Synopsis of the Gospels
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Matthew 9
Der Steuereintreiber Matthäus
9 Jesus schlenderte so durch die Stadt, als er plötzlich einen Steuereintreiber, den Matthäus, traf. Diese Steuereintreiber waren sehr unbeliebt, denn sie zockten von den eigenen Leuten Steuern ab, die dann an die römische Besatzungsmacht überwiesen wurde. Jesus sagte zu ihm nur: „Komm mit!“, und er stand sofort auf und ging mit ihm.
10 Abends lud ihn Matthäus dann sogar noch zu einer Party bei sich zu Hause ein. Viele seiner Kollegen und andere Leute, die mit Gott bisher überhaupt nichts anfangen konnten, kamen vorbei.
11 „Warum um Himmels willen gibt sich euer Meister überhaupt mit solchen Losern ab?“, stänkerten die religösen Profis rum, diese Pharisäer, die mit Gott immer alles hundertpro richtig machen wollten.
12 Jesus bekam das natürlich mit und antwortete nur: „Die Gesunden brauchen keinen Arzt, die Kaputten und Kranken aber schon!“
13 Dann sagte er noch: „Kapiert das doch endlich, wenn Gott sagt:,Ich will, dass ihr anderen Leuten helft! Eure ganzen Opfer sind mir dabei letztendlich total egal.‘ Mein Ding ist es, dass die Leute, die weit weg von Gott sind, wieder mit ihm zusammenkommen. Die, die sowieso mit ihm leben, um die geht es mir jetzt nicht.“
Mark 2
13 Schließlich ging Jesus wieder ans Ufer vom See. Dort unterrichtete er viele Leute, die zu ihm gekommen waren.
14 Auf dem Weg in eine andere Gegend traf er Levi, der aus der Familie vom Alphäus kam. Levi war Steuereintreiber und saß gerade in seinem Zollhäuschen an der Straße. „Komm mit!“, sagte Jesus zu ihm. Das ließ der sich nicht zweimal sagen.
15 Levi organisierte erst mal ’ne große Party. Er hatte neben Jesus und seinen Freunden auch viele Menschen eingeladen, die in der Gesellschaft als Dreck galten. Dazu gehörten auch einige andere Steuereintreiber, die sehr unbeliebt waren, weil sie die Menschen abzockten und den einen oder anderen Euro in die eigene Tasche wandern ließen. Außerdem waren dort noch andere Leute, die bisher nichts mit Gott zu tun hatten.
16 Als die religiösen Hardliner, diese Pharisäer, mitkriegten, mit was für Leuten Jesus zusammen war, fragten sie seine Freunde: „Warum hängt der bloß mit so einem Gesocks ab?“
17 Jesus bekam das mit und meinte: „Die Leute, die gesund sind, brauchen nicht zum Arzt zu gehen. Aber die Kranken und Fertigen, die brauchen einen Arzt. Und für genau die bin ich ja auch da, nicht für die, die sowieso schon mit Gott leben!“
Luke 5
Wem es gut geht, der braucht Gott wohl nicht
27 Als Jesus später die Stadt verlassen wollte, traf er auf dem Weg einen Typen, der für den Zoll der Besatzungstruppen arbeitete. Diese Männer waren sehr unbeliebt, denn sie zockten von den eigenen Leuten Zollgebühren ab, die dann an die Besatzungsmacht der Römer überwiesen wurden. Levi, so hieß der Mann, saß in seinem Zollhäuschen, als Jesus ihn von der Seite einfach anquatschte: „Hey! Komm mal mit!“
28 Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Sofort ließ er alles stehen und liegen und ging mit Jesus.
29 Kurze Zeit später organisierte dieser Levi extra für Jesus eine Riesenparty bei sich zu Hause. Viele andere Zollbeamte und Freunde vom Levi waren eingeladen.
30 Das passte den frommen Strebern und Profis überhaupt nicht. „Wie können Sie es nur mit diesem dreckigen Pack auf einer Feier aushalten?“, fragten sie die Freunde von Jesus.
31 Er antwortete: „Die Menschen, denen es gut geht, brauchen keine Hilfe, aber die Menschen, denen es dreckig geht, die brauchen einen, der ihnen aus dem Dreck raushilft.
32 Ich bin nicht für die Leute hier, die sowieso schon korrekt für Gott leben. Ich bin für die Kaputten gekommen. Ich will dafür sorgen, dass die Leute ihr Leben ändern, die Mist bauen.“