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Die Pflichten von Männern, Frauen und Sklaven

1 Du aber lehre alle in der Gemeinde, so wie es der gesunden Lehre entspricht!
2 Die älteren Männer fordere auf, nüchtern im Urteil, ehrbar und besonnen zu sein, gesund im Glauben, in der Liebe und in der Standhaftigkeit.
3 Ebenso sage den älteren Frauen, dass ihre Lebensführung der Würde des Christenstandes1 entsprechen muss. Sie sollen nicht andere verleumden oder dem Trunk verfallen sein. Als Lehrmeisterinnen eines guten Lebenswandels
4 müssen sie die jüngeren Frauen dazu anleiten, dass sie ihre Männer und Kinder lieben,
5 besonnen und zuchtvoll leben, ihren Haushalt ordentlich führen und ihren Männern gehorchen, damit Gottes Botschaft nicht in Verruf kommt.
6-7 Entsprechend fordere die jungen Männer auf, in allem besonnen und beherrscht zu sein. Sei du selbst ihnen ein Vorbild im Tun des Guten. Lehre die Wahrheit unverfälscht und mit gebührendem Ernst,
8 in gesunden und unanfechtbaren Worten. Dann können unsere Gegner uns nichts Schlechtes nachsagen und müssen sich beschämt zurückziehen.
9 Die Sklaven und Sklavinnen sollen ihren Herren oder Herrinnen2 in allem gehorchen und ihnen zu Willen sein. Sie sollen ihnen nicht widersprechen
10 und nichts unterschlagen, sondern ihnen treu und zuverlässig dienen. Mit allem, was sie tun, sollen sie der Lehre Gottes, unseres Retters, Ehre machen.

Die Rettung gilt allen Menschen und verpflichtet die Gemeinde zu vorbildlichem Leben

11 Denn die rettende Gnade Gottes ist offenbar geworden, und sie gilt allen Menschen.
12 Sie bringt uns dazu, dass wir dem Ungehorsam gegen Gott den Abschied geben, den Begierden, die uns umstricken, und dass wir besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben,
13 als Menschen, die auf die beseligende Erfüllung ihrer Hoffnung warten und darauf, dass unser großer Gott und Retter Jesus Christus3 in seiner Herrlichkeit erscheint.
14 Er hat sein Leben für uns gegeben, um uns von aller Schuld zu befreien und sich so ein reines Volk zu schaffen, das nur ihm gehört und alles daran setzt, das Gute zu tun.
15 In diesem Sinn sollst du lehren, ermahnen und zurechtweisen. Tu es mit allem Nachdruck! Niemand darf deine Autorität anzweifeln.
1 der Würde ...: wörtlich dem Heiligen/Heiligtum.
2 Siehe Anmerkung zu Eph 6,5.
3 unser großer Gott ...: möglich auch die Deutung der große Gott und unser Retter Jesus Christus.

Anweisungen für Alt, Jung und Sklaven - Die heilbringende Gnade Gottes für alle

1 Du aber rede, was der gesunden Lehre1 ziemt:
2 dass die alten Männer nüchtern seien, ehrbar, besonnen, gesund im Glauben, in der Liebe, im Ausharren;
3 ebenso die alten Frauen in ihrer Haltung dem Heiligen angemessen2, nicht verleumderisch, nicht Sklavinnen von vielem Wein, Lehrerinnen des Guten;
4 damit sie die jungen Frauen unterweisen3, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben,
5 besonnen, keusch4, mit häuslichen Arbeiten beschäftigt, gütig zu sein, den eigenen Männern sich unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert werde!
6 Ebenso ermahne die jungen Männer, besonnen zu sein,
7 indem du in allem dich selbst als ein Vorbild guter Werke darstellst! In der Lehre beweise Unverdorbenheit, würdigen Ernst,
8 gesunde, unanfechtbare Rede, damit der von der Gegenpartei beschämt wird, weil er nichts Schlechtes über uns zu sagen hat!
9 Die Sklaven ermahne, ihren eigenen Herren5 sich in allem unterzuordnen, sich wohlgefällig zu machen6, nicht zu widersprechen,
10 nichts zu unterschlagen, sondern alle gute Treue zu erweisen, damit sie die Lehre unseres Retter-Gottes in allem zieren!
11 Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend7 allen Menschen,
12 und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf8,
13 indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus9 erwarten.
14 Der hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, das eifrig sei in guten Werken.
15 Dies rede und ermahne und überführe mit allem Nachdruck! Niemand soll dich verachten!
1 o. Belehrung, Unterrichtung
2 o. dem Dienst am Heiligtum angemessen
3 o. anleiten
4 o. rein
5 w. Gebietern (griech. despotes)
6 w. wohlgefällig zu sein
7 o. die heilbringende Gnade Gottes ist erschienen
8 o. in dem gegenwärtigen Zeitalter; o. in der gegenwärtigen Welt; griech. Äon
9 o. des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus

