Psalm 53

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Dem Chorleiter. Al-Machalath[1]. Ein Maskil[2]. Von David. (Ps 88,1) 2 Der Tor spricht in seinem Herzen: »Es ist kein Gott!« Sie haben Verderben angerichtet und abscheuliches Unrecht geübt; da ist keiner, der Gutes tut. 3 Gott hat vom Himmel herabgeschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da ist, einer, der Gott sucht. 4 Alle sind abgewichen, sie sind alle verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. (Röm 3,10) 5 Haben denn keine Erkenntnis, die Böses tun, die mein Volk fressen, als äßen sie Brot? Gott rufen sie nicht an. 6 Da überfiel sie Schrecken, ohne dass ein Schrecken da war; denn Gott hat zerstreut die Gebeine dessen, der dich bedrängt[3]. Du hast sie zuschanden werden lassen, denn Gott hat sie verworfen. (3Mo 26,36; Spr 28,1) 7 Kämen doch aus Zion die Rettungen für Israel! Wenn Gott die Gefangenschaft seines Volkes wendet, wird Jakob jubeln, Israel sich freuen. (Röm 11,26) 

Psalm 53

Schlachter 2000

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Dem Vorsänger. Nach Machalat. Ein Maskil von David. (Ps 88,1) 2 Der Narr spricht in seinem Herzen: »Es gibt keinen Gott!« Sie handeln verderblich und begehen abscheulichen Frevel; da ist keiner, der Gutes tut. (Ps 14,1; Ps 92,7; Röm 3,10) 3 Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob es einen Verständigen gibt, einen, der nach Gott fragt. (5Mo 26,19; 2Chr 19,3; Ps 33,13; Ps 102,20; Jes 55,6; Röm 3,10) 4 Sie sind alle abgewichen, allesamt verdorben; es gibt keinen, der Gutes tut, auch nicht einen Einzigen! (Hi 15,16; Ps 14,1; Hes 36,25; 2Kor 7,1) 5 Haben denn die Übeltäter keine Einsicht, die mein Volk verschlingen, als äßen sie Brot? Gott rufen sie nicht an. (Ps 14,4; Jer 10,25) 6 Dann aber überfällt sie Furcht, wo nichts zu fürchten ist; denn Gott zerstreut die Gebeine deiner Belagerer; du machst sie zuschanden, denn Gott hat sie verworfen. (3Mo 26,36; 4Mo 24,8; Spr 28,1; Jer 6,30; Dan 6,25) 7 Ach, dass aus Zion die Rettung für Israel käme! Wenn Gott das Geschick seines Volkes wendet, wird Jakob sich freuen und Israel fröhlich sein. (Ps 14,7; Ps 85,2; Jes 12,1; Jes 12,6; Jes 14,32; Jes 44,23; Jer 29,14; Joe 4,1; Am 9,14; Röm 11,26) 

Psalm 53

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Für den Chormeister. Nach der Weise Krankheit. Ein Weisheitslied Davids. (Ps 14,1) 2 Der Tor sagt in seinem Herzen: / Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt und tun abscheuliches Unrecht, da ist keiner, der Gutes tut. 3 Gott blickt vom Himmel herab auf die Menschen, / um zu sehen, ob ein Verständiger da ist, einer, der Gott sucht. 4 Abtrünnig sind sie alle, alle zusammen verdorben, / da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht ein Einziger. 5 Haben denn die Übeltäter keine Einsicht? / Sie fressen mein Volk, als äßen sie Brot. Gott rufen sie nicht an. 6 Dort trifft sie ein gewaltiger Schrecken, ohne dass Erschreckendes da ist, / denn Gott zerstreut die Knochen deines Bedrängers. Du machst sie zuschanden, denn Gott hat sie verworfen. 7 Wer bringt vom Zion her Rettung für Israel? / Wenn Gott das Geschick seines Volkes wendet, jubelt Jakob, freut sich Israel. 

