1Dem Chef von der Band. Nach der Melodie: „Verdirb nicht!“ Von David. Als er vor Saul in die Höhle floh. Aber keine Angst, er stirbt nicht.2Sei nett zu mir, Gott, sei mir gnädig, mein Innerstes versteckt sich bei dir auf ewig. Im Schatten deiner Flügel berge ich mich nie vergeblich, so lange, bis die Gefahr endlich aus dem Weg ist.3Ich glaub dir, Gott, dass du meine Dinge gut für mich zu Ende bringst.4Rette mich vor meinem Feind, bis er händeringend zu Boden sinkt. Rette mich vor den Feinden, wie wilde Tiere wollen sie mich beißen,5mich mit ihren Waffen reißen, mit ihrem Gerede zerfleischen.6Erhebe dich über den Himmel, zeig allen, wie gigantisch du bist. Wenn du auf mich aufpasst, weiß ich, heute sterbe ich nicht!7Sie haben mir Fallen gestellt und mir so die linke Seite der Welt gezeigt. Aber wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.8Und deshalb hab ich keine Angst, diese Zeit hat mich hart gemacht.9Ich will Musik machen und rappen so lange, bis der Tag erwacht.10Und ich hör nicht auf, bis diese Story die ganze Welt erfährt. Ich weiß, manche sagen, heute gibt es keine Helden mehr,11aber Gott, du bist mein Held, und ich weiß, mit dir werd ich alt.12Erhebe dich über den Himmel und zeig allen deine heftige Art.
1Für den Chormeister. Nach der Weise Verdirb nicht! Von David. Ein Miktam-Lied. Als er vor Saul floh. In der Höhle. (1Sam 22,1; 1Sam 24,4)2Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig,
denn ich habe mich bei dir geborgen,
im Schatten deiner Flügel will ich mich bergen,
bis das Unheil vorübergeht. (Ps 17,7)3Ich rufe zu Gott, dem Höchsten,
zu Gott, der mir beisteht.4Er sende vom Himmel und rette mich, /
es höhnte, der mir nachstellt. [Sela]
Gott sende seine Huld und seine Treue.5Ich muss mitten unter Löwen lagern,
die gierig auf Menschen sind.
Ihre Zähne sind Spieße und Pfeile,
ein scharfes Schwert ihre Zunge. (Ps 17,12; Ps 55,22; Ps 59,8)6Erhebe dich über den Himmel, Gott!
Deine Herrlichkeit sei über der ganzen Erde!7Sie haben meinen Schritten ein Netz gelegt,
gebeugt meine Seele,
sie haben mir eine Grube gegraben,
doch fielen sie selbst hinein. [Sela][1] (Ps 7,16; Ps 140,6)8Mein Herz ist bereit, Gott, /
mein Herz ist bereit,
ich will singen und spielen. (Ps 7,18; Ps 108,2)9Wach auf, meine Herrlichkeit! /
Wacht auf, Harfe und Leier!
Ich will das Morgenrot wecken. (Hi 38,12)10Ich will dich preisen, Herr, unter den Völkern,
dir vor den Nationen spielen. (Ps 7,18; Ps 108,4)11Denn deine Liebe reicht, so weit der Himmel ist,
deine Treue, so weit die Wolken ziehn. (Ps 36,6)12Erhebe dich über den Himmel, Gott!
Deine Herrlichkeit sei über der ganzen Erde!