Matthäus 2

Elberfelder Bibel

von SCM Verlag
1 Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen des Königs Herodes[1], siehe, da kamen Weise[2] vom Morgenland[3] nach Jerusalem, die sprachen: (Lk 1,5; Lk 2,4)2 Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland[4] gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen[5]. (4Mo 24,17; Mt 27,11; Joh 19,19)3 Als aber der König Herodes es hörte, wurde er bestürzt und ganz Jerusalem mit ihm;4 und er versammelte alle Hohen Priester[6] und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle.5 Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn so steht durch den Propheten geschrieben: (Joh 7,42)6 »Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas, denn aus dir wird ein Führer hervorkommen, der mein Volk Israel hüten wird.« (2Sam 5,2; Ps 78,71; Jes 40,11; Mi 5,1)7 Dann berief Herodes die Weisen heimlich und erforschte genau von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes;8 und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht genau nach dem Kind! Wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige[7].9 Sie aber zogen hin, als sie den König gehört hatten. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben über ⟨der Stelle⟩ stand, wo das Kind war.10 Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude. (Jon 4,6)11 Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kind mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm[8], und sie öffneten ihre Schätze[9] und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe[10]. (Ps 72,10; Jes 60,6; Lk 2,16)12 Und als sie im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg hin in ihr Land.13 Als sie aber hingezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Josef im Traum und spricht: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter zu dir und fliehe nach Ägypten, und bleibe dort, bis ich es dir sage! Denn Herodes wird das Kind suchen, um es umzubringen. (1Kön 11,40; Jer 26,21; Mt 1,20; Lk 13,31; Offb 12,4)14 Er aber stand auf, nahm das Kind und seine Mutter des Nachts zu sich und zog hin nach Ägypten.15 Und er war dort bis zum Tod des Herodes; damit erfüllt wurde, was von dem Herrn geredet ist durch den Propheten, der spricht: »Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.« (2Mo 4,22; Hos 11,1)16 Da ergrimmte Herodes sehr, als er sah, dass er von den Weisen hintergangen worden war; und er sandte hin und ließ alle Jungen töten, die in Bethlehem und in seinem ganzen Gebiet waren, von zwei Jahren und darunter, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erforscht hatte.17 Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia geredet ist, der spricht:18 »Eine Stimme ist in Rama gehört worden, Weinen und viel Wehklagen: Rahel beweint ihre Kinder, und sie wollte sich nicht trösten lassen, weil sie nicht ⟨mehr⟩ sind.« (Jer 31,15)19 Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Josef in Ägypten im Traum (Mt 2,13)20 und spricht: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter zu dir und zieh in das Land Israel! Denn sie sind gestorben, die dem Kind nach dem Leben trachteten. (2Mo 4,19)21 Und er stand auf und nahm das Kind und seine Mutter zu sich, und er kam in das Land Israel.22 Als er aber hörte, dass Archelaus[11] über Judäa herrschte[12] anstelle seines Vaters Herodes, fürchtete er sich, dahin zu gehen; und als er im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatte, zog er hin in die Gegenden von Galiläa (Mt 2,13)23 und kam und wohnte in einer Stadt, genannt Nazareth; damit erfüllt wurde, was durch die Propheten geredet ist: »Er wird Nazoräer[13] genannt werden.« (Mt 21,11; Mt 26,71; Mk 1,9; Mk 1,24; Lk 1,26; Lk 18,37; Joh 1,45; Joh 18,5; Apg 10,38; Apg 22,8)

