Synopsis of the Gospels

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Matthew 12

Jesus und die bösen Geister

22  Unmittelbar nach dieser Aussage brachte man einen Mann zu ihm. Er war von dämonischen Mächten geplagt und konnte weder sehen noch sprechen. Jesus machte ihn ganz gesund und schenkte ihm die Fähigkeit zu sprechen und zu sehen.

23  Alle, die das erfuhren, waren völlig außer sich und fragten einer den anderen: »Ist das nicht vielleicht doch der Davidssohn, auf den wir seit Jahrhunderten warten?«

24  Aber als das den Pharisäern zu Ohren kam, widersprachen sie heftig: »Dieser Mensch vertreibt die Dämonen so: Er benutzt dazu den ›Beelzebul‹, den obersten Heerführer der Dämonenscharen!«

25  Jesus wusste genau, was sie dachten. Deshalb sagte er zu ihnen: »Jeder Staat, der mit sich selbst uneins ist, wird in einer Katastrophe enden. Eine Stadt, deren Bürger gegeneinander stehen, hat keinen Bestand. Ja, selbst eine Familie, die in sich uneins ist, wird sich auflösen.

26  Wenn der Satan den Satan hinauswirft, wie ihr behauptet, dann ist er ja in sich selbst uneins! Wie kann dann seine böse Herrschaft überhaupt noch Bestand haben?

27  Und wenn es wirklich so sein sollte, dass ich die Dämonen durch die Macht des Beelzebul vertreibe, was machen denn dann eure Anhänger? Ihr verurteilt euch mit euren Worten letztlich nur selbst! Merkt ihr denn wirklich nicht, was hier geschieht?

28  Ich vertreibe die bösen Mächte durch die Kraft des Gottesgeistes. Das zeigt, dass eine neue Zeit angebrochen ist, die Zeit, in der Gottes Wirklichkeit alles zum Guten wendet.

29  Es ist doch undenkbar, dass ein Dieb einfach in ein Haus eindringt, in dem sich ein starker Mann befindet, und vor seinen Augen sein Hab und Gut fortträgt! Nein, zuerst muss er den Hausbesitzer überwältigen und fesseln, danach kann er in aller Seelenruhe das Haus leer räumen.

Eine letzte Entscheidung

30  Wer nicht zu mir steht, der ist gegen mich. Wer nicht mit mir zusammenarbeitet, der macht alles nur kaputt.

Mark 3

22  Und die Gesetzeslehrer, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: »Er hat den Beelzebul in sich, den Anführer der dämonischen Mächte. Nur durch seine Macht kann er die Menschen von diesen Mächten befreien!«

23  Da rief Jesus sie zu sich und redete mit ihnen in Beispielen: »Wie kann der Satan den Satan vertreiben?

24  Und wenn ein Staat in sich selbst gespalten ist, dann wird er keinen Bestand haben können.

25  Wenn eine Familie im Unfrieden mit sich selbst ist, dann wird diese Familie nicht bestehen können.

26  Wenn so der Satan, der Ankläger, gegen sich selbst aufsteht und in sich gespalten ist, dann wird er nicht aufrecht stehen können, sondern findet sein Ende.

27  Genauso kann keiner in das Haus eines starken Mannes eindringen und seinen Besitz rauben, wenn er nicht zuerst diesen starken Mann fesselt. Erst dann kann er dessen Haus ausräumen.

Luke 11

Die Autorität von Jesus

14  Jesus warf eines Tages gerade einen dämonischen Geist aus einem Menschen, der dadurch stumm geworden war, hinaus. Als der Dämon aus diesem Mann herauskam, konnte der Stumme sprechen. Das brachte die Menschenmenge zum Staunen.

15  Doch einige von ihnen sagten: »Es ist so: Beelzebul, der Befehlshaber der dämonischen Geister, hat ihn dazu befähigt!«

16  Noch andere stellten die Forderung, dass Jesus ein eindeutig aus dem Himmel stammendes Wunderzeichen vollführt.

17  Darauf antwortete Jesus ihnen, da er ihre Überlegungen kannte: »Jeder Staat, der in verschiedene Teile zerfällt, die sich gegenseitig bekämpfen, wird zugrunde gehen und alle Häuser darin werden zerstört werden.

18  Wenn also der Satan in sich selbst gespalten ist, wie kann dann seine Herrschaft noch weiter bestehen? Denn das wäre doch die Konsequenz von eurer Aussage, dass ich durch die Macht des Bösen, des Beelzebul, die bösen Geister vertreibe!

19  Wenn ich also angeblich die dämonischen Mächte durch den Beelzebul austreibe, wodurch vertreiben denn dann eure Anhänger diese Mächte? So sprechen sie selbst durch ihre Handlungen das Urteil über euch!

20  Wenn ich aber stattdessen die dämonischen Mächte durch Gottes Finger vertreibe, dann kann das nur eins bedeuten: Die gute Herrschaft Gottes ist über euch hereingebrochen.

21  Denn wenn ein starker, mit allen Waffen ausgestatteter Mann seinen Palast bewacht, dann ist alles, was ihm gehört, in Sicherheit.

22  Wenn aber ein noch Stärkerer über ihn herfällt und ihn überwältigt, dann kann er ihm sein Waffenarsenal abnehmen und das, was er erbeutet hat, verteilen.

23  Wer nicht für mich ist, der steht gegen mich. Und wer nicht mit mir zusammen sammelt, der zerstreut.