1Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?[1] (Offb 12,9)2Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen;3nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben. (1Mo 2,17)4Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. (2Kor 11,3)5Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. (Jes 14,14)6Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und begehrenswert war, um klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. (Weis 2,23; Sir 25,24)7Da gingen beiden die Augen auf und sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz.8Als sie an den Schritten hörten, dass sich Gott, der HERR, beim Tagwind im Garten erging, versteckten sich der Mensch und seine Frau vor Gott, dem HERRN, inmitten der Bäume des Gartens.9Aber Gott, der HERR, rief nach dem Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du? (1Mo 4,9)10Er antwortete: Ich habe deine Schritte gehört im Garten; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich.11Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, davon nicht zu essen?12Der Mensch antwortete: Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben. So habe ich gegessen.13Gott, der HERR, sprach zu der Frau: Was hast du getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt. So habe ich gegessen. (1Mo 4,10)14Da sprach Gott, der HERR, zur Schlange:
Weil du das getan hast, bist du verflucht / unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. / Auf dem Bauch wirst du kriechen / und Staub fressen alle Tage deines Lebens. (Mi 7,17)15Und Feindschaft setze ich zwischen dir und der Frau, / zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen. / Er trifft dich am Kopf / und du triffst ihn an der Ferse. (Offb 12,17)16Zur Frau sprach er:
Viel Mühsal bereite ich dir und häufig wirst du schwanger werden. / Unter Schmerzen gebierst du Kinder. / Nach deinem Mann hast du Verlangen / und er wird über dich herrschen.17Zum Menschen sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir geboten hatte, davon nicht zu essen,
ist der Erdboden deinetwegen verflucht. / Unter Mühsal wirst du von ihm essen alle Tage deines Lebens. (1Mo 5,29; Hi 5,7)18Dornen und Disteln lässt er dir wachsen / und die Pflanzen des Feldes wirst du essen. (Hi 31,40)19Im Schweiße deines Angesichts / wirst du dein Brot essen, / bis du zum Erdboden zurückkehrst; / denn von ihm bist du genommen, / Staub bist du / und zum Staub kehrst du zurück. (1Mo 2,7; Ps 90,3; Pred 3,20)20Der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva, Leben, denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.21Gott, der HERR, machte dem Menschen und seiner Frau Gewänder von Fell und bekleidete sie damit.22Dann sprach Gott, der HERR: Siehe, der Mensch ist wie einer von uns geworden, dass er Gut und Böse erkennt. Aber jetzt soll er nicht seine Hand ausstrecken, um auch noch vom Baum des Lebens zu nehmen, davon zu essen und ewig zu leben.23Da schickte Gott, der HERR, ihn aus dem Garten Eden weg, damit er den Erdboden bearbeite, von dem er genommen war.24Er vertrieb den Menschen und ließ östlich vom Garten Eden die Kerubim wohnen und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten.
1Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die der HERR, Gott, gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Von allen Bäumen[1] des Gartens dürft ihr nicht essen? (Mt 4,3; Offb 12,9; Offb 20,2)2Da sagte die Frau zur Schlange: Von den Früchten der Bäume des Gartens essen wir;3aber von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens ⟨steht⟩, hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterbt! (1Mo 2,17)4Da sagte die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!5Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses. (1Mo 2,9; Jes 14,14; Joh 8,44)6Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Nahrung und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß. (Jos 7,21; 1Kön 13,19; Röm 5,12; 2Kor 11,3; 1Tim 2,14; Jak 1,14; Jak 1,15; 1Joh 2,16)7Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. (1Mo 2,25)8Und sie hörten die Stimme[2] des HERRN, Gottes, der im Garten wandelte bei der Kühle des Tages[3]. Da versteckten sich der Mensch und seine Frau vor dem Angesicht des HERRN, Gottes, mitten zwischen den Bäumen des Gartens. (Hi 31,33)9Und der HERR, Gott, rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du? (1Mo 4,9; 2Kön 5,25)10Da sagte er: Ich hörte deine Stimme[4] im Garten, und ich fürchtete mich, weil ich nackt bin, und ich versteckte mich. (Offb 16,15)11Und er sprach: Wer hat dir erzählt, dass du nackt bist? Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du solltest nicht davon essen?12Da sagte der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, sie gab mir von dem Baum, und ich aß. (1Sam 15,15)13Und der HERR, Gott, sprach zur Frau: Was hast du da getan! Und die Frau sagte: Die Schlange hat mich getäuscht[5], da aß ich. (1Mo 12,18; 1Kön 13,18; Jon 1,10; Joh 8,44; Röm 7,11)14Und der HERR, Gott, sprach zur Schlange: Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein unter allem Vieh und unter[6] allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen, und Staub sollst du fressen alle Tage deines Lebens! (Ps 72,9; Jes 65,25; Mi 7,17)15Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Nachwuchs[7] und ihrem Nachwuchs[8]; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen. (Joh 5,46; Hebr 2,14; Offb 12,17)16Zu der Frau sprach er: Ich werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft[9], mit Schmerzen sollst du Kinder gebären! Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen! (1Mo 35,16; 1Chr 4,9; Jes 26,17; 1Kor 11,3; 1Kor 14,34; 1Tim 2,15)17Und zu Adam[10] sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und gegessen hast von dem Baum, von dem ich dir geboten habe: Du sollst davon nicht essen! – so sei der Erdboden deinetwegen verflucht: Mit Mühsal sollst du davon essen alle Tage deines Lebens; (1Mo 5,29; Hi 5,7)18und Dornen und Disteln wird er dir sprossen lassen, und du wirst das Kraut des Feldes essen! (Hi 31,40; Jes 7,23; Röm 8,20; 2Thess 3,10; Hebr 6,8)19Im Schweiße deines Angesichts wirst du ⟨dein⟩ Brot essen, bis du zurückkehrst zum Erdboden[11], denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren! (1Mo 2,7; 1Mo 5,5; Hi 10,9; Ps 90,3; Pred 3,20; Hebr 9,27)20Und der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva, denn sie wurde die Mutter aller Lebenden. (Apg 17,26)21Und der HERR, Gott, machte Adam und seiner Frau Leibröcke aus Fell und bekleidete sie.22Und der HERR, Gott, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses. Und nun, dass er nicht etwa seine Hand ausstreckt und auch ⟨noch⟩ von dem Baum des Lebens nimmt und isst und ewig lebt! (1Mo 2,9)23Und der HERR, Gott, schickte ihn aus dem Garten Eden hinaus, den Erdboden zu bebauen, von dem er genommen war. (1Mo 2,7; 1Mo 2,8; 1Mo 4,2)24Und er trieb den Menschen aus und ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim sich lagern und die Flamme des zuckenden Schwertes, den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen.