Psalm 53

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Für den Dirigenten[1]. Mit gedämpfter Instrumentalbegleitung[2]. Ein kunstvoll gestaltetes Lied[3]. Von David.[4] (Ps 4,1; Ps 14,1; Ps 32,1) 2 Törichte Spötter[5] reden sich ein: »Es gibt keinen Gott!« Sie richten Unheil an, ihr ganzes Verhalten ist abscheuliches Unrecht. Keiner handelt so, wie es gut wäre. (Ps 14,1) 3 Gott schaut vom Himmel herab auf die Menschen. Er möchte sehen, ob es einen unter ihnen gibt, der verständig ist, einen, der nach Gott fragt. 4 Doch alle sind ´vom richtigen Weg` abgewichen, sie sind durch und durch verdorben. Keiner handelt so, wie es gut wäre, nicht ein Einziger. 5 Haben denn alle, die Unrecht tun, keine Einsicht mehr? Sie fressen mein Volk auf, so als wäre es ein Stück Brot, und zu Gott rufen sie überhaupt nicht. 6 Doch der Tag wird kommen, an dem sie von Schrecken gepackt werden, obwohl es keinen Grund dafür gibt. ´Israel`, Gott vernichtet deine Feinde und Belagerer, ihre Leichen liegen verstreut auf den Feldern. Du, ´Israel`, stürzt deine Feinde in Schande, denn Gott selbst hat sie verstoßen.[6] 7 Käme doch endlich vom Berg Zion die Rettung für ganz Israel! Wenn Gott das Geschick seines Volkes zum Guten wendet[7], dann wird ganz Israel in Jubel ausbrechen, überall im Land wird Freude herrschen[8]. (Ps 14,7) 

Psalm 53

Zürcher Bibel

von Theologischer Verlag Zürich
1 Für den Chormeister. Nach der Weise "machalat".[1] Ein Weisheitslied Davids. (Ps 14,1) 2 Der Tor spricht in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott! Verderbt, abscheulich handeln sie, keiner ist, der Gutes tut. 3 Gott schaut herab vom Himmel auf die Menschen, zu sehen, ob da ein Verständiger sei, einer, der nach Gott fragt. 4 Alle sind sie abtrünnig, alle verdorben, keiner ist, der Gutes tut, auch nicht einer. 5 Haben denn keine Einsicht die Übeltäter, die mein Volk verzehren, wie man Brot isst, die Gott nicht anrufen? 6 Da trifft sie gewaltiger Schrecken, wie es noch nie einen Schrecken gab, denn Gott zerstreut die Gebeine dessen, der dich bedrängt. Du machst sie zuschanden, denn Gott hat sie verworfen. 7 Möge von Zion Israels Hilfe kommen. Wenn Gott das Geschick seines Volkes wendet, jauchze Jakob, freue sich Israel. 

Psalm 53

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Dem Chorleiter. Auf eine schwermütige Weise. Ein Lehrgedicht von David. 2 Dummköpfe denken: „Es gibt keinen Gott.“ / Sie richten Unheil an; / ihr Tun ist abscheuliches Unrecht. / Keinen gibt es, der Gutes tut. 3 Gott blickt vom Himmel auf die Menschen herab, / will sehen, ob einer dort verständig ist, / nur einer, der wirklich Gott sucht. 4 Doch alle haben sich von ihm entfernt, / sie sind alle verdorben. / Keiner tut Gutes, nicht einer davon.[1] (Röm 3,10) 5 Wissen die Bösen denn nicht, was sie tun? / Sie fressen mein Volk, als wäre es Brot. / Gott rufen sie gewiss nicht an. 6 Da trifft sie Furcht und Schrecken, / obwohl es keinen Grund dafür gibt. / Gott zerstreut die Gebeine deiner Bedränger. / Du machst sie zuschanden, ‹Israel›, / denn Gott hat sich von ihnen abgewandt. 7 Wenn doch die Rettung aus Zion bald käme! / Wenn Gott dann die Not seines Volkes wendet, / wird Israel jubeln und Jakob sich freuen.