Schließen
BibleServer ist ein auf Spenden basiertes Projekt von ERF Medien. Bereits mit 25 € unterstützen Sie den Fortbestand dieser Website.
Jetzt spenden
Hilfe

Einheitsübersetzung 2016

Erziehung

1 Über Kinder Wer seinen Sohn liebt, wird ihm häufig Schläge geben, damit er am Ende erfreut wird.
2 Wer seinen Sohn erzieht, wird an ihm Beistand finden und im Kreis der Bekannten wird er sich seiner rühmen.
3 Wer seinen Sohn unterweist, weckt den Neid des Feindes, im Beisein der Freunde wird er über ihn frohlocken.
4 Stirbt der Vater, ist es, als wäre er nicht tot, denn er hat einen, der ihm ähnlich ist, zurückgelassen.
5 Während seines Lebens hat er ihn gesehen und sich gefreut, an seinem Lebensende war er nicht betrübt.
6 Gegen Feinde hat er einen Rächer hinterlassen und den Freunden einen, der Dankbarkeit erweist.
7 Wer den Sohn verwöhnt, verbindet seine Wunden, bei jedem Schrei ist sein Innerstes bestürzt.
8 Ein ungebändigtes Pferd bricht störrisch aus, ein nicht gezügelter Sohn bricht überraschend aus.
9 Verhätschle ein Kind und es macht dich fassungslos! Scherze mit ihm und es betrübt dich!
10 Lach nicht mit ihm, damit du mit ihm nicht Kummer erfährst, denn zuletzt wirst du schmerzvoll mit deinen Zähnen knirschen!
11 Gib ihm nicht zu viel Macht in der Jugend und übersieh nicht seine Fehler!
12 Beuge seinen Nacken in der Jugend, schlag ihn aufs Gesäß, solange er noch klein ist, sonst wird er störrisch und widerspenstig gegen dich und du hast Kummer mit ihm!
13 Erzieh deinen Sohn und arbeite an ihm, damit du dich nicht wegen seines schlechten Verhaltens ärgerst!

Über Gesundheit

14 Besser arm, gesund und in kräftiger Verfassung als reich und geschlagen an seinem Leib.
15 Gesundheit und Wohlbefinden sind besser als alles Gold und ein kräftiger Leib ist besser als unermesslicher Reichtum.1

Über Speisen

16 Über Speisen Reichtum ist nicht besser als Gesundheit des Leibes und keine Fröhlichkeit geht über die Freude des Herzens.
17 Besser ist der Tod als ein verbittertes Leben und besser Ruhe in Ewigkeit als andauernde Krankheit.
18 Köstlichkeiten, ausgebreitet vor einem verschlossenen Mund, sind Speisegaben, aufgestellt auf einem Grab.
19 Was nützt ein Ganzopfer einem Götzenbild? Denn es kann weder essen noch riechen. So ist der, der vom Herrn verworfen wird.
20 Einer, der mit den Augen sieht und seufzt wie ein Eunuch, der eine Jungfrau umarmt und seufzt, so ist es, wer mit Gewalt Entscheidungen durchsetzt.
21 Gib deine Seele nicht der Trauer hin! Quäle dich nicht mit deinem Wünschen!
22 Heiterkeit des Herzens ist Leben für den Menschen und Jubel eines Mannes ist langes Leben.
23 Beschwichtige deine Seele und tröste dein Herz! Halte Trauer weit von dir fern! Denn viele hat die Trauer zugrunde gerichtet und es ist kein Nutzen in ihr.
24 Eifersucht und Wut verkürzen die Tage, Sorge macht vorzeitig alt.
25 Ein fröhliches und gut gestimmtes Herz beim Essen wird sich um seine Speisen kümmern.
1 30,15 Leib: G; Geist: H.
© 2018 ERF Medien