1Dieser Psalm kommt von Etan, ist zum Nachdenken.2Ich will rappen, über Gottes Liebe singen. Die hört nie auf, er ist hundertpro verlässlich.3Das weiß ich, da gibt es kein Verfallsdatum, auf ewig, seine Treue ist immer gültig, solang das Universum tickt.4„Ich hab Verträge mit diesem auserwählten Freak David, der mir voll dient, dem hab ich was geschworen:5Auf ewig werden du, und wer nach dir geboren, das Sagen haben über Israel, für immer!“6Tust fette Wunder, vom Himmel aus, dein Wohnzimmer und auch die Engel freu’n sich voll, weil du so treu bist.7Denn wer dort ist, muss ich mal fragen, der sich mit dir misst, zu vergleichen, mit dir? Selbst im Himmel gibt’s da nix, das ist für mich schon lange fix.8Wenn die Auserwählten im Himmel bei dir sitzen, haben sie bis in die Spitzen Respekt, sind am Schwitzen.9Chef, du bist Gott über das ganze Universum! Darum ist keiner so mächtig, gibt’s kein’ Irrtum. Auf dich kann man sich hundertpro verlassen.10Du hast den Joystick in der Hand, regelst die krassen Wellen, die wie Mauern voll riesig werden. Auch die Derben gehorchen dir, machen, was du sagst.11Sogar das Ungeheuer von Loch Ness, das machst du nass. Du hast mit deiner krassen Kraft den Feind geschasst.12Der Himmel und die Erde, alles gehört dir, das Land und alles, was dort lebt, jedes Tier.13Du gabst der Karte unsrer Erde ihren Rahmen, Berg Tabor und das Hermon jubeln deinen Namen.14Mit Armen, stärker als die von Bud Spencer, machst du die Becker-Faust als großer Siegesfetzer.15Gerechtigkeit, das ist dein Ding, da ist auf dich Verlass. Und alles, was du sagst und tust, zeigt deine Liebeslast,16die du hast für deine Leute, die können sich echt freuen, du bist ja da in ihrer Mitte, dort können sie fett feiern, ohne sich zu reuen.17Sie machen Party jeden Tag, sind fröhlich wegen dir, weil man sich auf dich verlassen kann, da freuen sie sich wie Tier.18Wer hat sie denn so stark gemacht? Das warst alleine du! Durch deine Liebe kam die Kraft, so kamen Ruhm und Macht dazu.19Gott, dir gehört der Präsident, der Chef von Israel, der uns beschützt. Er passt auf uns auf, wenn uns etwas fehlt.20Du hast im Traum zu denen geredet, die dir total vertrauen. „Ich hab mir einen Typ erwählt, auf den könnt ihr echt bauen. Den mache ich zu einem Star, sogar zu einem Held.21David, ja, so heißt der Mann, hab ich zum Chef erwählt!22Ich werde immer bei ihm sein, mit meiner Kraft und Stärke, stark und heftig soll er sein, ich bin in ihm am Werke.23Niemand wird ihn niedermachen, kein Aufstand kann ihn stürzen.24Seine Feinde werde ich kleinkriegen, sie um ’nen Kopf mal kürzen. Wirst lachen, alle, die ihn hassen, werde ich vernichtend schlagen.25Will sagen, ich werde ihm treu sein, durch mich wird er alles überragen. Er wird mächtig, und26dann werde ich seine Macht ganz kräftig stärken, ausbreiten über die Welt.27Wenn er betet, dann wird bestellt, er erzählt: ‚Du bist mein Gott, hast Power ohne Ende!‘28Und dann gebe ich ihm alle Vollmachten, ich mache ihn zum ‚El Presidente‘,29ich lass ihn nie allein, das kann er ruhig wissen, ich liebe ihn, steh zu meinem Vertrag, der wird nie zerrissen.30-31Seine Familie wird nie zerschlissen, sie werden immer regieren, solange dies Universum tickt, werden sie die Macht nie verlieren. 