1Für den Musiker. ALMUTH LABBEN. Ein Gotteslied von David.2Ich will dem HERRN von ganzem Herzen danken, ja, von all deinen Wundertaten will ich erzählen.3Über dich will ich mich freuen und jubeln, will deinen Namen besingen, Höchster!4Wenn meine Feinde dann zurückweichen, werden sie hinfallen, sie werden umkommen vor deinem Angesicht.5Ja, du hast dich meiner Sache angenommen und mir zum Recht verholfen. Du hast den Thron eingenommen, der du in Gerechtigkeit richtest.6Zurechtgewiesen hast du die Völker und die Gottesfeinde zunichte gemacht; ihre Namen hast du für alle Zeiten ausgelöscht.7Ja, der Feind ist am Ende, für immer in Trümmer gelegt. Die Städte hast du zerstört, jede Erinnerung an sie ist ausgelöscht.8Doch der HERR bleibt bis in alle Zukunft. Seinen Thron hat er aufgestellt, um Gericht zu halten.9Ja, er wird den Erdkreis gerecht richten, die Völker wird er richtig beurteilen.10Dann wird der HERR eine Zuflucht für die Unterdrückten sein, ja, eine hohe Festung in Zeiten der Not.11Darum vertrauen auf dich die Menschen, die deinen Namen kennen, denn du verlässt die nicht, die nach dir suchen, HERR.12Stimmt ein Lied an für den HERRN! Er thront ja auf dem Zion. Erzählt unter den Völkern seine großartigen Taten!13Denn er, der nachforscht, wo Blut vergossen wurde, der hat das Schreien der Armen nicht vergessen.14Wende dich mir doch freundlich zu, HERR! Schaue doch auf mein Elend, das die über mich bringen, die mich hassen! Ja, du bist es, der mich herausholt aus dem Eingangstor des Todes!15So werde ich weitersagen, dass du zu loben bist, überall in den Torgängen der Stadt Zion, und will über deine Rettung jubeln.16Die Völker sind versunken in der Grube, die sie selbst ausgegraben haben. In dem Fangnetz, das sie versteckt haben, hat ihr eigener Fuß sich verfangen.17Der HERR hat sich zu erkennen gegeben, er hat Gericht gehalten. Der Gottesfeind hat sich verstrickt in dem, was seine eigenen Hände gemacht haben. HIGGAJON. SELAH!18Sollen doch die Gottesfeinde in der Unterwelt verschwinden, all die Völker, die Gott vergessen!19Denn der Arme bleibt nicht für immer vergessen und die Hoffnung der Unterdrückten wird nicht auf ewig verloren sein.20Erhebe dich doch, HERR, damit kein Mensch Gewalt ausüben kann! Die Völker sollen in deiner Gegenwart gerichtet werden!21Lege doch Furcht auf sie, HERR! Mögen die Völker erkennen: Sie sind nur Menschen! SELAH!
1Für den Chormeister. Nach der Weise Stirb für den Sohn! Ein Psalm Davids.2Ich will danken, HERR, aus ganzem Herzen,
erzählen will ich all deine Wunder. (Ps 138,1)3Ich will mich an dir freuen und jauchzen,
deinem Namen, Höchster, will ich singen.4Wenn meine Feinde zurückweichen,
werden sie straucheln und zugrunde gehen vor deinem Angesicht.5Denn du hast mir Recht verschafft und für mich entschieden,
dich auf den Thron gesetzt als gerechter Richter.6Du hast Völker bedroht, den Frevler vernichtet,
ihre Namen gelöscht für immer und ewig.7Der Feind ist dahin, zertrümmert für immer.
Du hast Städte entvölkert, ihr Andenken wurde zunichte.8Ja, so sind sie, aber der HERR thront auf ewig,
zum Gericht hat er seinen Thron aufgestellt.9Er selbst wird den Erdkreis richten in Gerechtigkeit,
den Nationen das Urteil sprechen, wie es recht ist. (Ps 96,13)10So wird der HERR für den Bedrückten zur Burg,
zur Burg für Zeiten der Not.11Darum vertrauen dir, die deinen Namen kennen,
denn du, HERR, hast keinen, der dich sucht, je verlassen.12Singt dem HERRN, der thront auf dem Zion,
verkündet unter den Völkern seine Taten! (Ps 108,4)13Denn er, der Blutschuld ahndet, hat an sie gedacht,
hat den Notschrei der Elenden nicht vergessen. (Hi 34,28)14Sei mir gnädig, HERR! Sieh doch mein Elend, wie sie mich hassen,
du, der mich emporhebt aus den Pforten des Todes! (Ps 30,4; Ps 49,16; Ps 56,14; Ps 68,21; Ps 71,20; Ps 86,13; Ps 116,8; Jon 2,7; Weis 16,13)15Damit ich all dein Lob erzähle in den Toren der Tochter Zion
und frohlocke über dein rettendes Handeln.16Völker versanken in der Grube, die sie selbst gegraben,
im Netz, das sie heimlich gelegt, hat ihr Fuß sich verfangen. (Ps 7,16)17Kundgetan hat sich der HERR: Er hielt sein Gericht,
im Werk seiner Hände hat sich der Frevler verstrickt.
[Zwischenspiel. Sela]18Zurückweichen müssen die Frevler zum Totenreich,
alle Völker, die Gott vergessen.19Denn der Arme ist nicht auf ewig vergessen,
der Elenden Hoffnung ist nicht für immer verloren.20Steh auf, HERR, nicht soll der Mensch triumphieren,
die Völker sollen gerichtet werden vor deinem Angesicht. (Ps 7,7)21Wirf auf sie Schrecken, HERR,
erkennen sollen die Völker: Sie sind nur Menschen. [Sela]