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Gute Nachricht Bibel

Unrecht tun macht sich nicht bezahlt

1 Viele Kinder sind nur dann etwas, was du dir wünschen solltest, wenn sie etwas taugen! Auf missratene Söhne kannst du nicht stolz sein.
2 Und wenn sie noch so zahlreich sind, freu dich nur dann über sie, wenn sie den Herrn ernst nehmen!
3 Verlass dich nicht darauf, dass sie lange leben, rechne auch nicht mit ihrer großen Anzahl! Ein Kind, das auf Gott hört, ist besser als tausend andere. Sogar kinderlos sterben ist besser, als Kinder zu haben, die sich gegen Gott auflehnen.1
4 Durch die Klugheit eines einzigen Mannes nimmt die Bevölkerung einer Stadt zu; aber eine Bande von Gottvergessenen macht sie menschenleer.2
5 Dafür habe ich viele Beispiele gesehen und noch treffendere habe ich gehört:
6 In der Versammlung der Sünder entzündete sich Gottes flammender Zorn und die Flamme verzehrte das ganze ungehorsame Volk.
7 Er vergab den Riesen der Vorzeit nicht, die sich im Vertrauen auf ihre Stärke gegen ihn empörten.
8 Die Stadt, in der Lot wohnte, verschonte er nicht, weil er den Übermut ihrer Bewohner verabscheute.
9 Er hatte kein Erbarmen mit dem todgeweihten Volk der Kanaaniter, sondern vernichtete es wegen seiner Schuld.3
10 Ebenso erging es den 600000 Mann in der Wüste, die starrsinnig waren und sich zusammenrotteten.4
11 Selbst wenn es nur einen einzigen Starrsinnigen gäbe, es wäre ein Wunder, wenn er seiner Strafe entginge. Der Herr ist voll Erbarmen, aber er kann auch zornig werden. Er hat die Macht, zu vergeben und zu vernichten.
12 So groß wie sein Erbarmen, so schwer ist auch seine Strafe und er beurteilt jeden nach seinen Taten.
13 Kein Verbrecher entkommt mit seiner Beute; aber wer dem Herrn die Treue hält, dessen Geduld wird nicht enttäuscht.
14 Für jede gute Tat schafft der Herr die Gelegenheit und jeder bekommt den Lohn für seine Taten.5
17 Sag nicht: »Ich werde mich vor dem Herrn verstecken; gibt es da oben einen, der an mich denkt? Unter so vielen Leuten kann mich niemand erkennen. Wer bin ich denn als Einzelner in der ganzen riesengroßen Welt?«
18 Wenn der Herr nach seiner Schöpfung schaut, dann fängt alles zu beben an: der Himmel mit seinen höchsten Höhen, die Erde und der tiefste Abgrund.
19 Die Berge und die Fundamente der Erde zittern, wenn er sie anblickt.
20 Doch wer denkt schon darüber nach? Wer achtet auf das Tun des Herrn?
21 Das meiste davon ist für den Menschen ebenso unsichtbar wie der Wind.
22 Wer verkündet die gerechten Taten des Herrn? Wer erwartet noch welche? Die Zeit, als er den Bund mit uns schloss, ist schon so lange her!6
23 So denkt nur einer, der wenig Verstand hat. So urteilt jemand, der durch seine Dummheit irregeführt ist.

Ein Lied auf Gottes Weisheit in der Schöpfung

24 Hör mir zu, mein Sohn!7 Achte auf meine Worte, damit du etwas lernst!
25 Meine Unterweisung ist auf der Waage gewogen, mein Wissen genau ermittelt!
26 Als der Herr ganz am Anfang seine Werke geschaffen hat, da bestimmte er jedem seinen Platz.
27 Er gab den Gestirnen die ewige Ordnung und legte ihren Auftrag für immer fest. Sie ermatten nicht und werden nicht müde, nie lassen sie ihre Arbeit im Stich.
28 Keins von ihnen verdrängt das andere, nie widerstreben sie seinem Befehl.
29 Dann schaute der Herr die Erde an und füllte sie mit seinen guten Gaben.
30 Er bedeckte sie mit jeder Art von Tieren und alle kehren zurück in den Staub.
1 Zusatz Gh: Erst stöhnst du über unzeitigen Kummer, dann erlebst du ihr plötzliches Ende.
2 macht sie menschenleer: mit H; G wird vernichtet.
3 Zusatz Gh: Das alles machte er mit den starrsinnigen Völkern; die Zahl derer, die zu seinem Volk gehörten, beruhigte ihn nicht.
4 Zusatz Gh: Er bestrafte sie und hatte wieder Erbarmen mit ihnen; er verwundete sie und heilte sie wieder. So hielt er sie mit Erbarmen und strenger Erziehung fest.
5 Zusatz Gh und H: 15 Der Herr machte den Pharao so starrsinnig, dass er ihn nicht erkannte; denn die ganze Welt sollte die Taten des Herrn sehen. 16 Der ganzen Schöpfung zeigt er sein Erbarmen; er hat den Menschen sein Licht und die Dunkelheit zugeteilt.
6 Die Verse 20-22 lauten in H: Doch an mich denkt er nicht. Wer achtet schon darauf, was ich tue? Wenn ich Unrecht tue, sieht mich kein Auge. Wer weiß es, wenn ich heimlich betrüge? Wer sagt es ihm, wenn ich das Rechte tue? Was habe ich zu erwarten, wenn ich die Gebote befolge?
7 Siehe Anmerkung zu Spr 1,8.
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