31/32Wenn sie aber meine Gesetze brechen, muss ich sie abservieren33auf allen vieren, ich muss ihren Mist dann bestrafen, muss dazu raten, ihnen einfach einen zu verbraten.34Aber David will ich immer lieben, meine Zusagen werde ich halten.35Mein Vertrag mit ihm, der wird niemals gespalten. Was ich versprochen hab, das wird auch nicht gebrochen.36Für immer hab ich das Versprechen ausgesprochen. Ich bin der Chef, einzigartig, David werde ich nicht täuschen, das hab ich ihm versprochen vor vielen Zeugen.37Seinen Kindern werde ich für immer Macht verschaffen, sie sitzen am Hebel, da kannst du einen drauf lassen,38so sicher, wie der Mond da ist und genauso die Sonne, olle Omme, das kommt nie und nimmer in die Tonne.“39Aber jetzt hast du, Gott, deinen Präsidenten doch verstoßen. Den du mal ausgesucht hast, dem schlottern die Hosen.40Du hast deinem Angestellten die Verträge gekündigt, seine Macht aufgelöst, hast ihn gedemütigt.41Die Schutzmauer um seine Stadt hast du weggesprengt, versenkt seinen Bunker, alles niedergekämpft.42Jeder, der vorbeikam, konnte sich daran vergreifen, auch die Nachbarländer lachten sich kaputt, sind am Rumkeifen.43Du hast die Länder groß gemacht, die uns bedrängen, und hast die mit Freude bedacht, die gegen uns kämpfen.44Zerschlagen hast du die Armee deiner Truppe, nahmst das Siegesglück weg, wie ’ne Mutter die Puppe.45Den Ruhm und die Ehre hast du kaputt gemacht und über ihre Macht einen Lacher gelacht.46Achtzig wurde, was mal achtzehn war, mit Peinlichkeit und Dreck, damit kam er jetzt klar.47Gott, willst du dich denn für immer verstecken? Willst du mich weiter anzecken, soll dein Zorn mich weiter bedecken?48Überleg doch mal, mein Leben ist so kurz, du hast uns geschaffen gerade für ’nen Furz?49Welcher Mensch ist denn wirklich unsterblich? Wer kann vorm Tod weglaufen, wer verreckt nicht?50Gott, wo sind die Beweise deiner Liebe geblieben? Du hast doch Treue versprochen, du kannst doch nicht lügen!51Kriege von den Feinden nur Verarsche und Spott. Das tut mir voll weh, ich ertrage das „not“.52Deine Feinde sehen rot, wenn sie an den Chef denken, machen Witze über den, welchen du warst am Lenken.53Beschenken will ich dich mit „Danke-Raps“ auf ewig. So soll es sein, das sagt dir dein Präsi.
Verheißung an David und Klage über die Verwerfung seines Hauses
1Ein Weisheitslied Etans, des Esrachiters.2Von der Huld des HERRN will ich ewig singen,
von Geschlecht zu Geschlecht mit meinem Mund deine Treue verkünden. (Jes 63,7)3Denn ich bekenne: Auf ewig ist Huld gegründet,
im Himmel deine Treue gefestigt.[1]4Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen: (2Sam 7,8; Ps 132,11)5Auf ewig gebe ich deinem Haus festen Bestand
und von Geschlecht zu Geschlecht gründe ich deinen Thron. [Sela] (Apg 2,30)6Die Himmel preisen deine Wunder, HERR,
und die Versammlung der Heiligen deine Treue.7Denn wer im Gewölk gleicht dem HERRN,
ist dem HERRN ähnlich unter den Söhnen der Götter? (Ps 29,1; Ps 35,10; Ps 136,2)8Gewaltig ist Gott im Rat der Heiligen,
für alle rings um ihn her ist er groß und furchtbar. (Hi 1,6)9HERR, Gott der Heerscharen, wer ist wie du?