Matthäus 2

Neue Genfer Übersetzung

von Genfer Bibelgesellschaft
1 Jesus wurde zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem, ´einer Stadt` in Judäa, geboren. Bald darauf kamen Sterndeuter aus ´einem Land im` Osten nach Jerusalem.2 »Wo ist der König der Juden, der kürzlich geboren wurde?«, fragten sie. »Wir haben seinen Stern aufgehen sehen[1] und sind gekommen, um ihm Ehre zu erweisen[2]3 Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.4 Er rief alle führenden Priester und alle Schriftgelehrten des jüdischen Volkes zusammen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias[3] geboren werden sollte.5 »In Betlehem in Judäa«, antworteten sie, »denn so ist es in der Schrift durch den Propheten vorausgesagt:6 ›Und du, Betlehem im Land Juda, du bist keineswegs die unbedeutendste unter den Städten[4] Judas; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der mein Volk Israel führen wird wie ein Hirte seine Herde[5].‹ «7 Da rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen den genauen Zeitpunkt angeben, an dem der Stern zum ersten Mal erschienen war.8 Daraufhin schickte er sie nach Betlehem. »Geht und erkundigt euch genau nach dem Kind«, sagte er, »und gebt mir Bescheid, sobald ihr es gefunden habt. Dann kann auch ich hingehen und ihm Ehre erweisen.«9 Mit diesen Anweisungen des Königs[6] machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen[7], zog vor ihnen her, bis er schließlich über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war.10 Als sie den Stern sahen, waren sie überglücklich.11 Sie gingen in das Haus und fanden dort das Kind und seine Mutter Maria. Da warfen sie sich vor ihm nieder und erwiesen ihm Ehre. Dann holten sie die Schätze hervor, die sie mitgebracht hatten, und gaben sie ihm: Gold, Weihrauch und Myrrhe.12 In einem Traum erhielten sie daraufhin die Weisung, nicht zu Herodes zurückzukehren. Deshalb reisten sie auf einem anderen Weg wieder in ihr Land.13 Als die Sterndeuter abgereist waren, erschien Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: »Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten! Bleib dort, bis ich dir neue Anweisungen gebe[8]. Denn Herodes wird das Kind suchen lassen, weil er es umbringen will.«14 Da stand Josef mitten in der Nacht auf und machte sich mit dem Kind und dessen Mutter auf den Weg nach Ägypten.15 Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. So erfüllte sich, was der Herr durch den Propheten vorausgesagt hatte: »Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.«16 Als Herodes merkte, dass die Sterndeuter ihn getäuscht hatten, war er außer sich vor Zorn. Er schickte ´seine Leute` nach Betlehem und ließ in ´den Familien` der Stadt und der ganzen Umgebung alle Söhne im Alter von zwei Jahren und darunter töten. Das entsprach dem Zeitpunkt, den er von den Sterndeutern in Erfahrung gebracht hatte.17 Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia vorausgesagt worden war:18 »Ein Geschrei ist in Rama zu hören, lautes Weinen und Klagen: Rahel weint um ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen, denn sie sind nicht mehr da.«19 Als Herodes gestorben war, hatte Josef in Ägypten einen Traum; darin erschien ihm ein Engel des Herrn20 und sagte: »Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und geh wieder nach Israel[9]! Denn die, die dem Kind nach dem Leben trachteten, sind tot.«21 Da stand Josef auf und kehrte mit dem Kind und dessen Mutter nach Israel zurück.22 Doch er fürchtete sich davor, nach Judäa zu ziehen, weil er hörte, dass dort als Nachfolger von Herodes dessen Sohn Archelaus regierte. Auf eine Weisung hin, die er im Traum erhielt, ging er in das Gebiet von Galiläa.23 Dort ließ er sich in der Stadt Nazaret nieder. Auf diese Weise erfüllte sich, was durch die Propheten vorausgesagt worden war: Er sollte Nazarener genannt werden.[10] (Joh 1,45; Joh 1,46; Joh 7,41; Joh 7,52)

