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Einheitsübersetzung 2016

Elberfelder Bibel

Schlachter 2000

Neue evangelistische Übersetzung

English Standard Version

Spruch über die Vernichtung Babels

1 Ausspruch über Babel, den Jesaja, der Sohn des Amoz, geschaut hat:
2 Auf einem kahlen Berg stellt ein Feldzeichen auf, erhebt ihnen die Stimme, schwingt die Hand, auf dass sie einziehen durch die Tore der Edlen!
3 Ich selbst habe meine Geheiligten aufgeboten, habe sogar meine Helden zu meinem Zorngericht gerufen, die über meine Hoheit frohlocken.
4 Horch, Getümmel auf den Bergen gleich einem zahlreichen Volk. Horch, Getöse von Königreichen, Nationen versammeln sich. Der HERR der Heerscharen mustert ein Kriegsheer.
5 Sie kommen aus einem fernen Land, vom Ende des Himmels: der HERR und die Waffen seines Zorns, um die ganze Erde zu verwüsten.
6 Schreit auf, denn der Tag des HERRN ist nahe; er kommt wie eine zerstörende Macht vom Allmächtigen.
7 Darum erschlaffen alle Hände und jedes Menschenherz verzagt.
8 Sie sind bestürzt; sie werden von Krämpfen und Wehen befallen, wie eine Gebärende winden sie sich. Einer starrt den andern an, wie Flammen glühen ihre Gesichter.
9 Siehe, der Tag des HERRN kommt, voll Grausamkeit, Grimm und glühendem Zorn, um die Erde zur Wüste zu machen, und ihre Sünder vertilgt er von ihr.
10 Die Sterne und Sternbilder am Himmel lassen ihr Licht nicht leuchten. Die Sonne ist dunkel bei ihrem Aufgang und der Mond lässt sein Licht nicht scheinen.
11 Dann werde ich am Erdkreis die Bosheit heimsuchen und an den Frevlern ihre Schuld. Dem Hochmut der Stolzen mache ich ein Ende und erniedrige die Hoheit der Tyrannen.
12 Die Menschen mache ich seltener als Feingold, die Menschenkinder rarer als Golderz aus Ofir.
13 Darum werde ich den Himmel erzittern lassen und die Erde wird beben, weg von ihrem Ort, wegen des Grimms des HERRN der Heerscharen am Tag seines glühenden Zorns.
14 Wie aufgescheuchte Gazellen, wie Schafe, die niemand sammelt, so wendet sich jeder zu seinem Volk, so flieht jeder in sein Land.
15 Jeder, der gefunden wird, wird durchbohrt und jeder, der aufgegriffen wird, fällt durch das Schwert.
16 Ihre Kleinkinder werden vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert, ihre Frauen geschändet.
17 Siehe, ich stachle die Meder gegen sie auf, denen das Silber nichts gilt und das Gold nichts bedeutet.
18 Und Bogen werden junge Männer niederstrecken; mit der Leibesfrucht haben sie kein Erbarmen, mit Kindern hat ihr Auge kein Mitleid.
19 Und Babel, die Zierde der Königreiche, die hochmütige Pracht der Chaldäer, wird wie Sodom und Gomorra sein, als Gott sie zerstörte.
20 Für immer wird sie unbewohnt sein, bis zu den fernsten Generationen wird sie nicht mehr besiedelt. Nicht einmal ein Beduine schlägt dort sein Zelt auf und Hirten lassen dort nicht lagern.
21 Aber Wüstentiere werden dort lagern, ihre Häuser werden voller Eulen sein, Strauße wohnen dort und Bocksgeister hüpfen dort umher.
22 Hyänen heulen in ihren Palästen und Schakale in den Lustschlössern. Ihre Zeit ist nahegekommen und ihre Tage verzögern sich nicht.

