von SCM Verlag1Eine Vision davon, wie Babylon kaputtgehen wird Jetzt kommt eine Nachricht für die Stadt Babylon bei mir rein, und die geht so: „Es kommt etwas sehr Heftiges auf dich zu, Babylon! Etwas, das wie ein Wirbelsturm aussieht, und dieses Etwas kommt aus einer superätzenden Gegend.“2Was Gott mir für dich gesagt hat, ist echt hart. Er sagte: „Der Schläger muss immer zuschlagen, der Dieb muss immer klauen. Leg los, Elam! Fangt an mit der Belagerung, ihr Meder! Ich will dieses Elend endlich zu Ende bringen.“3Ich war voll fertig, als ich diese Vision bekam. Ich zitterte am ganzen Körper, mein Magen verkrampfte sich voll, fast so, als hätte ich Wehen; so wie eine Frau, die ihr Baby bekommt. Ich krümmte meinen ganzen Körper, ich konnte vor Krämpfen schon nichts mehr hören. Ich war so fertig, dass ich irgendwann gar nichts mehr mitbekam.4Mein Puls ging auf 180. Mir liefen in einer Tour Schauer über den Rücken. Die Atmosphäre abends, die ich sonst immer so liebe, war an dem Tag voll übel, ich bekam die totale Paranoia.5Dann sah ich in einer Vision, wie man in Babylon die Tische deckt und die Sofas zurechtrückt, wie man isst und feiert. Dann hörte ich: „An die Gewehre, Kameraden! Offiziere zum Rapport!“6Gott hatte mir dann noch Folgendes gesagt: „Organisier dir einen Wachposten, der dich immer auf dem Laufenden hält.7Und egal, ob er eine Wagenkolonne, einen Bus, ein Motorrad oder ein Fahrrad sieht, er soll sich das alles gut merken und hundertprozentig wach sein!“8Dann sah ich den Wachposten, und er schrie: „Ich bin den ganzen Tag hier auf Streife! 24 Stunden bin ich hier und bewache das Ganze!9Jetzt kommt ein ganzer Zug von Soldaten mit Motorrädern!“ Dann hörte ich, wie jemand anderes sagte: „Babylon ist gefallen, die Stadt ist kaputt! Alle Plastikgötter wurden weggesprengt!“10Diese Nachricht ging an meine Leute, die ganz schön was durchgemacht haben! Sie wurden wie durch eine Mühle gedreht. Ich habe euch gesagt, was mir Gott, der Chef über diese Welt und der Gott von Israel, beigepult hat.
Einen Spruch für Duma und Arabien
11Dieser Spruch geht jetzt an die Stadt Duma. Ich höre Stimmen aus der Stadt Seir, die rufen mir zu: „Aufpasser, wir haben eine Frage: Wie lange dauert es noch, bis es wieder hell wird? Wann ist die Nacht vorbei?“12Der Aufpasser antwortet: „Der nächste Morgen kommt bestimmt, aber noch ist es dunkel! Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr jederzeit wiederkommen!“13Dieser Spruch geht jetzt an Arabien: An alle Arbeiter, die im Reisedienst unterwegs sind, an die Männer von Dedan. Ihr müsst mit euren Wohnmobilen im Wald übernachten!14An die Bewohner der Stadt Tema: Bringt den Leuten, die Durst haben, mal einen Schluck Wasser vorbei! Bringt den Flüchtlingen was zu essen!15Die sind auf der Flucht vor den Soldaten, vor MP s und MG s, sie fliehen vor dem ätzenden Krieg.16Gott hat mir gesagt: „Noch genau ein Jahr, dann wird es vorbei sein mit den tollen Soldaten von Kedar.17Von den vielen Scharfschützen, auf die ihre Armee immer so stolz war, sind nicht mehr viele übrig geblieben. Diese Nachricht kam jetzt vom absoluten Chef über alles, dem Gott von Israel.“
1Ausspruch über die Meerwüste:
Wie Stürme im Negeb dahinfahren, / so kommt es aus der Wüste, / aus einem Furcht erregenden Land.2Eine harte Vision wurde mir kundgetan: / Der Betrüger betrügt, der Verwüster verwüstet.
Zieh herauf, Elam! / Medien, beginne mit der Belagerung! / All ihrem Seufzen mache ich ein Ende. (Jes 33,1)3Darum sind meine Hüften voll Zittern, / Wehen haben mich ergriffen / wie die Wehen einer Gebärenden.
Verstört bin ich vom Hören, / entsetzt vom Sehen.4Mein Herz ist verwirrt, ein Schauder hat mich befallen. / Die Abenddämmerung, meine Lust, hat er mir zum Schrecken gemacht.5Den Tisch bereiten, die Polster ordnen, / essen und trinken! / Steht auf, ihr Fürsten, salbt den Schild! (Dan 5,1)6Denn so hat der Herr zu mir gesagt: / Geh, stell einen Späher auf! / Was er sieht, soll er kundtun.7Sieht er Wagen und Pferdegespanne, / einen Zug von Eseln, einen Zug von Kamelen, / soll er darauf achten, genau darauf achten.8Da rief der Seher: / Auf dem Spähposten, Herr, stehe ich unablässig am Tag und auf meinem Wachtposten / stehe ich bereit alle Nächte.[1]9Und siehe, da kam es: ein Zug von Männern, Pferdegespanne. / Da hob er an und sagte:
Gefallen, gefallen ist Babel / und all ihre Götterbilder hat man zu Boden geschmettert. (Jer 51,8; Offb 14,8; Offb 18,2)10Du, mein gedroschenes Volk / und Sohn meiner Tenne! Was ich gehört habe vom HERRN der Heerscharen, / vom Gott Israels, das habe ich euch kundgetan.
Spruch über Duma
11Ausspruch über Duma.
Aus Seïr ruft man mir zu: / Wächter, wie lang ist noch die Nacht? / Wächter, wie lang ist noch die Nacht?12Der Wächter hat gesagt: / Der Morgen ist gekommen und doch ist es Nacht. / Wenn ihr fragen wollt, so fragt! Kommt noch einmal!
Spruch über Arabien
13Ausspruch in Arabien.
Im Gebüsch, in der Steppe verbringt die Nacht, / ihr Karawanen der Dedaniter!14Bringt dem Durstigen Wasser, / Bewohner des Landes von Tema! / Kommt dem Fliehenden entgegen mit Brot für ihn!15Denn vor den Schwertern sind sie geflohen, / vor dem gezückten Schwert,
vor dem gespannten Bogen, / vor des Krieges Schwere.16Denn so hat der Herr zu mir gesagt: In noch einem Jahr - wie Söldnerjahre -, dann wird es aus sein mit der ganzen Macht Kedars.17Und der Überrest der Bogenzahl für die Helden der Söhne Kedars wird gering sein. Ja, der HERR, der Gott Israels, hat gesprochen.