Galatians 5

Elberfelder Bibel

1 Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten! (Joh 8:36; 1Co 16:13; Ga 2:4; Ga 4:3; Ga 5:13) 2 Siehe, ich, Paulus, sage euch, dass Christus euch nichts nützen wird, wenn ihr euch beschneiden lasst. (Ac 15:1; Ga 2:21; Eph 3:1) 3 Ich bezeuge aber noch einmal jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. (Ac 15:5; Ro 2:25) 4 Ihr seid von Christus abgetrennt[1], die ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen. (Ro 11:6) 5 Wir nämlich erwarten durch den Geist aus Glauben die Hoffnung der Gerechtigkeit. (Ro 5:1) 6 Denn in Christus Jesus hat weder Beschneidung noch Unbeschnittensein irgendeine Kraft, sondern der durch Liebe wirksame Glaube. (1Co 7:19; 1Co 13:2; Ga 6:15; Jas 2:14; 1Jo 3:23) 7 Ihr lieft gut. Wer hat euch gehindert, der Wahrheit zu gehorchen? (Ga 3:1) 8 Die Überredung ist nicht von dem, der euch beruft. (Ga 1:6) 9 Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig. (Mt 13:33; 1Co 5:6) 10 Ich habe Vertrauen zu euch im Herrn, dass ihr nicht anders gesinnt sein werdet. Wer euch aber verwirrt, wird das Urteil tragen, wer er auch sei. (1Co 3:17; 2Co 2:3; 2Co 11:15; Ga 1:7; Ga 2:6; Php 2:24; 2Th 3:4) 11 Ich aber, Brüder, wenn ich noch Beschneidung predige, warum werde ich noch verfolgt? Dann ist ja das Ärgernis[2] des Kreuzes beseitigt. (1Co 1:23; Ga 4:29) 12 Meinetwegen können sie, die euch beunruhigen, sich auch verschneiden lassen. (Php 3:2) 13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur gebraucht nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe! (Ro 14:15; 1Co 8:1; 1Co 8:9; Ga 5:1; 1Th 1:3; 1Pe 2:16) 14 Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." (Le 19:18; Mt 22:39) 15 Wenn ihr aber einander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht voneinander verzehrt werdet! (Lu 11:17) 16 Ich sage aber: Wandelt im[3] Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen. (Ro 8:4; Ro 13:14; Ga 5:25) 17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt. (Ro 7:15; 1Pe 2:11) 18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz. (Ro 8:14) 19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht[4], Unreinheit, Ausschweifung, (1Ti 5:24) 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, (Eph 4:31) 21 Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich[5] Gottes nicht erben werden. (Mt 15:19; 1Co 6:10; Re 22:15) 22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Enthaltsamkeit[6]. Gegen diese ist das Gesetz nicht gerichtet. (Eph 5:9; Col 3:12; 1Ti 1:9) 24 Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. (Ro 6:6) 25 Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns durch den Geist wandeln! (Ga 5:16; Col 2:6) 26 Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, indem wir einander herausfordern, einander beneiden! (Mt 20:24; Php 2:3)