Gericht über Babel am Tag des HERRN

1 Ausspruch über Babel, den Jesaja, der Sohn des Amoz, geschaut hat.
2 Auf kahlem Berg richtet ein Feldzeichen auf, mit lauter Stimme ruft ihnen zu, winkt mit der Hand, dass sie einziehen durch die Tore der Edlen!
3 Ich habe meine Geheiligten entboten, auch meine Helden zu meinem Zorngericht gerufen, die über meine Hoheit jauchzen.
4 Horch! Getümmel auf den Bergen wie von einem großen Volk! Horch! Getöse von Königreichen, von versammelten Nationen! Der HERR der Heerscharen mustert ein Kriegsheer.
5 Aus fernem Land kommen sie, vom Ende des Himmels - der HERR mit den Werkzeugen seiner Verwünschung, um das ganze Land zugrunde zu richten.
6 Heult, denn nahe ist der Tag des HERRN! Er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen.
7 Darum werden alle Hände erschlaffen, und jedes Menschenherz wird zerschmelzen.
8 Und sie werden bestürzt sein. Krämpfe und Wehen werden sie packen, sie werden sich winden wie eine Gebärende. Einer starrt den andern an, ihre Gesichter glühen wie Flammen1.
9 Siehe, der Tag des HERRN kommt, grausam mit Grimm und Zornglut, um die Erde zur Wüste2 zu machen; und ihre Sünder wird er von ihr austilgen.
10 Denn die Sterne des Himmels und seine Sternbilder3 werden ihr Licht nicht leuchten lassen. Die Sonne wird finster sein bei ihrem Aufgang, und der Mond wird sein Licht nicht scheinen lassen.
11 Und ich werde am Erdkreis die Bosheit heimsuchen und an den Gottlosen ihre Schuld. Ich werde der Anmaßung der Stolzen ein Ende machen und den Hochmut der Gewalttätigen erniedrigen.
12 Ich will den Sterblichen4 seltener machen als gediegenes Gold und den Menschen seltener als Ofirgold.
13 Darum werde ich den Himmel erzittern lassen, und die Erde wird aufbeben von ihrer Stelle beim Grimm des HERRN der Heerscharen und am Tage seiner Zornglut.
14 Und es wird wie mit einer verscheuchten Gazelle sein und wie mit einer Herde, die niemand sammelt; jeder wird sich zu seinem Volk wenden und jeder in sein Land fliehen.
15 Wer irgend gefunden wird, soll durchbohrt werden; und wer irgend ergriffen wird5, soll durchs Schwert fallen.
16 Ihre Kinder werden vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden.
17 Siehe, ich erwecke gegen sie die Meder, die Silber nicht achten und an Gold kein Gefallen haben.
18 Ihre Bogen werden junge Männer niederstrecken6, und über die Leibesfrucht werden sie sich nicht erbarmen, und der Kinder wegen werden sie nicht betrübt sein7.
19 So wird es Babel, der Zierde der Königreiche, der stolzen Pracht der Chaldäer, ergehen wie nach der Umkehrung von Sodom und Gomorra durch Gott8.
20 Nie mehr wird es bewohnt sein, und es bleibt unbesiedelt von Generation zu Generation. Und der Araber wird dort nicht zelten, und Hirten werden ihre Herden dort nicht lagern lassen.
21 Aber Wüstentiere9 werden dort lagern, und voller Eulen werden ihre Häuser sein. Strauße werden dort wohnen und Bocksdämonen10 dort tanzen.
22 Wilde Hunde werden heulen in seinen Palästen und Schakale in den Lustschlössern. Und seine Zeit steht nahe bevor, und seine Tage werden nicht verlängert werden.
1 w. ihre Gesichter sind Flammengesichter
2 o. zum Schreckensort
3 w. seine Orione; d. h. der Orion mit den ihm zugehörigen Sternbildern
4 w. den Menschen; hebr. änosch, ein dichterischer Ausdruck
5 w. weggerafft wird; nämlich aus der Schar der Fliehenden
6 Andere meinen, der Text habe ursprünglich gelautet: Die Bogen der jungen Männer werden zerschmettert
7 w. und wegen der Kinder soll ihr Auge nicht fließen; d. h. weinen
8 w. Und Babel . . . wird werden wie die Umstürzung Sodoms und Gomorras durch Gott.
9 o. Dämonen
10 w. Haarige

Weissagungen über verschiedene HeidenvölkerKapitel  13 – 23Weissagung gegen Babylon

