1Gott sagt: „Ich habe meinen Schreibtisch im Himmel, von dort aus regiere ich das Universum. Meine Füße habe ich auf einem Hocker, und das ist die Erde. Ich würde gerne von euch wissen, wie ihr das denn gebacken -kriegen wollt, mir ein Haus zu bauen, in das ich auch reinpasse?2Ich habe doch alles, was es in diesem Universum gibt, mit meinen eigenen Händen gemacht! Trotzdem pass ich auf jeden auf, dem es dreckig geht. Ich habe auch den Kaputten gesehen, der völlig fertig ist und trotzdem Respekt vor meinen Worten hat.3Aber so sind sie: Sie opfern mir eine Kuh, und für mich ist es, als würden sie ein Kind für mich abschlachten. Sie opfern mir Schafe, und für mich ist es, als ob sie einen Hund totprügeln. Sie ziehen für mich Essensopfer durch, aber nehmen dazu Blut von Schweinen, das ich auf keinen Fall in meinem Haus haben will. Auf der einen Seite schenken sie mir Räucherkerzen, aber auf der anderen Seite werden die gleichen Räucherkerzen auch Plastikgöttern geschenkt und damit okkulte Opfer durchgezogen. Das ist so, als würde man dafür beten, dass ganz ätzende Sachen passieren. Weil sie sich dafür entschieden haben, ihr eigenes Ding durchzuziehen, weil ihnen der ganze Dreck auch noch Spaß macht,4darum werde ich mich dafür entscheiden, dass sie richtig Probleme bekommen. Es werden Sachen passieren, vor denen sie schon immer Angst hatten. Ich habe sie gerufen, aber es kam keine Antwort zurück, ich habe sie gewarnt, aber sie haben nicht auf mich gehört. Ganz im Gegenteil, sie haben weiter Mist gebaut und sich für Sachen entschieden, die ich ätzend finde.“
Jerusalem wird getröstet
5Hört mal zu, was Gott euch zu sagen hat: „Das geht an alle, die Respekt vor mir haben. Eure Geschwister, die euch hassen, die wegen mir keinen Bock mehr auf euch haben, sagen zu euch: ‚Gott soll euch doch mal seine ganz besondere Art zeigen! Wir würden uns echt darüber freuen.‘ Und dann wird es peinlich für sie laufen.6Hört mal den Lärm, der aus der Stadt kommt. Aus dem Tempel kommt voll der Alarm! Der Krach kommt von Gott, der sich an seinen Feinden rächt.7Hat man schon mal davon gehört, dass eine Frau ein Kind bekommen hat und danach erst die Wehen eingesetzt haben? Hat man schon mal davon gehört, dass dein Kind zur Welt kam, bevor die Schmerzen anfingen?8Wer hat das schon mal erlebt? Wer hat das schon irgendwo gehört? Wird eine Nation an einem Tag gemacht, erschafft man ein Land innerhalb von einer Sekunde? Aber bei Zion wird es anders laufen, denn sie wird ihre Kinder kriegen, bevor sie irgendwelche Wehen hatte.9Glaubt ihr im Ernst, ich bringe eine Sache nicht zu Ende? Werde ich die Geburt einleiten und dann das Ganze stoppen, bevor das Kind da ist, und die Gebärmutter wieder zunähen lassen?10Jetzt freut euch mal mit Jerusalem! Klatscht ihr Applaus, das geht jetzt an alle, die diese Stadt lieben! Freut euch voll über sie, auch alle Leute, die früher wegen ihr geheult haben.11Ihr werdet alle was von ihr zurückbekommen. Ihr werdet euch bei ihr satt essen und trinken können, wie sich ein Baby an der Brust der Mutter satt trinkt. Ihr könnt euch an ihrer gigantischen Schönheit voll berauschen.12Passt auf, ich werde dafür sorgen, dass es total friedlich in ihr zugeht. Alles wird gut werden in Jerusalem, auch das Geld wird in die Stadt reinfließen, so wie ein übervoller Fluss. Ihr werdet euch alle gut ernähren können, ihr werdet von ihr auf den Arm genommen und getragen wie ein Baby. Sie knutscht euch ab, wenn ihr wie ein kleines Kind auf ihrem Schoß sitzt.13Ich werde euch trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet. Jerusalem wird euch wieder happy machen.14Ihr werdet es mitkriegen und werdet euch voll darüber freuen. Ihr werdet wieder voller Kraft sein, so wie das grüne Gras im Frühling werdet ihr schnell wachsen. Man wird mich erleben durch das, was ich bei meinen Leuten tue. Aber meine Feinde kriegen eins auf die Mütze.“
