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Gute Nachricht Bibel

Elberfelder Bibel

Neue Genfer Übersetzung

Neue evangelistische Übersetzung

1 Ihr Herren und Herrinnen, behandelt eure Sklaven und Sklavinnen, wie es recht und billig ist! Seid euch bewusst, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt!

Weitere Ermahnungen

2 Lasst nicht nach im Beten, werdet nicht müde darin und tut es immer mit Dank!
3 Betet dabei auch für uns, dass Gott uns eine Tür öffnet für seine Botschaft. Wir sollen ja das Geheimnis bekannt machen, das in Christus beschlossen ist.1 Als Verkünder dieses Geheimnisses sitze ich hier im Gefängnis.2
4 Bittet Gott darum, dass ich es weiterhin offenbar machen kann, wie es mein Auftrag ist.
5 Im Blick auf die, die nicht zur Gemeinde gehören, und im Unterschied zu ihnen sollt ihr leben wie Menschen, die wissen, worauf es ankommt, und sollt die Zeit, die euch noch verbleibt, gut ausnutzen.
6 Wenn ihr Außenstehenden über euren Glauben Auskunft gebt, so tut es immer freundlich und in ansprechender Weise.3 Bemüht euch, für jeden und jede die treffende Antwort zu finden.

Empfehlungen, Grüße und Anweisungen

7 Über mein Ergehen wird euch Tychikus ausführlich berichten, der geliebte Bruder und treue Sachwalter, der mit mir zusammen im Dienst für den Herrn steht.
8 Ich schicke ihn gerade deshalb zu euch, damit er euch von uns berichtet und euch Mut macht.
9 Mit ihm zusammen schicke ich den treuen und geliebten Bruder Onesimus,4 der ja zu euch gehört. Die beiden werden euch alles erzählen, was hier vorgeht.
10 Es grüßt euch Aristarch, der mit mir im Gefängnis ist, ebenso Markus, der Vetter von Barnabas. Seinetwegen habe ich euch ja schon Anweisungen gegeben. Nehmt ihn freundlich auf, wenn er zu euch kommt!
11 Auch Jesus mit dem Beinamen Justus lässt euch grüßen. Diese drei sind die Einzigen aus dem Judentum,5 die noch mit mir zusammen für die Aufrichtung der Herrschaft Gottes arbeiten.6 Sie sind mir ein wirklicher Trost geworden.
12 Es grüßt euch Epaphras, der zu euch gehört und im Dienst von Jesus Christus steht. Ständig kämpft er in seinen Gebeten für euch, dass ihr euch als reife Christen bewährt und ganz davon erfüllt seid, in allem den Willen Gottes zu tun.
13 Ich kann bezeugen, wie viel Mühe und Plage er für euch auf sich nimmt und ebenso für die Glaubenden in Laodizea und Hiërapolis.7
14 Es grüßen euch unser lieber Lukas, der Arzt, und Demas.
15 Grüßt die Brüder und Schwestern8 in Laodizea, besonders Nympha und die Gemeinde in ihrem Haus.
16 Wenn dieser Brief bei euch vorgelesen worden ist, dann schickt ihn nach Laodizea, damit er auch dort vor der Gemeinde verlesen wird. Und lest auch ihr den Brief, den ich nach Laodizea geschrieben habe.9
17 Sagt Archippus: Sei treu im Dienst für den Herrn und erfülle den Auftrag, den du erhalten hast!
18 Mit eigener Hand10 schreibe ich, Paulus, hier meinen Gruß. Vergesst meine Ketten nicht! Die Gnade sei mit euch!
1 Von diesem Geheimnis war in 1,26-27 die Rede.
2 Vgl. Eph 3,1; 4,1; Phil 1,12; Phlm 1.
3 in ansprechender Weise: wörtlich (euer Wort sei) mit Salz gewürzt.
4 Möglicherweise derselbe, um den es im Philemonbrief (vgl. Phlm 10) geht.
5 Wörtlich aus der Beschneidung.
6 Dass Paulus das Ende des (jüdischen) Gesetzes verkündet (Röm 10,4), stößt gerade bei Christen jüdischer Herkunft auf Widerstand (vgl. die Frontstellung im Galaterbrief).
7 Etwa 30 km nördlich von Kolossä; zu Laodizea siehe Anmerkung zu 2,1.
8 Siehe die folgende Anmerkung.
9 Dieser Brief ist uns nicht erhalten.
10 Vgl. 1Kor 16,21; Gal 6,11 und Anmerkung zu Röm 16,22.
1 Ihr Herren, gewährt euren1 Sklaven, was recht und billig ist, da ihr wisst, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt!