1 Die Last über Babel, die Jesaja, der Sohn des Amoz, geschaut hat:
2 Richtet ein Kriegsbanner auf einem kahlen Berg auf, ruft ihnen laut zu, winkt mit der Hand, dass sie einziehen durch die Tore der Fürsten!
3 Ich habe meinen Geheiligten Befehl erteilt, auch meine Helden berufen zu meinem Zorngericht, meine stolz Frohlockenden.
4 Horch! Lärm auf den Bergen wie von einem großen Volk! Horch! Getöse von Königreichen, von versammelten Heidenvölkern! Der HERR der Heerscharen mustert ein Kriegsheer!
5 Sie kommen aus einem fernen Land, vom Ende des Himmels, der HERR und die Werkzeuge seines Zorns, um das ganze Land zu verderben.
6 Heult! Denn der Tag des HERRN1 ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung von dem Allmächtigen!
7 Deshalb werden alle Hände schlaff, und das Herz jedes Sterblichen zerschmilzt.
8 Sie sind bestürzt; Krämpfe und Wehen ergreifen sie, sie winden sich wie eine Gebärende; einer starrt den andern an, ihre Angesichter glühen.
9 Siehe, der Tag des HERRN kommt, unbarmherzig, mit Grimm und Zornglut, um die Erde zur Wüste zu machen und die Sünder daraus zu vertilgen.
10 Ja, die Sterne des Himmels und seine Sternbilder werden nicht mehr glänzen; die Sonne wird sich bei ihrem Aufgang verfinstern und der Mond sein Licht nicht leuchten lassen.
11 Und ich werde an dem Erdkreis die Bosheit heimsuchen und an den Gottlosen ihre Schuld; und ich will die Prahlerei der Übermütigen zum Schweigen bringen und den Hochmut der Gewalttätigen erniedrigen.
12 Ich will den Sterblichen seltener machen als gediegenes Gold und den Menschen [seltener] als Gold von Ophir.
13 Darum will ich die Himmel erschüttern, und die Erde soll von ihrer Stelle aufschrecken, vor dem Zorn des HERRN der Heerscharen, und zwar am Tag der Glut seines Zorns.
14 Und sie werden sein wie verscheuchte Gazellen und wie Schafe, die niemand sammelt; jeder wird sich zu seinem Volk wenden und jeder wird in sein Land fliehen.
15 Wen man aber erwischt, der wird durchbohrt, und wer ergriffen wird, der fällt durchs Schwert.
16 Ihre Kinder werden vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden.
17 Siehe, ich erwecke die Meder gegen sie, die das Silber nicht achten und am Gold kein Gefallen haben.
18 Und ihre Bogen werden junge Männer zu Boden strecken; sie werden sich über die Leibesfrucht nicht erbarmen und kein Mitleid mit den Kindern haben.
19 So wird Babel, die Zierde der Königreiche, der Ruhm, der Stolz der Chaldäer, umgekehrt von Gott wie Sodom und Gomorra.
20 Sie wird nie mehr bewohnt werden und unbesiedelt bleiben von Geschlecht zu Geschlecht. Kein Araber wird dort zelten, und keine Hirten werden [ihre Herden] dort lagern lassen;
21 sondern Steppentiere werden dort liegen, und ihre Häuser werden voller Eulen sein, und Strauße werden dort hausen und Ziegenböcke herumhüpfen.
22 Und wilde Hunde werden heulen in ihren verödeten Palästen und Schakale in den Lustschlössern. Ihre Zeit ist nahe herbeigekommen, und ihre Tage sollen nicht verlängert werden!
1 d.h. der Gerichtstag, an dem der HERR richten und Recht schaffen wird.
2 o. zum Schreckensort
3 w. seine Orione; d. h. der Orion mit den ihm zugehörigen Sternbildern
4 w. den Menschen; hebr. änosch, ein dichterischer Ausdruck
5 w. weggerafft wird; nämlich aus der Schar der Fliehenden
6 Andere meinen, der Text habe ursprünglich gelautet: Die Bogen der jungen Männer werden zerschmettert
7 w. und wegen der Kinder soll ihr Auge nicht fließen; d. h. weinen
8 w. Und Babel . . . wird werden wie die Umstürzung Sodoms und Gomorras durch Gott.
9 o. Dämonen
10 w. Haarige

