Lerne Jesus als Rabbi kennen: Online-Abend mit Detlef Kühlein am 22.10. ab 20 Uhr. Jetzt anmelden
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Bibellesen aus jüdisch-messianischer Perspektive: Online-Event mit Detlef Kühlein am 22.10. ab 20 Uhr. Kostenfrei anmelden
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Kommentare zu Matthäus 23
Sie bürden anderen schwere Lasten auf
Da redete Jesus zu der Volksmenge und zu seinen Jüngern und sprach: Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben sich auf Moses Stuhl gesetzt. Alles nun, was sie euch sagen, dass ihr halten sollt, das haltet und tut; aber nach ihren Werken tut nicht, denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht. Sie binden nämlich schwere und kaum erträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; sie aber wollen sie nicht mit einem Finger anrühren. (Matthäus 23,1-4)
Da redete Jesus zu der Volksmenge und zu seinen Jüngern: Jesus sprach zu diesen Gruppen, aber er sprach über die Schriftgelehrten und Pharisäer. Natürlich hörten diese unbelehrbaren Gegner Jesu zu; aber in gewisser Hinsicht hatte Jesus damit aufgehört, zu ihnen zu sprechen. Es ging ihm vielmehr darum, das Volk und seine Anhänger vor ihnen zu warnen.
Alles nun, was sie euch sagen, dass ihr halten sollt, das haltet und tut: Jesus sagte, dass den Schriftgelehrten und Pharisäern nicht wegen ihres Verhaltens Respekt gebührt; sondern weil sie auf Moses Stuhl sitzen. Sie sollten respektiert werden, weil sie ein Amt bekleiden, das von Gott geweiht ist.
Sie binden nämlich schwere und kaum erträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern: Die Schriftgelehrten und Pharisäer waren schlechte Vorbilder, weil sie von anderen mehr erwarteten als von sich selbst. Sie legen anderen schwere Bürden auf, sie aber wollen sie nicht mit einem Finger anrühren.
Schwere Bürden: Die Last der religiösen Führer unterscheidet sich deutlich von der Last Jesu. Seine Last ist leicht, und sein Joch ist sanft (Matthäus 11,30). Diese religiösen Führer haben anderen Lasten auferlegt; Jesus hat die Last anderer auf sich genommen.