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Psalm 16

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag

Psalm 16

1 Ein Miktam[1]. Von David. Bewahre mich, Gott, denn ich berge mich bei dir! (Ps 7,2; Ps 17,8) 2 Ich habe zum HERRN gesagt[2]: »Du bist mein Herr; es gibt kein Glück für mich außer dir.« 3 An den Heiligen, die auf Erden sind, ⟨an⟩ ihnen und an den Herrlichen ⟨habe ich⟩ meine ganze Lust. 4 Zahlreich sind die Schmerzen derer, die einem anderen ⟨Gott⟩ nachlaufen; ich werde ihre Trankopfer von Blut nicht spenden und ihre Namen nicht auf meine Lippen nehmen. 5 Der HERR ist der Anteil meines Erbes und mein Becher; du bist es, der mein Los festlegt. (Kla 3,24) 6 Die Messschnüre sind mir gefallen auf fruchtbares ⟨Land⟩[3]; ja, mein Erbteil gefällt mir. (Ps 61,6; 1Petr 1,4) 7 Ich preise den HERRN, der mich beraten hat, selbst des Nachts unterweisen mich meine Nieren[4]. 8 Ich habe den HERRN stets vor Augen[5]; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken. (Ps 21,8; Ps 62,3) 9 Darum freut sich mein Herz und jauchzt meine Seele[6]. Auch mein Fleisch wird in Sicherheit ruhen. (Lk 1,47) 10 Denn mein Leben wirst du dem Scheol nicht lassen, wirst nicht zugeben, dass dein Frommer die Grube sieht. (Apg 2,31) 11 Du wirst mir kundtun den Weg des Lebens; Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar. (Ps 68,4; Mt 7,14; Apg 2,25) 

Elberfelder Bibel 2006, © 2006 by SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Witten/Holzgerlingen

Psalm 16

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden

Zuflucht bei Gott

1 Ein Gedicht von David. „Beschütze mich, Gott, ich vertraue auf dich!“ 2 Ich sagte zu Jahwe: „Du bist mein Herr! / Du bist mein einziges Glück!“ 3 Ich freue mich an den Heiligen im Land, / denn an denen zeigt sich Gottes Herrlichkeit. 4 Schwer gestraft sind die, die hinter Götzen her sind. / Für Götzen spende ich niemals Trankopferblut, / und nie kommt ihr Name in meinen Mund. 5 „Mein Hab und Gut bist du, Jahwe, / und auch meine Zukunft gehört dir! 6 Ein herrliches Land hast du mir zugeteilt, / einen wunderschönen Besitz!“ 7 Ich lobe Jahwe, der mich beraten hat! / Selbst nachts erinnert mich mein Gewissen daran. 8 Ich habe ihn mir immer vor Augen gestellt. / Und weil Jahwe mir beisteht, stehe ich fest. 9 Darum freue ich mich sehr: / Mein Herz ist von Jubel erfüllt. / Auch mein Körper ruht in Sicherheit. 10 „Denn mein Leben überlässt du nicht dem Totenreich, / dein treuer Diener wird die Verwesung nicht sehen. 11 Du zeigst mir den Weg, der zum Leben hinführt. / Und wo du bist, hört die Freude nie auf. / Aus deiner Hand kommt ewiges Glück.“[1] (Apg 2,25; Apg 13,35) 

© 2025 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 2025.10)
www.derbibelvertrauen.de