Gottes Wort lastet auf Babylon

1 Wort, das auf Babylon lastet, und das Jesaja Ben-Amoz offenbart wurde:
2 Auf dem kahlen Berg stellt ein Feldzeichen auf, / erhebt die Stimme, ruft sie herbei, / winkt mit der Hand! / Durch die Tore der hohen Herren ziehen sie ein.
3 Ich selbst rief meine Heiligen zum Kampf, / sie jubeln über meine Hoheit und Macht.
4 Hört ihr das Dröhnen auf den Bergen, / Getöse wie von einer großen Menge? / Horch! Ganze Königreiche kommen heran, / viele Nationen versammeln sich. / Jahwe, der allmächtige Gott, mustert sein Heer.
5 Aus fernen Ländern kommen sie, / von dort wo der Himmel die Erde berührt. / Es ist Jahwe mit den Waffen seines Zorns, / um zugrunde zu richten das ganze große Reich.
6 Schreit vor Angst, denn Jahwes Tag ist nah! / Der Allmächtige holt zum Vernichtungsschlag aus.
7 Da werden alle Hände schlaff, / und jeden verlässt der Mut.
8 Vor Schrecken sind sie ganz verstört, / von Krämpfen und Wehen gepackt. / Sie winden sich wie eine gebärende Frau. / Einer starrt den anderen an, / wie Feuer glüht ihr Gesicht.
9 Seht, es kommt der Gerichtstag Jahwes, / ein grausamer Tag, voll Wut und Zorn. / Er macht die Erde zu einer Wüste / und vernichtet alle Sünder darin.
10 Die Sterne am Himmel funkeln nicht mehr, / vergeblich sucht man den Orion, / die Sternbilder haben kein Licht. / Die Sonne wird schon im Aufgang finster, / und der Mond gibt kein Licht in der Nacht.
11 Für ihre Bosheit strafe ich die ganze Welt, / ihre Schuld zahle ich allen Gottlosen heim. / Die Arroganz der Stolzen löse ich auf, / und den Hochmut der Herrscher erniedrige ich.
12 Einen Mann lasse ich seltener werden als gediegenes Gold, / ein Mensch wird kostbarer als Ofir-Gold1 sein.
13 Ich werde den Himmel erzittern lassen, / die Erde wird beben vom Grimm Jahwes / an dem Tag, an dem der Allmächtige zürnt.
14 Sie werden wie aufgescheuchte Gazellen sein, / wie eine Herde, die kein Hirt zusammenhält. / Jeder flieht zu seinem Volk, / eilt in sein Heimatland zurück.
15 Es wird jeder erstochen, den man erwischt; / wen man packt, den trifft das Schwert.
16 Sie müssen es mit eigenen Augen sehen, / wie man ihre Kinder zerschmettert, / ihre Häuser plündert / und ihre Frauen schändet.
17 Ja, die Meder2 lasse ich auf sie los, / die das Geld nicht achten, / die man nicht mit Gold bestechen kann.
18 Ihre Pfeile strecken junge Männer nieder, / mit Kindern machen sie kurzen Prozess / und selbst Säuglinge verschonen sie nicht.
19 Wie es Sodom und Gomorra erging, / den Städten, die Gott zerstörte, / so wird es auch mit Babylon sein, / dem Juwel von Königreichen, / dem Schmuckstück der stolzen Chaldäer.3
20 Es bleibt auf Dauer unbewohnt, / unbesiedelt für alle Zeit. / Kein Nomade schlägt dort seine Zelte auf, / kein Hirt lässt seine Schafe dort ruhen.
21 Nur Wüstenspuk gibt es an diesem Ort / und Häuser voller Eulen. / Strauße wird man dort finden, / und Dämonen führen ihre Tänze auf.
22 Hyänen heulen in verlassenen Palästen / und Schakale in den Schlössern der Lust. / Die Tage der Stadt sind gezählt, / bald schlägt die letzte Stunde von Babylon.
1 Josephus, LXX und Vulgata (Hiob 28,16) verstanden unter Ofir Indien. Dafür spricht, dass es alle in der Bibel erwähnten Güter (Gold, Silber, Edelsteine, Hölzer, Elfenbein, Affen und Pfauen) im alten Indien gab. Ferner ist bekannt, dass vom 2. Jt. v.Chr. an lebhafter Handel zwischen dem Persischen Golf und Indien getrieben wurde. Dazu waren Hochseeschiffe (1. Könige 22,4 Tarschisch-Schiffe) nötig. Eine andere Theorie besagt, dass Ofir eine Stadt war, die vermutlich an der südwestlichen Küste Arabiens oder 75 km nördlich von Bombay (Supura) lag.
2 Die Meder, die im Nordwesten des Iran lebten, eroberten 612 v.Chr. zusammen mit den Babyloniern die assyrische Hauptstadt Ninive und 539 v.Chr. zusammen mit den Persern Babylon. Aber sie waren auch schon in den viel früheren Konflikt verwickelt, der im Jahr 689 v.Chr., also 12 Jahre nach der Weissagung Jesajas, zur Eroberung Babylons durch die Assyrer führte.
3 Bewohner von Süd-Babylonien, später wurden alle Babylonier Chaldäer genannt.
4 w. den Menschen; hebr. änosch, ein dichterischer Ausdruck
5 w. weggerafft wird; nämlich aus der Schar der Fliehenden
6 Andere meinen, der Text habe ursprünglich gelautet: Die Bogen der jungen Männer werden zerschmettert
7 w. und wegen der Kinder soll ihr Auge nicht fließen; d. h. weinen
8 w. Und Babel . . . wird werden wie die Umstürzung Sodoms und Gomorras durch Gott.
9 o. Dämonen
10 w. Haarige