1Die Schlange war das klügste von allen Tieren des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte. Sie fragte die Frau: »Hat Gott wirklich gesagt: ›Ihr dürft die Früchte von den Bäumen im Garten nicht essen‹?« (Weis 2,24)2»Natürlich dürfen wir sie essen«, erwiderte die Frau,3»nur nicht die Früchte von dem Baum in der Mitte des Gartens. Gott hat gesagt: ›Esst nicht davon, berührt sie nicht, sonst müsst ihr sterben!‹«4»Nein, nein«, sagte die Schlange, »ihr werdet bestimmt nicht sterben! (Joh 8,44; Offb 20,2)5Aber Gott weiß: Sobald ihr davon esst, werden euch die Augen aufgehen; ihr werdet wie Gott sein und wissen, was gut und was schlecht ist. Dann werdet ihr euer Leben selbst in die Hand nehmen können.«[1] (Jes 14,14; Hes 28,2; 2Thess 2,4)6Die Frau sah den Baum an: Seine Früchte mussten köstlich schmecken, sie anzusehen war eine Augenweide und es war verlockend, dass man davon klug werden sollte! Sie nahm von den Früchten und aß. Dann gab sie auch ihrem Mann davon und er aß ebenso.7Da gingen den beiden die Augen auf und sie merkten, dass sie nackt waren. Deshalb flochten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze.8Am Abend, als es kühler wurde, hörten sie, wie Gott, der HERR, durch den Garten ging. Da versteckten sich der Mensch und seine Frau vor Gott zwischen den Bäumen.9Aber Gott rief nach dem Menschen: »Wo bist du?«10Der antwortete: »Ich hörte dich kommen und bekam Angst, weil ich nackt bin. Da habe ich mich versteckt!«11»Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?«, fragte Gott. »Hast du etwa von den verbotenen Früchten gegessen?«12Der Mensch erwiderte: »Die Frau, die du mir an die Seite gestellt hast, gab mir davon; da habe ich gegessen.«13Gott, der HERR, sagte zur Frau: »Was hast du da getan?« Sie antwortete: »Die Schlange ist schuld, sie hat mich zum Essen verführt!«14Da sagte Gott, der HERR, zu der Schlange: »Verflucht sollst du sein wegen dieser Tat! Auf dem Bauch wirst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang – du allein von allen Tieren.15Und Feindschaft soll herrschen zwischen dir und der Frau, zwischen deinen Nachkommen und den ihren.[2] Sie werden euch den Kopf zertreten, und ihr werdet sie in die Ferse beißen.«16Zur Frau aber sagte Gott: »Ich verhänge über dich, dass du Mühsal und Beschwerden hast, jedes Mal wenn du schwanger bist; und unter Schmerzen bringst du Kinder zur Welt. Es wird dich zu deinem Mann hinziehen, aber er wird über dich herrschen.«17Und zum Mann[3] sagte Gott: »Weil du auf deine Frau gehört und mein Verbot übertreten hast, gilt von nun an: Deinetwegen ist der Acker verflucht. Mit Mühsal wirst du dich davon ernähren, dein Leben lang.18Dornen und Disteln werden dort wachsen, und du wirst die Pflanzen des Feldes essen.19Viel Schweiß musst du vergießen, um dein tägliches Brot zu bekommen, bis du zurückkehrst zur Erde, von der du genommen bist. Ja, Staub bist du, und zu Staub musst du wieder werden!« (1Mo 2,7; Ps 90,3; Pred 3,20)20Der Mensch nannte seine Frau Eva,[4] denn sie sollte die Mutter aller Menschen werden.21Und Gott, der HERR, machte für den Menschen und seine Frau Kleider aus Fellen.22Dann sagte Gott: »Nun ist der Mensch wie einer von uns[5] geworden und weiß, was gut und was schlecht ist.[6] Es darf nicht sein, dass er auch noch vom Baum des Lebens isst. Sonst wird er ewig leben!«23Und er schickte den Menschen aus dem Garten Eden weg, damit er den Ackerboden bearbeite, aus dem er gemacht war.24So trieb Gott, der HERR, die Menschen hinaus und stellte östlich von Eden die Kerubim und das flammende Schwert als Wächter auf. Niemand sollte zum Baum des Lebens gelangen können.
1Und die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? (Offb 12,9; Offb 20,2)2Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; (1Mo 2,16)3aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! (1Mo 2,17)4Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, (Joh 8,44)5sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.6Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von seiner Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß. (1Tim 2,14; Jak 1,14)7Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. (1Mo 2,25)8Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN zwischen den Bäumen im Garten. (Ps 139,7; Jer 23,24)9Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du?10Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich.11Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen?12Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß.13Da sprach Gott der HERR zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, sodass ich aß. (2Kor 11,3)14Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang.15Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. (Offb 12,4; Offb 12,15)16Und zur Frau sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein. (Eph 5,22; 1Tim 2,12)17Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen –, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. (1Mo 8,21; Hi 31,38)18Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen.19Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde wirst, davon du genommen bist. Denn Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück. (1Mo 2,7; Ps 90,10; Ps 104,29; Pred 12,7; 2Thess 3,10)20Und Adam nannte seine Frau Eva; denn sie wurde die Mutter aller, die da leben.21Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Röcke von Fellen und zog sie ihnen an.22Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und nehme auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!23Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, dass er die Erde bebaute, von der er genommen war. (1Mo 2,15)24Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.
