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Unter Gottes Schutz

1 Wer unter dem Schutz des höchsten Gottes lebt, darf ruhen bei ihm, der alle Macht hat.
2 Er sagt1 zum Herrn: »Du bist meine Zuflucht, bei dir bin ich sicher wie in einer Burg. Mein Gott, ich vertraue dir!«2
3 Du kannst dich darauf verlassen: Der Herr wird dich retten vor den Fallen, die man dir stellt, vor Verrat und Verleumdung.3
4 Er breitet seine Flügel über dich, ganz nahe bei ihm bist du geborgen. Wie Schild und Schutzwall deckt dich seine Treue.
5 Du musst keine Angst mehr haben vor Gefahren und Schrecken bei Nacht, auch nicht vor Überfällen bei Tag,
6 vor der Seuche, die im Dunkeln zuschlägt, oder dem Fieber, das am Mittag wütet.
7 Auch wenn tausend neben dir sterben und zehntausend rings um dich fallen – dich selber wird es nicht treffen.4
8 Mit eigenen Augen wirst du sehen, wie Gott alle straft, die ihn missachten.
9 Du sagst: »Der Herr ist meine Zuflucht.« Beim höchsten Gott hast du Schutz gefunden.
10 Darum wird dir nichts Böses geschehen, kein Unheil darf dein Haus bedrohen.
11 Gott hat seinen Engeln befohlen, dich zu beschützen, wohin du auch gehst.
12 Sie werden dich auf Händen tragen, damit du nicht über Steine stolperst.5
13 Löwen und Schlangen können dir nicht schaden, du wirst sie alle niedertreten.
14 Gott selber sagt: »Er hängt an mir mit ganzer Liebe, darum werde ich ihn bewahren. Weil er mich kennt und ehrt, werde ich ihn in Sicherheit bringen.
15 Wenn er mich ruft, dann antworte ich. Wenn er in Not ist, bin ich bei ihm; ich hole ihn heraus und bringe ihn zu Ehren.
16 Ich gebe ihm ein langes, erfülltes Leben; er wird die Hilfe erfahren, auf die er wartet.«
1 So mit G; H Ich sage.
2 Ein Schutzsuchender hat den Tempel betreten. Jemand - vermutlich ein Priester - belehrt ihn über Gottes schützende Macht (Verse 3-13).
3 So mit alten Übersetzungen; H vor der Pest.
4 Dieser Vers ist keine Zusage für Soldaten auf dem Schlachtfeld, sondern muss im Zusammenhang mit dem folgenden Vers verstanden werden. Dahinter steht die noch unerschütterte Überzeugung der Weisheitslehre, dass die Treue belohnt und das Unrecht noch in diesem Leben bestraft wird.
5 Mit diesem Wort stellt der Versucher Jesus auf die Probe (Mt 4,6).

Psalm 91

1 Wer im Schutz1 des Höchsten wohnt, bleibt im Schatten des Allmächtigen.
2 Ich sage2 zum HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, ich vertraue auf ihn!
3 Denn er rettet dich von der Schlinge des Vogelstellers, von der verderblichen Pest.
4 Mit seinen Schwingen deckt er dich, und du findest Zuflucht unter seinen Flügeln. Schild und Schutzwehr ist seine Treue3.
5 Du fürchtest dich nicht vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der am Tag fliegt,
6 vor der Pest, die im Finstern umgeht, vor der Seuche, die am Mittag verwüstet.
7 Tausend fallen an deiner Seite, zehntausend an deiner Rechten - dich erreicht es nicht.
8 Nur schaust du es mit deinen Augen, und du siehst die Vergeltung an den Gottlosen.
9 Denn du hast gesagt: "Der HERR ist meine Zuflucht!"; du hast den Höchsten zu deiner Wohnung gesetzt;
10 so begegnet dir kein Unglück, und keine Plage naht deinem Zelt.
11 Denn er bietet seine Engel für dich auf, dich zu bewahren auf allen deinen Wegen.
12 Auf den Händen tragen sie dich, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.
13 Auf Löwen und Vipern trittst du, Junglöwen und Schlangen trittst du nieder.
14 "Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. Ich will ihn schützen, weil er meinen Namen kennt.
15 Er ruft mich an, und ich antworte ihm. Ich bin bei ihm in der Not. Ich befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.
16 Ich sättige ihn mit langem Leben4 und lasse ihn mein Heil schauen."
1 w. Versteck
2 LXX: Der sage
3 o. Wahrheit
4 w. Länge der Tage
5 Mit diesem Wort stellt der Versucher Jesus auf die Probe (Mt 4,6).

