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Lutherbibel 2017

کتاب مقدس، ترجمه تفسیری

Der Ostermorgen

1 Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab weggenommen war.
2 Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn weggenommen aus dem Grab, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.
3 Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus, und sie kamen zum Grab.
4 Es liefen aber die beiden miteinander, und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam als Erster zum Grab,
5 schaut hinein und sieht die Leinentücher liegen; er ging aber nicht hinein.
6 Da kam Simon Petrus ihm nach und ging hinein in das Grab und sieht die Leinentücher liegen,
7 und das Schweißtuch, das auf Jesu Haupt gelegen hatte, nicht bei den Leinentüchern, sondern daneben, zusammengewickelt an einem besonderen Ort.
8 Da ging auch der andere Jünger hinein, der als Erster zum Grab gekommen war, und sah und glaubte.
9 Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, dass er von den Toten auferstehen müsste.
10 Da gingen die Jünger wieder zu den anderen zurück.

Maria Magdalena

11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, beugte sie sich in das Grab hinein
12 und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den andern zu den Füßen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte.
13 Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben.
14 Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist.
15 Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen.
16 Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister!
17 Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.
18 Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich habe den Herrn gesehen«, und was er zu ihr gesagt habe.

Die Vollmacht der Jünger

19 Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!
20 Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen.
21 Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
22 Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!
23 Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.

Thomas

24 Thomas aber, einer der Zwölf, der Zwilling genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
25 Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, kann ich's nicht glauben.
26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen, und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch!
27 Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
29 Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
30 Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch.
31 Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr, weil ihr glaubt, das Leben habt in seinem Namen.

عيسی زنده می‌شود!

1 روز يكشنبه صبح زود، وقتی هوا تاريک و روشن بود، مريم مجدليه به سر قبر آمد و باكمال تعجب ديد كه سنگ از در قبر كنار رفته است.
2 پس با عجله نزد پطرس و آن شاگردی كه عيسی او را دوست می‌داشت آمد و گفت: «جسد خداوند را از قبر برده‌اند و معلوم نيست كجا گذاشته‌اند.»
3-5 پطرس و آن شاگرد ديگر دويدند تا به سر قبر رسيدند. آن شاگرد از پطرس پيش افتاد و زودتر به قبر رسيد. او خم شد و نگاه كرد. فقط كفن خالی آنجا بود. ديگر داخل قبر نرفت.
6 سپس شمعون پطرس رسيد و داخل قبر شد. او هم فقط كفن خالی را ديد،
7 و متوجه شد كه پارچه‌ای كه به سر و صورت عيسی پيچيده بودند، همان طور پيچيده و جدا از كفن مانده بود.
8 آنگاه آن شاگرد نيز داخل قبر شد و ديد و ايمان آورد كه عيسی زنده شده است!
9 چون تا آنوقت آنها هنوز به اين حقيقت پی نبرده بودند كه كتاب آسمانی می‌فرمايد كه او بايد زنده شود.
10 پس آنان به خانه رفتند.

عيسی بر مريم مجدليه ظاهر میشود

11 ولی مريم مجدليه به سر قبر برگشته بود و حيران ايستاده، گريه می‌كرد. همچنانكه اشک می‌ريخت، خم شد و داخل قبر را نگاه كرد.
12 در همان هنگام، دو فرشته را ديد با لباس سفيد، كه در جايی نشسته بودند كه جسد عيسی گذاشته شده بود، يكی نزديک سر و ديگری نزديک پاها.
13 فرشته‌ها از مريم پرسيدند: «چرا گريه می‌كنی؟» جواب داد: «جسد خداوند مرا برده‌اند و نمی‌دانم كجا گذاشته‌اند.»
14 ناگاه مريم احساس كرد كسی پشت سر او ايستاده است. برگشت و نگاه كرد. عيسی خودش بود. ولی مريم او را نشناخت.
15 عيسی از مريم پرسيد: «چرا گريه می‌كنی؟ دنبال چه كسی می‌گردی؟» مريم به گمان اينكه باغبان است، به او گفت: «آقا، اگر تو او را برده‌ای، بگو كجا گذاشته‌ای تا بروم او را بردارم.»
16 عيسی گفت: «مريم!» مريم برگشت و عيسی را شناخت و با شادی فرياد زد: «استاد!»
17 عيسی فرمود: «به من دست نزن، چون هنوز نزد پدرم بالا نرفته‌ام. ولی برو و برادرانم را پيدا كن و به ايشان بگو كه من نزد پدر خود و پدر شما و خدای خود و خدای شما بالا می‌روم.»
18 مريم شاگردان را پيدا كرد و به ايشان گفت: «خداوند زنده شده است! من خودم او را ديدم!» و پيغام او را به ايشان داد.

عيسی بر شاگردانش ظاهر میشود

19 غروب همان روز، شاگردان دور هم جمع شدند و از ترس سران قوم يهود، درها را از پشت بستند. ولی ناگهان عيسی را ديدند كه در ميانشان ايستاده است. عيسی سلام كرد،
20 و زخم دستها و پهلوی خود را به ايشان نشان داد تا او را بشناسند. وقتی خداوند خود را ديدند، بی‌اندازه شاد شدند.
21 عيسی باز به ايشان فرمود: «سلام بر شما باد. همچنانكه پدر مرا به اين جهان فرستاد، من نيز شما را به ميان مردم می‌فرستم.»
22 آنگاه به ايشان دميد و فرمود: «روح‌القدس را بيابيد.
23 هرگاه گناهان كسی را ببخشيد، بخشيده می‌شود، و هرگاه نبخشيد، بخشيده نمی‌شود.»

عيسی بر توما ظاهر میشود

24 «توما» معروف به «دوقلو» كه يكی از دوازده شاگرد مسيح بود، آن شب در آن جمع نبود.
25 پس، وقتی به او گفتند كه خداوند را ديده‌اند، جواب داد: «من كه باور نمی‌كنم. تا خودم زخم ميخهای صليب را در دستهای او نبينم و انگشتانم را در آنها نگذارم و به پهلوی زخمی‌اش دست نزنم، باور نمی‌كنم كه او زنده شده است.»
26 يكشنبه‌‌ء هفته‌‌ء بعد، باز شاگردان دور هم جمع شدند. اين بار توما نيز با ايشان بود. باز هم درها بسته بود كه ناگهان عيسی را ديدند كه در ميانشان ايستاد و سلام كرد.
27 عيسی رو به توما كرد و فرمود: «انگشتت را در زخم دست‌هايم بگذار. دست به پهلويم بزن و بيش از اين بی‌ايمان نباش. ايمان داشته باش.»
28 توما گفت: «ای خداوند من، ای خدای من.»
29 عيسی به او فرمود: «بعد از اينكه مرا ديدی، ايمان آوردی. ولی خوشابحال كسانی كه نديده به من ايمان می‌آورند.»

مقصود از نوشته شدن اين کتاب

30 شاگردان عيسی معجزات بسياری از او ديدند كه در اين كتاب نوشته نشده است.
31 ولی همين مقدار نوشته شد تا ايمان آوريد كه عيسی، همان مسيح و فرزند خداست و با ايمان به او، زندگی جاويد بيابيد.
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