Psalm 14

Zürcher Bibel

von Theologischer Verlag Zürich
1 Für den Chormeister. Von David. Der Tor spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott. Verderbt, abscheulich handeln sie, keiner ist, der Gutes tut. (Ps 53,1; Röm 3,10; Röm 10,4)2 Der HERR schaut herab vom Himmel auf die Menschen, zu sehen, ob da ein Einsichtiger sei, einer, der nach Gott fragt. (Ps 11,4)3 Alle sind sie abtrünnig, alle verdorben, keiner ist, der Gutes tut, auch nicht einer. (Ps 12,2)4 Haben denn keine Einsicht all die Übeltäter, die mein Volk verzehren, wie man Brot isst, die den HERRN nicht anrufen?5 Da trifft sie gewaltiger Schrecken, denn Gott ist beim Geschlecht der Gerechten.6 An eurem Plan gegen den Elenden werdet ihr zuschanden, denn der HERR ist seine Zuflucht.7 Möge von Zion Israels Hilfe kommen. Wenn der HERR das Geschick seines Volkes wendet, jauchze Jakob, freue sich Israel! (Ps 20,3; Ps 85,2; Ps 121,1; Ps 126,1)

Psalm 14

Neue evangelistische Übersetzung

von Karl-Heinz Vanheiden
1 Dem Chorleiter. Von David. Dummköpfe denken: „Es gibt keinen Gott.“ / Sie richten Unheil an / und tun abscheuliche Dinge. / Keinen gibt es, der Gutes tut.2 Jahwe blickt vom Himmel auf die Menschen herab, / will sehen, ob einer dort verständig ist, / nur einer, der Gott wirklich sucht.3 Doch alle haben sich von ihm entfernt, / sie sind alle verdorben. / Keiner tut Gutes, nicht einer davon.[1] (Röm 3,10)4 Wissen die Bösen denn nicht, was sie tun? / Sie fressen mein Volk, als wäre es Brot, / und zu Jahwe beten sie nicht.5 Doch werden sie mit Schrecken erfahren, / dass Gott zu den Gerechten steht.6 Die Hoffnung der Armen wollt ihr zerstören?! / Doch Jahwe gibt ihnen sicheren Schutz.7 Wenn doch die Rettung aus Zion bald käme! / Wenn Jahwe die Not seines Volkes wendet, / wird Jakob[2] jubeln und Israel sich freuen.

Psalm 14

Einheitsübersetzung 2016

von Katholisches Bibelwerk
1 Für den Chormeister. Von David. Der Tor sagt in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut. (Ps 10,4; Ps 53,1; Jes 32,6; Mi 7,2; Röm 3,10)2 Der HERR blickt vom Himmel herab auf die Menschen, / um zu sehen, ob ein Verständiger da ist, einer, der Gott sucht. (Ps 33,13)3 Sie alle sind abgewichen, alle zusammen sind verdorben, / da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht ein Einziger. (1Mo 6,12; Ps 12,2)4 Haben denn all die Übeltäter keine Einsicht? / Sie fressen mein Volk, als äßen sie Brot. Den HERRN rufen sie nicht an. (Mi 3,3)5 Dort trifft sie ein gewaltiger Schrecken, denn Gott ist beim Geschlecht der Gerechten.6 Den Plan für den Armen wollt ihr vereiteln, wenn seine Zuflucht der HERR ist?7 Wer bringt vom Zion her Rettung für Israel? / Wenn der HERR das Geschick seines Volkes wendet, jubelt Jakob, freut sich Israel. (Ps 126,1; Jes 35,10)