Bestrafung, aber die Leute kommen alle wieder zurück
15Passt auf, Gott wird seiner Wut freien Lauf lassen. Er kommt wie mit einem Blitz, er lässt Feuer vom Himmel auf die Erde kommen. Es wird voll den Orkansturm geben, eine Welle von Feuer wird über das Land kommen.16Ich sehe, wie er mit einem Laserschwert dasteht, einem Schwert aus Feuer, und dann gibt es eine große Gerichtsverhandlung, zu der jeder hinmuss. Überall liegen voll viele Leichen, Menschen, die von ihm getötet wurden.17Gott sagt, dass alle, die sich den Plastikgöttern in ihrem Tempel geschenkt haben, ganz übel enden werden. Er sagt weiter: „Auch die Menschen, die gammeliges Schweinefleisch und Mäuse gegessen haben, werden dort sterben.18Ich weiß genau, was sie getan haben, ich kenne sogar ihre Gedanken. Ich bin jetzt da, um alle Menschen, die jemals auf der Erde gelebt haben, zu treffen. Alle werden dann meine ganz krasse Art zu sehen bekommen.19Ich werde ein Zeichen bei ihnen aufstellen und Menschen zu ihnen schicken, die eine Nachricht von mir haben. Diese Menschen werden aus allen Nationen kommen, die mit mir leben. Diese Leute werde ich in die entlegensten Gegenden schicken. Nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Auch die Nationen, die noch nie was von mir gehört haben, werden von meiner krassen Art erfahren.20Auf dem Rückweg werden sie alle eure Geschwister mitbringen, die noch bei den anderen Nationen leben. Sie werden alle auf Mopeds, in Pkws, Bussen und Lkws zum besonderen Berg nach Jerusalem kommen. Sie werden wie ein ganz besonderes Geschenk an mich sein, das man in total sauberen, reinen Schüsseln in mein Haus bringt, so ähnlich wie bei einem Essensopfer.21Ich werde sogar einige von ihnen zu Priestern und Tempelangestellten machen.22Ich sehe das vor mir: Genauso, wie ich einen neuen Himmel und eine neue Erde mache, damit es die für immer geben wird, genauso werde ich auch dafür sorgen, dass es euch immer geben wird.23Es wird passieren, dass jeden Monat und jeden Sonntag wieder alle Menschen zu mir kommen, um zu mir zu beten.24Und dann werde ich losziehen und mir die Leichen der Menschen anschauen, die mich abgezogen haben. Die werden nämlich nicht wirklich ganz sterben, sie werden ewig leiden, und alle anderen Menschen werden sich vor ihnen ekeln.“
1So spricht der HERR:
Der Himmel ist mein Thron / und die Erde der Schemel für meine Füße.
Was wäre das für ein Haus, / das ihr mir bauen könntet?
Was wäre das für ein Ort, / der meine Ruhe ist? (Apg 7,49)2Dies alles hat meine Hand gemacht / und so ist dies alles geworden - Spruch des HERRN.
Auf den blicke ich: auf den Armen / und auf den, der zerschlagenen Geistes ist / und der zittert vor meinem Wort.3Man schlachtet Stiere - und erschlägt Menschen; / man opfert Schafe - und bricht einem Hund das Genick;
man bringt Speiseopfer dar - / und auch Schweineblut;
man spendet Weihrauch - / und preist einen Götzen.
Wie diese Menschen ihre eigenen Wege wählen / und an ihren Scheußlichkeiten Gefallen finden,4so wähle ich für sie Strafen aus / und bringe über sie Schrecken.
Denn ich rief und niemand antwortete, / ich redete und sie hörten nicht.
Sie haben getan, was böse ist in meinen Augen, / und was mir nicht gefällt, das haben sie erwählt. (Jes 65,12)5Hört das Wort des HERRN, / die ihr zittert vor seinem Wort!
