1Startet auf dem besonderen Zionsberg die Alarmsirene! Die Leute, die auf der Welt wohnen, sollen vor Angst zittern. Der letzte Tag der Welt, an dem Gott seine große Gerichtsverhandlung abhält, steht kurz bevor!2An diesem Tag wird es stockfinster sein. Düstere Wolken verhängen den Himmel über den Bergen. Plötzlich fällt von überall her eine riesengroße und total starke Armee ins Land ein. Eine so mächtige Armee gab es noch nie und wird es auch nie wieder geben.3Vor diesem Heer wird alles verbrennen und hinter ihm auch. Bevor sie dort waren, war alles noch supergrün, es blühte überall so krass, wie in dem besten Garten, den es je gegeben hat, dem Garten Eden. Aber wenn das Heer dort durchgezogen ist, dann ist alles tot, und nichts wächst mehr. Und vor dieser Armee kann man nicht fliehen.4Man hat das Gefühl, sie rollen wie große Panzer über das Land.5Ihre Motoren dröhnen schon von Weitem, wenn sie über die Berge fahren. Das klingt wie ein Subwoofer, der einfach alles umhaut. Unglaublich viele Soldaten, eine megagroße Armee stürmt heran. Die stärkste Armee, die es jemals gab, zieht in den Krieg.6Wenn die Menschen diese Armee sehen, kriegen sie alle Angst, und das Blut gefriert ihnen in den Adern.7Die Einzelkämpfer mit Spezialausbildung rennen los und klettern über die Schutzmauern. Es gibt nichts, was sie aufhalten kann, denn sie halten an ihrem Ziel fest.8Keiner setzt den anderen unter Druck oder behindert ihn, sondern sie unterstützen sich gegenseitig. Sie ziehen durch die Fronten, keiner kann sie aufhalten.9Wenn sie in der Stadt sind, stürmen sie die Häuser und klettern wie Diebe durch die Fenster.10Es sind so viele, und wenn sie zusammen marschieren, bebt die ganze Erde. Es wird sehr viel Staub aufgewirbelt, so viel, dass man die Sonne, den Mond und auch die Sterne nicht mehr sehen kann.11Der General dieser Armee ist Gott selbst, er führt sie an. Wenn er mit seiner heftigen Stimme einen Befehl erteilt, spricht er so laut, dass auch der letzte Soldat ganz hinten rechts in seinem großen Heer, das hört. Diese Armee führt seine Befehle aus. Wenn dieser Tag kommt, wird es sehr ätzend. Die Frage ist, wer den Tag überhaupt überleben kann?
Ändert euer Leben
12„Ihr könntet aber noch immer zu mir zurückkommen!“, sagt Gott. „Aber macht das radikal, mit allem, was geht! Zeigt, dass es euch wirklich leidtut, was ihr getan habt.13Ich will nicht, dass ihr nur noch in schwarzen Trauerklamotten rumrennt, sondern ich will, dass es euch wirklich im Herzen wehtut, was ihr gemacht habt. Kommt wieder zurück zu mir, zu eurem Gott! Ich liebe euch ohne Ende! Ich bin nicht so schnell aggromäßig draufzubringen, wie ihr denkt. Aber ich bin ganz schnell dabei, wenn es darum geht, Leute zu lieben. Es tut mir ganz schnell wieder leid, wenn ich euch heftige Strafen angedroht habe.“14Wer weiß, vielleicht ändert Gott ja auch dieses Mal wieder seine Meinung. Vielleicht tut es ihm leid, dass er euch bestraft hat, und er sorgt plötzlich dafür, dass alles gut wird. Dann könnt ihr wieder Essens- und Trinkopfer für ihn feiern.15Setzt erneut einen Tag an, wo man auf dem Zionsberg ganz viel betet, wo die Leute Gott sagen können, dass sie Mist gebaut haben. Macht das zu einem neuen Feiertag!16Bringt alle zusammen zu einem Treffen. Die Teilnehmer sollten dafür sorgen, dass sie sauber, also rein sind. Auch die ganzen Chefs der Gemeinde sollen kommen, genauso wie die Kinder, sogar die Babys müssen dabei sein. Selbst wenn man gerade eine Hochzeit feiert, soll die Party unterbrochen werden, damit das Brautpaar auch kommen kann.17Dann sollen die Priester, die für Gott arbeiten, sich zwischen der Vorhalle vom Tempel und dem Altar aufstellen. Dort müssen sie laut weinen und beten: „Gott, bitte verzeih deinen Leuten! Wir gehören doch zu dir! Bitte gib das Land, das du uns für immer versprochen hattest, nicht an andere Völker! Denn das wäre sehr peinlich, und alle Menschen, die ohne dich leben, würden Witze über uns und auch über dich machen. Es wäre doch nicht so prall, wenn die Menschen überall sagen: ‚Na? Wo ist denn jetzt euer Gott geblieben?‘“
Gott antwortet
18Als Gott das mitbekam, bekam er echt Mitleid mit seinen Leuten, und sein Land wurde auf einmal wieder sehr wichtig für ihn.19Er sagte: „Passt auf: Ich werde dafür sorgen, dass ihr genug Essen und Trinken habt! Es wird locker reichen. Die ganzen anderen Völker sollen nicht länger Witze über euch reißen.20Ich werde euch vor den Feinden aus dem Norden beschützen. Die Vorhut von deren Armee wird im Toten Meer ersaufen. Die Nachhut werde ich im Mittelmeer versenken. Den Rest von deren Armee werde ich in die Wüste treiben, wo sie sterben. Überall werden ihre Leichen rumliegen und vergammeln. Den Gestank wird man überall riechen. Ich werde sie dafür bestrafen, dass sie einen auf dicke Hose gemacht haben und dachten, sie wären die Größten.21Die Felder brauchen nichts mehr zu befürchten, ihnen wird nichts passieren. Ihr könnt euch freuen und Party machen. Ich werde zeigen, was ich so draufhabe.22Die Tiere auf den Wiesen brauchen auch keine Angst mehr zu haben. Das Gras wird wieder wachsen, alles wird grün sein. Die Bäume werden wieder Früchte tragen, auch der Apfelbaum und der Weinstock werden wieder eine gute Ernte einbringen.23Die Leute, welche in der Stadt auf dem Zionsberg wohnen, können sich auch über mich, Gott, euren Chef, freuen. Ich werde euch zeigen, wie sehr ich euch liebe. Ich sorge dafür, dass es regnet. Es wird so sein wie früher. Sowohl im Herbst als auch im Frühling wird es immer genug regnen.24Die Getreidesilos werden voll sein, und in den Weinkellern werden die Fässer bis zur Decke stehen. Auch Ölfässer werden reichlich vorhanden sein.25Ich hatte dafür gesorgt, dass eine Armee gegen euch kämpft. Aber die ganzen Ernten, die euch durch diese riesengroße Armee verloren gegangen sind, werde ich euch zurückgeben.26Dann werdet ihr euch wieder die Bäuche vollschlagen. Ihr werdet mir dafür danken, weil ich euch so krass geholfen hab. Meine Leute sollen sich nie wieder schämen müssen.27Und dann werdet ihr kapieren, dass ich immer bei euch bin. Ich gehöre zu Israel, ich bin euer Chef, ich bin euer einziger Gott, es gibt keinen anderen. Meine Leute sollen sich nie mehr schämen müssen.“