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Sirach 16

Gute Nachricht Bibel

1 Viele Kinder sind nur dann etwas, was du dir wünschen solltest, wenn sie etwas taugen! Auf missratene Söhne kannst du nicht stolz sein. (Pr 17:25; Wis 4:1) 2 Und wenn sie noch so zahlreich sind, freu dich nur dann über sie, wenn sie den Herrn ernst nehmen! 3 Verlass dich nicht darauf, dass sie lange leben, rechne auch nicht mit ihrer großen Anzahl! Ein Kind, das auf Gott hört, ist besser als tausend andere. Sogar kinderlos sterben ist besser, als Kinder zu haben, die sich gegen Gott auflehnen.[1] 4 Durch die Klugheit eines einzigen Mannes nimmt die Bevölkerung einer Stadt zu; aber eine Bande von Gottvergessenen macht sie menschenleer.[2] 5 Dafür habe ich viele Beispiele gesehen und noch treffendere habe ich gehört: 6 In der Versammlung der Sünder entzündete sich Gottes flammender Zorn und die Flamme verzehrte das ganze ungehorsame Volk. (Nu 11:1; Nu 16:35) 7 Er vergab den Riesen der Vorzeit nicht, die sich im Vertrauen auf ihre Stärke gegen ihn empörten. (Ge 6:1; Wis 14:6) 8 Die Stadt, in der Lot wohnte, verschonte er nicht, weil er den Übermut ihrer Bewohner verabscheute. (Ge 18:20) 9 Er hatte kein Erbarmen mit dem todgeweihten Volk der Kanaaniter, sondern vernichtete es wegen seiner Schuld.[3] (Ex 23:33; Ex 33:2; De 7:1) 10 Ebenso erging es den 600000 Mann in der Wüste, die starrsinnig waren und sich zusammenrotteten.[4] (Ex 12:37; Nu 11:21; Nu 14:26; Sir 46:8) 11 Selbst wenn es nur einen einzigen Starrsinnigen gäbe, es wäre ein Wunder, wenn er seiner Strafe entginge. Der Herr ist voll Erbarmen, aber er kann auch zornig werden. Er hat die Macht, zu vergeben und zu vernichten. (Sir 5:6; Sir 12:6) 12 So groß wie sein Erbarmen, so schwer ist auch seine Strafe und er beurteilt jeden nach seinen Taten. 13 Kein Verbrecher entkommt mit seiner Beute; aber wer dem Herrn die Treue hält, dessen Geduld wird nicht enttäuscht. 14 Für jede gute Tat schafft der Herr die Gelegenheit und jeder bekommt den Lohn für seine Taten.[5] (Sir 2:8) 17 Sag nicht: »Ich werde mich vor dem Herrn verstecken; gibt es da oben einen, der an mich denkt? Unter so vielen Leuten kann mich niemand erkennen. Wer bin ich denn als Einzelner in der ganzen riesengroßen Welt?« (Ps 139:7; Wis 1:7; Sir 17:15; Sir 20:1; Sir 42:18) 18 Wenn der Herr nach seiner Schöpfung schaut, dann fängt alles zu beben an: der Himmel mit seinen höchsten Höhen, die Erde und der tiefste Abgrund. (Ps 104:32) 19 Die Berge und die Fundamente der Erde zittern, wenn er sie anblickt. 20 Doch wer denkt schon darüber nach? Wer achtet auf das Tun des Herrn? 21 Das meiste davon ist für den Menschen ebenso unsichtbar wie der Wind. (Joh 3:8) 22 Wer verkündet die gerechten Taten des Herrn? Wer erwartet noch welche? Die Zeit, als er den Bund mit uns schloss, ist schon so lange her![6] 23 So denkt nur einer, der wenig Verstand hat. So urteilt jemand, der durch seine Dummheit irregeführt ist. (Ps 14:1) 24 Hör mir zu, mein Sohn![7] Achte auf meine Worte, damit du etwas lernst! 25 Meine Unterweisung ist auf der Waage gewogen, mein Wissen genau ermittelt! 26 Als der Herr ganz am Anfang seine Werke geschaffen hat, da bestimmte er jedem seinen Platz. (Ge 1:1; Ps 104:1) 27 Er gab den Gestirnen die ewige Ordnung und legte ihren Auftrag für immer fest. Sie ermatten nicht und werden nicht müde, nie lassen sie ihre Arbeit im Stich. (Isa 40:26) 28 Keins von ihnen verdrängt das andere, nie widerstreben sie seinem Befehl. 29 Dann schaute der Herr die Erde an und füllte sie mit seinen guten Gaben. 30 Er bedeckte sie mit jeder Art von Tieren und alle kehren zurück in den Staub. (Ge 1:20; Ps 104:29)