Synopse der Evangelien
Vergleiche ähnliche Bibelstellen (Das Buch):
Matthäus 8
Im Haus von Petrus
14 Dann kam Jesus in das Haus, in dem Petrus wohnte. Dort erfuhr er, dass die Schwiegermutter von Petrus krank im Bett lag. Sie hatte starkes Fieber.
15 Da fasste Jesus sie bei der Hand und befreite sie vom Fieber. Sofort stand sie auf und fing an, Jesus zu bewirten.
16 Als es dann Abend geworden war, brachten die Einwohner viele Menschen, die von bösartigen Geistesmächten beherrscht und gequält wurden, zu ihm. Jesus warf diese Geister hinaus und machte alle gesund, die irgendeine Krankheit hatten.
17 Auf diese Weise tat er genau das, was der Prophet Jesaja schon vorausgesagt hatte: »Er hat unsere Krankheiten auf sich geladen und alle Gebrechen weggenommen.«
Markus 1
Jesus in Kapernaum
21 So kamen sie in den Ort Kapernaum hinein. Direkt am ersten Sabbat ging Jesus in das Versammlungshaus und unterrichtete die Menschen dort.
22 Die Anwesenden waren völlig erstaunt über das, was er sie lehrte. Denn er unterrichtete sie wie einer, der wirkliche Autorität besitzt, und nicht wie die Gesetzesgelehrten.
Die Vollmacht von Jesus
23 Direkt dort im Versammlungshaus war ein Mann, der von einem unreinen Geist beherrscht wurde. Der schrie laut auf.
24 Das waren seine Worte: »Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, du Mann aus Nazareth? Du bist doch gekommen, um uns zu vernichten! Ich weiß, wer du bist: Der von Gott Gesandte, der Heilige!«
25 Doch Jesus wies ihn in seine Schranken: »Schweig still und geh aus dem Mann hinaus!«
26 Da warf der unreine Geist ihn hin und her und fuhr mit einem großen Schrei aus ihm hinaus.
27 Alle Anwesenden gerieten außer sich. Sie fragten sich gegenseitig: »Was ist das für eine neue Lehre? Voller Autorität gibt er den bösartigen Geistern Befehl und sie müssen ihm gehorchen!«
28 Dadurch breiteten sich diese Nachrichten überall in Galiläa und der ganzen Umgebung wie ein Lauffeuer aus.
Die Schwiegermutter von Simon
29 Sie verließen das Versammlungshaus und gingen direkt in das Haus von Simon und Andreas. Jakobus und Johannes waren auch dabei.
30 Die Schwiegermutter von Simon lag mit Fieber im Bett. Sofort erzählten sie Jesus, was mit ihr los war.
31 Er ging dann zu ihr hin und ergriff ihre Hand. Da verließ das Fieber sie und sie fing an, sie zu bewirten.
Gottes gute Botschaft gilt allen Menschen
32 Als es dann Abend wurde und die Sonne unterging, brachten die Leute alle die zu Jesus, die krank waren, und auch die von Dämonen beherrschten Menschen.
33 So war die ganze Einwohnerschaft des Ortes vor der Haustür zusammengelaufen.
34 Jesus heilte alle, die an den verschiedensten Krankheiten litten. Er warf auch viele dämonische Mächte aus Menschen hinaus und erlaubte den Dämonen nicht, zu sprechen, denn sie wussten genau, wer er war.
35 Ganz früh am nächsten Morgen, noch halb in der Nacht, ging Jesus aus dem Ort hinaus an eine einsame Stelle. Dort betete er.
36 Simon und die anderen, die bei ihm waren, liefen ihm nach und suchten ihn.
37 Als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: »Alle suchen nach dir!«
38 Jesus antwortete: »Lasst uns auch noch an andere Orte gehen, in die Dörfer in der Umgebung. Dort will ich die Botschaft von Gott allen verkünden. Denn dazu bin ich in diese Welt gekommen.«
39 So wanderte Jesus umher, sprach überall in der ganzen Provinz Galiläa in den Synagogen von Gottes Botschaft und befreite die Menschen von dämonischen Mächten.
Lukas 4
Jesus in Kapernaum
31 Danach wanderte Jesus vom Bergland hinunter nach Kapernaum, einer Ortschaft in Galiläa. Dort unterrichtete er die Menschen ebenfalls an den Sabbattagen.
32 Sie waren außer sich vor Staunen über seine Aussagen, denn seine Worte waren voller Autorität.
33 Dort in der Synagoge saß auch ein Mann, der einen unreinen dämonischen Geist in sich trug. Der schrie mit lauter Stimme:
34 »Wehe uns! Was haben wir mit dir zu tun, Jesus, du Mann aus Nazareth! Du bist gekommen, um uns zu vernichten! Ich weiß, wer du bist! Du bist der von Gott Gesandte, der Heilige!«
35 Doch Jesus wies ihn in seine Schranken und sagte: »Sei still! Geh aus ihm hinaus!« Da schmiss der Dämon ihn in die Mitte des Raums und kam aus ihm heraus, ohne ihm dabei Schaden zuzufügen.
36 Alle Anwesenden wurden ganz starr vor Schrecken. Sie fragten einander: »Wie kann sein Wort so viel bewirken? Mit Autorität und Gotteskraft wirft er die unreinen Geister hinaus, und sie müssen dann wirklich verschwinden!«
37 Bald verbreiteten sich diese Neuigkeiten über Jesus überall in der Gegend, auch bis in die letzten Winkel.
Alle wurden geheilt
38 Jesus stand auf, verließ das Versammlungshaus und ging hinüber in das Haus von Simon. Dort lag Simons Schwiegermutter mit hohem Fieber im Bett. Deshalb baten sie Jesus darum, ihr zu helfen.
39 Er stellte sich vor sie hin und wies das Fieber in seine Schranken. Sofort wurde sie gesund! Sie stand auf und bereitete das Essen für sie vor.
40 Als dann die Sonne untergegangen war, brachten die Leute alle herbei, die unter irgendwelchen Krankheiten litten. Jesus legte seine Hände auf jeden Einzelnen und heilte sie alle.
41 Aus vielen Menschen kamen auch dämonische Geistesmächte heraus. Dabei schrien sie und sagten: »Du bist der Sohn Gottes!« Doch Jesus wies sie zurecht und verbot ihnen zu reden, weil sie wussten, dass er der Messias ist.
42 Am nächsten Morgen ging er hinaus an einen einsamen Ort. Doch die Menschenmenge suchte nach ihm und gelangte schließlich zu ihm. Sie bedrängten ihn, dass er doch ja nicht von ihnen weggehen solle.
43 Aber Jesus sagte zu ihnen: »Ich muss auch in den anderen Ortschaften die gute Nachricht von Gott verkündigen, denn dazu bin ich gesandt worden!«
44 So war er unterwegs und verbreitete überall die Nachricht von Gottes guter Herrschaft und kam dabei auch bis in die Synagogen der Provinz Judäa.