1Die Schlange war das listigste von allen Tieren, die Gott, der HERR, erschaffen hatte. »Hat Gott wirklich gesagt«, fragte sie die Frau, »dass ihr keine Früchte von den Bäumen des Gartens essen dürft?« (2Kor 11,3; Offb 12,9; Offb 20,2)2»Selbstverständlich dürfen wir sie essen«, entgegnete die Frau der Schlange.3»Nur über die Früchte vom Baum in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt: ›Esst sie nicht, ja berührt sie nicht einmal, sonst werdet ihr sterben.‹« (1Mo 2,17; 2Mo 19,12)4»Ihr werdet nicht sterben!«, zischte die Schlange. (Joh 8,44; 2Kor 11,3)5»Gott weiß, dass eure Augen geöffnet werden, wenn ihr davon esst. Ihr werdet sein wie Gott und das Gute vom Bösen unterscheiden können.« (Jes 14,14; Hes 28,2)6Die Frau sah: Die Früchte waren so frisch, lecker und verlockend – und sie würden sie klug machen! Also nahm sie eine Frucht, biss hinein und gab auch ihrem Mann davon. Da aß auch er von der Frucht. (2Kor 11,3; 1Tim 2,14; Jak 1,14; 1Joh 2,16)7In diesem Augenblick wurden den beiden die Augen geöffnet und sie bemerkten auf einmal, dass sie nackt waren. Deshalb flochten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze.8Als es am Abend kühl wurde, hörten sie Gott, den HERRN, im Garten umhergehen. Da versteckten sie sich zwischen den Bäumen. (3Mo 26,12; 5Mo 23,15)9Gott, der HERR, rief nach Adam[1]: »Wo bist du?«10Dieser antwortete: »Als ich deine Schritte im Garten hörte, habe ich mich versteckt. Ich hatte Angst, weil ich nackt bin.«11»Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?«, fragte Gott, der HERR. »Hast du etwa von den verbotenen Früchten gegessen?«12»Die Frau«, antwortete Adam, »die du mir zur Seite gestellt hast, gab mir die Frucht. Und deshalb habe ich davon gegessen.« (Spr 28,13)13Da fragte Gott, der HERR, die Frau: »Was hast du da getan?« »Die Schlange verleitete mich dazu«, antwortete sie. »Deshalb aß ich von der Frucht.« (2Kor 11,3; 1Tim 2,14)14Da sprach Gott, der HERR, zu der Schlange: »Weil du das getan hast, sollst du unter allen zahmen und wilden Tieren verflucht sein. Dein Leben lang sollst du auf dem Bauch kriechen und Staub fressen. (5Mo 28,15; Jes 65,25)15Von nun an setze ich Feindschaft zwischen dir und der Frau und deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen. Er wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in seine Ferse beißen.« (Joh 8,44; Röm 16,20; Hebr 2,14)16Dann sprach er zu der Frau: »Mit großer Mühe und unter Schmerzen wirst du Kinder zur Welt bringen. Du wirst dich nach deinem Mann sehnen, doch er wird über dich herrschen.« (1Kor 11,3; Eph 5,22; 1Tim 2,15)17Und zu Adam sprach er: »Weil du auf deine Frau gehört und von der verbotenen Frucht gegessen hast, soll der Ackerboden deinetwegen verflucht sein. Dein ganzes Leben lang wirst du dich abmühen, um dich davon zu ernähren. (Hi 5,7; Pred 1,3; Röm 8,20)18Dornen und Disteln werden auf ihm wachsen, doch du musst dich vom Gewächs des Feldes ernähren. (Hi 31,40; Hebr 6,8)19Dein ganzes Leben lang wirst du im Schweiße deines Angesichts arbeiten müssen, um dich zu ernähren – bis zu dem Tag, an dem du zum Erdboden zurückkehrst, von dem du genommen wurdest. Denn du bist aus Staub und wirst wieder zu Staub werden.