Ermahnung zum Gebet und zu weisem Verhalten

2 Haltet fest am Gebet, und wacht darin mit Danksagung;
3 und betet zugleich auch für uns, dass Gott uns eine Tür des Wortes öffne, das Geheimnis des Christus zu reden, dessentwegen ich auch gebunden bin,
4 damit ich es kundmache, wie ich reden soll!
5 Wandelt in Weisheit gegenüber denen, die draußen sind, kauft die rechte Zeit aus!
6 Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt; ihr sollt wissen, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt!

Sendung des Tychikus und Onesimus - Grüße

7 Alles, was mich angeht, wird euch Tychikus mitteilen, der geliebte Bruder und treue Diener und Mitknecht2 im Herrn.
8 Ihn habe ich eben deshalb zu euch gesandt, dass ihr unsere Umstände erfahrt3 und er eure Herzen tröste,
9 mit Onesimus, dem treuen und geliebten Bruder, der von euch ist; sie werden euch alles mitteilen, was hier vorgeht.
10 Es grüßt euch Aristarch, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas, dessentwegen ihr Befehle erhalten habt, - wenn er zu euch kommt, so nehmt ihn auf -
11 und Jesus, genannt Justus. Aus der Beschneidung sind diese allein Mitarbeiter am Reich4 Gottes; sie sind mir ein Trost geworden.
12 Es grüßt euch Epaphras, der von euch ist, ein Knecht5 Christi Jesu, der allezeit für euch ringt in den Gebeten, dass ihr vollkommen und völlig überzeugt in allem Willen Gottes dasteht.
13 Denn ich gebe ihm Zeugnis, dass er viel Mühe hat um euch und die in Laodizea und die in Hierapolis.
14 Es grüßt euch Lukas, der geliebte Arzt, und Demas.
15 Grüßt die Brüder in Laodizea und Nympha und die Gemeinde6 in ihrem7 Haus8!
16 Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so veranlasst, dass er auch in der Gemeinde9 der Laodizeer gelesen werde und dass auch ihr den aus Laodizea lest;
17 und sagt Archippus: Sieh auf den Dienst, den du im Herrn empfangen hast, dass du ihn erfüllst!
18 Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand. Gedenkt meiner Fesseln! Die Gnade sei mit euch!
1 w. den
2 w. Mitsklave
3 Andere Handschr. lesen: dass er eure Umstände erfahre
4 o. an der Königsherrschaft
5 w. Sklave
6 o. Versammlung
7 Mehrzahl
8 Andere Handschr. lesen: und Nympha und die Gemeinde in ihrem (Einzahl) Haus. Die Texte lassen eine eindeutige Entscheidung nicht zu.
9 o. Versammlung
10 Vgl. 1Kor 16,21; Gal 6,11 und Anmerkung zu Röm 16,22.
1 Ihr Herren, geht gerecht mit euren Sklaven um und behandelt sie fair. Denkt daran, dass auch ihr einen Herrn habt, und dieser Herr ist im Himmel.