… und die Anleitung zu einer christlichen Lebensführung

1 Du aber unterweise ´die Gläubigen` so, wie es der gesunden Lehre entspricht!
2 Die älteren Männer halte dazu an, besonnen zu sein, ein glaubwürdiges Leben zu führen, verantwortungsbewusst zu handeln und sich im Glauben, in der Liebe und in der Geduld zu bewähren.
3 Entsprechendes gilt für die älteren Frauen. Auch in ihrem Verhalten soll sich Gottes Heiligkeit spiegeln. Sie dürfen weder klatschsüchtig noch alkoholabhängig sein. Vielmehr sollen sie durch Lehre und Vorbild 
4 die jüngeren Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben,
5 verantwortungsbewusst zu handeln und sich von jeder Verfehlung rein zu halten, sich um ihren Haushalt zu kümmern, freundlich zu sein und sich ihren Männern unterzuordnen. Denn die Botschaft Gottes soll nicht in Verruf geraten.
6 Halte auch die jüngeren Männer dazu an, in jeder Situation verantwortungsbewusst zu handeln.
7 Sei du selber ihnen ein Vorbild darin, Gutes zu tun. Wenn du lehrst, tu es aufrichtig und glaubwürdig;
8 deine Worte sollen mit der gesunden Lehre übereinstimmen und unanfechtbar sein. Dann werden unsere Gegner beschämt dastehen, weil sie uns nichts Schlechtes nachsagen können.
9 Den Sklaven ´schärfe ein`, sich ihren Herren in allem zu unterstellen und sich so zu verhalten, dass diese mit ihnen zufrieden sein können. Sie sollen sich ihren Anweisungen nicht widersetzen 
10 und nichts stehlen oder unterschlagen, sondern sich in jeder Hinsicht als treu und zuverlässig erweisen. Alles, was sie tun, soll eine Empfehlung für die Lehre sein, die von Gott, unserem Retter, kommt.

Gottes rettende Gnade: Grundlage aller christlichen Lebensgestaltung

11 Denn ´in Christus` ist Gottes Gnade sichtbar geworden – die Gnade, die allen Menschen Rettung bringt. 
12 Sie erzieht uns dazu, uns von aller Gottlosigkeit und von den Begierden dieser Welt abzuwenden und, solange wir noch hier auf der Erde sind, verantwortungsbewusst zu handeln, uns nach Gottes Willen zu richten und so zu leben, dass Gott geehrt wird.
13 Seine Gnade führt auch dazu, dass wir voll Sehnsucht auf die Erfüllung der Hoffnung warten, die unser höchstes Glück bedeutet: das Erscheinen unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus in seiner ganzen Herrlichkeit.
14 Er ist es ja, der sich selbst für uns hingegeben hat, um uns von einem Leben der Auflehnung gegen Gottes Ordnungen loszukaufen und von aller Schuld zu reinigen und uns auf diese Weise zu seinem Volk zu machen, zu einem Volk, das ihm allein gehört und das sich voll Eifer bemüht, Gutes zu tun.
15 Das sind die Dinge, die du lehren sollst. Ermahne und weise zurecht, ´wo es nötig ist`. Tu es mit allem Nachdruck! Niemand hat das Recht, dich geringschätzig zu behandeln.
1 o. Belehrung, Unterrichtung
2 o. dem Dienst am Heiligtum angemessen
3 o. anleiten
4 o. rein
5 w. Gebietern (griech. despotes)
6 w. wohlgefällig zu sein
7 o. die heilbringende Gnade Gottes ist erschienen
8 o. in dem gegenwärtigen Zeitalter; o. in der gegenwärtigen Welt; griech. Äon
9 o. des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus

Gesunde Lehre fördern!

1 Aber du musst ihnen sagen, was der gesunden Lehre entspricht:
2 Die älteren Männer sollen sachlich sein, ehrbar und besonnen, außerdem gesund im Glauben, in der Liebe und in der Standhaftigkeit.
3 Den älteren Frauen musst du sagen, dass ihre Lebensführung dem Heiligen angemessen sein soll. Dazu gehört, dass sie niemand verleumden und sich nicht dem Trunk ergeben. Als Lehrmeisterinnen guten Verhaltens
4 sollen sie die jungen Frauen anleiten, ihre Männer und Kinder zu lieben,
5 besonnen, zuchtvoll und gütig zu sein, ihren Haushalt gut zu versorgen und sich ihren Männern unterzuordnen, und zwar deshalb, damit das Wort Gottes nicht in Verruf kommt.
6 Die jüngeren Männer musst du ebenfalls ermahnen. Sie sollen vernünftig sein.
7 Vor allem aber sei du selbst ihnen ein Vorbild im Gutestun. In deiner Lehre zeige Unverdorbenheit und den gebührenden Ernst
8 in gesunden, unanfechtbaren Worten, damit jeder Gegner sich beschämt fühlt und uns nichts Schlechtes nachsagen kann.
9 Die Sklaven sollen ihren Herren in allem gehorchen und ihnen gefällig sein. Sie sollen nicht widersprechen
10 und nichts unterschlagen, sondern ihnen treu und zuverlässig dienen, damit sie in allem der Lehre von unserem Gott und Retter Ehre machen.
11 Denn die Gnade Gottes ist jetzt sichtbar geworden, um allen Menschen die Rettung zu bringen.
12 Sie erzieht uns dazu, die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden abzuweisen und besonnen, gerecht und mit Ehrfurcht vor Gott in der heutigen Welt zu leben
13 als Menschen, die auf die beglückende Erfüllung ihrer Hoffnung warten und auf das Sichtbarwerden der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus.
14 Er hat sich für uns ausgeliefert, damit er uns von aller Gesetzlosigkeit loskaufen und sich ein reines Volk schaffen könne, das darauf brennt, Gutes zu tun.
15 So sollst du zu ihnen reden, sie ermahnen und zurechtweisen. Rede ihnen mit allem Nachdruck ins Gewissen und lass dich von niemand geringschätzig behandeln.
1 o. Belehrung, Unterrichtung
2 o. dem Dienst am Heiligtum angemessen
3 o. anleiten
4 o. rein
5 w. Gebietern (griech. despotes)
6 w. wohlgefällig zu sein
7 o. die heilbringende Gnade Gottes ist erschienen
8 o. in dem gegenwärtigen Zeitalter; o. in der gegenwärtigen Welt; griech. Äon
9 o. des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus
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