.25Er sprach ein Wort, und Stürme tobten und die Wellen türmten sich auf. (Ps 93,3)26Die Schiffe wurden zum Himmel emporgehoben und wieder hinab in die Tiefe geschleudert, dass die Seeleute vor Angst zitterten.27Sie torkelten und taumelten wie Betrunkene und wussten nicht mehr aus noch ein.28Da schrien sie zum HERRN in ihrer Not, und er rettete sie aus ihrer Verzweiflung.29Er verwandelte den Sturm in Stille und beruhigte die Wellen. (Mt 8,26; Lk 8,24)30Da freuten sie sich, dass es still geworden war und er führte sie sicher zum ersehnten Hafen.31Sie sollen dem HERRN für seine Gnade danken und für die Wunder, die er an ihnen getan hat.32Sie sollen ihn öffentlich vor der Gemeinde rühmen und vor dem Rat der Ältesten loben. (Ps 22,23; Jes 25,1)33Er verwandelt Flüsse in Wüsten und Quellen in trockenes Land.34Aus fruchtbarem Land macht er eine Salzwüste wegen der Bosheit der Menschen, die dort leben. (1Mo 19,24)35Doch er verwandelt die Wüsten wieder zu einem wasserreichen See und dürres Land zu Wasserquellen. (Jes 35,6; Jes 41,18)36Er holt die Hungrigen herbei, damit sie sich dort niederlassen und ihre Städte bauen.37Sie besäen ihre Felder, pflanzen Weinberge und fahren reiche Ernten ein. (2Kön 19,29; Am 9,14)38Und er segnet sie mit vielen Kindern und versorgt sie mit großen Viehherden. (1Mo 12,2; 2Mo 1,7)39Wenn sie, gebeugt von Sorge und Not, weniger werden,40bestraft der HERR ihre Fürsten mit seiner Verachtung und lässt sie in Wüsten ohne Weg umherirren.41Die Armen aber rettet er aus der Not und lässt ihre Familien wachsen wie riesige Schafherden.42Die Gottesfürchtigen werden es sehen und sich freuen, die Bösen aber müssen verstummen. (Hi 22,19; Ps 52,8; Röm 3,19)43Wer weise ist, der achte auf diese Dinge, und er wird erkennen, wie die Gnade des HERRN in der Geschichte am Werk ist. (Ps 64,10; Jer 9,11; Hos 14,9)
Psalm 107
VOLXBIBEL
von SCM Verlag1Gott hat uns gerettet Bedankt euch bei Gott, denn er ist gut, und seine Liebe ist unendlich.2Das sollen alle die sagen, denen er half aus der Bedrängnis.3Die er gesammelt hat, von Osten, von Süden, Westen und Norden.4Sie irrten durch die Wüste auf der Suche nach bewohnbaren Orten.5Sie hatten Hunger und Durst, ihr Innerstes trocknete aus.6Da schrien sie zu Gott, und er kam und rockte das Haus.7Er zeigte ihnen den Weg, sie fanden die Städte.8Sie sollen Gott danken, er hat sie durch ein Wunder gerettet.9Denn er hat Körper und Seele gesättigt mit Wasser und Speisen.10Die Bewohner des Dunkels lagen gefesselt, in Elend und Eisen.11Denn sie hatten sich gegen Gott aufgelehnt, das hat Gott aufgeregt.12Er hat ihnen Unheil, Angst und Lasten auferlegt.13Da schrien sie zu Gott, und er rettete sie aus den Bedrängnissen.14Er führte sie heraus aus der Finsternis, hat ihre Fesseln zerrissen.15Und deshalb sollen sie Gott danken, ihm und seinen Wundern.16Denn sie waren hochnäsig, aber er holte sie wieder runter.17Viele Dumme litten wegen ihrer Sünden und befanden sich in Not.18Ihr gottloses Getue führte sie fast bis in den Tod.19Dann erkannten sie die Schuld, die sie auf sich luden.20Sie schrien zu Gott, und er holte sie aus ihren Gruben.21Und deshalb sollen sie Gott loben, ihn und seine Wunder, denn sie waren hochnäsig, aber er holte sie wieder runter.22Sie sollen Dankopfer bringen und Gottes Taten bekannt machen, nicht nur in ihrem Dorf, sondern ringsum in allen Landen.23Die Seeleute, die sich mit Schiffen aufs Meer hinaus begaben,24konnten viel erzählen über Gottes Wundertaten.25Mitten auf dem Meer erfasste sie ein Unwetter,26hohe Wellen erwischten das Schiff, und es wurde zerschmettert.27Es war kein Ufer in Sicht, sie konnten nicht an Land klettern.28In ihrer Not riefen sie zu Gott, ihrem Retter.29Er verwandelte Sturm in Stille, nahm sie mit seiner Hand30und führte die Männer bis hin auf das Land.31Sie sollen Gott danken und seine Wunder bezeugen.32Sie sollen allen Menschen erzählen, bis sie sich vor Gott beugen.33Er macht Flüsse zur Wüste, Regierungsgebäude zu Ruinen.34Gutes macht er schlecht, wenn die Menschen es verdienen.35Er macht die Wüste zum Wasserteich, dürres Land fruchtbar.36So können Hungrige dort wohnen und Städte bauen, wo vorher nichts war.37Sie bauten Felder und Weinberge, und Gott gab seinen Segen.38Ihre Herden ließ er wachsen, und sie konnten glücklich leben,39doch das Geld stieg ihnen zu Kopf, sie wurden reich und abgehoben.40Und deshalb schickte Gott sie weg von dem fruchtbaren Boden,41doch die Armen beschenkte Gott mit vielen Gaben.42Dies ist gerecht, man kann nichts dagegen sagen.43Wer weise ist, merkt sich diese Verse und lässt sich von Gott leiten. Und hört auf ihn, gerade wenn’s ihm gut geht und nicht nur in schlechten Zeiten.