Gebet und Evangelisation

2 Betet mit aller Ausdauer, voll Dankbarkeit gegenüber Gott und ohne in eurer Wachsamkeit nachzulassen. 
3 Tretet auch für uns ein, wenn ihr betet! Bittet Gott, uns eine Tür für seine Botschaft zu öffnen. Dann können wir das Geheimnis weitergeben, das Christus uns enthüllt hat und für das ich im Gefängnis bin.
4 Betet, dass ich meinen Auftrag erfüllen und dieses Geheimnis klar und verständlich verkünden kann.
5 Verhaltet euch klug im Umgang mit denen, die nicht zur Gemeinde gehören. Wenn sich euch eine Gelegenheit bietet, ´euren Glauben zu bezeugen,` dann macht davon Gebrauch. 
6 Eure Worte sollen immer freundlich und mit dem Salz ´der Weisheit` gewürzt sein. Dann werdet ihr es auch verstehen, jedem, ´der mit euch redet,` eine angemessene Antwort zu geben.

Mitteilungen, Anweisungen, Grüße

7 Über meine persönliche Situation wird euch Tychikus, unser geliebter Bruder und mein treuer Helfer und Mitarbeiter im Dienst für den Herrn, ausführlich informieren.
8 Wenn ich ihn zu euch schicke1, dann genau aus diesem Grund: Ihr sollt erfahren, wie es um uns steht, und sollt durch seinen Besuch gestärkt und ermutigt werden.
9 Zusammen mit ihm wird Onesimus reisen, unser treuer und geliebter Bruder, der ja ´aus Kolossä kommt und somit` einer von euch ist. Die beiden werden euch alles mitteilen, was es von hier zu berichten gibt.
10 Aristarch, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter von Barnabas, lassen euch grüßen. Was Markus betrifft, habt ihr ja bereits Anweisungen erhalten; wenn er zu euch kommt, heißt ihn herzlich willkommen.
11 Ebenfalls grüßen lässt euch Jesus, der auch Justus genannt wird. Vom jüdischen Volk sind diese drei die Einzigen, die mit mir für das Reich Gottes arbeiten; sie sind mir ein großer Trost geworden.
12 Weiter lässt euch Epaphras grüßen, der ´ebenfalls` einer von euch ist. Dieser Diener von Jesus Christus tritt als ein unermüdlicher Kämpfer für euch ein, indem er darum betet, dass ihr euch als geistlich reife Menschen bewährt, deren ganzes Leben mit Gottes Willen übereinstimmt.
13 Ich weiß, wie viel Mühe Epaphras für euch und für die ´Gläubigen` in Laodizea und Hierapolis auf sich nimmt; ich kann es bezeugen.
14 Auch Lukas, der geliebte Arzt, lässt euch grüßen, ebenso Demas.
15 Grüßt die Geschwister in Laodizea, besonders Nympha und die Gemeinde, die in ihrem Haus zusammenkommt.
16 Wenn dieser Brief bei euch vorgelesen worden ist, dann sorgt dafür, dass er auch in der Gemeinde von Laodizea vorgelesen wird. Und umgekehrt sollt ihr den Brief, den ich nach Laodizea geschickt habe, auch bei euch vorlesen.
17 Archippus sollt ihr Folgendes ausrichten: »Vernachlässige den Auftrag nicht, den du als ein Diener des Herrn erhalten hast, sondern führe ihn vollständig aus!«

Persönliches Schlusswort

18 Und hier noch mein persönlicher Gruß; ich, Paulus, schreibe ihn mit eigener Hand. Denkt an ´mich und` meine Fesseln! Die Gnade sei mit euch!
1 Tychikus war vermutlich der Überbringer dieses Briefes.
2 w. Mitsklave
3 Andere Handschr. lesen: dass er eure Umstände erfahre
4 o. an der Königsherrschaft
5 w. Sklave
6 o. Versammlung
7 Mehrzahl
8 Andere Handschr. lesen: und Nympha und die Gemeinde in ihrem (Einzahl) Haus. Die Texte lassen eine eindeutige Entscheidung nicht zu.
9 o. Versammlung
10 Vgl. 1Kor 16,21; Gal 6,11 und Anmerkung zu Röm 16,22.
1 Ihr Herren, behandelt eure Sklaven gerecht. Denkt daran, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt!