The Judgment of Babylon

1 The oracle concerning Babylon which Isaiah the son of Amoz saw.
2 On a bare hill raise a signal; cry aloud to them; wave the hand for them to enter the gates of the nobles.
3 I myself have commanded my consecrated ones, and have summoned my mighty men to execute my anger, my proudly exulting ones.1
4 The sound of a tumult is on the mountains as of a great multitude! The sound of an uproar of kingdoms, of nations gathering together! The Lord of hosts is mustering a host for battle.
5 They come from a distant land, from the end of the heavens, the Lord and the weapons of his indignation, to destroy the whole land.2
6 Wail, for the day of the Lord is near; as destruction from the Almighty3 it will come!
7 Therefore all hands will be feeble, and every human heart will melt.
8 They will be dismayed: pangs and agony will seize them; they will be in anguish like a woman in labor. They will look aghast at one another; their faces will be aflame.
9 Behold, the day of the Lord comes, cruel, with wrath and fierce anger, to make the land a desolation and to destroy its sinners from it.
10 For the stars of the heavens and their constellations will not give their light; the sun will be dark at its rising, and the moon will not shed its light.
11 I will punish the world for its evil, and the wicked for their iniquity; I will put an end to the pomp of the arrogant, and lay low the pompous pride of the ruthless.
12 I will make people more rare than fine gold, and mankind than the gold of Ophir.
13 Therefore I will make the heavens tremble, and the earth will be shaken out of its place, at the wrath of the Lord of hosts in the day of his fierce anger.
14 And like a hunted gazelle, or like sheep with none to gather them, each will turn to his own people, and each will flee to his own land.
15 Whoever is found will be thrust through, and whoever is caught will fall by the sword.
16 Their infants will be dashed in pieces before their eyes; their houses will be plundered and their wives ravished.
17 Behold, I am stirring up the Medes against them, who have no regard for silver and do not delight in gold.
18 Their bows will slaughter4 the young men; they will have no mercy on the fruit of the womb; their eyes will not pity children.
19 And Babylon, the glory of kingdoms, the splendor and pomp of the Chaldeans, will be like Sodom and Gomorrah when God overthrew them.
20 It will never be inhabited or lived in for all generations; no Arab will pitch his tent there; no shepherds will make their flocks lie down there.
21 But wild animals will lie down there, and their houses will be full of howling creatures; there ostriches5 will dwell, and there wild goats will dance.
22 Hyenas6 will cry in its towers, and jackals in the pleasant palaces; its time is close at hand and its days will not be prolonged.
1 Or those who exult in my majesty
2 Or earth; also verse 9
3 The Hebrew words for destruction and almighty sound alike
4 Hebrew dash in pieces
5 Or owls
6 Or foxes
7 w. und wegen der Kinder soll ihr Auge nicht fließen; d. h. weinen
8 w. Und Babel . . . wird werden wie die Umstürzung Sodoms und Gomorras durch Gott.
9 o. Dämonen
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