« (1Mo 2,7; Ps 90,3; Ps 104,29; Pred 12,7; 1Kor 15,47)20Da gab Adam seiner Frau den Namen Eva, denn sie sollte die Mutter aller Menschen auf der ganzen Erde werden. (2Kor 11,3; 1Tim 2,13)21Und Gott, der HERR, machte Adam und seiner Frau Kleidung aus Tierfellen und zog sie ihnen an. (2Kor 5,2)22Dann sprach Gott, der HERR: »Der Mensch ist geworden wie einer von uns, er kennt sowohl das Gute als auch das Böse. Nicht dass er etwa noch die Früchte vom Baum des Lebens pflückt und isst! Dann würde er ja für immer leben!«23Deshalb schickte Gott, der HERR, Adam und seine Frau aus dem Garten Eden fort. Er gab Adam den Auftrag, den Erdboden zu bearbeiten, aus dem er gemacht war.24Nachdem er sie aus dem Garten vertrieben hatte, stellte Gott, der HERR, Cherubim auf, die mit einem flammenden, blitzenden Schwert den Weg zum Baum des Lebens bewachen. (Hes 10,1; Offb 2,7; Offb 22,2)
1Es gab ein Tier im Garten, das hinterlistig und schlauer war als alle anderen: die Schlange. Eines Tages kam sie mal bei der Frau an und meinte zu ihr: „Hey, ihr dürft doch von allen Früchten hier im Garten essen, oder? Hat Gott doch so gesagt?“2„Klar“, sagte die Frau, „wir dürfen von allen Bäumen so viel futtern, bis wir platzen.3Nur von einem Baum sollen wir die Finger lassen. Und zwar von dem Baum mitten im Garten. Bei dem hatte Gott ’ne klare Ansage gemacht: ‚Fasst den bloß nicht an! Sonst müsst ihr sterben!‘“4Die Schlange zischelte aber weiter: „Totaler Bullshit! Ihr werdet schon nicht sterben, wenn ihr davon esst!5Gott hat es euch nur verboten, weil er genau weiß: Wenn ihr davon esst, dann würdet ihr selbst wie ein Gott werden. Ihr könntet dann nämlich checken, was gut ist und was schlecht.“6Jetzt wurde die Frau gierig nach den Früchten am Baum. Sie sahen einfach mega lecker aus. Sie war voll heiß darauf und wollte sich das mal richtig gönnen, um anschließend auch den totalen Durchblick zu haben. Schließlich nahm sie sich eine Frucht und biss rein. Ihrem Mann, der mit dabei war, gab sie auch was ab.7Plötzlich waren beide mega geflasht und sahen die Welt mit ganz anderen Augen! Sie schauten sich an und merkten auf einmal, dass sie ja -völlig nackt waren. Das war ihnen absolut peinlich! Schnell pflückten sie sich ein paar Feigenbaumblätter, um sich daraus so was wie Klamotten zu basteln. So sollte man nicht merken, dass sie nackig sind.8Abends hörten sie dann die Stimme von Gott, der wie üblich im Garten etwas spazieren ging. Der Mann, der den Namen Adam hatte, und seine Frau versteckten sich vor -Gottes Blicken, indem sie sich in die Büsche schlugen.9Gott rief ihnen zu: „Hey, wo seid ihr?“10Adam antwortete: „Äh, ich hab dich gehört und Schiss gehabt, weil ich nackig bin. Deswegen habe ich mich versteckt, es war mir peinlich.“11„Wer hat dir denn das ins Hirn geblasen, dass du nackt bist und so?“, fragte ihn Gott. „Du hast doch nicht etwa Früchte von dem Baum gegessen, bei dem ich dir ausdrücklich gesagt habe, dass du davon nicht essen sollst?“12„Tja, also, die Frau, ich meine, die hast du mir ja an die Seite gestellt, äh, die hat mir das einfach angedreht! Dann habe ich das halt gegessen …“, schob Adam die Schuld von sich.13Gott sagte zu der Frau: „Oh nein, was hast du getan?!