Mächtig bist du, HERR, und von Treue umgeben.10Du beherrschst den Aufruhr des Meeres;
wenn seine Wogen toben - du glättest sie. (Ps 65,8; Mt 8,26)11Rahab hast du durchbohrt und zertreten,
deine Feinde zerstreut mit starkem Arm. (Hi 26,12; Ps 74,13)12Dein ist der Himmel, dein auch die Erde;
den Erdkreis und was ihn erfüllt hast du gegründet. (Ps 24,1)13Nord und Süd hast du geschaffen,
Tabor und Hermon jauchzen bei deinem Namen.14Dein Arm ist voll Heldenkraft,
deine Hand ist stark, deine Rechte hoch erhoben.15Recht und Gerechtigkeit sind die Stützen deines Thrones,
Huld und Treue schreiten dir entgegen. (Ps 85,11; Ps 97,2)16Selig das Volk, das den Jubelruf kennt,
HERR, sie gehen im Licht deines Angesichts. (Ps 47,2)17Sie freuen sich allezeit über deinen Namen
und sie jubeln über deine Gerechtigkeit.[2]18Denn du bist ihre Schönheit und Stärke,
du erhöhst unsre Kraft in deiner Güte.19Ja, dem HERRN gehört unser Schild,
dem Heiligen Israels unser König. (Ps 84,10)20Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen: /
Einem Helden habe ich Hilfe gewährt,
einen jungen Mann aus dem Volk erhöht. (1Sam 13,14; 1Sam 16,13)21Ich habe David, meinen Knecht, gefunden
und ihn mit meinem heiligen Öl gesalbt. (Ps 78,70; Apg 13,22)22Fest wird meine Hand ihn halten
und mein Arm ihn stärken. (Jes 42,1)23Kein Feind soll ihn täuschen,
kein ruchloser Mensch kann ihn bezwingen.24Vor ihm will ich seine Feinde zerschmettern
und alle, die ihn hassen, schlage ich nieder.25Meine Treue und meine Huld sind mit ihm
und in meinem Namen erhebt er sein Haupt. (1Sam 2,10)26Ich lege seine Hand auf das Meer
und auf die Ströme seine Rechte. (Ps 72,8)27Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du,
mein Gott, der Fels meiner Rettung. (2Sam 7,14; Ps 2,7)28Ja, zum Erstgeborenen mache ich ihn,
zum Höchsten unter den Königen der Erde. (Kol 1,15; Offb 1,5)29Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren,
mein Bund mit ihm ist verlässlich. (Ps 18,51; Jes 55,3)30Sein Haus lasse ich dauern für immer
und seinen Thron wie die Tage des Himmels. (2Sam 7,16; Ps 61,8)31Wenn seine Söhne meine Weisung verlassen,
nicht mehr leben nach meiner Ordnung,32wenn sie meine Gesetze entweihen,
meine Gebote nicht mehr halten,33dann werde ich ihr Vergehen mit der Rute strafen
und ihre Sünde mit Schlägen. (2Sam 7,14)34Doch ich entziehe ihm nicht meine Huld,
breche ihm nicht die Treue.[3] (Jer 31,36)35Meinen Bund werde ich nicht entweihen;/
was meine Lippen gesprochen haben,
will ich nicht ändern.36Eines habe ich geschworen bei meiner Heiligkeit,
niemals werde ich David belügen:37Sein Haus soll bleiben auf ewig,
sein Thron habe Bestand vor mir wie die Sonne;38er soll ewig bestehen wie der Mond,
der Zeuge über den Wolken ist verlässlich. [Sela] (Ps 72,7; Sir 43,6)39Du aber hast verstoßen, verworfen,
mit Zorn überschüttet deinen Gesalbten.40Du hast den Bund mit deinem Knecht zerbrochen,
seine Krone entweiht, sie zu Boden geworfen.41Eingerissen hast du all seine Mauern,
in Trümmer gelegt seine Burgen. (Ps 80,13)42Alle, die des Weges kommen, plünderten ihn aus.
Er wurde zum Gespött seiner Nachbarn. (Ps 31,12)43Du hast die Hand seiner Bedränger hoch erhoben,
hast all seine Feinde erfreut.44Du hast die Spitze seines Schwerts umgekehrt,
hast ihn im Kampf nicht unterstützt.45Du hast ein Ende gemacht seinem Glanz
und seinen Thron zu Boden geworfen.46Du hast ihm die Tage der Jugend verkürzt
und ihn umhüllt mit Schande. [Sela]47Wie lange noch, HERR? Verbirgst du dich ewig?
Soll dein Zorn wie Feuer brennen? (Ps 77,8; Ps 79,5; Ps 90,9)48Denk doch: Was ist mein Leben!
Zu welch nichtigem Leben hast du alle Menschen erschaffen!49Wer ist der Mann, der lebt und den Tod nicht schaut,
der sich retten kann vor dem Zugriff der Totenwelt? [Sela]50Wo sind die Taten deiner früheren Huld, HERR,
die du David in deiner Treue geschworen hast?51HERR, gedenke der Schmach deiner Knechte,
im Innern brennt mir der Hohn der Völker.[4] (Ps 41,6)52Ja, deine Feinde, HERR, schmähten,
ja, sie schmähten die Spuren deines Gesalbten. (Hebr 11,26)53Gepriesen sei der HERR in Ewigkeit.
Amen, ja amen.