1Bei dir, o HERR, habe ich mich geborgen,
lass mich nicht zuschanden werden in Ewigkeit! (Ps 31,2)2Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit!
Neige dein Ohr mir zu und hilf mir!3Sei mir ein schützender Fels,
zu dem ich allzeit kommen darf!
Du hast geboten, mich zu retten,
denn du bist mein Fels und meine Festung. (Ps 92,16)4Mein Gott, rette mich aus der Hand des Frevlers,
aus der Faust des Bedrückers und Schurken! (Ps 140,2)5Denn du bist meine Hoffnung,
Herr und GOTT, meine Zuversicht von Jugend auf.6Vom Mutterleib an habe ich mich auf dich gestützt, /
aus dem Schoß meiner Mutter hast du mich entbunden,
dir gilt mein Lobpreis allezeit. (Ps 22,11)7Für viele wurde ich wie ein Gezeichneter,
du aber bist meine starke Zuflucht. (Ps 31,12; Jes 52,14)8Mein Mund ist erfüllt von deinem Lobpreis,
den ganzen Tag von deinem Glanz.9Verwirf mich nicht, wenn ich alt bin,
verlass mich nicht, wenn meine Kräfte schwinden! (Jes 46,4)10Denn meine Feinde haben gegen mich geredet,
die auf mich lauern, haben sich gemeinsam beraten.11Sie sagen: Gott hat ihn verlassen. /
Verfolgt und ergreift ihn!
Für ihn gibt es keinen Retter. (Ps 3,3; Ps 22,9; Ps 69,27)12Gott, bleib doch nicht fern von mir!
Mein Gott, eile mir zu Hilfe! (Ps 22,12)13Alle, die mich bekämpfen,
sollen scheitern und untergehn.
Über sie komme Schmach und Schande,
weil sie mein Unglück suchen.[1] (Ps 35,4)14Ich aber will allezeit hoffen,
all deinen Lobpreis noch mehren.15Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden, /
den ganzen Tag von deinen rettenden Taten,
denn ich kann sie nicht zählen. (Ps 35,28)16Ich komme wegen der Machttaten GOTTES, des Herrn,
an deine Gerechtigkeit allein will ich erinnern.17Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf
und bis heute verkünde ich deine Wunder.18Auch wenn ich alt und grau bin,
Gott, verlass mich nicht,
damit ich von deinem machtvollen Arm der Nachwelt künde,
den kommenden Geschlechtern von deiner Stärke, (Ps 22,31)19von deiner Gerechtigkeit, Gott, die bis zum Himmel reicht!
Du hast Großes vollbracht. Gott, wer ist wie du? (Ps 40,6; Ps 72,18; Ps 86,8)20Du ließest mich viel Angst und Not erfahren, /
du wirst mich neu beleben,
du führst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde. (Ps 9,14)21Bring mich zu Ehren!
Du wirst mich wieder trösten.22Dann will ich dir danken mit Harfenspiel/
und deine Treue preisen, mein Gott;
ich will dir auf der Leier spielen, du Heiliger Israels. (Jes 6,3; Jes 43,3)23Meine Lippen sollen jubeln, /
ja, dir will ich singen und spielen
und meine Seele, die du losgekauft hast. (Ps 7,18)24Auch meine Zunge soll von deiner Gerechtigkeit reden den ganzen Tag,
denn alle, die mein Unglück suchen, sind vor Scham errötet und gescheitert. (Ps 40,15)
1Bei dir, HERR, suche ich Zuflucht, damit ich niemals zuschanden werde!2Du bist ja gerecht! So reiß mich heraus und befreie mich, höre mich doch und hilf mir!3Sei für mich ein Fels, eine sichere Wohnung, wohin ich immer laufen kann! Das hast du so befohlen, um mich zu retten. Ja, mein Fels und meine Bergfestung bist du!4Mein Gott, reiße mich aus der Gewalt des Gottesfeindes, aus der Hand der Verbrecher und der Unterdrücker!5Denn du bist meine Hoffnung, Herr, HERR, meine Zuversicht seit meiner Jugend.6Auf dich stütze ich mich seit meiner Geburt, du hast mich ja schon aus dem Leib meiner Mutter geholt. Zu jeder Zeit gilt dir mein Lobgesang.7Viele haben sich über mich gewundert, doch du bist für mich meine sichere Zuflucht.8Dein Lob erfüllt mich ganz und gar, dich zu ehren bestimmt mich den ganzen Tag.9Weise mich nicht ab im Alter, wenn mir die Kräfte schwinden, verlass mich nicht!10Denn meine Feinde reden schon über mich, und die mir das Leben nehmen wollen, beratschlagen miteinander.11Sie sagen: »Gott hat ihn verlassen! Jagt ihm nach und ergreift ihn, denn da ist keiner, der ihm helfen wird!