1On my bed by night I sought him whom my soul loves; I sought him, but found him not. (So 1:7; So 5:6; Isa 26:9; Joh 7:34)2I will rise now and go about the city, in the streets and in the squares; I will seek him whom my soul loves. I sought him, but found him not. (So 1:1; Jer 5:1)3The watchmen found me as they went about in the city. “Have you seen him whom my soul loves?” (So 5:7)4Scarcely had I passed them when I found him whom my soul loves. I held him, and would not let him go until I had brought him into my mother’s house, and into the chamber of her who conceived me. (Job 27:6; So 1:1; So 8:2; Ho 2:5)5I adjure you, O daughters of Jerusalem, by the gazelles or the does of the field, that you not stir up or awaken love until it pleases. (So 1:5; So 2:7; So 2:9)
Solomon Arrives for the Wedding
6What is that coming up from the wilderness like columns of smoke, perfumed with myrrh and frankincense, with all the fragrant powders of a merchant? (Ex 13:21; So 4:6; So 4:14; So 6:10; So 8:5; Isa 60:8; Joe 2:30; Mt 2:11; Joh 19:39)7Behold, it is the litter[1] of Solomon! Around it are sixty mighty men, some of the mighty men of Israel, (2Sa 23:8; 1Ch 11:10; So 6:8)8all of them wearing swords and expert in war, each with his sword at his thigh, against terror by night. (Ps 45:3; Ps 91:5)9King Solomon made himself a carriage[2] from the wood of Lebanon.10He made its posts of silver, its back of gold, its seat of purple; its interior was inlaid with love by the daughters of Jerusalem. (So 1:5)11Go out, O daughters of Zion, and look upon King Solomon, with the crown with which his mother crowned him on the day of his wedding, on the day of the gladness of his heart. (Isa 3:16; Isa 3:17; Isa 4:4; Isa 62:5)
1Sie: Nachts auf meinem Bett sehnte ich mich nach meinem Liebsten. So gern wollte ich bei ihm sein, doch er war nicht da!2»Ich will aufstehn, die Stadt durchstreifen, durch die Gassen und über die Plätze laufen. Meinen Liebsten muss ich finden!« Ich suchte nach ihm, doch vergebens.3Bei ihrem Rundgang griff die Wache mich auf: »Habt ihr meinen Liebsten gesehen?«, fragte ich sie.4Kaum war ich an ihnen vorbei, da fand ich ihn, dem mein Herz gehört. Ich hielt ihn fest und ließ ihn nicht mehr los. Ich führte ihn in das Haus meiner Mutter, in jene Kammer, in der sie mich empfing.
Der Hochzeitszug
5Ihr Mädchen von Jerusalem, ich beschwöre euch bei der Liebe selbst: Weckt sie nicht auf und facht die Leidenschaft nicht an, bis die Zeit dafür kommt![1] Die Zuschauer: (So 2:7)6Wer kommt dort herauf aus der Wüste, umgeben von Rauchsäulen aus Weihrauch und Myrrhe und allen Parfümen der Händler?7Seht! Es ist die Sänfte Salomos, von sechzig Männern ist sie umringt, von Israels tapferen Soldaten.8Sie alle sind im Kampf erprobt, sie tragen das Schwert an der Seite zum Schutz vor den Gefahren der Nacht.9Eine Sänfte ließ König Salomo sich bauen aus dem kostbaren Holz des Libanon.10Die Pfosten sind mit Silber beschlagen und die Lehnen mit Gold überzogen. Der Stoff des Thronsitzes ist purpurrot, liebevoll bestickt von Jerusalems Frauen.11Kommt heraus, ihr Mädchen von Jerusalem! Seht König Salomo mit seiner Krone! Heute hat seine Mutter ihn damit geschmückt, am Tag seiner Hochzeit, am Tag seines Glücks!