Wie man beten und reden soll

2 Seid treu, ausdauernd und wach im Gebet und im Dank an Gott!
3 Vergesst auch nicht, für uns zu beten, dass Gott uns eine Tür öffnet und wir die Botschaft vom Geheimnis des Messias weiter bekannt machen dürfen, für die ich auch im Gefängnis bin!
4 Betet, dass ich diese Botschaft so klar verkündige, wie ich sollte!
5 Seid weise im Umgang mit Menschen von draußen, und nutzt die Gelegenheiten, die Gott euch gibt!
6 Eure Worte seien immer freundlich und angenehm gewürzt! Ihr sollt wissen, wie ihr jedem Einzelnen antworten müsst!

Grüße und Segenswünsche

7 Wie es mir geht, wird euch mein lieber Bruder Tychikus ausführlich berichten. Er ist ein treuer Diener und mit mir zusammen ein Sklave1 für den Herrn.
8 Ich habe ihn gerade deshalb zu euch geschickt, damit ihr alles über uns erfahrt und er euch ermutigen kann.
9 Außerdem schicke ich euch den treuen und lieben Bruder Onesimus mit, der ja einer von euch ist. Sie werden euch alles berichten, was hier geschehen ist.
10 Aristarch, der mit mir im Gefängnis sitzt, lässt euch grüßen, ebenso Markus, der Neffe von Barnabas. Seinetwegen habt ihr ja schon Anweisungen erhalten. Nehmt ihn freundlich auf, wenn er zu euch kommt!
11 Auch Jesus, den wir Justus nennen, lässt euch grüßen. Von den Juden sind sie die Einzigen, die hier mit mir für das Reich Gottes arbeiten. Sie sind mir ein wirklicher Trost.
12 Es grüßt euch auch Epaphras, der ja ebenfalls von euch kommt. Er ist ein treuer Diener von Jesus Christus und kämpft in seinen Gebeten ständig für euch, damit ihr euch als gereifte Christen voller Überzeugung nach Gottes Willen richtet.
13 Ich kann bezeugen, dass er viel Mühe für euch und auch für die Gläubigen in Laodizea2 und Hierapolis3 auf sich nimmt.
14 Unser lieber Arzt Lukas grüßt euch und ebenso Demas.
15 Grüßt auch ihr die Geschwister in Laodizea, besonders auch Nympha4 und die Gemeinde in ihrem Haus!
16 Und wenn ihr diesen Brief bei euch vorgelesen habt, sorgt dafür, dass er auch in der Gemeinde von Laodizea gelesen wird! Und lest auch den Brief, den ich an sie geschrieben habe!
17 Sagt Archippus: "Bemühe dich, die Aufgabe zu erfüllen, die der Herr dir aufgetragen hat!"
18 Den Gruß schreibe ich, Paulus, mit eigener Hand. Denkt an meine Fesseln! Gottes Gnade sei mit euch!
1 Ein Sklave (griech. doulos) ist ein Mensch, der rechtlich und wirtschaftlich Eigentum eines anderen Menschen ist. Christen verstanden sich als Sklaven von Jesus Christus, weil dieser sie aus der Sklaverei der Sünde "freigekauft" hatte, und betrachteten diesen Titel als Auszeichnung.
2 Die Stadt am unteren Ende des fruchtbaren Lykos-Tals war durch Wollindustrie und eine medizinische Schule bekannt. Sie besaß nicht genügend Wasserquellen und musste das Wasser aus 10 km nördlich gelegenen Heißwasserquellen über Aquädukte heranleiten.
3 10 km von Laodizea und 23 km von Kolossä entfernt. Der Ort ist durch seine heißen Quellen berühmt, die über Terrassen von Tropfsteinbildungen herabfließen.
4 Vom Grundtext her ist nicht sicher zu entscheiden, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt.
5 w. Sklave
6 o. Versammlung
7 Mehrzahl
8 Andere Handschr. lesen: und Nympha und die Gemeinde in ihrem (Einzahl) Haus. Die Texte lassen eine eindeutige Entscheidung nicht zu.
9 o. Versammlung
10 Vgl. 1Kor 16,21; Gal 6,11 und Anmerkung zu Röm 16,22.
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