1Und dann sah ich sie, eine genial neue Erde und einen völlig veränderten neuen Himmel. Die Zeit für die erste Erde und den ersten Himmel war abgelaufen. Auch das Meer war nicht mehr da.2Ich konnte sehen, wie die besondere, heilige Stadt von Gott langsam aus dem Himmel runtergelassen wurde. Sie war so krass gestylt wie eine Frau, die gerade heiraten will.3Dann hörte ich eine sehr laute Stimme, die aus der Richtung vom Chefsessel kam. „Hey, pass auf, hier wird Gott mit den Menschen zusammenwohnen! Sie werden in seiner Nähe sein und ganz fest zusammengehören. Sie werden seine Freunde sein, und er ist ihr Gott.4Er wird immer für sie da sein und sie trösten. Der Tod wird keine Chance mehr haben. Leid, Schmerz und Angst: all das wird es nicht mehr geben! Das gehörte zwar zur ersten Zeit, aber die ist jetzt endgültig vorbei!“5Der Mann, der auf dem Chefsessel saß, meinte dann: „Pass mal auf, jetzt werde ich alles ganz neu machen!“ Dann sagte er: „Schreib alles auf! Denn was ich gesagt habe, passiert auch, darauf kannst du dich verlassen!“6Dann meinte er noch zu mir: „Es ist alles genau so passiert, wie es passieren sollte. Ich bin das A und auch das Z, ich bin der Anfang und gleichzeitig auch das Ende. Jeder, der Durst hat, kann bei mir trinken bis zum Abwinken. Es kommt aus der Quelle, wo das Leben entspringt. Und es ist alles kostenlos, man muss nichts dafür bezahlen.7Alle, die es checken und am Ende siegen, werden das bekommen. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden meine Kinder sein.8Übel wird es aber folgenden Leuten ergehen: Menschen, die feige waren und sich nicht zu mir gestellt haben, als es drauf ankam. Und Menschen, die nicht an mich geglaubt haben, die üble Sachen abgezogen haben, die gemordet und die Ehe gebrochen haben. Übel wird es den Leuten ergehen, die sich auf satanische und teuflisch okkulte Dinge eingelassen haben, die anderen Göttern nachgelaufen sind, die nicht straight lebten, die rumgelogen haben. Auf die wartet ein See, der anstatt Wasserwellen Feuerflammen hat. Der brennt durch Schwefel. Das ist eine zweite Form vom Tod, der sie für immer von mir trennt.“
Die neue Stadt von Gott
9Ich sah dann, wie einer von den sieben Engeln, die in ihren Eimern die letzten sieben Katastrophen gebracht hatten, zu mir kam und sagte: „Komm mal mit, ich will dir die Braut zeigen, die das Lamm heiraten wird!“10Ich wurde dann vom Geist auf einen großen Berg gebeamt. Er zeigte mir von dort die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott aus dem Himmel runterkam.11Die Stadt strahlte voll, sie hatte so ein Leuchten, wie es nur Gott selber hatte. Sie funkelte wie ein sehr teurer Edelstein, so wie ein Jaspis, und strahlte so wie ein Kristall.12Die Stadtmauer war sehr breit und sehr hoch. Sie hatte zwölf Türen, die von zwölf Engeln bewacht wurden. Auf den Türen waren Schilder mit den Namen von den zwölf Gruppen angebracht, die die alten Verträge mit Gott hatten.13Drei Tore in Richtung Osten, drei Tore in Richtung Westen, drei Tore in Richtung Norden, drei Tore in Richtung Süden.14Die Mauer von dieser Stadt war auf zwölf Grundsteinen aufgebaut. Die hatten die Namen von den zwölf engsten Freunden von Jesus, die zu dem Lamm gehörten.15Der Engel, mit dem ich redete, hatte in seiner Hand einen goldenen Zollstock. Damit wollte er die Mauern und die Türen ausmessen.16Die Stadt war quadratisch angelegt, so wie ein Würfel. Der Engel kam dann beim Messen auf schlappe 2.500 Kilometer in allen Richtungen: Länge, Breite, Höhe.17Dann maß er auch noch die Mauern aus und kam auf ungefähr 70 Meter Höhe. Er rechnete dabei nach dem Maß der Menschen.18Die Mauern waren aus Jaspis, einem besonderen Edelstein, gemacht. Die Stadt bestand aber zu hundert Prozent aus einem Gold, das so rein und sauber wie Kristallglas war.19Die Grundsteine der Stadt waren mit vielen Edelsteinen geschmückt. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein blauer Saphir, der dritte ein milchfarbener Chalzedon, der vierte ein grüner Smaragd,20der fünfte ein bräunlicher Sardonyx, der sechste ein roter Karneol, der siebte ein olivgrüner Chrysolith, der achte ein regenbogenfarbener Beryll, der neunte ein gelber Topas, der zehnte ein pfefferminzgrüner Chrysopras, der elfte ein dunkelroter Hyazinth, der zwölfte ein violetter Amethyst.21Die zwölf Tore waren aus zwölf Perlen gemacht, jedes Tor aus einer einzigen Perle! Die Hauptstraße war aus reinem Gold, so durchsichtig wie Glas.22In der ganzen Stadt war keine Kirche, kein Tempel zu sehen. Der Tempel war nämlich Gott selber, der große Gott, dem nichts unmöglich ist. Und mit ihm Jesus Christus, er ist das Lamm.23Die Stadt brauchte keine Sonne mehr, keinen Mond und auch keine Straßenlampen, um es hell zu haben, weil Gott so viel von seiner Größe ausstrahlte, dass es einfach so hell war. Diese Lampe war das Lamm.24In diesem Licht werden alle Menschen auf der Erde leben. Die Mächtigen der Welt werden kommen und ihren Reichtum in die Stadt bringen.25Es gibt dort keine Nacht mehr und nichts, wovor man Angst haben müsste. Darum werden die Türen niemals verschlossen werden.26Alles, was die Nationen an wertvollen Sachen besitzen, werden sie in diese Stadt bringen.27Wer ein Lauch ist und auf alles steht, was Gott nicht gut findet, wer lügt oder andere Sachen macht, die nicht zu einem Leben mit Gott passen, darf niemals in diese Stadt rein. Nur wessen Name in der Datei des Lebens steht, darf dort rein.