Eure Brüder, die euch hassen, / die euch um meines Namens willen verstoßen,
sie haben gesagt: Der HERR soll doch seine Herrlichkeit zeigen, / damit wir eure Freude sehen. / Aber sie werden beschämt.6Tosender Lärm aus der Stadt, / Lärm aus dem Tempel, / Lärm des HERRN: Er vergilt seinen Feinden ihr Tun. (Jes 59,18)
Tröstung durch Gott als Mutter
7Noch bevor sie ihre Wehen bekommt, / hat sie schon geboren;
noch bevor die Wehen über sie kommen, / hat sie schon einen Knaben zur Welt gebracht. (Offb 12,2)8Wer hat so etwas je gehört, / wer hat je dergleichen gesehen?
Wird ein Land an einem einzigen Tag geboren, / kommt eine Nation auf einmal zur Welt?
Doch Zion, kaum in den Wehen, / hat schon ihre Kinder geboren.9Sollte ich den Schoß öffnen / und nicht gebären lassen?, spricht der HERR.
Sollte ich, der gebären lässt, / den Schoß verschließen?, spricht dein Gott.10Freut euch mit Jerusalem / und jauchzt in ihr alle, die ihr sie liebt!
Jubelt mit ihr, / alle, die ihr um sie trauert,11auf dass ihr trinkt und satt werdet an der Brust ihrer Tröstungen, / auf dass ihr schlürft und euch labt an der Brust ihrer Herrlichkeit! (Jes 49,23; Jes 60,16)12Denn so spricht der HERR: / Siehe, wie einen Strom / leite ich den Frieden zu ihr
und die Herrlichkeit der Nationen / wie einen rauschenden Bach, / auf dass ihr trinken könnt;
auf der Hüfte werdet ihr getragen, / auf Knien geschaukelt. (Jes 30,28; Jes 60,4)13Wie einen Mann, den seine Mutter tröstet, / so tröste ich euch; / in Jerusalem findet ihr Trost.14Ihr werdet das sehen und euer Herz wird jubeln / und eure Knochen werden sprossen wie frisches Grün.
So offenbart sich die Hand des HERRN an seinen Knechten, / aber er ergrimmt gegen seine Feinde.15Denn siehe, der HERR kommt im Feuer heran, / wie der Sturm sind seine Wagen,
um in Glut seinen Zorn auszulassen / und sein Drohen in feurigen Flammen.16Denn mit Feuer und seinem Schwert geht der HERR ins Gericht mit allem Fleisch / und die vom HERRN Durchbohrten werden zahlreich sein. (Jer 25,31)17Die sich heiligen und reinigen bei den Gärten / hinter dem einen, der in der Mitte steht,
die Schweinefleisch, Abscheuliches und Mäuse essen, / alle zusammen nehmen sie ein Ende - Spruch des HERRN. (Jes 65,3; Hes 8,10)
Verehrung Gottes durch alle Nationen
18Ich kenne ihre Taten und ihre Gedanken und komme, um alle Nationen und Sprachen zu versammeln, und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen.[1]19Ich stelle bei ihnen ein Zeichen auf und schicke von ihnen einige, die entronnen sind, zu den Nationen: nach Tarschisch, Pul und Lud, die den Bogen spannen, nach Tubal und Jawan, zu den fernen Inseln, die noch keine Kunde von mir gehört und meine Herrlichkeit noch nicht gesehen haben. Sie sollen meine Herrlichkeit unter den Nationen verkünden.20Sie werden alle eure Brüder aus allen Nationen als Opfergabe für den HERRN herbeibringen auf Rossen und Wagen, in Sänften, auf Maultieren und Kamelen, zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem, spricht der HERR, so wie die Söhne Israels ihre Opfergabe in reinen Gefäßen zum Haus des HERRN bringen.21Und auch aus ihnen nehme ich einige zu levitischen Priestern, spricht der HERR.22Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir stehen - Spruch des HERRN -, so bleibt eure Nachkommenschaft und euer Name bestehen. (Jes 65,17; Offb 21,1)23Und es wird geschehen, dass Neumond für Neumond und Sabbat für Sabbat alles Fleisch kommt, um sich vor mir niederzuwerfen, spricht der HERR. (Sach 14,16)24Und sie werden hinausgehen und die Leichen der Männer sehen, die mir abtrünnig geworden sind. Denn ihr Wurm stirbt nicht und ihr Feuer erlischt nicht und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch. (Mk 9,48; Jdt 16,17)