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Kommentare zu Johannes 21
Enduring Word (Deutsch) (10)
Petrus und sechs weitere Jünger kehren zum Fischen zurück
Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern wiederum am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: Es waren beisammen Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael von Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern. Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe fischen! Sie sprechen zu ihm: So kommen wir auch mit dir. Da gingen sie hinaus und stiegen sogleich in das Schiff; und in jener Nacht fingen sie nichts. (Johannes 21,1-3)
Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern wiederum: Johannes beschreibt hier eine von mehreren Erscheinungen des auferstandenen Jesus vor seinen Jüngern. Sie ereignete sich in der Region Galiläa (am See von Tiberias). Auch Matthäus 28,16 berichtet von einer Erscheinung des auferstandenen Jesus vor seinen Jüngern in Galiläa.
Simon Petrus: Wieder einmal stand Petrus an der Spitze der Liste der Jünger. Dieses Mal war er einer von sieben Jüngern, die mit ihm am See Genezareth fischen gingen.
Zwei andere von seinen Jüngern: „Es gab ‚zwei andere', und sie sind unbenannt, und ich glaube, absichtlich unbenannt. Sie repräsentieren die anonyme und verborgene Schar treuer Seelen, deren Namen niemals in menschlichen Aufzeichnungen veröffentlicht werden, von deren Taten niemals in menschlichen Berichten berichtet wird. Diesen gegenüber offenbarte er sich ebenso wie den anderen. Diese ‚zwei anderen' repräsentierten die Mehrheit der Heiligen." (Morgan)
Ich gehe fischen: Einige glauben, dass es falsch von Petrus war, fischen zu gehen, und dass die Rückkehr zu einem früheren Beruf ein Kompromiss war. Andere glauben, dass Petrus keinem Gebot Jesu ungehorsam war und einfach klug und praktisch handelte. Letztendlich konnte nur die Herzenseinstellung des Petrus darüber entscheiden, ob er ungehorsam war, indem er wieder fischen ging.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass sie nach Galiläa gingen, weil Jesus es ihnen befohlen hatte (Matthäus 28,7+10).
Adam Clarke setzte ihr Vorhaben zu Fischen in das bestmögliche Licht: „Vor der Kreuzigung unseres Herrn war es scheinbar so, dass seine täglichen Bedürfnisse, und die seiner Jünger durch die Nächstenliebe von Einzelpersonen gedeckt worden sind: Lukas 8,3. Da es wahrscheinlich ist, dass der Skandal des Kreuzes diese Quelle der Unterstützung nun verschlossen hatte, planten die Jünger, die nicht genau wussten, wie sie angestellt werden sollten, zu ihrem früheren Beruf des Fischfangs zurückzukehren, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen; und so begaben sich die sieben, die in Johannes 21,2 erwähnt werden, auf den See von Tiberias, der auch See von Galiläa genannt wird." (Clarke)
Im besten Fall zeigt dies, dass Petrus und die anderen Jünger unsicher waren, was sie als Nächstes tun sollten. „Der Fischfang offenbart deutlich die Unsicherheit der Jünger, eine Unsicherheit, die in scharfem Kontrast zur Gewissheit ihrer Berufung seit dem Pfingsttag steht." (Morris)
In jener Nacht fingen sie nichts: Sie fischten die Nacht durch und hatten keinen Erfolg. Ob ihre Motive gut oder schlecht waren, in jener Nacht fingen sie nichts.
„Die ganze Nacht hatten sie ohne eine Spur von Fischen geschuftet; sie hatten den Mut verloren; sie waren müde, hungrig, hoffnungslos. ‚Ah!' flüsterten sie, ‚dieser See hat sich leider verändert; früher gab es hier gute Fische. Jetzt scheint kein einziger hier drin zu sein.'" (Morrison)
„Um Fischer zu sein, muss ein Mann mit Enttäuschungen rechnen; er muss oft das Netz auswerfen und dann nichts als Algen einholen. Der Diener Christi muss damit rechnen, enttäuscht zu werden; und er darf nicht müde werden, trotz all seiner Enttäuschungen Gutes zu tun, sondern muss im Glauben mit Gebet und Arbeit fortfahren und erwarten, dass er am Ende seinen Lohn erhält." (Spurgeon)
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Petrus und sechs weitere Jünger kehren zum Fischen zurück
Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern wiederum am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: Es waren beisammen Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael von Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern. Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe fischen! Sie sprechen zu ihm: So kommen wir auch mit dir. Da gingen sie hinaus und stiegen sogleich in das Schiff; und in jener Nacht fingen sie nichts. (Johannes 21,1-3)
Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern wiederum: Johannes beschreibt hier eine von mehreren Erscheinungen des auferstandenen Jesus vor seinen Jüngern. Sie ereignete sich in der Region Galiläa (am See von Tiberias). Auch Matthäus 28,16 berichtet von einer Erscheinung des auferstandenen Jesus vor seinen Jüngern in Galiläa.
Simon Petrus: Wieder einmal stand Petrus an der Spitze der Liste der Jünger. Dieses Mal war er einer von sieben Jüngern, die mit ihm am See Genezareth fischen gingen.
Ich gehe fischen: Einige glauben, dass es falsch von Petrus war, fischen zu gehen, und dass die Rückkehr zu einem früheren Beruf ein Kompromiss war. Andere glauben, dass Petrus keinem Gebot Jesu ungehorsam war und einfach klug und praktisch handelte. Letztendlich konnte nur die Herzenseinstellung des Petrus darüber entscheiden, ob er ungehorsam war, indem er wieder fischen ging.
In jener Nacht fingen sie nichts: Sie fischten die Nacht durch und hatten keinen Erfolg. Ob ihre Motive gut oder schlecht waren, in jener Nacht fingen sie nichts.