Matthäus 2

Gute Nachricht Bibel 2018

von Deutsche Bibelgesellschaft
1 Jesus wurde in Betlehem in Judäa geboren, zur Zeit, als König Herodes das Land regierte. Bald nach seiner Geburt kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem (Lk 2,4)2 und fragten: »Wo finden wir den neugeborenen König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um uns vor ihm niederzuwerfen.« (Mt 27,11)3 Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.4 Er ließ alle führenden Priester und Gesetzeslehrer im Volk Gottes zu sich kommen und fragte sie: »Wo soll der versprochene Retter[1] geboren werden?«5 Sie antworteten: »In Betlehem in Judäa. Denn so hat der Prophet geschrieben:6 ›Du Betlehem im Land Juda! Du bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten in Juda, denn aus dir wird der Herrscher kommen, der mein Volk Israel schützen und leiten soll.‹« (2Sam 5,2; Mi 5,1; Joh 7,42)7 Daraufhin rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und fragte sie aus, wann sie den Stern zum ersten Mal gesehen hätten.8 Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: »Geht und erkundigt euch genau nach dem Kind, und wenn ihr es gefunden habt, gebt mir Nachricht! Dann will ich auch hingehen und mich vor ihm niederwerfen.«9 Nachdem sie vom König diesen Bescheid erhalten hatten, machten sich die Sterndeuter auf den Weg. Und der Stern, den sie schon bei seinem Aufgehen beobachtet hatten, ging ihnen voraus. Genau über der Stelle, wo das Kind war, blieb er stehen.10 Als sie den Stern sahen, kam eine große Freude über sie.11 Sie gingen in das Haus und fanden das Kind mit seiner Mutter Maria. Da warfen sie sich vor ihm zu Boden und ehrten es als König. Dann holten sie die Schätze hervor, die sie mitgebracht hatten, und legten sie vor ihm nieder: Gold, Weihrauch und Myrrhe. (Ps 72,10; Ps 72,15; Jes 60,6)12 In einem Traum befahl ihnen Gott, nicht wieder zu Herodes zu gehen. So zogen sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.13 Nachdem die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum der Engel des Herrn und sagte: »Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten! Bleib dort, bis ich dir sage, dass du wieder zurückkommen kannst. Herodes wird nämlich das Kind suchen, weil er es umbringen will.« (2Mo 2,15)14 Da stand Josef auf, mitten in der Nacht, nahm das Kind und seine Mutter und floh mit ihnen nach Ägypten.15 Dort lebten sie bis zum Tod von Herodes. So sollte in Erfüllung gehen, was der Herr durch den Propheten angekündigt hatte: »Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.« (Hos 11,1)16 Als Herodes merkte, dass die Sterndeuter ihn hintergangen hatten, wurde er sehr zornig. Er befahl, in Betlehem und Umgebung alle kleinen Jungen zu töten, die zwei Jahre und jünger waren. Das entsprach der Zeitspanne, die er aus den Angaben der Sterndeuter entnommen hatte.[2] (2Mo 1,15)17 So sollte in Erfüllung gehen, was Gott durch den Propheten Jeremia angekündigt hatte:18 »In Rama hört man Klagerufe und bitteres Weinen: Rahel weint um ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen; denn sie sind nicht mehr da.« (Jer 31,15)19 Als Herodes gestorben war, erschien dem Josef in Ägypten der Engel des Herrn im Traum20 und sagte: »Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und kehre in das Land Israel zurück; denn alle, die das Kind umbringen wollten, sind gestorben.« (2Mo 4,19)21 Da stand Josef auf, nahm das Kind und seine Mutter und kehrte nach Israel zurück.22 Unterwegs erfuhr Josef, dass in Judäa Archelaus als Nachfolger seines Vaters Herodes König geworden war.[3] Da bekam er Angst, dorthin zu ziehen. Im Traum erhielt er eine neue Weisung und zog daraufhin nach Galiläa.23 Er kam in die Stadt Nazaret und ließ sich dort nieder. So sollte in Erfüllung gehen, was Gott durch die Propheten angekündigt hatte: Der versprochene Retter wird Nazoräer genannt werden.[4]