«12Gott, bleib nicht fern von mir! Mein Gott, komm mir schnell zu Hilfe!13Scheitern und zugrunde gehen sollen die, die mich verurteilen wollen, Schimpf und Schande sollen die bedecken, die mein Unglück suchen!14Doch ich will unbeirrt ausharren und dich mehr und mehr loben.15Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit erzählen, den ganzen Tag von deiner Hilfe, ja, ich kann das alles gar nicht aufzählen!16Ich komme und will die mächtigen Taten des Herrn verbreiten, HERR, an dein gerechtes Tun will ich erinnern, an dich allein!17Gott, seit meiner Jugendzeit hast du mich unterwiesen und bis auf den heutigen Tag erzähle ich von deinen Wundern.18Ja, selbst wenn ich dann alt und grau bin, Gott, verlass mich nicht! Dann kann ich dieser Generation von deiner Stärke erzählen und all denen, die noch kommen werden, von deiner Macht.19Ja, deine Gerechtigkeit, Gott, reicht bis in die Höhe, du, der du große Taten getan hast, Gott, wer ist dir gleich?20Du bist es, der mich viel Not und Unglück hat sehen lassen, du wirst mich auch neu beleben und mich wieder aus den Tiefen der Erde heraufbringen.21Du gibst mir großes Ansehen, du wendest dich mir zu und schenkst mir Trost.22Dann will auch ich dich loben zum Klang der Harfe, über deine Treue, mein Gott, will ich für dich musizieren auf der Zither, du, der du in Israel heilig bist.23Jubel soll meinen Mund erfüllen, wenn ich für dich musiziere, und ebenso meine Seele, die du befreit hast!24Auch meine Zunge soll den ganzen Tag von deiner Gerechtigkeit erzählen, denn mit Schmach und Schande bedeckt sind die, die nach meinem Unglück trachteten!
1Bei dir, Jahwe, bin ich geborgen, / da werde ich niemals enttäuscht!2In deiner Gerechtigkeit rette mich und reiß mich heraus! / Leih mir dein Ohr und hilf mir!3Sei mir ein schützender Fels, die Burg, zu der ich immer fliehen kann. / Du hast doch befohlen, mich zu befreien! / Du bist mein Fels und meine Burg.4Rette mich aus der Gewalt der Gottlosen, mein Gott, / aus der Faust brutaler Verbrecher!5Denn du bist meine Hoffnung, Jahwe, mein Herr, / meine Zuversicht von meiner Jugend an.6Von Mutterleib an verließ ich mich auf dich. / Schon aus dem Mutterschoß halfst du mir heraus. / Dir gilt stets mein Lobgesang.7Ich war wie ein Zeichen für viele, / denn du bist mein mächtiger Schutz.8Mein Mund ist voll von deinem Lob, / von deinem Ruhm den ganzen Tag.9Verwirf mich nicht in der Zeit des Alters, / verlass mich nicht beim Schwinden meiner Kraft.10Denn meine Feinde reden schlecht von mir; / die mir ans Leben wollen, beraten sich.11„Gott hat ihn verlassen!“, sagen sie. / „Verfolgt und ergreift ihn! / Einen Retter hat er nicht.“12Gott, du bist so weit weg! / Komm doch und hilf mir schnell!13Lass zuschanden werden, untergehen alle, die mir feind sind! / Schimpf und Schande über sie, / die versuchen, mich ins Unglück zu stürzen.14Doch ich will jederzeit hoffen / und vermehren all dein Lob.15Mein Mund wird von deiner Gerechtigkeit reden, / von deinen Wohltaten jeden Tag, / Taten, die ich nicht mehr zählen kann.16Ich will kommen mit den Großtaten Jahwes, den Taten meines Herrn. / Ich will deine Gerechtigkeit preisen, deine allein.17Gott, von Jugend an hast du mir gezeigt, wer du bist. / Von deinen Wundern erzähle ich bis heute18und bis zum Alter und zum grauen Haar.
Verlass mich nicht, mein Gott; / dass ich der Nachwelt von deiner Stärke erzähle, / künftigen Generationen von deiner Macht;19von deiner Gerechtigkeit, Gott, die bis zum Himmel reicht. / Große Wunder hast du getan. / Gott, wer ist wie du?20Du ließest uns viel Angst und Not erfahren. / Doch wirst du uns wieder beleben, / uns heraufbringen aus den Abgründen der Welt.21Du bringst mich wieder zu Ehren / und wirst mich abermals trösten.22Dann will ich dich loben mit meiner Harfe, / und ich rühme deine Treue, mein Gott! / Auf der Zither spiel ich dir auf, dir dem Heiligen Israels.23Mit jubelnden Lippen lobsinge ich dir; / ja ich, denn du hast mich erlöst.24Von früh bis spät will ich von deiner Gerechtigkeit reden; / denn die, die mein Unglück suchten, wurden mit Schande bedeckt.