Hilfe

Zürcher Bibel

Jonas Gebet. Seine Rettung

1 Und der HERR liess einen grossen Fisch kommen, der Jona verschlingen sollte. Und drei Tage und drei Nächte lang war Jona im Bauch des Fisches.
2 Und aus dem Bauch des Fisches betete Jona zum HERRN, seinem Gott,
3 und er sprach: Als ich in Not war, rief ich zum HERRN, und er hat mich erhört. Aus dem Innern des Totenreichs rief ich um Hilfe, du hast meine Stimme gehört.
4 Du hattest mich in die Tiefe geworfen, mitten ins weite Meer, und die Strömung umspülte mich, all deine Wogen und deine Wellen gingen über mich hinweg.
5 Und ich, ich sprach: Ich bin verstossen, deinen Augen entzogen! Doch ich werde wieder aufblicken zu deinem heiligen Tempel!
6 Das Wasser stand mir bis zum Hals, die Flut umspülte mich, Schilf hatte sich um meinen Kopf gewickelt.
7 Zum Fuss der Berge war ich hinabgefahren, die Erde - ihre Riegel schlossen sich hinter mir für immer. Da hast du mein Leben aus der Grube gezogen, HERR, mein Gott!
8 Als meine Lebenskraft sich mir versagte, erinnerte ich mich des HERRN, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.
9 Die nichtige Götzen1 verehren, lassen ihre Gnade fahren.
10 Ich aber will dir Opfer schlachten mit lautem Danken, was ich gelobt habe, will ich erfüllen! Die Hilfe ist beim HERRN!
11 Und der HERR sprach zum Fisch, und dieser spie Jona aufs Trockene.
1 "nichtige Götzen" ist wörtlich: "Nichtse des Nichts".
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