Synopsis of the Gospels

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Matthew 14

Petrus droht zu sinken

22  Direkt danach trieb Jesus seine Schüler an, ins Boot einzusteigen und ihm an das andere Seeufer vorauszufahren, während er noch die Menschenmenge nach Hause schicken wollte.

23  Nachdem sie gegangen waren, stieg Jesus allein auf den Berg, um zu beten. Es war inzwischen Abend geworden und er war ganz allein dort.

24  Das Boot war nun schon viele hundert Meter vom Ufer entfernt. Es wurde von den Wellen immer stärker hin und her geworfen, weil ein starker Gegenwind aufgekommen war.

25  Das ging so bis in die frühe Morgenstunde. Da kam auf einmal Jesus über das Wasser gelaufen, direkt auf sie zu!

26  Als seine Schüler ihn sahen, wie er über das Wasser lief, zitterten sie vor Furcht. Sie glaubten, es wäre ein Gespenst, und schrien vor Angst auf.

27  Im gleichen Augenblick sprach Jesus sie an: »Fasst wieder Mut! Denn ich bin es doch! Ihr braucht keine Angst zu haben!«

28  Da sagte Petrus zu ihm: »Herr, wenn du es bist, dann gib mir den Befehl, über das Wasser zu dir zu kommen!«

29  Jesus sagte nur: »Komm her!« So ließ sich Petrus aus dem Boot hinunter und ging auf der Wasseroberfläche und kam bis zu Jesus.

30  Aber dann blickte er doch auf den starken Wind und wurde von Furcht überwältigt. Er war schon dabei, unterzugehen, und schrie: »Herr, rette mich!«

31  Sofort ergriff Jesus ihn bei der Hand und sagte zu ihm: »Du Kleingläubiger, warum hast du in dir dem Zweifel Raum gegeben?«

32  Als sie dann zusammen in das Boot stiegen, legte sich der Wind.

33  Aber alle, die im Boot waren, warfen sich vor Jesus nieder und sagten: »Du bist wirklich der Sohn Gottes!«

Mark 6

Jesus auf dem See

45  Unmittelbar danach drängte Jesus seine Gefährten, in das Boot zu steigen und auf das andere Ufer nach Betsaida zu fahren, während er selbst die Menschen verabschieden wollte.

46  Nachdem Jesus sie fortgeschickt hatte, stieg er auf den Berg, um zu beten.

47  Als es Abend geworden war, war das Schiff mitten auf dem See, und Jesus war noch allein an Land.

48  Da sah Jesus, wie sie beim Rudern an ihre Grenzen kamen, weil sie starken Gegenwind hatten. Im letzten Viertel der Nacht kam Jesus auf sie zu. Er lief auf der Wasseroberfläche und war dabei, an ihnen vorüberzugehen.

49  Sie sahen ihn auf dem Wasser gehen und dachten, es wäre eine Spukerscheinung. Da schrien sie laut auf.

50  Denn alle sahen ihn und zitterten vor Angst. Im selben Augenblick sprach Jesus sie an und sagte: »Fasst nur wieder Mut! Ich bin es doch! Habt keine Angst!«

51  Da stieg Jesus zu ihnen in das Boot und der Wind legte sich. Doch sie gerieten fast außer sich, denn sie hatten die Sache mit den Broten nicht wirklich verstanden.

52  Ihre Herzen waren dafür unempfänglich geworden.

John 6

15  Jesus erkannte, dass sie ihn ergreifen und zum König krönen wollten. Deshalb stieg er wieder auf den Berg hinauf, und zwar ganz allein.

Jesus auf dem See

16  Als es Abend geworden war, gingen die Schüler von Jesus hinunter ans Seeufer.

17  Sie stiegen in ihr Boot, um ans andere Ufer nach Kapernaum überzusetzen. Es war schon dunkel geworden und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen.

18  Da wurde der See von einem starken Wind aufgewühlt.

19  Als sie schon etwa fünf Kilometer gerudert waren, sahen sie Jesus auf der Seeoberfläche laufen. Er war schon in die Nähe des Bootes gekommen. Da erfasste sie große Furcht.

20  Doch Jesus sagte zu ihnen: »Ich bin es selbst, habt keine Angst!«

21  Als sie ihn dann in ihr Boot aufnehmen wollten, stieß es schon auf Land. Sie waren an ihrem Ziel angekommen.