1ای خدا، ما به گوشهای خود شنيدهايم و اجدادمان برای ما تعريف كردهاند كه تو در گذشته چه كارهای شگفتانگيزی برای آنان انجام دادهای.2تو به دست خود قومهای بتپرست را از اين سرزمين بيرون راندی و اجداد ما را به جای آنها مستقر نمودی. قومهای خدانشناس را از بين بردی، اما بنیاسرائيل را در سرزمين موعود تثبيت نمودی.3قوم تو به زور شمشير اين سرزمين را تسخير ننمودند و به بازوی خويش نجات نيافتند، بلكه قدرت و توانايی تو و اطمينان به حضور تو آنان را رهانيد، زيرا از ايشان خرسند بودی.4ای خدا، تو پادشاه من هستی؛ اكنون نيز قوم خود اسرائيل را پيروز گردان.5ما با كمک تو دشمنان خود را شكست خواهيم داد و به نام تو كسانی را كه بر ضد ما برخاستهاند، پايمال خواهيم كرد.6اميد من به تير و كمانم نيست، و نه به شمشيرم كه مرا نجات دهد،7زيرا اين تو بودی كه ما را از دست دشمنان نجات دادی، و آنانی را كه از ما متنفر بودند شكست دادی.8برای هميشه تو را ستايش خواهيم كرد، و تا ابد از تو سپاسگزار خواهيم بود.9اما در حال حاضر تو ما را دور انداختهای و رسوا ساختهای؛ ديگر لشکرهای ما را در جنگ كمک نمیكنی.10تو ما را در مقابل دشمنان شكست دادهای و آنها اكنون ما را غارت میكنند.11ما را همچون گوسفندان به كشتارگاه فرستادهای و در ميان قومهای خدانشناس پراكنده ساختهای تا ما را بكشند و بخورند.12تو قوم برگزيدهات را ارزان فروختهای و از فروش آنها سودی نبردهای.13ما را نزد همسايگان خوار ساختهای و ما مورد تمسخر و توهين اطرافيان قرار گرفتهايم.14ما را در ميان قومهای خدانشناس انگشتنما ساختهای و آنها ما را به باد ريشخند گرفتهاند.15هر روز به سبب تهمتها و دشنامهای مخالفان و دشمنان، رسوا و سرافكنده میشوم.17اين همه بر ما واقع شده است، ولی تو را فراموش نكردهايم و پيمانی را كه با ما بستهای نشكستهايم.18نسبت به تو دلسرد نشدهايم و از راه تو منحرف نگشتهايم.19با وجود اين، تو ما را در ميان حيوانات وحشی رها نمودهای و با مرگ روبرو ساختهای.20اگر ما تو را فراموش میكرديم و دستهای خود را به سوی بتها دراز میكرديم،21آيا تو كه اسرار دل هر کس را میدانی، اين را نمیدانستی؟22تو میدانی كه ما به خاطر تو هر روز با مرگ روبرو میشويم و با ما همچون گوسفندانی كه میبايد قربانی شوند رفتار میكنند.23ای خداوند، بيدار شو! چرا خوابيدهای؟ بيدار شو و ما را تا ابد دور نيانداز!24چرا روی خود را از ما برمیگردانی و ذلت و خواری ما را ناديده میگيری؟25اينک به خاک افتاده و مغلوب شدهايم.26برخيز و به كمک ما بشتاب و ما را نجات ده زيرا تو سراسر، رحمت و محبتی!
Gute Nachricht Bibel 2018
Von Gott verstoßen?
1Ein Gedicht der Korachiter.2Gott, mit eigenen Ohren haben wir es gehört, unsere Väter und Vorväter haben es uns erzählt, was du vollbracht hast in ihren Tagen – damals, vor langer Zeit:3Fremde Völker hast du aus dem Land vertrieben und unsere Väter darin wohnen lassen. Die Fremden hast du hart geschlagen, damit unsere Väter in Freiheit leben konnten.4Sie haben zwar das Land erobert, doch nicht durch ihre Schwerter kam der Sieg und nicht durch ihre eigene Kraft: Durch deine Hand und deine Macht und deine Gegenwart ist es geschehen, denn du liebtest sie!5Du, Gott, bist unser König, du gibst* den Nachkommen Jakobs den Sieg.6Mit deiner Hilfe stoßen wir die Gegner nieder, durch deine Macht zertreten wir unsere Feinde.7Wir verlassen uns nicht auf unseren Bogen, wir erwarten nicht, dass unser Schwert uns rettet:8Nur du befreist uns von unseren Feinden und stürzt die in Schande, die uns hassen.9Alle Tage wollen wir dich rühmen und dir, unserem Gott, ohne Ende danken!10Nun aber hast du uns verstoßen und uns in Schmach und Schande gestürzt; du ziehst nicht mehr mit unseren Heeren in den Kampf.11Du lässt zu, dass wir fliehen müssen vor unseren Feinden, die uns hassen; hemmungslos dürfen sie Beute machen.12Wie Schlachtvieh lieferst du uns an sie aus, du zerstreust uns unter fremde Völker.13Du verkaufst dein Volk zu einem lächerlichen Preis, nicht den kleinsten Gewinn machst du dabei.14Du lässt uns von unseren Nachbarn verhöhnen, sie dürfen uns verlachen und beschimpfen.15Du machst uns zur Spottfigur für die Völker, sie alle schütteln über uns den Kopf.16Den ganzen Tag empfinden wir die Schande, und das Gesicht brennt uns vor Scham,17wenn wir den Hohn der Feinde hören, wie sie in ihrer Rachsucht uns beleidigen.18Dies alles ist über uns hereingebrochen – doch wir hatten dich nicht vergessen und den Bund mit dir nicht aufgekündigt!19Wir haben uns nicht von dir abgewandt und sind keinen Schritt von deinem Weg gewichen.20Du aber hast uns zu Boden geschlagen, wir müssen in den Trümmern hausen wie Schakale, auch nicht die kleinste Hoffnung lässt du uns.21Hätten wir dich, unseren Gott, vergessen und zu anderen Göttern gebetet,22du hättest es sofort gewusst, du kennst doch die Tiefen unseres Herzens!23Weil wir zu dir gehören, sind wir täglich in Todesgefahr. Wir werden angesehen wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind.24Wach auf, Herr! Warum schläfst du? Wach endlich auf, verstoß uns nicht für immer!25Warum blickst du nicht mehr auf uns? Warum fragst du nicht danach, wie man uns quält und unterdrückt?26Erniedrigt liegen wir am Boden, kraftlos hingestreckt in den Staub.27Greif ein und hilf uns, mach uns frei! Wir berufen uns auf deine Güte!
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