Matthäus 2

VOLXBIBEL

von SCM Verlag
1 Jesus wurde in einem kleinen Dorf in Bethlehem im Bezirk Judäa geboren. Das liegt in Israel. Herodes hatte damals die politische Macht für dieses Gebiet, er war so eine Art Präsident. Irgendwann kamen ein paar Astrologen und Sternforscher aus dem Orient in Judäas Hauptstadt Jerusalem und fragten dort alle Leute aus.2 „Wissen Sie, wo dieses Baby ist, das in Zukunft der Oberpräsident von allen Juden sein wird? Wir haben bei uns daheim so einen ganz besonderen Feuerwerks-Stern am Himmel gesehen. Unsere Deutung davon war, dass dieses Baby genau jetzt geboren worden ist. Deswegen sind wir den ganzen Weg bis hierher gekommen, um ihm den Respekt zu zeigen, den es verdient hat.“3 Der Präsident Herodes war total kaputt, als er das hörte; und nicht nur er, alle in Jerusalem waren das.4 Er organisierte sofort ein Treffen mit den Chefpriestern und den richtig intelligenten Menschen in seinem Land, die viel studiert hatten und eine Menge wussten. Die fragte er: „Wissen Sie, wo dieser neue Präsident geboren werden soll?“5 Darauf meinten die zu ihm: „In Bethlehem, das hat der alte Micha schon in seinem Prophetenbuch vorausgesagt. Dort steht:6 ‚Bethlehem, du bist nicht die unwichtigste Stadt in Judäa. Nein, denn aus dir wird ein Mensch kommen, der über ganz Israel der Chef sein wird. Und der wird sich richtig gut um meine Leute in Israel kümmern!‘“7 Da rief Herodes diese Astrologen heimlich zu sich, weil er genau wissen wollte, wann sie diesen besonderen Stern zum ersten Mal gesehen hatten. Anschließend schickte er sie mit folgender Order nach Bethlehem:8 „Sie müssen dort das Kind suchen und mir sofort Bescheid geben, wenn Sie es gefunden haben, okay? Ich gehe dann auch mal bei dem vorbei, um seine Geburt zu feiern und zu zeigen, dass ich Respekt vor ihm habe, und auch, um zu ihm zu beten.“9 Nachdem sie dies so beschlossen hatten, gingen die Astrologen nach Bethlehem. Dort passierte etwas total Irres: Der Feuerwerks-Stern, den sie im Orient gesehen hatten, leitete sie fast wie ein Navisystem genau zu der Hütte, wo das Baby drin lag.10 Als sie die Hütte gefunden hatten, feierten sie das Baby total.11 Sie gingen in den Stall, über dem der Stern stehen blieb, und fanden dort Maria mit ihrem Baby. Sofort knieten sie sich staunend hin und beteten erst mal ’ne Runde zu dem Kind. Anschließend packten sie ihre Geschenke aus: Pures Gold, sowie ganz wertvolle Parfüms und Kräuter, die sie extra aus ihrem Land mitgebracht -hatten.12 In der Nacht sagte Gott in einem Traum den Männern, sie sollten nicht mehr bei Herodes vorbeischauen. Darum wählten sie einen Umweg, um wieder nach Hause zu kommen.13 In der nächsten Nacht hatte Josef einen heftigen Traum: Er sah einen Botschafter Gottes, einen Engel, der zu ihm sagte: „Hau ab nach Ägypten! Nimm das Baby unter’n Arm, schnapp dir deine Frau und mach dich auf die Socken. Ich werde mich bei dir melden, wenn ihr zurückgehen könnt. Herodes will nämlich euer Kind kaltmachen.“14 Josef stand sofort auf, und noch in der Nacht floh er mit Maria und dem Baby nach Ägypten.15 Dort blieben sie, bis Herodes gestorben war. Damit erfüllte sich, was Gott durch die alten Propheten schon früher mal gesagt hatte: „Ich habe meinen Sohn aus Ägypten rausgeholt.“16 Herodes wurde voll aggro, als er merkte, dass die Astrologen ihn abgezogen hatten. Er drehte total durch und um sicherzugehen, ließ er in der Nacht von seinen Soldaten einen Massenmord begehen. Er ließ alle Jungen töten, die jünger als zwei Jahre alt waren und in Bethlehem und Umgebung wohnten. Auf dieses Alter kam er durch die Angaben der Astrologen.17 Mit diesem brutalen Gemetzel wurde wahr, was der Prophet Jeremia schon vor langer Zeit vorhergesagt hatte:18 „In der Stadt Rama sind alle Leute total am Weinen. Rahel, eine Urmutter vom Volk Israel, heult, weil viele ihrer Kinder nicht mehr da sind. Keiner kann sie trösten, denn nicht eins wurde am Leben gelassen.“19 Als Herodes schließlich unter der Erde war, hatte Josef im Traum wieder Besuch von einem Engel. Diesmal sagte er zu ihm:20 „Pack deine Klamotten, nimm das Kind und deine Frau und geh wieder straight edge nach Israel zurück! Die Männer, die das Kind umbringen wollten, sind alle tot!“21 Also machten sich Josef und Maria zusammen mit ihrem Kind auf den Weg zurück nach Israel.22 Schließlich hörte Josef das Gerücht, dass Archelaus, der Sohn von Herodes, der neue Präsident von Judäa war. „Bad News, schlechte Nachricht! Das könnte kritisch werden“, dachte Josef, denn auch Archelaus hatte einen ziemlich schlechten Ruf. Aber Gott sagte ihm in einem Traum, er solle in das Gebiet Galiläa ziehen und sich dort eine Bude suchen.23 So ging seine Familie also nach Nazareth und sie mieteten dort eine Wohnung. Dadurch wurde auch noch das wahr, was die Propheten über den Auserwählten, den Christus, schon vor Jahrhunderten gesagt hatten. Sie schrieben nämlich: „Man wird von ihm sagen:,Das ist doch nur einer aus Nazareth.‘“