“ – „Na ja, die Schlange hat mich voll abgezogen, Gott, die hat mich reingelegt! Die hat mich dazu überredet und dann habe ich davon gegessen“, antwortete sie.14Dann sagte Gott zur Schlange: „Weil du das getan hast, werde ich dich in die Wüste schicken! Du sollst im Gegensatz zu den anderen Tieren keine Beine haben, du sollst nur noch rumkriechen und Staub fressen, solange du lebst!15Ich werde ab jetzt dafür sorgen, dass du und die Frau, dass ihr euch ab jetzt hasst. Die Frau wird Kinder und Enkel bekommen, die werden deinen Nachfolgern den Kopf zertreten, da wird dir jemand deine Power für immer wegnehmen. Und zwar, während du ihm -vorher noch in den Fuß beißen wirst.“16Dann ging Gott zur Frau und sagte zu der: „Ich werde dafür sorgen, dass es für dich voll schwer wird, wenn du Kinder kriegst. Es wird dir irre wehtun. Und du wirst regelmäßig mit deinem Mann unbedingt Sex haben wollen. Du wirst ihn brauchen, wie du ein gutes Essen brauchst. Aber du wirst unter seinem Pantoffel stehen.“17Dann ging Gott zu Adam und sagte zu ihm: „Weil du auf deine Frau gehört hast und das, was sie dir gesagt hat, wohl wichtiger war als das, was ich dir gesagt hatte, wird Folgendes mit dir passieren: Auf dem Feld, auf dem die Dinge wachsen, von denen du leben willst, wird es jetzt krass hart werden. Du wirst dich ganz schön abrackern müssen, um was in den Magen zu bekommen.18Auf dem Feld wird auch noch Unkraut wachsen: Dornen, Brennnesseln und Disteln. Aber zu beißen hast du nur das Korn und das andere essbare Grünzeug, das dort wächst.19Bevor du futtern kannst, wirst du ordentlich schwitzen müssen, denn ohne Fleiß kein Preis. Wenn du am Schluss stirbst, wirst du dich in den gleichen Stoff zurückverwandeln, aus dem du mal gemacht wurdest: Erde.“
Der Mann gibt der Frau auch einen Namen
20Da gab Adam, der „Mensch“, seiner Frau den Namen Eva, das „Leben“, denn Eva wurde jetzt zur absolut ersten Mutter, die das Weiterleben auf der Welt erst möglich machte.21Gott nähte den beiden dann echt anständige Leder-Klamotten, damit sie was zum Anziehen hatten.22Später sagte er dann mal zu sich selbst: „Hm, der Mensch hat jetzt doch zu viel mit uns gemeinsam, weil er unterscheiden kann, was gut ist und was schlecht. Richtig kritisch wäre es, wenn er auch noch von dem ‚Baum des Lebens‘ essen würde. Dann würde er ja außerdem noch ewig leben, das geht echt nicht.“23Also schmiss Gott die Menschen aus seinem Park raus. Sie sollten jetzt als Bauern arbeiten, die Erde umpflügen, darauf Pflanzen aussäen und so. Da kam der Mensch ja auch ursprünglich her, er war mal aus Erde gemacht worden.24Gott erteilte Adam Hausverbot im Paradies, aber stattdessen bekam er ein Stück Land, weiter östlich von der Parkanlage. Um den Baum des Lebens zu beschützen, stellte Gott besonders starke Engelwesen quasie wie Wachhunde und einen Engel als Türsteher davor. Dieser Engel war bewaffnet mit einer Laserkanone. Damit konnte jeder Eindringling mit so einem krassen Looping-Lichtstrahl komplett verkohlt werden. So war der Weg zum Baum hundertpro gesichert.