Geborgen unter dem Schutz Gottes

1 Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, darf bleiben im Schatten des Allmächtigen.
2 Darum sage ich zum Herrn: »Du bist meine Zuflucht und meine sichere Festung, du bist mein Gott, auf den ich vertraue.«
3 Ja, er rettet dich ´wie einen Vogel` aus dem Netz des Vogelfängers, er bewahrt dich vor der tödlichen Pest.
4 Er deckt dich schützend mit seinen Schwingen, unter seinen Flügeln findest du Geborgenheit. Seine Treue gibt dir Deckung, sie ist dein Schild, der dich schützt.
5 Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nachtoder vor den Pfeilen, die am Tag abgeschossen werden,
6 nicht vor der Pest, die im Finstern umgeht, nicht vor der Seuche, die mitten am Tag wütet.
7 Selbst wenn Tausend neben dir fallen, gar Zehntausend zu deiner Rechten – dich trifft es nicht!
8 Aber anschauen wirst du es mit eigenen Augen, du wirst sehen, wie die Feinde Gottes ihre gerechte Strafe bekommen.
9 Denn du ´hast gesagt`: »Der Herr ist meine Zuflucht!«Den Höchsten hast du zum Schutz dir erwählt.
10 So wird dir kein Unglück zustoßen, und kein Schicksalsschlag wird dich in deinem Zuhause treffen.
11 Denn er hat für dich seine Engel entsandt und ihnen befohlen, dich zu behüten auf all deinen Wegen.
12 Sie werden dich auf Händen tragen, damit du mit deinem Fuß nicht an einen Stein stößt.
13 Über Löwen und Ottern wirst du hinwegschreiten, starke junge Löwen und Schlangen wirst du zu Boden treten.
14 ´So sagt nun der Herr:`»Weil er mit ganzer Liebe an mir hängt, will ich ihn befreien; ich hole ihn heraus aus der Gefahr, denn er kennt meinen Namen.
15 Wenn er zu mir ruft, werde ich ihm antworten. In Zeiten der Not stehe ich ihm bei, ja, ich reiße ihn heraus und bringe ihn zu Ehren.
16 Ich schenke ihm ein erfülltes und langes Leben und zeige ihm, wie ich Rettung schaffe.«
1 w. Versteck
2 LXX: Der sage
3 o. Wahrheit
4 w. Länge der Tage
5 Mit diesem Wort stellt der Versucher Jesus auf die Probe (Mt 4,6).

Unter dem Schutz des Höchsten

1 Wer unter dem Schutz des Höchsten bleibt, / unter dem Schatten des Allmächtigen wohnt,
2 der sagt zu Jahwe: / "Du bist meine Zuflucht, meine sichere Burg, / du bist mein Gott, auf den ich vertraue."
3 Er bewahrt dich vor den Fallen, die man dir stellt, / vor der tödlichen Pest.
4 Mit seinen Schwingen behütet er dich, / unter seinen Flügeln findest du Schutz. / Seine Treue ist dir Schutzwehr und Schild.
5 Du musst dich nicht fürchten vor dem Schrecken der Nacht, / dem Pfeil, der dir am Tag entgegenfliegt,
6 der Seuche, die durchs Dunkel schleicht, / dem Fieber, das am Mittag glüht.
7 Auch wenn tausend neben dir fallen, / zehntausend rings um dich her – dich erreicht es nicht.
8 Du siehst es noch mit eigenen Augen, / wirst sehen, wie er die Gottlosen bestraft.
9 Wenn Jahwe deine Zuflucht ist, / dann hast du den Höchsten zum Schutz dir erwählt.
10 Dann wird dir nichts Böses geschehen / und kein Unheil kommt in dein Haus.
11 Denn er schickt seine Engel für dich aus, / um dich zu behüten, wo immer du gehst.
12 Sie werden dich auf Händen tragen, / damit dein Fuß an keinen Stein stößt.1
13 Du schreitest über Löwen und Kobras, / Junglöwen und Schlangen zertrittst du dabei.
14 "Weil er an mir hängt, will ich ihn retten! / Weil er mich achtet, schütze ich ihn.
15 Wenn er mich ruft, antworte ich. / Wenn er in Not ist, steh ich ihm bei, / hol ihn heraus und bring ihn zu Ehren.
16 Ich gebe ihm ein langes und erfülltes Leben / und lasse ihn schauen mein Heil."
1 Wird vom Teufel zitiert: Matthäus 4,6; Lukas 4,10-11.
2 LXX: Der sage
3 o. Wahrheit
4 w. Länge der Tage
5 Mit diesem Wort stellt der Versucher Jesus auf die Probe (Mt 4,6).
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