Synopsis of the Gospels
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Matthew 13
Jesus hat zu Hause nicht wirklich ein Heimspiel
53 Nachdem Jesus versucht hatte, mit diesen Vergleichen den Leuten etwas zu verklickern,
54 ging er in seine Heimatstadt und hielt dort in der Synagoge an, um den Leuten etwas zu erzählen. Alle waren total baff und fragten sich, wo er nur diese Ahnung vom Leben her hatte und woher die Kraft kam, diese irren Wunder zu tun.
55 „Der ist doch der Sohn von einem Zimmermann aus dem Ort. Seine Mutter Maria und auch seine Brüder Jakobus, Josef, Simon und Judas kennen wir doch alle.
56 Seine Schwestern haben wir erst neulich beim Einkaufen getroffen. Wie kann der denn bitte etwas Besonderes sein?“
57 Einige waren sogar total genervt von ihm. Jesus meinte dazu nur: „Ein Prophet, ist überall was Besonderes, aber zu Hause wird er ausgebuht, und seine Familie wird ihm auch nicht zuhören.“
58 Keiner hatte dort großes Vertrauen in Jesus, darum konnte er bei ihnen auch nur wenige Wunder tun.
Mark 6
Der Mann, der Worte von Gott für die Menschen bekommt, hat in seiner Heimat kein Heimspiel
1 Als Nächstes kam er in seine Heimstadt Nazareth. Seine Freunde waren mit ihm dabei.
2 Und an dem religiösen Feiertag der Juden, dem Sabbat, ging er in die dortige Synagoge und gab ein paar Unterrichtsstunden in Sachen Glauben. Aber viele, die da zuhörten, kamen mit Jesus gar nicht klar. „Weshalb kann er so gut reden? Von wem hat er das gelernt, was er da von sich gibt? Und wie kriegt er diese derben Wunder überhaupt hin?“, waren die gängigen Fragen.
3 „Ist das nicht dieser Zimmermann, einer der Söhne von Maria?“ – „Ja genau, der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon?!“ – „Wohnen nicht seine Schwestern hier um die Ecke?“ Einige ärgerten sich echt total über Jesus.
4 „Ein Prophet hat in seiner Heimat immer ein Auswärtsspiel“, meinte Jesus, „auch wenn er woanders noch so angesagt ist.“
5 Er konnte dort auch nicht so viele Wunder wie sonst tun, ausgenommen ein paar Leute, die von ihm geheilt wurden.
6 Er kriegte das nicht auf die Reihe, dass die Menschen da so wenig Vertrauen hatten. Darum ging er dann in andere Dörfer, die in der Gegend waren, und erzählte dort von Gott.
Luke 4
16 Irgendwann ging Jesus mal wieder nach Nazareth, wo er aufgewachsen war. Wie gewohnt verbrachte er den religiösen Feiertag der Juden, den Sabbat, in der dortigen Synagoge.
17 Dann gab man ihm das Buch aus den heiligen Schriften, das Jesaja geschrieben hatte. Als er das Buch aufblätterte, kam gleich die Stelle, wo Jesaja schreibt:
18 „Die Kraft Gottes ist in mir, er hat mich dafür ausgesucht, um den Leuten, die arm sind und nichts haben, eine gute Nachricht zu bringen. Er will von mir, dass ich Gefangene und Süchtige befreie und Blinden die Ansage mache, dass sie wieder sehen können. Ich soll den Unterdrückten den Weg in die Freiheit zeigen und
19 folgende Nachricht an alle ausgeben: Ab jetzt fängt eine gute Zeit an, eine besondere Zeit, eine göttliche Zeit.“
20 Jesus klappte das Buch wieder zusammen, gab es zurück und setzte sich. Alle sahen gebannt auf ihn.
21 Dann fing er an zu reden und begann mit dem Satz: „Heute geht das los, was die Propheten damals vorausgesagt haben.“
22 Die ganzen Zuhörer waren anschließend schwer beeindruckt von dem, was Jesus gesagt hatte und wie liebevoll es rüberkam. „Was geht? Wie kann das angehen? Wo hat der das her?“, fragten sie sich. „Ist das nicht der Sohn von diesem Josef?“
23 Jesus redete einfach weiter: „Ihr kommt jetzt bestimmt mit dem Spruch ‚Arzt, hilf dir mal selber‘ und wollt die fetten Wunder sehen, die ich auch in Kapernaum gemacht habe. So nach dem Motto: ‚Zeig uns mal, was du draufhast!‘
24 Dabei stimmt hier schon wieder der alte Spruch: Zu Hause haben Propheten nichts zu melden.
25 Nehmt mal den Propheten Elija als Beispiel! Zu seiner Zeit ging es vielen Leuten total dreckig. Viele Frauen waren alleine, weil ihr Mann gestorben war. Und dann hat es auch noch dreieinhalb Jahre nicht geregnet und überall hatten die Leute nichts zu essen und hungerten.
26 Trotzdem wurde der Elija nicht zu einer Witwe aus unserm Volk geschickt, sondern zu einer Ausländerin, die in Sarepta bei Sidon wohnte.
27 Oder noch ein anderes Beispiel? Elisa, auch so ein Prophet, der ließ die vielen Aidskranken aus unserem Volk auch mal links liegen. Aber den Ausländer, der aus Syrien kam, den machte er gesund. Erinnert ihr euch?“
28 Das war zu viel! Die Leute, die zugehört hatten, rasteten plötzlich total aus!
29 Sie packten Jesus, schubsten ihn hin und her und trieben ihn so auf einen steilen Abhang zu, der außerhalb der Stadt lag. Ihre Absicht war, ihn dort runterzuschmeißen und ihn so zu töten.
30 Jesus drehte sich aber um und ging einfach durch die Menschenmenge hindurch.